Am Ende des Tages

In Einfacher Sprache

Inspektor Kajetan 6

(3)
Paul Kajetan war früher einmal Polizist. Ein sehr guter sogar.
Jetzt schlägt er sich mühsam als Privat-Detektiv durch. Doch
dann hat die Münchner Kriminal-Polizei einen Auftrag für
ihn: Er soll einen alten Mordfall aufklären. Kajetan ahnt
nicht, was ihn erwartet – und gerät in tödliche Gefahr ...
Kajetan geht auf das Haus zu und klopft. Nichts tut sich.
Er drückt den Tür-Griff herunter. Die Tür springt auf. Kajetan
macht einen Schritt in den Flur. In diesem Moment hört er
hinter sich ein Geräusch. Schnell dreht er sich um. Da packt
ihn jemand am Arm und reißt ihn zur Seite. Im selben
Moment knallen zwei Schüsse. Ein wütender Aufschrei
ertönt, dann noch ein Schuss.
Robert Hültner wurde 1950 im bayerischen Ort Inzell
geboren. Er schreibt Krimis, Dreh-Bücher und Theater-
Stücke. Seine Kriminal-Romane um Paul Kajetan spielen
im Bayern der 1920er-Jahre.
Portrait
Robert Hültner wurde 1950 in Inzell geboren. Er arbeitete unter anderem als Regieassistent, Dramaturg, Regisseur von Kurzfilmen und Dokumentationen, reiste mit einem Wanderkino durch kinolose Dörfer und restaurierte historische Filme für das Filmmuseum. Für seine Inspektor-Kajetan-Romane wurde er vielfach preisgekrönt, unter anderem zweimal mit dem Deutschen Krimipreis und mit dem renommierten Glauser-Preis. Robert Hültner lebt abwechselnd in München und in einem Bergdorf in den südfranzösischen Cevennen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Herausgeber Hültner Robert, Spass am Lesen Verlag GmbH
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 22.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944668-58-1
Verlag Spaß am Lesen Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13/1,5 cm
Gewicht 255 g
Auflage 1
Übersetzer Eva Dix
Buch (Kunststoff-Einband)
12,00
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Ein mosaischer Anwalt, ein Mann klarer Worte, überträgt dem bescheidenen Münchner Ex-Inspektor Paul Kajetan den Fall eines mutmaßlichen Justizirrtums im Niederbayerischen. Zur gleichen Zeit untersucht ein eingebildeter Sonderermittler aus Berlin in einem oberbayerischen Gebirgsnest einen rätselhaften Flugzeugabsturz. Ihr Unwesen treiben im Folgenden anfallsweise Größenwahnsinnige, faschistische Reichsaußenminister, revanchistische Raufbolde in SA-Uniform und klassische deutsche Opportunisten, großmäulig, intrigant, rücksichtslos. Spruch: Reden und tun sind zwei Paar Stiefel. Wie wahr!

Ein mosaischer Anwalt, ein Mann klarer Worte, überträgt dem bescheidenen Münchner Ex-Inspektor Paul Kajetan den Fall eines mutmaßlichen Justizirrtums im Niederbayerischen. Zur gleichen Zeit untersucht ein eingebildeter Sonderermittler aus Berlin in einem oberbayerischen Gebirgsnest einen rätselhaften Flugzeugabsturz. Ihr Unwesen treiben im Folgenden anfallsweise Größenwahnsinnige, faschistische Reichsaußenminister, revanchistische Raufbolde in SA-Uniform und klassische deutsche Opportunisten, großmäulig, intrigant, rücksichtslos. Spruch: Reden und tun sind zwei Paar Stiefel. Wie wahr!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Spannend und atmosphärisch stimmig
von Michael Lehmann-Pape am 18.03.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Allein schon vom Ende des Buches her gesehen wird deutlich, wie stimmig und in sich geschlossen Robert Hültner die Welt der Ermittlungen Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts in Worte zu fassen versteht. Ein Ende im Übrigen, welches Hültner alle Möglichkeiten offen lässt für eine Fortsetzung der Ereignisse... Allein schon vom Ende des Buches her gesehen wird deutlich, wie stimmig und in sich geschlossen Robert Hültner die Welt der Ermittlungen Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts in Worte zu fassen versteht. Ein Ende im Übrigen, welches Hültner alle Möglichkeiten offen lässt für eine Fortsetzung der Ereignisse um den (in diesem Buch aus dem Dienst bereits entlassenen) Inspektor Kajetan, oder eben auch auf eine Fortsetzung durchaus verzichten zu können. Eine Atmosphäre, die sowohl das „städtische“ in München der damaligen Zeit auf den Punkt trifft, nach Ende der „Räterepublik“, angesichts der Weimarer Verhältnisse, der alten militärischen Seilschaften, der „Schutztruppen“ und des Aufkommens des Nationalsozialismus um Hitler herum, als auch die Verhältnisse im „ländlichen“ Bayerns hervorragend zu spiegeln versteht mit den Landwirten, die um das tägliche Überleben kämpfen, der Engstirnigkeit des Denkens und der rüden Methoden der aufkommenden SA gerade auf dem Land um München herum. In dieser stimmig geschilderten Umwelt passt sich Hültner in Duktus und Geschwindigkeit der Sprache an, er erzählt langsam und gründlich und lässt die verschiedenen Stränge seines Romans unaufhaltsam zueinander fließen. Der Berliner Privatermittler, auf den Spuren einer verlorenen Geldschatulle im Rahmen eines Flugzeugabsturzes in den Bayerischen Alpen. Kajetan, der einem namhaften, jüdischen Anwalt als Ermittler zur Seite steht, um einen wegen Mordes verurteilten Ehemannes nach Jahren der Haft zu entlasten, denn der Anwalt (und bald auch Kajetan), glauben der offiziellen Version des Mordes an der Frau des Verurteilten nicht. Eine Ermittlung, die Kajetan auf Empfehlung seines ehemaligen Vorgesetzten angeht, welcher ihm eine Wiederaufnahme in den Polizeidienst in Aussicht stellt. Was sich hinter dem verschwundenen Geld, dem Mord an der Ehefrau, dem Verhältnis des verurteilten Landwirtes zu seiner damaligen Magd und den im Hintergrund operierenden ehemaligen Offizieren des ersten Weltkrieges alles verbirgt und wie das zueinander passen wird, dafür lohnt sich die Lektüre dieses Kriminalromans allemal. Nicht nur wegen der in sich logischen und lange Zeit rätselhaften Geschichte hinter all den Fällen, sondern auch, weil es Hültner gelingt, jede seiner Personen, von den Hauptpersonen bis hinein in am Rande stehende Protagonisten, sehr lebendig, differenziert und in sich stimmig anzulegen. Sei es Kajetan, der nach Orientierung im Leben ringt, auch in Liebesdingen, sei es der nassforsche Berliner Ermittler Kull, der sich von nichts und niemandem einschüchtern lässt, seien es die lebensharten Landwirte in unwirtlicher Gegend. Alles in allem legt Hültner, wieder einmal, einen hervorragenden Kriminalroman mit überzeugendem „Personal“ und stimmig konstruiertem Fall vor, der in besonderem Maße die fragilen Verhältnisse der zweiten Hälfte der 20er Jahre aufnimmt und die sich verlierende Balance hin zu geplanten Umstürzen bestens abbildet. Mit einer überzeugend überraschenden Auflösung, was die wahren Hintermänner der Ereignisse angeht.