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Als die Sonne im Meer verschwand

Roman

(12)
»Dieser Roman ist brillant, mutig, überwältigend.« Teju Cole


In Amerika aufgewachsen, kennt die Palästinenserin Nur die malerischen Dörfer ihrer Heimat bloß aus den Erzählungen ihres Großvaters. Doch dann trifft sie Jamal, der als Arzt in Gaza arbeitet und sie dorthin einlädt. Zum ersten Mal reist Nur zu ihrer Familie und erlebt, wie eng deren Geschichte mit der Israels und Palästinas verflochten ist. Sie ist überwältigt von den Eindrücken, erfährt aber auch eine bittere Wahrheit über Jamal. Stehen lediglich die strengen Regeln seiner Kultur zwischen ihnen? Nur muss herausfinden, wohin sie und ihre Liebe gehören.


Die internationale Bestsellerautorin Susan Abulhawa erzählt auch in ihrem neuen Roman voller Poesie von einer Familie ohne Heimat, von Krieg, Frieden und Hoffnung.


Rezension
"Ein schwärmerisches Buch über die Kraft und den Zusammenhalt palästinensischer Frauen in Gaza."
Portrait
Geboren als Kind palästinensischer Flüchtlinge wuchs Susan Abulhawa in Kuwait, Jordanien und Jerusalem auf. Als Teenager ging sie in die USA, wo sie heute gemeinsam mit ihrer Tochter lebt. Die Autorin engagiert sich aktiv für die Menschenrechte und die Lebensumstände von palästinensischen Kindern in besetzten Gebieten. Ihre Romane »Während die Welt schlief« und »Als die Sonne im Meer verschwand« sind internationale Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641126575
Verlag Diana Verlag
Verkaufsrang 2.435
eBook
8,99
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Bildgewaltig erfährt der Leser einiges über den Konflikt um Palästina. Empfehlenswert für jeden, den die Geschichte des Staates Israel aus einem anderen Blickwinkel interessiert.
Bildgewaltig erfährt der Leser einiges über den Konflikt um Palästina. Empfehlenswert für jeden, den die Geschichte des Staates Israel aus einem anderen Blickwinkel interessiert.

„Identität“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Auch in diesem Roman erzählt uns Susan Abulhawa von der ständigen Angst, Hab und Gut und letztlich das eigene Leben zu verlieren.
In ihrem neuen Buch nimmt sie uns mit nach Gaza, in den kleinen Ort Beit Daras, zu der Familie Baraka. Hier werden Kinder geboren, wird die Liebe trotz allem gelebt, hier gelacht, zusammen gekocht. Hier
Auch in diesem Roman erzählt uns Susan Abulhawa von der ständigen Angst, Hab und Gut und letztlich das eigene Leben zu verlieren.
In ihrem neuen Buch nimmt sie uns mit nach Gaza, in den kleinen Ort Beit Daras, zu der Familie Baraka. Hier werden Kinder geboren, wird die Liebe trotz allem gelebt, hier gelacht, zusammen gekocht. Hier werden Familien zerstört, hier wird getötet und gestorben.
Nur weiß von all dem nichts. Sie wächst sehr behütet bei ihrem Großvater in Amerika auf. Durch ihn lernt sie die Kraft, die Poesie, die Liebe der Palästinenser kennen. Als er stirbt, bricht nicht nur eine Welt für Nur zusammen. Sie muss sich selbst finden, spürt ihre irgendwie zerrissene Identität. Nach Jahren der Suche nach ihrem eigenen Selbst kommt sie in Gaza an, und trifft unverhofft auf ihre Familie ...
Susan Abulhawa ist wieder ein sehr eindrückliches Buch gelungen - ihre ganze Sympathie gehört dem Volk in den besetzten Gebieten, ihre ganze Liebe zeigt sich in den starken Charakteren der palästinensischen Frauen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
4
6
1
1
0

spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bargteheide am 15.07.2015

Mich hat das Buch sehr gefesselt und es hat mir eine ganz andere Sicht der Dinge des Palestinenser-Staates gegeben. Das Buch ist sehr zu empfehlen.

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Familiengeschichte im Gaza
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 08.08.2015

Die Palästinenserin Nazmiyyah lebte glücklich mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf, bis zu jenem Tag an dem Soldaten aus Israel angriffen und sie zur Flucht zwangen. Ihre Schwester und ihre Mutter ermordet, ihr Bruder verstümmelt und sie selbst von den Soldaten geschändet, versucht sie an der Seite ihre... Die Palästinenserin Nazmiyyah lebte glücklich mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf, bis zu jenem Tag an dem Soldaten aus Israel angriffen und sie zur Flucht zwangen. Ihre Schwester und ihre Mutter ermordet, ihr Bruder verstümmelt und sie selbst von den Soldaten geschändet, versucht sie an der Seite ihre Mannes wieder ins Leben zurückzufinden. Dabei hilft ihr eine Vision ihrer kleinen Schwester, in der sie Nazmiyyah bittet eine Tochter zur Welt zu bringen um ihr einen bestimmten Namen zu geben. Gleichzeitig sucht ihr Bruder Mamdouh das große Glück in der Ferne und schafft es am Ende sogar nach Amerika auszuwandern. Jahre später reist seine Enkeltochter, die einiges in ihrem jungen Leben auszuhalten hatte, zurück in seine Heimat um dort den Jungen Khaled zu helfen, der schwer krank ist. Gleichzeitig ist sie auch auf der Suche nach der Familie ihres Großvaters und nach einem Ort an dem sie ihr Leben verbringen kann. Wird sie ihre Ziele erreichen? Das Cover zeigt eine Frau, die den Blick in den Himmel gerichtet hat. Vom Aussehen her ist das höchstwahrscheinlich Nur, die sich ihre ersten Eindrücke vom Heimatland ihres Großvater macht. Im Hintergrund ist eine Stadt zu sehen und auch das Meer, dass in diesem Buch eine große Bedeutung spielt. Die Schnörkeleien am oberen Rand geben dem Cover noch das gewisse Etwas und man riskiert in der Buchhandlung vielleicht auch einen zweiten Blick. Das Cover passt zu dem Buch und ist gut gewählt. Der deutsche Titel hat zwar einen gewissen Bezug zu dem Buch, aber nicht annähernd den, welcher der englische Titel “The blue between sky and water” hat. Warum man diesen nicht eins zu eins ins Deutsche übersetzt hat, gibt mir ein Rätsel auf, denn meiner Meinung nach, würde so ein kryptischer Titel auch für Interesse sorgen. Ebenso ist der Klappentext ein wenig irritierend, denn er impliziert, dass sich dieses Buch rein um Nur drehen würde, was allerdings nicht der Fall ist. Es erzählt die Geschichte der Familie Bakara, der Familie ihres Großvaters, und was diese in vier Generationen durchzustehen hatte. Nur ist zwar ein Teil davon, aber sie steht keinesfalls im Mittelpunkt der Geschichte, sondern ist ein Charakter von vielen dessen Geschichte erzählt wird. Einen wirklichen Protagonisten ausfindig zu machen ist relativ schwierig, aber für mich sind das Nazmiyyah und Nur. Nazmiyyah ist eine resolute Frau, die sich durchsetzte und das Herz auf der Zunge trägt, sich aber auch zu benehmen weiß und die Sitten und Gebräuche der Familie achtet und ehrt. Sie ist der Mittelpunkt der Familie Bakara, hält diese zusammen, schlichtet Streit und ist immer für sie da. Nazmiyyah hatte einiges in ihrem Leben zu ertragen, aber sie hat ihre Güte und ihre Lebensfreude niemals verloren und ist eine sympathische Person, über die man auch das ein oder andere Mal schmunzeln muss. Auch Nur hatte es in ihrem Leben nicht wirklich einfach. Nach Jahren der Liebe und des Glücks mit ihrem Großvater, steht sie nach seinem Tod ganz alleine da und wird von einer Familie zur anderen geschoben. Sie hat keine Heimat und keinen Ort an den sie zurückkehren könnte, was sie innerlich aushöhlt. Ihre Probleme stehen in einem gewaltigen Kontrast zu jenen der Menschen in Gaza, was in diesem Buch auch thematisiert wird. Das Buch gewährt einen guten Einblick in das Leben der Menschen in Gaza, was diese alles zu ertragen haben und wie sie trotzdem ihr Leben leben und glücklich sein können. Es handelt von starken Frauen, die ihren Weg gehen und Schicksalsschläge ertragen, und es werden Probleme der westlichen Welt angesprochen, welche diese Menschen nicht einmal im Ansatz kennen. Es regt zum Nachdenken an und die Einblicke in das Leben und die Kultur der Menschen in Gaza ist sehr authentisch geschrieben. Was ein bisschen gestört hat, ist der Name Nur. Natürlich ist es in Englisch kein Problem, aber in der deutschen Fassung, die ich gelesen habe, gerät man doch ein wenig aus dem Fluss, weil man “Nur” nicht mit einem Namen verbindet. Vor allem bei den Sätzen bei dem der Name am Anfang stand, bin ich öfter rausgekommen. Allerdings kann da niemanden die Schuld geben, denn die Autorin hat das sicherlich nicht bedacht und die Übersetzerin konnte nicht einfach den Namen ändern. Trotzdem wollte ich es erwähnen. Abgesehen von dem Namen ist der Stil leicht und flüssig zu lesen und deshalb hatte ich das Buch aus relativ schnell durch. Es gab zwar keine nennenswerten Höhe- bzw. Tiefpunkte, aber durch die Beschreibungen und den angenehmen Stil wurde es nie langweilig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die gerne Beschreibungen eines anderes Landes bzw. einer anderen Kultur mögen, welche in eine Geschichte über die Suche nach dem Glück des Lebens verwoben ist und 4 von 5 Punkten.

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Eine Familiengeschichte mit interessantem Ansatz
von Vanessas Bücherecke am 18.06.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Inhalt aus dem Klappentext: In Amerika aufgewachsen, kennt die Palästinenserin Nur die malerischen Dörfer ihrer Heimat bloß aus den Erzählungen ihres Großvaters. Doch dann trifft sie Jamal, der als Arzt in Gaza arbeitet und sie dorthin einlädt. Zum ersten Mal reist Nur zu ihrer Familie und erlebt, wie eng deren... Inhalt aus dem Klappentext: In Amerika aufgewachsen, kennt die Palästinenserin Nur die malerischen Dörfer ihrer Heimat bloß aus den Erzählungen ihres Großvaters. Doch dann trifft sie Jamal, der als Arzt in Gaza arbeitet und sie dorthin einlädt. Zum ersten Mal reist Nur zu ihrer Familie und erlebt, wie eng deren Geschichte mit der Israels und Palästinas verflochten ist. Sie ist überwältigt von den Eindrücken, erfährt aber auch eine bittere Wahrheit über Jamal. Stehen lediglich die strengen Regeln seiner Kultur zwischen ihnen? Nur muss herausfinden, wohin sie und ihre Liebe gehören. Meinung: Diese Familiengeschichte erzählt eine fantastische Geschichte einer palästinensischen Familie. Das Buch setzt in den 1940er Jahren an. Dort erleben wir, wie die Familie aus ihrem Dorf fliehen muss und in den Gazastreifen flüchtet. Auf dieser Flucht ereignen sich einige schlimme Dinge, die die Familie nachhaltig prägen werden. Deutet der Klappentext an, dass es in diesem Buch nur um Nur geht, stimmt das so nicht ganz, denn Nur ist zwar ein wichtiger Bestandteil dieser Saga, ihre Familie und die Vergangenheit aber auch. Ebenso wird hier Kahleds Geschichte erzählt, ihr Großcousin, die dieses Buch wie einen roten Faden durchzieht. Nurs Großeltern immigrieren von Palästina in die USA. Durch unglückliche Schicksalsschläge verliert sich der Kontakt in die Heimat und Nur bleibt als gestrandetes Mädchen in den USA zurück, angewiesen auf die dortige Fürsorge und ihren Wurzeln entrissen. Es ist schwierig, etwas über den Inhalt zu verraten, ohne zu viel von der Geschichte vorwegzunehmen. Nur ist eine ziemlich verlorene Protagonistin. Der frühe Tod des Vaters und der Verlust ihres geliebten Großvaters lassen sie traumatisiert zurück. Hinzu kommt, dass sie ihrer Mutter eigentlich egal ist. Das sorgt unter anderem mit dafür, dass Nur eine Person voller Komplexe und Selbstzweifel wird, die auf der ewigen Suche nach Liebe und Anerkennung ist. Die Autorin hat hier grundsätzlich ein interessantes Setting zugrunde gelegt, das aber leider ein wenig an der sehr ruhigen Umsetzung hapert, denn obwohl die Grundgeschichte sehr tragisch ist, hat sie mich leider nicht so berührt, wie erhofft. In diesem Buch geht es um Familienzusammenhalt, Liebe und Heimat. Es zum Teil eine Suche nach den eigenen Wurzeln und bringt uns eine andere Kultur näher, ohne dabei den mahnenden Finger zu heben und anzuprangern. Zwar werden die Konflikte zwischen den Völker thematisiert und sind ein wichtiger Bestandteil dieses Buches, das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Kultur der Palästinenser. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, die Sichtweise wechselt dabei zwischen den verschiedenen Protagonisten und jedes Kapitel wird mit einer aus der Ich-Perspektive geschriebenen Einleitung von Khaled eingeleitet. Die Kapitel sind alle sehr kurz gehalten, was dafür sorgt, dass man sich sehr zügig durch das Buch lesen kann. Susan Abulhawa hat einen sehr poetischen und ruhigen Schreibstil. Sie schafft es sehr schön die Umgebung zu skizzieren und das Land und die Menschen dort lebendig werden zu lassen. Fazit: Diese Familiengeschichte kommt sehr poetisch und ruhig daher. Mir war sie persönlich leider etwas zu ruhig und ich konnte auch zu wenig Bezug zu Nur und ihrer Familie aufbauen. Trotzdem ist der Hintergrund der Geschichte sehr faszinierend und wer mehr über die Kultur der Menschen in Palästina erfahren möchte, sollte dieses Buch im Auge behalten. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

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