Altes Land

Roman. Ausgezeichnet mit dem Usedomer Literaturpreis 2016

(4)
Das »Polackenkind« ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine andere liebt.

Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.

Portrait
Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, lernte in der Grundschule, dass es außer Plattdeutsch noch andere Sprachen auf der Welt gibt. Die Begeisterung darüber führte zum Studium etlicher Sprachen wie Gälisch, Finnisch oder Baskisch und hielt noch an bis zur Promotion in Linguistik. Heute arbeitet sie als Autorin für Hörfunk und Print. Sie lebt in der Nähe von Husum. „Altes Land“ ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 13.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10012-6
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 18,7/11,9/2,7 cm
Gewicht 282 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 1.974
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Vom Stil her gut zu lesen, reicht der Inhalt von unterhaltsamen und bissigen Episode bis hin zu heftigen Kriegserinnerungen, die noch Jahrzehnte später ihre Auswirkungen zeigen - sowohl persöhnlich, als auch familiär. Es wird beschrieben, der Leser kann mitdenken und fühlen, es findet jedoch keine Anklage statt. Ein Buch, über das ich mir jetzt noch Gedanken mache. Vom Stil her gut zu lesen, reicht der Inhalt von unterhaltsamen und bissigen Episode bis hin zu heftigen Kriegserinnerungen, die noch Jahrzehnte später ihre Auswirkungen zeigen - sowohl persöhnlich, als auch familiär. Es wird beschrieben, der Leser kann mitdenken und fühlen, es findet jedoch keine Anklage statt. Ein Buch, über das ich mir jetzt noch Gedanken mache.

„Vertreibung, Trennung und neue Heimat“

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Gespickt mit plattdeutschen Ausrücken erzählt Dörte Hansen die Geschichte des Flüchtlingskindes Vera aus Ostpreußen, das im alten Land bei Hamburg eine neue Heimat gefunden hat. Ihre Nichte Anne zieht nach einer Trennung zu ihr auf den Hof, mitsamt Sohnemann. So finden die beiden, was ihnen verloren gegangen ist: eine Familie. Weitere Figuren runden das Werk ab.

Der Stoff ist getränkt mit einer feinen, subtilen Note Humor. Leichtigkeit und Schwere des Seins wechseln sich ab, dennoch kein Lesefutter für allzu zarte Gemüter. Der joviale Erzählstil hat mir sehr gut gefallen.
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Kundenbewertungen

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Ein großartiger Roman, der unter die Haut geht und lange nachwirkt!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 16.05.2017

Mutter und Tochter fliehen nach Kriegsende aus Ostpreußen ins Alte Land. Angst, Kälte, Hunger und der Verlust von geliebten Menschen und Heimat wird sie und auch nachfolgende Generationen für immer prägen. Dörte Hansen verleiht dem Unsagbaren eine Stimme und langsam beginnt man zu begreifen...