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Altenstein

(34)
Im Winter 1945 sitzt ein Kind in einem überfüllten Personenzug von Königsberg nach Westen. Sehnsüchtig blickt der kleine Konni hinaus in den Schnee – seine Mutter ist nicht mitgekommen. Gräfin Agnes von Kolberg wird ihren zehn Kindern erst später auf das Gut Altenstein in Brandenburg folgen, der Vater fällt im Kampf um Ostpreußen. Doch auch ihren Sommersitz muss die Familie auf der Flucht vor der Front verlassen.
Die Geschwister wachsen in ärmlichen Verhältnissen bei Bonn auf. Die traumatischen Ereignisse ihrer frühen Kindheit und der Umgang mit der selbstherrlichen Matriarchin Agnes schweißen sie eng zusammen. Besonders Konni und seine nächstältere Schwester Nona unterstützen sich lebenslang, durch die Höhen und Tiefen ihrer Ehen, Scheidungen, Geldnöte und Beziehungen hindurch.
Doch dann kommt die Wende – und Konni wittert seine Chance. Er möchte Gut Altenstein in den Familienbesitz zurückholen. Das Geld dafür muss er sich bei einer seiner Schwestern leihen. Zwischen den Geschwistern entbrennt ein erbitterter Streit um das Gut, der viele Fragen aufwirft: politische, gesellschaftliche, Fragen nach alten Wunden und Loyalitäten, Fragen nach dem eigenen Selbstverständnis.
Portrait
Julie von Kessel ist Journalistin und arbeitet seit mehr als zehn Jahren beim ZDF. Sie wuchs in Helsinki, Wien, Zagreb, Bonn und Washington D.C. auf und lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 432, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783644316416
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 4.286
eBook
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„Die Familienhölle“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Die Gräfin hat 10 Kinder aus drei Beziehungen und ist die Matriarchin, die alles zusammenhält, während sie vor den herannahenden Russen in den Westen flieht.
Die Zeit nach der Wende ist die Gelegenheit, das Gut wieder in den Besitz zu bekommen. Das hat sich Konni, der jüngste Sohn, in den Kopf gesetzt. Leider ist er der erfolgloseste
Die Gräfin hat 10 Kinder aus drei Beziehungen und ist die Matriarchin, die alles zusammenhält, während sie vor den herannahenden Russen in den Westen flieht.
Die Zeit nach der Wende ist die Gelegenheit, das Gut wieder in den Besitz zu bekommen. Das hat sich Konni, der jüngste Sohn, in den Kopf gesetzt. Leider ist er der erfolgloseste der Nachkommen, lebt auf Pump und hat ausser einem schicken Sportwagen nichts zu bieten.
Ganz im aktuellen Trend der Nachkriegsromane bietet "Altenstein" großen Lesespaß mit skurrilen und liebenswerten Charakteren.

„Heimat ist da, wo du geliebt wirst!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

„Altenstein“ ist eine großartige, schnörkellos erzählte Familiengeschichte, um Vertreibung, Flucht, Neubeginn. Sie ist keinesfalls chronologisch gegliedert, vielmehr springt die Autorin zeitgeschichtlich überzeugend hin und her zwischen der Zeit des 2. Weltkriegs und dem Kriegsende, zwischen den 50'er und 60'er Jahren, der Zeit der „Altenstein“ ist eine großartige, schnörkellos erzählte Familiengeschichte, um Vertreibung, Flucht, Neubeginn. Sie ist keinesfalls chronologisch gegliedert, vielmehr springt die Autorin zeitgeschichtlich überzeugend hin und her zwischen der Zeit des 2. Weltkriegs und dem Kriegsende, zwischen den 50'er und 60'er Jahren, der Zeit der Wende und danach, bis zuletzt ins Jahr 2005. Das hebt sie von vielen anderen ab und verleiht ihr eine besondere Lebendigkeit. Der Leser kann mühelos folgen, der eloquente Schreibstil kommt gut an.
In der Sache geht es um die Geschichte der adligen Herrin Agnes von Kollberg, die ihre zehn Kinder, acht Töchter und zwei Söhne, in Sicherheit bringen muss, als die Russen Ostpreußen angreifen. Über Brandenburg und ihrem Sommersitz 'Altenstein' finden sie eine neue Bleibe in Bonn. Warum sie ausgerechnet hier einen Neubeginn wagen, erfahren wir erst am Schluss.
Eine eindrucksvolle Zeitreise, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Ungeheuer lebendig und fesselnd schildert die Autorin die Geschichte einer ostpreußischen Adelsfamilie von der Flucht 1945 bis zu Ihrem Zerfall. Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt. Ungeheuer lebendig und fesselnd schildert die Autorin die Geschichte einer ostpreußischen Adelsfamilie von der Flucht 1945 bis zu Ihrem Zerfall. Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt.

„Leben in der Geschichte“

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

"Was hast Du heute schon für Deine Unsterblichkeit getan?"
Diese Frage stellt Agnes von Kolberg ihrem jüngsten Sohn Konrad jeden Tag.
Der Roman beginnt mit zwei Wendepunkten in Konrads Leben: Als kleiner Junge wird er aus Ostpreußen vor dem Krieg in Sicherheit gebracht, im März 2005 treffen sich seine Verwandten in Berlin, um von dem
"Was hast Du heute schon für Deine Unsterblichkeit getan?"
Diese Frage stellt Agnes von Kolberg ihrem jüngsten Sohn Konrad jeden Tag.
Der Roman beginnt mit zwei Wendepunkten in Konrads Leben: Als kleiner Junge wird er aus Ostpreußen vor dem Krieg in Sicherheit gebracht, im März 2005 treffen sich seine Verwandten in Berlin, um von dem Toten Abschied zu nehmen.
In kurzen, zeitlich wechselnden Episoden entwirft die Autorin das Kaleidoskop einer Familie, in der jeder versucht, ein eigenes Leben zu führen und doch alle als Familie eng verbunden bleiben, dem Zwang der Tradition und der harten Erziehung folgend.
"Altenstein" erinnert als Familienroman an Thomas Manns "Buddenbrooks" , erzählt dabei Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute.
Ein klassischer Roman!

„Sehr lesenswert!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein altes Gut in Brandenburg. Eine alte adlige Familie. Der Krieg. Die Flucht. Der Neubeginn im Westen. Aber die Sehnsucht nach der alten Heimat bleibt für immer....Berührend und spannend geschrieben! Ein altes Gut in Brandenburg. Eine alte adlige Familie. Der Krieg. Die Flucht. Der Neubeginn im Westen. Aber die Sehnsucht nach der alten Heimat bleibt für immer....Berührend und spannend geschrieben!

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

Eine alte Familie verstrickt sich in der Auseinandersetzung um das gemeinsame Erbe, Gut Altenstein in Brandenburg. Eine ruhige gut erzählte Familiengeschichte. Eine alte Familie verstrickt sich in der Auseinandersetzung um das gemeinsame Erbe, Gut Altenstein in Brandenburg. Eine ruhige gut erzählte Familiengeschichte.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
15
17
2
0
0

Flucht und Vertreibung mit Nebenwirkungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 08.04.2017

Ein sehr kurzweiliger Familienroman, der in mehreren Zeitebenen spielt. Im Mittelpunkt steht das Leben von Konrad, des Sohnes einer adeligen Gutsbesitzerfamilie und seine Beziehung zu den zahlreichen Familienmitgliedern. Zwischen seiner Geburt im 2. Weltkrieg und seinem Tod in der heutigen Zeit spielt die Handlung: Flucht vor den Russen, das... Ein sehr kurzweiliger Familienroman, der in mehreren Zeitebenen spielt. Im Mittelpunkt steht das Leben von Konrad, des Sohnes einer adeligen Gutsbesitzerfamilie und seine Beziehung zu den zahlreichen Familienmitgliedern. Zwischen seiner Geburt im 2. Weltkrieg und seinem Tod in der heutigen Zeit spielt die Handlung: Flucht vor den Russen, das Leben im Nachkriegsdeutschland, die 60er und 70er Jahre und die 90er Jahre nach der Wende. Oberhaupt der Familie ist Agnes, die versucht, mit allen Mitteln die Tradition aufrecht zu erhalten. Familiäre Konflikte, Machtspiele und Schicksale der einzelnen Familienmitglieder werden kurzweilig verknüpft, so dass ein fesselnder Handlungsstrang entsteht. Leider bleiben einzelne Charaktere oberflächlich gezeichnet. An manchen Stellen wäre ein bisschen mehr Tiefgang schön gewesen. Insgesamt trotzdem ein lesenswerter Familienroman!

Eine herausfordernde Familiengeschichte
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 10.05.2017

Das Cover: Das Cover zeigt eine Blüte, die ihre Blätter verliert. Ein einladendes Motiv, das mit dem Klappentext gut harmoniert. Den tieferen Sinn versteht man, wenn man das Buch gelesen hat. Die Geschichte: Die Autorin erzählt die Geschichte der adeligen Familie Kolberg, die ein Gut in Ostpreußen und ein weiteres in... Das Cover: Das Cover zeigt eine Blüte, die ihre Blätter verliert. Ein einladendes Motiv, das mit dem Klappentext gut harmoniert. Den tieferen Sinn versteht man, wenn man das Buch gelesen hat. Die Geschichte: Die Autorin erzählt die Geschichte der adeligen Familie Kolberg, die ein Gut in Ostpreußen und ein weiteres in Brandenburg hatte. Beide verliert sie nach dem Krieg. Nach der Wiedervereinigung wird in Teilen der Familie überlegt, das Gut in Brandenburg wiederzubekommen, aber im Leben der Familie ist zu vieles passiert. Zunächst war da die Flucht aus Ostpreußen, die nur am Rande der Erzählung eine Rolle spielt. Dann findet die Familie Unterschlupf bei Verwandten, um irgendwann in Bonn sesshaft zu werden. Agnes von Kolberg, die Witwe, führt ein strenges Regiment nach den Regeln des Adels, die in Zeiten der Armut allerdings eine Herausforderung sind. Außerdem geht es um ihre Kinder, die in diesem Buch auf ihrem zum Teil schwierigen Lebensweg begleitet werden. Vieles wird vor allem aus der Sicht von Konrad, des Jüngsten, betrachtet, der es im Leben überhaupt nicht leicht hatte. Das Buch deckt die Zeitspanne von 1943 bis 2005 ab. Meine Meinung: Das Buch ist nicht ganz leicht zu lesen. Die vielen Figuren haben manchmal zusätzlich einen Spitznamen, der auch noch bei dem einen oder der anderen eine völlig andere Abwandlung hat (Marie-Elisabeth ist Nona oder Isolde genannt Bobby). Man muss ganz schön konzentriert herangehen, da auch noch von zehn Kindern die Rede ist, die allerdings nicht alle im Buch eine Rolle spielen. Und im Laufe der Jahre kommen natürlich auch Ehemänner und eigene Kinder dazu, die mit ihren Vor- und Zunamen auch noch aufgenommen werden wollen. Außerdem wird der Lesefluss an verschiedenen Stellen eingebremst, weil die Autorin das Buch so aufgebaut hat, dass man zwischen einzelnen Stationen und Lebensabschnitten zeitlich unsortiert hin- und herspringt, was an der einen oder anderen Stelle Verwirrung stiftet. Das Buch ist in einer sehr anspruchsvollen und mit gewissem Abstand von außen hineinblickenden und nicht von Emotionen getragenen Sprache geschrieben. Die Figuren ließen mich daher natürlich nicht sehr nahe an sich heran und blieben auch ein wenig farblos. Gefallen hat mir, dass ich auf das Leben einer adligen Familie, die alles verloren hat, blicken konnte. Auf eine Familie, deren Leben in schonungsloser Art und Weise, schnörkellos und in all seinen Facetten erzählt wird und die nach und nach auseinanderfällt. Wie gesagt, es ist kein ganz einfaches Buch, aber ein Buch, das mich gefesselt hat und das ich durchaus weiterempfehlen kann. Friedericke von „friederickes Bücherblog“

Irgendwie großartig!
von Isaopera am 01.06.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Altenstein" ist der Debütroman von Julie von Kessel und der Name der Autorin passt sehr gut zum Inhalt des Romans, da die Protagonisten (ebenfalls?) adelig sind. Bei den von Kolbergs gibt es allerdings einerseits Familienmitglieder, die das sehr begrüßen und auch zu nutzen wissen, aber auch Figuren, die mit... "Altenstein" ist der Debütroman von Julie von Kessel und der Name der Autorin passt sehr gut zum Inhalt des Romans, da die Protagonisten (ebenfalls?) adelig sind. Bei den von Kolbergs gibt es allerdings einerseits Familienmitglieder, die das sehr begrüßen und auch zu nutzen wissen, aber auch Figuren, die mit dem alteingesessenen Namen gar nicht mehr viel zu tun haben möchten. Was ist "Altenstein" für ein Roman? Für mich ist es eine Familiengeschichte, die aber wirklich gute Recherche und eine besondere Authentizität mitbringt, und sich dadurch abhebt. Ich fand das Buch sehr spannend, wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Dies geschieht aber weniger dadurch, dass man mit den Figuren so sehr mitfiebert, da das Buch insgesamt recht neutral bis emotionslos geschrieben ist. Für mich war es eher die Atmosphäre und auch die Entwicklung der Figuren. Jede einzelne Person hat eine wichtige Rolle in dem Gefüge und da die Handlungsstränge so individuell sind, lässt sich der Inhalt sehr schwer beschreiben. Es kommt in jedem Fall immer wieder anders, als man denkt...das mochte ich! Wirklich hervorzuheben ist für mich der großartige Schreibstil der Autorin. Das Buch ist unaufgeregt, aber irgendwie trotzdem sehr nah am Geschehen und wechselt immer wieder die Perspektive. Verschiedene Zeitebenen und Blickwinkel werden verwoben und irgendwie habe ich wirklich ein rundes Bild der Familie bekommen - ich kann mich in fast jeden hineinversetzen und eigentlich kann ich über keine Person sagen, dass ich sie nicht mag, obwohl es weiß Gott kein Sonnenschein-Roman ist. Das Ende hätte für mich noch ein paar Details mehr haben können - vielleicht wollte ich aber einfach nicht, dass es endet ;) Ein Roman, der nicht jedem gefallen wird, sich aber meiner Meinung nach unheimlich lohnt. Ich bin begeistert!


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