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Als die Sonne im Meer verschwand

Roman

(12)
»Dieser Roman ist brillant, mutig, überwältigend.« Teju Cole
In Amerika aufgewachsen, kennt die Palästinenserin Nur die malerischen Dörfer ihrer Heimat bloß aus den Erzählungen ihres Großvaters. Doch dann trifft sie Jamal, der als Arzt in Gaza arbeitet und sie dorthin einlädt. Zum ersten Mal reist Nur zu ihrer Familie und erlebt, wie eng deren Geschichte mit der Israels und Palästinas verflochten ist. Sie ist überwältigt von den Eindrücken, erfährt aber auch eine bittere Wahrheit über Jamal. Stehen lediglich die strengen Regeln seiner Kultur zwischen ihnen? Nur muss herausfinden, wohin sie und ihre Liebe gehören.
Die internationale Bestsellerautorin Susan Abulhawa erzählt auch in ihrem neuen Roman voller Poesie von einer Familie ohne Heimat, von Krieg, Frieden und Hoffnung.
Rezension
"Ein schwärmerisches Buch über die Kraft und den Zusammenhalt palästinensischer Frauen in Gaza." NDR Kultur
Portrait
Geboren als Kind palästinensischer Flüchtlinge wuchs Susan Abulhawa in Kuwait, Jordanien und Jerusalem auf. Als Teenager ging sie in die USA, wo sie heute gemeinsam mit ihrer Tochter lebt. Die Autorin engagiert sich aktiv für die Menschenrechte und die Lebensumstände von palästinensischen Kindern in besetzten Gebieten. Ihre Romane »Während die Welt schlief« und »Als die Sonne im Meer verschwand« sind internationale Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 18.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-29170-6
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 223/147/37 mm
Gewicht 554
Originaltitel The Blue Between Sky and Water
Verkaufsrang 37.277
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Auch in diesem Roman erzählt uns Susan Abulhawa von der ständigen Angst, Hab und Gut und letztlich das eigene Leben zu verlieren.
In ihrem neuen Buch nimmt sie uns mit nach Gaza, in den kleinen Ort Beit Daras, zu der Familie Baraka. Hier werden Kinder geboren, wird die Liebe trotz allem gelebt, hier gelacht, zusammen gekocht. Hier
Auch in diesem Roman erzählt uns Susan Abulhawa von der ständigen Angst, Hab und Gut und letztlich das eigene Leben zu verlieren.
In ihrem neuen Buch nimmt sie uns mit nach Gaza, in den kleinen Ort Beit Daras, zu der Familie Baraka. Hier werden Kinder geboren, wird die Liebe trotz allem gelebt, hier gelacht, zusammen gekocht. Hier werden Familien zerstört, hier wird getötet und gestorben.
Nur weiß von all dem nichts. Sie wächst sehr behütet bei ihrem Großvater in Amerika auf. Durch ihn lernt sie die Kraft, die Poesie, die Liebe der Palästinenser kennen. Als er stirbt, bricht nicht nur eine Welt für Nur zusammen. Sie muss sich selbst finden, spürt ihre irgendwie zerrissene Identität. Nach Jahren der Suche nach ihrem eigenen Selbst kommt sie in Gaza an, und trifft unverhofft auf ihre Familie ...
Susan Abulhawa ist wieder ein sehr eindrückliches Buch gelungen - ihre ganze Sympathie gehört dem Volk in den besetzten Gebieten, ihre ganze Liebe zeigt sich in den starken Charakteren der palästinensischen Frauen.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein absolut gefühlvoller, leidenschaftlicher Roman, der tief berührt. Tauchen Sie ein, in eine fremde Welt, in die Geschichte Palästinas und Israels. Sie werden begeistert sein. Ein absolut gefühlvoller, leidenschaftlicher Roman, der tief berührt. Tauchen Sie ein, in eine fremde Welt, in die Geschichte Palästinas und Israels. Sie werden begeistert sein.

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Starke Frauen, die in ihrer Gottesfüchtigkeit und Schicksalsergebenheit tief berühren! Starke Frauen, die in ihrer Gottesfüchtigkeit und Schicksalsergebenheit tief berühren!

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Spannende und beruehrende Familiengeschichte, die untrennbar mit dem politischen Konflikt zwischen Palaestina und Israel verbunden ist. Spannende und beruehrende Familiengeschichte, die untrennbar mit dem politischen Konflikt zwischen Palaestina und Israel verbunden ist.

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Eine eindrückliche Familiengeschichte über mehrere Generationen, die trotz Vertreibung und Schicksalsschlägen unerschütterlich an ihren Wurzeln festhält. Sehr lesenswert! Eine eindrückliche Familiengeschichte über mehrere Generationen, die trotz Vertreibung und Schicksalsschlägen unerschütterlich an ihren Wurzeln festhält. Sehr lesenswert!

Bildgewaltig erfährt der Leser einiges über den Konflikt um Palästina. Empfehlenswert für jeden, den die Geschichte des Staates Israel aus einem anderen Blickwinkel interessiert.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
4
6
1
1
0

Eine Familiengeschichte mit interessantem Ansatz
von Vanessas Bücherecke am 18.06.2015

Inhalt aus dem Klappentext: In Amerika aufgewachsen, kennt die Palästinenserin Nur die malerischen Dörfer ihrer Heimat bloß aus den Erzählungen ihres Großvaters. Doch dann trifft sie Jamal, der als Arzt in Gaza arbeitet und sie dorthin einlädt. Zum ersten Mal reist Nur zu ihrer Familie und erlebt, wie eng deren... Inhalt aus dem Klappentext: In Amerika aufgewachsen, kennt die Palästinenserin Nur die malerischen Dörfer ihrer Heimat bloß aus den Erzählungen ihres Großvaters. Doch dann trifft sie Jamal, der als Arzt in Gaza arbeitet und sie dorthin einlädt. Zum ersten Mal reist Nur zu ihrer Familie und erlebt, wie eng deren Geschichte mit der Israels und Palästinas verflochten ist. Sie ist überwältigt von den Eindrücken, erfährt aber auch eine bittere Wahrheit über Jamal. Stehen lediglich die strengen Regeln seiner Kultur zwischen ihnen? Nur muss herausfinden, wohin sie und ihre Liebe gehören. Meinung: Diese Familiengeschichte erzählt eine fantastische Geschichte einer palästinensischen Familie. Das Buch setzt in den 1940er Jahren an. Dort erleben wir, wie die Familie aus ihrem Dorf fliehen muss und in den Gazastreifen flüchtet. Auf dieser Flucht ereignen sich einige schlimme Dinge, die die Familie nachhaltig prägen werden. Deutet der Klappentext an, dass es in diesem Buch nur um Nur geht, stimmt das so nicht ganz, denn Nur ist zwar ein wichtiger Bestandteil dieser Saga, ihre Familie und die Vergangenheit aber auch. Ebenso wird hier Kahleds Geschichte erzählt, ihr Großcousin, die dieses Buch wie einen roten Faden durchzieht. Nurs Großeltern immigrieren von Palästina in die USA. Durch unglückliche Schicksalsschläge verliert sich der Kontakt in die Heimat und Nur bleibt als gestrandetes Mädchen in den USA zurück, angewiesen auf die dortige Fürsorge und ihren Wurzeln entrissen. Es ist schwierig, etwas über den Inhalt zu verraten, ohne zu viel von der Geschichte vorwegzunehmen. Nur ist eine ziemlich verlorene Protagonistin. Der frühe Tod des Vaters und der Verlust ihres geliebten Großvaters lassen sie traumatisiert zurück. Hinzu kommt, dass sie ihrer Mutter eigentlich egal ist. Das sorgt unter anderem mit dafür, dass Nur eine Person voller Komplexe und Selbstzweifel wird, die auf der ewigen Suche nach Liebe und Anerkennung ist. Die Autorin hat hier grundsätzlich ein interessantes Setting zugrunde gelegt, das aber leider ein wenig an der sehr ruhigen Umsetzung hapert, denn obwohl die Grundgeschichte sehr tragisch ist, hat sie mich leider nicht so berührt, wie erhofft. In diesem Buch geht es um Familienzusammenhalt, Liebe und Heimat. Es zum Teil eine Suche nach den eigenen Wurzeln und bringt uns eine andere Kultur näher, ohne dabei den mahnenden Finger zu heben und anzuprangern. Zwar werden die Konflikte zwischen den Völker thematisiert und sind ein wichtiger Bestandteil dieses Buches, das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Kultur der Palästinenser. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, die Sichtweise wechselt dabei zwischen den verschiedenen Protagonisten und jedes Kapitel wird mit einer aus der Ich-Perspektive geschriebenen Einleitung von Khaled eingeleitet. Die Kapitel sind alle sehr kurz gehalten, was dafür sorgt, dass man sich sehr zügig durch das Buch lesen kann. Susan Abulhawa hat einen sehr poetischen und ruhigen Schreibstil. Sie schafft es sehr schön die Umgebung zu skizzieren und das Land und die Menschen dort lebendig werden zu lassen. Fazit: Diese Familiengeschichte kommt sehr poetisch und ruhig daher. Mir war sie persönlich leider etwas zu ruhig und ich konnte auch zu wenig Bezug zu Nur und ihrer Familie aufbauen. Trotzdem ist der Hintergrund der Geschichte sehr faszinierend und wer mehr über die Kultur der Menschen in Palästina erfahren möchte, sollte dieses Buch im Auge behalten. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

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Inhalt Beit Daras, ein Dorf in Palästina wird 1948 Ziel eines israelischen Angriffs, bei dem die Familie Baraka ihr Zuhause verliert und die Geschwister Nazmiyya, Miriam und Mamduh ein neues Leben in Unterdrückung beginnen müssen. Nazymiyya gründet in Gaza eine große Familie und hält diese so gut es geht zusammen... Inhalt Beit Daras, ein Dorf in Palästina wird 1948 Ziel eines israelischen Angriffs, bei dem die Familie Baraka ihr Zuhause verliert und die Geschwister Nazmiyya, Miriam und Mamduh ein neues Leben in Unterdrückung beginnen müssen. Nazymiyya gründet in Gaza eine große Familie und hält diese so gut es geht zusammen und versucht, allen Schicksalsschlägen zu trotzen. aber Mamduh versucht sein Glück in den USA. Dort wächst auch seine Enkelin Nur auf, um die er sich rührend kümmert, bis das für ihn nicht mehr möglich ist und für das Mädchen eine leidvolle Zeit beginnt. Doch die Familienbande sind stark und Nur macht sich auf den Weg in ihre Heimat ... Meine Meinung Dies ist die mehrere Generationen übergreifende Geschichte einer palästinensischen Familie, beginnend mit der Kindheit und Jugend Nazmiyyas über die Gründung einer eigenen Familie mit vielen Kindern und Enkelkindern. Wir lesen von Morden, Flucht und Vertreibung, Flüchtlingslagern und Gefangenschaft, kurz , vom Alltag einer vertriebenen Familie, deren Leben doch irgendwie weitergeht und besonders vom Zusammenhalt der Frauen geprägt wird. Diese Momente im Buch, die den Alltag der Frauen, ihre Sorgen und Nöte, ihr Lachen und Weinen, das Kämpfen ums Überleben, das Lieben und Hassen, das Streiten um Kleinigkeiten und das gemeinsame Kochen und sich kümmern hat mir eigentlich am besten gefallen. Die Frauen und ganz besonders die selbstbewusste Nazmiyya, die ihre große Familie um sich schart und die immer sagt, was sie denkt, haben die Geschichte oft sehr lebendig gemacht. Neben dieser Erzählperspektive begleiten wir als Leser auch noch die kleine Nur, die in Amerika aufgewachsen ist, weil ihr Großvater Gaza verlassen hatte. Dessen Schicksal wird kurz angerissen und mit Nur weitergeführt, deren leidensvolle Kindheit im Land der Freiheit beginnt, als ihr Großvater stirbt. So sehr mir das kleine Kind auch leid getan hat und so sehr mich gerade die Szenen mit ihrem Großvater berührt und ihr späteres Leiden betrübt haben, so war sie mir als Erwachsene nicht mehr besonders nah. Sie wirkte auf mich längst nicht so authentisch wie Nazmiyya und ich konnte ihr Verhalten als Erwachsene nicht immer nachvollziehen, warum z. B. fragt sie monatelang nicht nach ihrer Familie, wenn sie schon in das Land reist? Das wirkte etwas seltsam und konstruiert. Ein weiterer Erzählstrang wird einem Geist gewidmet. Der tote Junge zieht sich durch das ganze Buch, auch über sein eigenes Schicksal hinweg und hat eine Erzähler-Funktion. Gleichzeitig ist er in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft immer mit dabei, entweder als Lebender oder als Geist. Dabei wirkte er auf mich aber oft unnatürlich weise. Überhaupt spielten hier viele mystische Einschübe wie Dschinns eine Rolle, was einerseits sicherlich zu der arabischen Kultur gehört und daher auch passt, mir selbst beim Lesen aber manchmal zu viel war. Die Geschichgte verläuft nicht geradlinig, sondern hat mehr oder weniger große Sprünge, so dass es nicht immer einfach ist, ihr zeitlich zu folgen. Man muss sich daran gewöhnen, bei Lesen die einzelnen Episoden wie einen Teppich miteinander zu verweben und am Ende dann ein Gesamtbild zu haben. Natürlich wirkt die Geschichte sehr einseitig, denn sie wird aus der Sicht einer palästinensischen Familie erzählt, die die Vergehen ihrer eigenen Leute ausblendet und ein deutliches Feindbild besitzt und hier kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, dieses Feindbild immer wieder zu benennen. Andererseits wirkt die Familie so auch authentischer, denn differenzierter wird die Einstellung vieler Betroffenen dort sicherlich nicht aussehen. Ich bin hin und hergerissen, wie ich das Buch bewerten soll. Einerseits gab es berührende Szenen, die durch die bildliche und blumige Sprache der Autorin besonders hervorgehoben wurden, andererseits wirkte die Geschichte phasenweise auch leblos und seltsam distanziert, weil die Erzählweise oft sprunghaft und im Stil irgendwie unbeteiligt, wie ein Bericht, wirkte. Zudem wurden mir gegen Ende die bildhaften Beschreibungen etwas zu viel, ich fühlte mich übersättigt davon und hatte manchmal das Gefühl, dass einige Beschreibungen auch zu bemüht waren. Die mystischen Einschübe verstärkten meine Ungeduld mit der Geschichte gegen Ende leider dann auch noch. Und die immer mehr aufeinander folgenden Schicksalsschläge, die neben Krieg, Flucht, Missbrauch, Verbannung, Gefangenschaft und Tod auch noch Krankheiten, Fehlgeburten, unglückliche Liebschafen etc. brachten und damit das Gefühl entstehen ließen, diese Familie muss wirklich alle Schicksalsschläge erleiden, die es zu erleiden gibt, störten mich doch sehr, denn es wirkte überstrapaziert. Und wer aufgrund des Klappentextes den Schwerpunkt auf einer tragischen Liebesgeschichte erwartet, wird dies nicht finden, denn sie spielt nur eine kleine Rolle. Es gab also durchaus berührende Szenen, die ich interessant und gut fand, gerade ein paar der Frauen waren sehr lebendig beschrieben. Aber insgesamt war mir die Geschichte zu konstruiert und zu überladen mit Schicksalen und Klischees und was die bildhaften Beschreibungen und die Esoterik betrifft, für mich irgendwann zu übertrieben.

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