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Am Horizont die Freiheit

Historischer Roman

(2)

»Jorge Molist schreibt auf einer Stufe wie KEN FOLLET oder NOAH GORDON.« El País

Der große Mittelalter-Roman des spanischen Bestsellerautors Jorge Molist

Llafranc, 1484: Bei einem Piratenangriff verliert der zwölfjährige Joan fast die ganze Familie. Dem Jungen gelingt die Flucht nach Barcelona. Im Schatten der prächtigen Kirchen und Paläste findet er Anstellung als Schreiber in einer Buchhandlung. Hier trifft er seine große Liebe Anna, Tochter eines jüdischen Goldschmieds. Als die Inquisition in der Stadt wütet, muss Anna nach Italien fliehen. Die Inhaber der Buchhandlung werden gefangen genommen und als Ketzer verbrannt. Joan entgeht zwar dem Tod, doch gerät er in Ketten an Bord einer Galeere. Zwischen Sizilien, Neapel, Rom und Genua kämpft er um seine Freiheit – und darum, seine Familie und seine große Liebe wiederzufinden.

»Fesselnd bis zur letzten Seite!« El Mundo

Rezension
Jorge Molist ist ein brillanter Kenner der Geschichte
Portrait

Jorge Molist wurde 1951 in Barcelona geboren. Er ist ein brillanter Kenner der Geschichte, was ihn zum Schreiben historischer Romane brachte.
Unter anderem hat er 2007 den renommierten Premio de Novela Histórica Alfonso el Sabio gewonnen.
Nach Stationen in den USA und in verschiedenen europäischen Ländern lebt Jorge Molist heute in Madrid.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 688 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.11.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783104018270
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1733 KB
Übersetzer Ulrich Kunzmann
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Mittelalterroman mit starkem Anfang
von vielleser18 aus Hessen am 22.01.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

1484: ein kleines Dorf in Spanien, Lafranc wird von Piraten überfallen. Joan`s Vater wird ermordet, seine Schwester und seine Mutter gekapert. Er und sein Bruder Gabriel werden nach Barcelona geschickt, dort sollen sie in der Obhut eines Klosters aufwachsen. In Barcelona macht Joan seinen Weg, er darf in einer Buchhandlung... 1484: ein kleines Dorf in Spanien, Lafranc wird von Piraten überfallen. Joan`s Vater wird ermordet, seine Schwester und seine Mutter gekapert. Er und sein Bruder Gabriel werden nach Barcelona geschickt, dort sollen sie in der Obhut eines Klosters aufwachsen. In Barcelona macht Joan seinen Weg, er darf in einer Buchhandlung arbeiten und lernt in Barcelona die Liebe seines Lebens kennen: Anna. Doch er hat seinem Vater in seinen letzten Minuten versprochen sich um seine Familie zu kümmern. Er will seine Mutter und seine Schwester wiederfinden, wenn er alt genug für die Suche ist. Dieses Gelöbnis, das er sich selbst gegeben hat und sein Hass auf die Verantwortlichen lassen ihn nicht ruhen. Hinzu kommt die Inquisition, die in Barcelona einzieht und vor der auch Anna mit ihrer Familie flüchten muss. Jorge Molist, der selbst in Barcelona geboren ist, hat viel historisches Wissen in diesen Roman gesteckt. Die geschichtlichen Rahmendaten sind alle belegbar. Joan´s Geschichte ist eine düstere, gefährliche Zeit eingebettet, der Schreibstil von Molist lässt den Leser sofort in diese Zeit eintauchen. Beeindruckt hat mich die Geschichte fast 500 Seiten, doch gegen Ende mussten noch so viele Fäden zusammengeführt werden und Molist wollte am Schluß zu viel in die letzen Seiten packen. Einmal ist es hinterher für mich zuviel historisches Wissen gewesen, was dort mit hinein gepackt worden ist und die eigentliche Geschichte verzerrt hat, zweitens ist es am Schluß unglaubwürdiger geworden. Dennoch hat mich die Geschichte anfangs so begeistert, dass ich hier vier Sterne verteilen möchte. Der gelungene Schreibstil, die anrührende und doch spannende Geschichte, haben mich mitgerissen in eine andere Epoche, die Liebe zu Büchern, die aus der Arbeit und den Gesprächen von Joan mit anderen Protagonisten des Buches herauszulesen ist, haben mich berührt und haben meine eigene Liebe zu Büchern untermauert.

„Versprich mir, dass du frei sein wirst“
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 20.01.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich so hin und her gerissen war. Es fing so gut und so schön an. Jorge Molist schreibt sehr detailliert und genau, so dass viele Dinge vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht sind. Dann aber schreibt er so... Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich so hin und her gerissen war. Es fing so gut und so schön an. Jorge Molist schreibt sehr detailliert und genau, so dass viele Dinge vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht sind. Dann aber schreibt er so detailverliebt, dass es mir an einigen Stellen zu viel war. So viele Einzelheiten möchte ich manchmal gar nicht wissen, egal ob es um das Binden eines Buches, das Gießen einer Glocke oder den Aufbau einer Galeere geht, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Zu viel Ausführlichkeit kann schnell zur Langatmigkeit führen und das ist mir an einigen Stellen so ergangen. Dann wiederum habe ich mich über wunderschöne Szenen gefreut, die mir Jorge Molist eben durch seine eingehenden und emotionalen Schilderungen so nahe gebracht hat. Dabei hat er mich mit Sätzen verzaubert, die ich so schön fand, dass ich sie am liebsten genau wie seine Hauptperson Joan in ein kleines Buch geschrieben hätte. Anderes, sehr brutale Szenen hat er wiederum sehr zurückhaltend beschrieben und darüber war ich einfach nur froh. Joan hat bei mir sehr gemischte Gefühle hervor gerufen. Ich habe ihn bewundert für seinen Ehrgeiz und seine Zielstrebigkeit. Ganz am Anfang sagt sein Vater zu ihm: „Versprich mir, dass du frei sein wirst“ und der Wunsch, dieses Versprechen zu erfüllen, zieht sich durch das ganze Buch. Aber ich lerne auch einen überheblichen und arroganten Joan kennen, der von Hass zerfressen ist und den mochte ich überhaupt nicht. Auf seinem Weg begegnen ihm sehr interessante Menschen, die seine positiven Eigenschaften zum Vorschein bringen und von denen er sehr viel lernt. Wunderschön fand ich die Idee, dass er ein ganz besonderes Tagebuch führt, in das er nur die für ihn wichtigen Erkenntnisse meistens in einem Satz fest hält. Seine Liebe zu den Büchern hat mich natürlich mit einigem wieder versöhnt. Joan sucht seine verschleppte Familie und einen Weg, mit seiner großen Liebe Anna glücklich zu werden. Dabei verliert er sein Lebensziel, Buchhändler zu werden nicht aus den Augen. Jorge Molist legt ihm auf über 650 Seiten viele Steine in den Weg. Und während er sich immer wieder in Nebensächlichkeiten verliert, legt er gegen Ende so ein Tempo vor, dass ich fast das Gefühl hatte, dass hier ein anderer weiter geschrieben hat. Jorge Molist hat sehr ausgiebig recherchiert und mich mit enorm vielen Informationen versorgt. Aber … dabei blieb sehr oft die Lebendigkeit auf der Strecke und ich war versucht, einige Abschnitte quer zu lesen. Ich finde nicht, dass man seinen Schreibstil mit Ken Follett vergleichen kann. Mich hat dieses Buch eher an „Die Brückenbauer“ von Jan Guillou erinnert. Trotz aller Kritikpunkte ist es ein lesenswertes Buch, an manchen Stellen vielleicht ein „Männerbuch“, das mir einen guten und detaillierten Einblick in das spanische Mittelalter verschafft hat.