Altenstein

Gekürzte Lesung

(34)
Im Winter 1945 sitzt ein Kind in einem überfüllten Personenzug von Königsberg nach Westen. Sehnsüchtig blickt der kleine Konni hinaus in den Schnee – seine Mutter ist nicht mitgekommen. Gräfin Agnes von Kolberg wird ihren Kindern erst später auf das Gut Altenstein in Brandenburg folgen. Doch auch diesen Sommersitz muss die mittlerweile vaterlose Familie auf der Flucht vor der Front bald wieder verlassen. Konni und seine Schwester Nona wachsen in ärmlichen Verhältnissen im Rheinischen auf. Die traumatischen Geschehnisse ihrer frühen Kindheit haben sie fest zusammengeschweißt, und sie unterstützen einander ein Leben lang: durch Höhen und Tiefen ihrer Ehen, durch Scheidungen, Geldnöte, ihr unstetes Leben. Doch dann kommt die Wende …
Portrait
Julie von Kessel ist Journalistin und arbeitet seit mehr als zehn Jahren beim ZDF Morgenmagazin. Zuvor war sie im ZDF Studio New York tätig, wo sie unter anderem über den 11. September 2001 berichtete. Julie von Kessel wuchs in Helsinki, Wien, Zagreb, Bonn und Washington D.C. auf. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Sophie von Kessel ist als Film- und Fernsehschauspielerin international gefragt. Bei den Salzburger Festspielen 2008 verkörperte sie die Buhlschaft im "Jedermann". Im Fernsehen ist sie in zahlreichen Produktionen zu sehen, aktuell u. a. in der Komödie "Zwei Weihnachtsmänner" oder dem Drama "Das Unglück von Überlingen". Mit ihrer sinnlichen, eleganten Stimme ist sie die Idealbesetzung für Marieke van der Pols großen Liebesroman "Brautflug".

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Sophie von Kessel
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 24.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783839815472
Genre Belletristik
Verlag Argon
Auflage 1
Spieldauer 420 Minuten
Hörbuch (CD)
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„Die Familienhölle“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Die Gräfin hat 10 Kinder aus drei Beziehungen und ist die Matriarchin, die alles zusammenhält, während sie vor den herannahenden Russen in den Westen flieht.
Die Zeit nach der Wende ist die Gelegenheit, das Gut wieder in den Besitz zu bekommen. Das hat sich Konni, der jüngste Sohn, in den Kopf gesetzt. Leider ist er der erfolgloseste der Nachkommen, lebt auf Pump und hat ausser einem schicken Sportwagen nichts zu bieten.
Ganz im aktuellen Trend der Nachkriegsromane bietet "Altenstein" großen Lesespaß mit skurrilen und liebenswerten Charakteren.
Die Gräfin hat 10 Kinder aus drei Beziehungen und ist die Matriarchin, die alles zusammenhält, während sie vor den herannahenden Russen in den Westen flieht.
Die Zeit nach der Wende ist die Gelegenheit, das Gut wieder in den Besitz zu bekommen. Das hat sich Konni, der jüngste Sohn, in den Kopf gesetzt. Leider ist er der erfolgloseste der Nachkommen, lebt auf Pump und hat ausser einem schicken Sportwagen nichts zu bieten.
Ganz im aktuellen Trend der Nachkriegsromane bietet "Altenstein" großen Lesespaß mit skurrilen und liebenswerten Charakteren.

„Heimat ist da, wo du geliebt wirst!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

„Altenstein“ ist eine großartige, schnörkellos erzählte Familiengeschichte, um Vertreibung, Flucht, Neubeginn. Sie ist keinesfalls chronologisch gegliedert, vielmehr springt die Autorin zeitgeschichtlich überzeugend hin und her zwischen der Zeit des 2. Weltkriegs und dem Kriegsende, zwischen den 50'er und 60'er Jahren, der Zeit der Wende und danach, bis zuletzt ins Jahr 2005. Das hebt sie von vielen anderen ab und verleiht ihr eine besondere Lebendigkeit. Der Leser kann mühelos folgen, der eloquente Schreibstil kommt gut an.
In der Sache geht es um die Geschichte der adligen Herrin Agnes von Kollberg, die ihre zehn Kinder, acht Töchter und zwei Söhne, in Sicherheit bringen muss, als die Russen Ostpreußen angreifen. Über Brandenburg und ihrem Sommersitz 'Altenstein' finden sie eine neue Bleibe in Bonn. Warum sie ausgerechnet hier einen Neubeginn wagen, erfahren wir erst am Schluss.
Eine eindrucksvolle Zeitreise, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
„Altenstein“ ist eine großartige, schnörkellos erzählte Familiengeschichte, um Vertreibung, Flucht, Neubeginn. Sie ist keinesfalls chronologisch gegliedert, vielmehr springt die Autorin zeitgeschichtlich überzeugend hin und her zwischen der Zeit des 2. Weltkriegs und dem Kriegsende, zwischen den 50'er und 60'er Jahren, der Zeit der Wende und danach, bis zuletzt ins Jahr 2005. Das hebt sie von vielen anderen ab und verleiht ihr eine besondere Lebendigkeit. Der Leser kann mühelos folgen, der eloquente Schreibstil kommt gut an.
In der Sache geht es um die Geschichte der adligen Herrin Agnes von Kollberg, die ihre zehn Kinder, acht Töchter und zwei Söhne, in Sicherheit bringen muss, als die Russen Ostpreußen angreifen. Über Brandenburg und ihrem Sommersitz 'Altenstein' finden sie eine neue Bleibe in Bonn. Warum sie ausgerechnet hier einen Neubeginn wagen, erfahren wir erst am Schluss.
Eine eindrucksvolle Zeitreise, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Sie hat alles verloren und muss mit ihren Kindern neu anfangen.
Hart zu sich und ihrer Familie gelingt es Agnes von Kolberg auch, allerdings zahlen die Kinder den Preis dafür.
Sie hat alles verloren und muss mit ihren Kindern neu anfangen.
Hart zu sich und ihrer Familie gelingt es Agnes von Kolberg auch, allerdings zahlen die Kinder den Preis dafür.

Diese sehr bewegende Familiengeschichte ist neben dem nötigen Tiefgang dennoch sehr unterhaltsam. Die klare Sprache hat mich beeindruckt und wird Sie sicher auch gut unterhalten. Diese sehr bewegende Familiengeschichte ist neben dem nötigen Tiefgang dennoch sehr unterhaltsam. Die klare Sprache hat mich beeindruckt und wird Sie sicher auch gut unterhalten.

Anna Möllmann, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ergreifender Roman über den Zerfall einer Adelsfamilie aus Ostpreußen, beginnend mit der Flucht 1945 bis zur heutigen Zeit. Unterhaltsam geschrieben, mit wunderbaren Charakteren. Ergreifender Roman über den Zerfall einer Adelsfamilie aus Ostpreußen, beginnend mit der Flucht 1945 bis zur heutigen Zeit. Unterhaltsam geschrieben, mit wunderbaren Charakteren.

Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Ungeheuer lebendig und fesselnd schildert die Autorin die Geschichte einer ostpreußischen Adelsfamilie von der Flucht 1945 bis zu Ihrem Zerfall. Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt. Ungeheuer lebendig und fesselnd schildert die Autorin die Geschichte einer ostpreußischen Adelsfamilie von der Flucht 1945 bis zu Ihrem Zerfall. Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt.

„Leben in der Geschichte“

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

"Was hast Du heute schon für Deine Unsterblichkeit getan?"
Diese Frage stellt Agnes von Kolberg ihrem jüngsten Sohn Konrad jeden Tag.
Der Roman beginnt mit zwei Wendepunkten in Konrads Leben: Als kleiner Junge wird er aus Ostpreußen vor dem Krieg in Sicherheit gebracht, im März 2005 treffen sich seine Verwandten in Berlin, um von dem Toten Abschied zu nehmen.
In kurzen, zeitlich wechselnden Episoden entwirft die Autorin das Kaleidoskop einer Familie, in der jeder versucht, ein eigenes Leben zu führen und doch alle als Familie eng verbunden bleiben, dem Zwang der Tradition und der harten Erziehung folgend.
"Altenstein" erinnert als Familienroman an Thomas Manns "Buddenbrooks" , erzählt dabei Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute.
Ein klassischer Roman!
"Was hast Du heute schon für Deine Unsterblichkeit getan?"
Diese Frage stellt Agnes von Kolberg ihrem jüngsten Sohn Konrad jeden Tag.
Der Roman beginnt mit zwei Wendepunkten in Konrads Leben: Als kleiner Junge wird er aus Ostpreußen vor dem Krieg in Sicherheit gebracht, im März 2005 treffen sich seine Verwandten in Berlin, um von dem Toten Abschied zu nehmen.
In kurzen, zeitlich wechselnden Episoden entwirft die Autorin das Kaleidoskop einer Familie, in der jeder versucht, ein eigenes Leben zu führen und doch alle als Familie eng verbunden bleiben, dem Zwang der Tradition und der harten Erziehung folgend.
"Altenstein" erinnert als Familienroman an Thomas Manns "Buddenbrooks" , erzählt dabei Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute.
Ein klassischer Roman!

„Altenstein “

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Agnes, Gräfin von Kolberg flüchtet nach dem 2. Weltkrieg mit ihren 10 Kindern in den Westen in der Nähe von Bonn und lässt das Gut Altenstein zurück. Später wird sie und auch ihre Kinder zwangsenteignet und ihr jüngster und liebster Sohn Konrad bemüht sich nach Jahrzehnten darum, die Ländereien zurück zu erhalten. Aber der Roman handelt nicht wie erwartet von Flucht, Leid und Neuanfang. Insbesondere die Lebensgeschichte der Kinder wird von Kapitel zu Kapitel erzählt, wobei die Autorin immer wieder zwischen Ort und Zeitpunkt wechselt ohne jedoch den Leser zu verwirren.
Altenstein ist ein absolut unterhaltsamer Roman, der von Seite zu Seite die Neugier schürt, wie es mit dem einen oder anderen weitergeht, wie Ereignisse er- und verarbeitet werden. Ich habe diese Geschichte bis zur letzten Seite mit Genuss gelesen.
Agnes, Gräfin von Kolberg flüchtet nach dem 2. Weltkrieg mit ihren 10 Kindern in den Westen in der Nähe von Bonn und lässt das Gut Altenstein zurück. Später wird sie und auch ihre Kinder zwangsenteignet und ihr jüngster und liebster Sohn Konrad bemüht sich nach Jahrzehnten darum, die Ländereien zurück zu erhalten. Aber der Roman handelt nicht wie erwartet von Flucht, Leid und Neuanfang. Insbesondere die Lebensgeschichte der Kinder wird von Kapitel zu Kapitel erzählt, wobei die Autorin immer wieder zwischen Ort und Zeitpunkt wechselt ohne jedoch den Leser zu verwirren.
Altenstein ist ein absolut unterhaltsamer Roman, der von Seite zu Seite die Neugier schürt, wie es mit dem einen oder anderen weitergeht, wie Ereignisse er- und verarbeitet werden. Ich habe diese Geschichte bis zur letzten Seite mit Genuss gelesen.

„Sehr lesenswert!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein altes Gut in Brandenburg. Eine alte adlige Familie. Der Krieg. Die Flucht. Der Neubeginn im Westen. Aber die Sehnsucht nach der alten Heimat bleibt für immer....Berührend und spannend geschrieben! Ein altes Gut in Brandenburg. Eine alte adlige Familie. Der Krieg. Die Flucht. Der Neubeginn im Westen. Aber die Sehnsucht nach der alten Heimat bleibt für immer....Berührend und spannend geschrieben!

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

Eine alte Familie verstrickt sich in der Auseinandersetzung um das gemeinsame Erbe, Gut Altenstein in Brandenburg. Eine ruhige gut erzählte Familiengeschichte. Eine alte Familie verstrickt sich in der Auseinandersetzung um das gemeinsame Erbe, Gut Altenstein in Brandenburg. Eine ruhige gut erzählte Familiengeschichte.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Eine vielschichtige Familiengeschichte während vor und nach der DDR. Mit tiefen Blicken in die Vergangenheit der Familie mit gut ausgearbeiteten Charakteren. Absolut lesenswert!
Eine vielschichtige Familiengeschichte während vor und nach der DDR. Mit tiefen Blicken in die Vergangenheit der Familie mit gut ausgearbeiteten Charakteren. Absolut lesenswert!

„Der gefallene Adel der Nachkriegszeit“

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Packende Geschichte einer Adeligen, welche im Krieg alles verliert, und im Bonn der Nachkriegszeit sich und ihre zehn Kinder durchbringen muss. Spannende Zeitgeschichte! Packende Geschichte einer Adeligen, welche im Krieg alles verliert, und im Bonn der Nachkriegszeit sich und ihre zehn Kinder durchbringen muss. Spannende Zeitgeschichte!

„Altenstein“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Julie von Kessel erzählt in "Altenstein" die Geschichte der Familie Kolberg. Die Großfamilie erlebt mit dem Ende des zweiten Weltkrieges schwere Zeiten und zerbricht immer mehr.
Unprätentiös und lebensnah wird der Leser durch die jüngere deutsche Geschichte geführt ohne
rührselig oder kitschig zu werden.
Julie von Kessel erzählt in "Altenstein" die Geschichte der Familie Kolberg. Die Großfamilie erlebt mit dem Ende des zweiten Weltkrieges schwere Zeiten und zerbricht immer mehr.
Unprätentiös und lebensnah wird der Leser durch die jüngere deutsche Geschichte geführt ohne
rührselig oder kitschig zu werden.

Christin Märker, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Gut Altenstein verbindet die zehn Kinder der Agnes von Kolberg. Dies ist die Geschichte einer Familie, welche an Ihrer Vergangenheit zu zerbrechen droht.
Interessant und bewegend!
Gut Altenstein verbindet die zehn Kinder der Agnes von Kolberg. Dies ist die Geschichte einer Familie, welche an Ihrer Vergangenheit zu zerbrechen droht.
Interessant und bewegend!

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Eine gute, packende und schnörkellose Familiengeschichte über eine deutsche Adelsfamilie, während und nach dem Zweiten Weltkrieg, bis in die heutige Zeit. Eine gute, packende und schnörkellose Familiengeschichte über eine deutsche Adelsfamilie, während und nach dem Zweiten Weltkrieg, bis in die heutige Zeit.

„Ein schweres Erbe“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Agnes als Übermutter rettet ihre 10 Kinder und flieht zum Ende des Krieges mit ihnen ins Rheinland. Es gilt trotzdem ein Erbe und eine Lebensform zu bewahren. Wie sich ihre Kinder und besonders ihr Lieblingssohn Konni dem materiellen wie geistigen Erbe versuchen zu stellen oder erfolglos zu entziehen erzählt die Autorin ganz geschickt.In nicht immer chronologisch sortierten Episoden fügen sich Bilder und Ereignisse nach und nach zusammen. Und ergeben plötzlich eine ganz andere Geschichte.Wie die Geschichte von Konni und Viktor... Lesenswert. Agnes als Übermutter rettet ihre 10 Kinder und flieht zum Ende des Krieges mit ihnen ins Rheinland. Es gilt trotzdem ein Erbe und eine Lebensform zu bewahren. Wie sich ihre Kinder und besonders ihr Lieblingssohn Konni dem materiellen wie geistigen Erbe versuchen zu stellen oder erfolglos zu entziehen erzählt die Autorin ganz geschickt.In nicht immer chronologisch sortierten Episoden fügen sich Bilder und Ereignisse nach und nach zusammen. Und ergeben plötzlich eine ganz andere Geschichte.Wie die Geschichte von Konni und Viktor... Lesenswert.

„Vielschichtige Familiengeschichte“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Vielschichtige Familiengeschichte.Den Besitz im Krieg verloren, versucht Agnes von Kolberg für sich und ihre vielen Kinder in der jungen Bundesrepublik eine neue Heimat zu schaffen. Sie regiert mit strenger Hand, und die Kinder reagieren unterschiedlich darauf. Als sich nach der Wende die Möglichkeit abzeichnet, den alten Besitz vielleicht wieder zu bekommen, gehen die Meinungen auseinander. Ein wirklich gut lesbarer, unterhaltsamer Roman erwartet Sie hier. Vielschichtige Familiengeschichte.Den Besitz im Krieg verloren, versucht Agnes von Kolberg für sich und ihre vielen Kinder in der jungen Bundesrepublik eine neue Heimat zu schaffen. Sie regiert mit strenger Hand, und die Kinder reagieren unterschiedlich darauf. Als sich nach der Wende die Möglichkeit abzeichnet, den alten Besitz vielleicht wieder zu bekommen, gehen die Meinungen auseinander. Ein wirklich gut lesbarer, unterhaltsamer Roman erwartet Sie hier.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
15
17
2
0
0

Irgendwie großartig!
von Isaopera am 01.06.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Altenstein" ist der Debütroman von Julie von Kessel und der Name der Autorin passt sehr gut zum Inhalt des Romans, da die Protagonisten (ebenfalls?) adelig sind. Bei den von Kolbergs gibt es allerdings einerseits Familienmitglieder, die das sehr begrüßen und auch zu nutzen wissen, aber auch Figuren, die mit... "Altenstein" ist der Debütroman von Julie von Kessel und der Name der Autorin passt sehr gut zum Inhalt des Romans, da die Protagonisten (ebenfalls?) adelig sind. Bei den von Kolbergs gibt es allerdings einerseits Familienmitglieder, die das sehr begrüßen und auch zu nutzen wissen, aber auch Figuren, die mit dem alteingesessenen Namen gar nicht mehr viel zu tun haben möchten. Was ist "Altenstein" für ein Roman? Für mich ist es eine Familiengeschichte, die aber wirklich gute Recherche und eine besondere Authentizität mitbringt, und sich dadurch abhebt. Ich fand das Buch sehr spannend, wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Dies geschieht aber weniger dadurch, dass man mit den Figuren so sehr mitfiebert, da das Buch insgesamt recht neutral bis emotionslos geschrieben ist. Für mich war es eher die Atmosphäre und auch die Entwicklung der Figuren. Jede einzelne Person hat eine wichtige Rolle in dem Gefüge und da die Handlungsstränge so individuell sind, lässt sich der Inhalt sehr schwer beschreiben. Es kommt in jedem Fall immer wieder anders, als man denkt...das mochte ich! Wirklich hervorzuheben ist für mich der großartige Schreibstil der Autorin. Das Buch ist unaufgeregt, aber irgendwie trotzdem sehr nah am Geschehen und wechselt immer wieder die Perspektive. Verschiedene Zeitebenen und Blickwinkel werden verwoben und irgendwie habe ich wirklich ein rundes Bild der Familie bekommen - ich kann mich in fast jeden hineinversetzen und eigentlich kann ich über keine Person sagen, dass ich sie nicht mag, obwohl es weiß Gott kein Sonnenschein-Roman ist. Das Ende hätte für mich noch ein paar Details mehr haben können - vielleicht wollte ich aber einfach nicht, dass es endet ;) Ein Roman, der nicht jedem gefallen wird, sich aber meiner Meinung nach unheimlich lohnt. Ich bin begeistert!

Eine herausfordernde Familiengeschichte
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 10.05.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Cover: Das Cover zeigt eine Blüte, die ihre Blätter verliert. Ein einladendes Motiv, das mit dem Klappentext gut harmoniert. Den tieferen Sinn versteht man, wenn man das Buch gelesen hat. Die Geschichte: Die Autorin erzählt die Geschichte der adeligen Familie Kolberg, die ein Gut in Ostpreußen und ein weiteres in... Das Cover: Das Cover zeigt eine Blüte, die ihre Blätter verliert. Ein einladendes Motiv, das mit dem Klappentext gut harmoniert. Den tieferen Sinn versteht man, wenn man das Buch gelesen hat. Die Geschichte: Die Autorin erzählt die Geschichte der adeligen Familie Kolberg, die ein Gut in Ostpreußen und ein weiteres in Brandenburg hatte. Beide verliert sie nach dem Krieg. Nach der Wiedervereinigung wird in Teilen der Familie überlegt, das Gut in Brandenburg wiederzubekommen, aber im Leben der Familie ist zu vieles passiert. Zunächst war da die Flucht aus Ostpreußen, die nur am Rande der Erzählung eine Rolle spielt. Dann findet die Familie Unterschlupf bei Verwandten, um irgendwann in Bonn sesshaft zu werden. Agnes von Kolberg, die Witwe, führt ein strenges Regiment nach den Regeln des Adels, die in Zeiten der Armut allerdings eine Herausforderung sind. Außerdem geht es um ihre Kinder, die in diesem Buch auf ihrem zum Teil schwierigen Lebensweg begleitet werden. Vieles wird vor allem aus der Sicht von Konrad, des Jüngsten, betrachtet, der es im Leben überhaupt nicht leicht hatte. Das Buch deckt die Zeitspanne von 1943 bis 2005 ab. Meine Meinung: Das Buch ist nicht ganz leicht zu lesen. Die vielen Figuren haben manchmal zusätzlich einen Spitznamen, der auch noch bei dem einen oder der anderen eine völlig andere Abwandlung hat (Marie-Elisabeth ist Nona oder Isolde genannt Bobby). Man muss ganz schön konzentriert herangehen, da auch noch von zehn Kindern die Rede ist, die allerdings nicht alle im Buch eine Rolle spielen. Und im Laufe der Jahre kommen natürlich auch Ehemänner und eigene Kinder dazu, die mit ihren Vor- und Zunamen auch noch aufgenommen werden wollen. Außerdem wird der Lesefluss an verschiedenen Stellen eingebremst, weil die Autorin das Buch so aufgebaut hat, dass man zwischen einzelnen Stationen und Lebensabschnitten zeitlich unsortiert hin- und herspringt, was an der einen oder anderen Stelle Verwirrung stiftet. Das Buch ist in einer sehr anspruchsvollen und mit gewissem Abstand von außen hineinblickenden und nicht von Emotionen getragenen Sprache geschrieben. Die Figuren ließen mich daher natürlich nicht sehr nahe an sich heran und blieben auch ein wenig farblos. Gefallen hat mir, dass ich auf das Leben einer adligen Familie, die alles verloren hat, blicken konnte. Auf eine Familie, deren Leben in schonungsloser Art und Weise, schnörkellos und in all seinen Facetten erzählt wird und die nach und nach auseinanderfällt. Wie gesagt, es ist kein ganz einfaches Buch, aber ein Buch, das mich gefesselt hat und das ich durchaus weiterempfehlen kann. Friedericke von „friederickes Bücherblog“

Antiquam servabo fidem – Ich will die alte Treue bewahren
von Die Art der Ida Gratias am 24.04.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

..ist der Wappenspruch der Familie von Heyking, Herren über das ostpreußischen Rittergut Truntlack, hätte aber sicher auch der Herrin über das Titel gebende Gut Altenstein gut gefallen. Ostpreußen, Sehnsuchtsland. Jene ehemalige Provinz fern im östlichsten Zipfel des Deutschen Reiches, bevölkert von Trakehnern, Störchen und namenhaften adeligen Gutsfamilien, wie die zu... ..ist der Wappenspruch der Familie von Heyking, Herren über das ostpreußischen Rittergut Truntlack, hätte aber sicher auch der Herrin über das Titel gebende Gut Altenstein gut gefallen. Ostpreußen, Sehnsuchtsland. Jene ehemalige Provinz fern im östlichsten Zipfel des Deutschen Reiches, bevölkert von Trakehnern, Störchen und namenhaften adeligen Gutsfamilien, wie die zu Dohna, die Finckensteins und von Döhnhoffs. Die Gefolgsleute aus dem preußischen Stammlande sind nicht nur dem preußischen Kaiser ohne Preußen noch inniglich verbunden, sondern haben auch eine besondere Beziehung zum Literaturbetrieb unserer Tage, weil ihre mehr oder minder fiktionalen „Nachbilder“ gern gelesene Protagonisten, aber noch lieber Protagonistinnen, der bestverkauften Unterhaltungsromane sind. Wunderschöne Landschaften, noch schönere Heldinnen, eine schreckliche Flucht, zwischendrin ganz viel Romantik. Eine solche ist auch Agnes und doch ganz anders. Frisch verwitwet, von einehmender Schönheit, kraftvoll, aber auch selbstbezogen, eine manipulative Menschendompteuse. Als sie mit ihren Töchtern zur Sommerfrische ihre ätherisch anmutende Cousine und deren Mann, den Grafen Kuno von Kolberg besucht, nimmt sie sich ohne jeden Skrupel was sie will: deren Mann. Die angestammte Hausherrin, wenn auch Familie, muss das Feld räumen. Ihre wenig beachtete Tochter, Bobby, bleibt im Haus des Vaters und dient der Stiefmutter von nun an als treu ergebene, kritiklose Tochter. Im Debutroman „Altenstein“ von Julie von Kessel bemüht jene adelige Mutter zur Selbstbeschreibung das Bild der blühenden Blume mit ihr selbst im Mittelpunkt und ihren zehn Kindern als sie umringende, sie schmückende Blüten. Der Leser nähert sich der Familie durch den jüngsten Sohn Konrad, dessen Abreise die allwissende Erzählstimme im Prolog schildert und den Leser gleich gegen die herzlose Mutter aufbringt. Er verlässt als Kleinkind alleine, nur in Begleitung eines ihm unbekannten von Agnes wenige Tage zuvor angeworbenen jungen Mädchens in einem der letzten Personenzüge die ostpreußische Heimat. Agnes schickt ihn, trotz Durchhalteparolen der Nazis und Evakuierungsverbot für die Zivilbevölkerung, als die Soldaten der Roten Armee ab Oktober 1944 immer näher kommen, endlich auch gen Westen den älteren Kindern hinterher. Diese sind Monate zuvor nur unter Bobbys und der Aufsicht eines Kindermädchens mit einem der zahlreichen Wagentrecks auf die gefährliche Reise nach Brandenburg aufgebrochen. Dort auf Gut Altenstein, dem Sommersitz der Familie, wollen sich alle wiedertreffen. Agnes selbst trotzt noch der Gefahr, will nicht aufgeben, folgt dann aber später mit nichts als dem Ölgemälde Kunos nach. In Altenstein sind sie nicht die einzige Familie. Es gibt viele Kinder, sie sind sich oft selbst überlassen, weniger Personal ist im Haus, die Mütter beschäftigt, so dass Dinge geschehen können, die unbemerkt von den Erwachsenen, unvergessen für das Opfer bleiben werden. Von Brandenburg zieht die Familie weiter in die Nähe von Bonn, wo sie gezwungenermaßen ein fast kleinbürgerliches Leben mit Selbstversorgung im heimischen Garten führt. Agnes, ein zweites Mal verwitwet, regiert ihre Kinder mit harter Hand, denn, wenn sie schon alles verloren haben, die adelige Geburt zeichnet sie aus, erhebt sie über andere. Der Titel und das Erbe sind aber auch eine Verpflichtung im Leben Besonderes zu leisten, es nicht einfach durch ein gewöhnliches Leben zu verschwenden. Nicht alle Kinder sind diesem Druck gewachsen. So sehr mir gefällt wie die Autorin die Psychologie ihrer Figuren herausarbeitet, fehlt mir gerade in Bezug auf die „Großartigkeit per Geburt“ die politische Komponente. Ich finde nicht, dass die nationalsozialistische Ideologie, der über 70 % der Ostpreußen begeistert anhingen, die auch von den Adelsfamilien getragen wurde, völlig unerwähnt bleiben kann. Die Geschichte dieser Familie wird in verschachtelten Rückblicken aus der Perspektive jener schmückender Blütenblätter erzählt, drei ihrer Kinder. Da ist Bobby, die Stieftochter, die Mamas Lebensplan brav befolgt hat. Die bohemienhafte Nona, Agnes Tochter aus erster Ehe, der als einziger die späte Abnabelung von der Mutter gelungen scheint, und das geliebtes Nesthäckchen Konrad, den die Erwartung der Mutter, denen er sein Leben lang verzweifelt versucht gerecht zu werden, auffressen. Der Leser begleitet die Kolberg Kinder durch die Traumata ihrer Kindheit, auf der Flucht, ohne ihre Mutter, beim Neuanfang im Westen, durch ihre Ehen, Scheidungen und Todesfälle. Doch die wirklich große Wende bringen die Ereignisse 1989. Aus dem Untergang der DDR soll eine Auferstehung zu alter Größe folgen, jetzt wo alles wieder möglich scheint. Konrad, der stolzeste der beiden jungen Kolberg Grafen, wittert die Chance das Gut der Vorväter im nun freien Brandenburg in den Schoß der Familie zurück zu holen. Nur ist die Begeisterung an diesem Unterfangen nicht bei allen Geschwistern gleich groß, ein Streit entbrennt, der alte Verletzungen an die Oberfläche spült. Altensteins Plot ist vielschichtig, die Figuren lebendig gezeichnet, die Sprache sehr klar. Vor dem Hintergrund von 50 Jahren deutscher Geschichte erzählt von Kessel auf den ersten Blick, die Geschichte des verzweifelten Kampfes um das eigene Selbstverständnis einer adeligen Familie, deren Titel nur noch Schmuckwerk ist, aber auf den zweiten eine gewöhnliche Familiengeschichte und das macht dieses Buch so spannend. Denn in jeder Familie gibt es diese Kämpfe, um den Platz im Gefüge, gibt es alte, unverheilte Wunden, gibt es unausgesprochene Wahrheiten und in jeder Familie geht es um genug Liebe für alle. Ich finde ein wirklich gelungenes Debut.