Anna und Armand

Wie meine Großeltern im Krieg die Liebe fanden und das Leben sie doch für immer trennte

(3)
Sie fanden die Liebe. Sie überlebten. Und sprachen 50 Jahre kein Wort mehr miteinander.

1948, nachdem sie gemeinsam den Zweiten Weltkrieg überlebt haben, kaufen Anna und Armand – die Großeltern der Autorin – ein altes Steinhaus in einem abgelegenen, malerischen Dorf in Südfrankreich. Fünf Jahre später packt Anna ihre Sachen und verlässt Armand. Die Schreibmaschine und die Kinder nimmt sie mit. Abgesehen von einer kurzen Begegnung, haben die beiden nie mehr miteinander gesprochen, nie neu geheiratet oder irgendjemandem offenbart, was sie so unwiederbringlich entzweit hat.

Dieses Buch ist die mitreißende Geschichte der Reise, die Miranda Richmond Mouillot unternahm, um zu den Wurzeln dieses verbitterten, unbeugsamen Schweigens vorzudringen. Einer Reise, auf der sie lernte, wie man nicht nur überlebt, sondern das Leben in all seiner Schönheit umarmt – indem sie das alte Steinhaus und das kleine südfranzösische Dorf zu ihrem Zuhause machte und die Liebe fand …

Portrait

Miranda Richmond Mouillot wurde in Asheville, North Carolina geboren. Zusammen mit ihrem Mann, ihrer gemeinsamen Tochter und einer Katze lebt sie in Südfrankreich.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 15.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0467-1
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/3,5 cm
Gewicht 298 g
Originaltitel A fifty-year silence
Abbildungen 23 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Astrid Finke
Buch (Taschenbuch)
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Gegen das Vergessen
von leseratte1310 am 10.04.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Miranda Richmond Mouillot ist ein Kind und kennt es nicht anders. Ihre Großeltern haben sich getrennt und nie mehr miteinander gesprochen. Aber da muss doch einmal eine Beziehung gewesen sein. Als Jugendliche beginnt sie zu hinterfragen. Sie ist zu Besuch bei ihrem Großvater Armand in Genf. Er ist ein... Miranda Richmond Mouillot ist ein Kind und kennt es nicht anders. Ihre Großeltern haben sich getrennt und nie mehr miteinander gesprochen. Aber da muss doch einmal eine Beziehung gewesen sein. Als Jugendliche beginnt sie zu hinterfragen. Sie ist zu Besuch bei ihrem Großvater Armand in Genf. Er ist ein schwieriger Mensch. Doch dass er auf ihre Fragen zu der Beziehung ihrer Großeltern nur mit wütendem Verweigern von Antworten reagiert, ist Miranda unverständlich. Sie wendet sich auch an ihre Großmutter Anna, die eine starke und offene Frau ist und zu der sie eine enge Bindung hat. Aber auch ihre Großmutter verweigert freundlich, aber beharrlich Antworten auf Mirandas Fragen. Da gibt es ein altes, ziemlich verfallenes Häuschen, welches der Großvater wenige Jahre nach dem Krieg für seine Familie kaufte. Die Großmutter möchte es verkaufen, der Großvater weigert sich hartnäckig. Miranda reist nach La Roche und gleich hat das Haus es ihr angetan. Es bringt sie dazu, sich mit der Geschichte ihrer Großeltern zu beschäftigen und dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Doch was macht man, wenn man auf dem direkten Weg nicht weiterkommt? Penetrantes Nachbohren würde unweigerlich Barrikaden aufbauen. Also bleibt nur die Möglichkeit, anderweitig Informationen zu suchen. Miranda recherchiert über viele Jahre, um mehr über ihre Familie und letztendlich über sich selbst zu erfahren. Mehr als zehn Jahre nutzt sie alle sich bietenden Gelegenheiten, um Hinweise und Informationen zu finden. Puzzleteilchen für Puzzleteilchen trägt sie zusammen und langsam fügt sich alles zu einem Bild. Es ist eine sehr berührende Geschichte über Anna und Armand, welche die Gräuel des zweiten Weltkrieges überlebten und sich dann eine paar Jahre nach Kriegsende in La Roche niederließen. Doch fünf Jahre später hat Anna Armand verlassen und sie haben nie mehr miteinander gesprochen und auch nie über das gesprochen, was zu der Trennung führte. Es hat mich sehr bewegt, die Geschichte von Anna und Armand mitzuerleben. Nachdem sie so viel mitgemacht und den Krieg und die Lager überlebt haben, ist der Grund ihrer Trennung umso erschütternder. Wie bewegend muss das alles für Miranda gewesen sein? Es ist ihre Geschichte, die Geschichte ihrer Familie und ein Stück Zeitgeschichte, und es ist ein empfehlenswertes Buch, welches dazu beiträgt, nicht zu vergessen, was damals geschehen ist.

Schule des Lebens
von einer Kundin/einem Kunden aus Rabenau am 03.04.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wer einen Liebesroman im bekannten Sinn erwartet wird enttäuscht. Aber es ist ein toller Roman mit überraschenden Geschehnisen, auch ein Lehrbuch über die Auswirkungen des Dritten Reichs, dargelegt am Beispiel zweier Menschen und deren Leben danach. Man sollte es lesen!

Sehr berührend!
von Monika Schulte aus Hagen am 20.03.2016
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Krieg ist zu Ende. Das Ehepaar Anna und Armand kaufen sich ein altes Steinhaus in Südfrankreich. Nur 5 Jahre später verlässt Anna ihren Mann. Die Kinder und ihre Schreibmaschine nimmt sie mit. 50 Jahre lang sprechen die beiden ehemaligen Eheleute nicht mehr miteinander. Was ist passiert? Der Enkelin und... Der Krieg ist zu Ende. Das Ehepaar Anna und Armand kaufen sich ein altes Steinhaus in Südfrankreich. Nur 5 Jahre später verlässt Anna ihren Mann. Die Kinder und ihre Schreibmaschine nimmt sie mit. 50 Jahre lang sprechen die beiden ehemaligen Eheleute nicht mehr miteinander. Was ist passiert? Der Enkelin und gleichzeitig Autorin des Buches lässt diese Frage keine Ruhe. Haben sich ihre Großeltern denn nicht geliebt? Was ist damals geschehen, dass die Großeltern nicht mehr zueinander gefunden haben? Warum dieses Schweigen? Als die Großmutter das Haus verkaufen möchte, der Großvater jedoch dagegen ist, fährt Miranda nach Südfrankreich und verliebt sich dort nicht nur in das alte Haus, um das es geht. Miranda geht auf Spurensuche. Sie begibt sich auf die Suche nach der Geschichte ihrer Großeltern. Miranda, die in Amerika lebt, beantragt ein Visum, bleibt in Frankreich. Dort ist sie näher an der Geschichte. Und immer wieder besucht sie ihren alten Großvater am Genfer See. Die Zeit scheint nicht auszureichen. Mit Schrecken muss Miranda erkennen, dass ihr Großvater dement ist. Von ihrer Großmutter erhält sie Briefe, Flüchtlingsakten. Miranda vertieft sich immer mehr in die Geschichte und ganz langsam bekommt das Puzzle immer mehr Teile. "Anna und Armand" - eine wahre Geschichte, die mich gefesselt hat. Eine Geschichte, die mich berührt hat. Eine Geschichte über ein Liebespaar, das Höhen und Tiefen erlebt hat, dass getrennt mehrere Lager durchlebt hat. Sie haben den Krieg überlebt und doch ist etwas geschehen, das beide schließlich voneinander entfernt hat. Erschütternd und aufwühlend die Passagen, als die Autorin entdeckt, was der Grund dafür war. Wenn man als Leser schon so mitgenommen ist, wie muss sich die Autorin des Buches gefühlt haben, als nach und nach erfahren hat, was ihre Großeltern durchgemacht haben? "Anna und Armand" - ein großartiges Zeitzeugnis, ein Stück Geschichte gegen das Vergessen.