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Altstadtfest

Kollers dritter Fall

Max Koller 3

(3)
Das Heidelberger Altstadtfest. Tausende drängen sich durch die Straßen des historischen Zentrums. Plötzlich fallen Schüsse auf dem Uniplatz, es gibt etliche Tote und Verletzte. Der Täter flüchtet unerkannt.Der Amoklauf eines Verwirrten? Ein Terroranschlag? Oder die Tat von Rechtsradikalen? Fieberhaft ermitteln Polizei und Geheimdienste. Und auch Privatdetektiv Max Koller wird in den Fall hineingezogen: Flavio Petazzi, italienischer Politiker und Vater eines der Opfer, betraut ihn mit eigenen Nachforschungen. Er soll Belege dafür finden, dass allein Petazzis Tochter Ziel des Anschlags war. Gegen seine Überzeugung nimmt Koller den Auftrag an. Und kommt am Ende zu einer unerwarteten Lösung ...
Rezension
»„... Max Koller ist zwar zynisch und mit einen ganz besonderen raubeinigen Charme ausgestattet, aber trotzdem hat er sich immer noch ein Rest Idealismus bewahrt. Ein lesenswerter Krimi .“
Zitat
Der raubeinige Charme des Max Koller macht Imbsweilers Bücher zum puren Lesevergnügen. Im ironischen Plauderton und mit einer herrlichen Leichtigkeit erzählt der Krimiautor seine dritte Geschichte um den Heidelberger Privatermittler bis zum überraschenden Ende.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 373 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.08.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783839233702
Verlag Gmeiner Verlag
Dateigröße 339 KB
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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1
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Heidelberger Flapsigkeit
von sabatayn76 aus Deutschland am 15.11.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Beim Heidelberger Herbst fallen inmitten von Volksmusikklängen und Bratwurstständen plötzlich Schüsse. Das Resultat: vier Tote, ein Dutzend Verletzte und ein spurlos verschwundener Täter. Wer ist für das Massaker im idyllischen Heidelberg verantwortlich? Handelt es sich um eine politisch motivierte Tat? Spielen Neonazis eine Schlüsselrolle? Oder ist gar... Inhalt: Beim Heidelberger Herbst fallen inmitten von Volksmusikklängen und Bratwurstständen plötzlich Schüsse. Das Resultat: vier Tote, ein Dutzend Verletzte und ein spurlos verschwundener Täter. Wer ist für das Massaker im idyllischen Heidelberg verantwortlich? Handelt es sich um eine politisch motivierte Tat? Spielen Neonazis eine Schlüsselrolle? Oder ist gar von einem Schlag gegen den italienischen Politiker und Unternehmer Petazzi auszugehen, dessen Tochter eines der Opfer des Verbrechens ist? Mein Eindruck: Imbsweilers Krimi mag zwar gesellschaftlich und politisch aktuell und mitunter spannend sein sowie eine realistische Heidelberg-Atmosphäre erzeugen, aber sprachlich empfinde ich das Buch als das reinste Fiasko. Oftmals empfand ich 'Altstadtfest' als zu flapsig, gewollt witzig und flach ('Asche zu Asche, Müller zu Müll'). Die Witzchen waren mir häufig zu abgedroschen, die Dialoge sinnfrei und das Buch voller Details, die der Leser nicht braucht (Zum Beispiel wenn sich Max Koller ein langes Nasenhaar ausreißt und in eine Zimmerecke schnippt – Wer will so etwas lesen?). Mein Resümee: Bei der Lektüre konnte ich nicht recht ernst bleiben - nicht aufgrund Imbsweilers Sprachwitz oder seiner spaßigen Ideen, sondern schlichtweg aufgrund der Lächerlichkeit der Dialoge und der gestelzten und gewollt witzig-cleveren Schreibweise.

Kein Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Laguna Niguel am 24.09.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach "Bergfriedhof" fand ich "Altstadtfest" eher enttaueschend. Die ganze Geschichte passte nicht so recht in einen Ort wie Heidelberg und ausserdem fand ich das Buch langweilig und langatmig geschrieben. Ich hatte Muehe, es bis zu Ende zu lesen.

super
von Tikva aus Eislingen am 25.08.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Handlung fängt mit der Tat selbst an und bringt so schon Spannung mit sich. Geschildert wird aus Sicht eines Mannes, dessen Aufgabe in der Handlung wenig später klar wird. Es handelt sich dabei um den Protagonisten Max Koller. Im Laufe des Romans erfährt man mehr über sein Privatleben,... Die Handlung fängt mit der Tat selbst an und bringt so schon Spannung mit sich. Geschildert wird aus Sicht eines Mannes, dessen Aufgabe in der Handlung wenig später klar wird. Es handelt sich dabei um den Protagonisten Max Koller. Im Laufe des Romans erfährt man mehr über sein Privatleben, wie er es verbringt, wo er sich gerne aufhält und mit wem er die Zeit verbringt. Dabei wird nur ein Freund etwas genauer beschrieben. Aber trotz der eher oberflächlichen Beschreibung von Max Koller konnte ich schnell eine Verbindung zu ihm herstellen. Die anschauliche Darstellung, die ich von Anfang an bewundern durfte, ist in meinen Augen großartig umgesetzt und immer wieder mit einem Witz aufgelockert. Einzelne Sätze waren so humorvoll geschrieben, dass sie mich zum Schmunzeln brachten. Auch waren hin und wieder einige genial eingestreute Lacher zu finden! Der Autor schreibt manches im Dialekt und auch umgangssprachlich, was mir sehr gut gefiel. Allem Anschein nach sieht die Schießerei auf dem Heidelberger Stadtfest aus wie ein Attentat. Aber nicht für einen italienischen Politiker sowie Großindustriellen, dessen Tochter dabei ums Leben kam. Er beauftragt einen Privatdetektiv (lt. Autor in Heidelberg Privatflic), um zu beweisen, dass dieses Attentat allein seiner Tochter galt. Und so liegt der Fall nun bei Max Koller. Dieser weiß erst einmal gar nicht, an welcher Stelle er mit seinen Ermittlungen ansetzen soll. Durch persönliche Gespräche mit Vater und Freunden der Toten, sowie einem Verdächtigen, kommt er dem wahren Hintergrund der Tat auf die Spur. Begleitet wird das Ganze von den ironisch-sarkastischen Gedanken des Privatdetektivs. Das alles ist gewürzt mit einer großen Portion Humor, der die Ermittlungen etwas aufpeppt. Allerdings erfährt man durch Kollers Gedankengänge nichts, was zu der Lösung des Falles hilfreich wäre, weswegen die Ermittlungen für mich immer überraschend waren. Die Spannung war in meinen Augen immer unterschwellig spürbar, mal mehr, mal weniger. Zum Ende hin wird Max Koller auch noch selbst zur Zielscheibe und so wurde es noch regelrecht dramatisch. Dies ist der dritte Fall von Max Koller. Der Krimi ließ sich für mich flüssig lesen. Es wurden keine irritierenden Verstrickungen zu älteren Fällen gezogen, wofür ich als Quereinsteiger dankbar bin. Was das Ende anbelangt, kann jeder Leser die Auflösung sehen, wie er mag. Für mich war dieser Fall abgeschlossen, trotz offener Fragen und mancher Ungereimtheiten. Der Roman ist in der Ich-Form verfasst und in Blocksatz gedruckt, was mir das Lesen erleichtert hat. Der Autor verwendet zahlreiche Fremdwörter, die nicht erklärt wurden, was ich als störend empfand. Kurz vor der Auflösung des Falles liest Max Koller zwei Erzählungen, wovon eine nur in Kleinbuchstaben abgedruckt ist. Beide Kurzgeschichten sind in Kursivschrift dargestellt. Ich gehe davon aus, dass die Örtlichkeiten den Tatsachen entsprechen, da der Autor selbst in dieser Stadt lebt. So könnte ich mir vorstellen, dass es dem ein oder anderen Heidelberger Freude bereiten wird, manche Wege vielleicht nachzugehen. Fazit: Ein humorvoller Krimi erster Klasse! Hätte der Autor die Fremdwörter erklärt oder weggelassen, hätte es 5 Sterne gegeben. So sind es nun 4 von 5 Sterne.