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Anna und der Schwalbenmann

(33)
Krakau, 1939. Anna ist noch ein Kind, als die Deutschen ihren Vater mitnehmen, einen jüdischen Intellektuellen. Sie versteht nicht, warum. Sie versteht nur, dass sie allein zurückbleibt. Und dann trifft Anna den Schwalbenmann. Geheimnisvoll ist er, charismatisch und klug, und ebenso wie ihr Vater kann er faszinierend viele Sprachen sprechen. Er kann Vogellaute imitieren und eine Schwalbe für sie anlocken. Und er kann überleben – in einer Welt, in der plötzlich alles voller tödlicher Feindseligkeit zu sein scheint. Anna schließt sich dem Schwalbenmann an, lernt von ihm, wie man jenseits der Städte wandert, sich im Wald ernährt und verbirgt. Wie man dem Tod entkommt, um das Leben zu bewahren. Aber in einer Welt, die am Abgrund steht, kann alles gefährlich werden. Auch der Schwalbenmann.




Rezension
"Es ist ein rätselhaftes und trotz seines schweren Themas traumschönes Buch." Brigitte
Portrait
Gavriel Savit ist Autor und Schauspieler. Nach seinem Abschluss an der Universität von Michigan - als Musicaldarsteller - zog er nach New York, um dort seine Bühnenlaufbahn zu verfolgen. Als Schauspieler und Sänger ist Gavriel Savit inzwischen auf drei Kontinenten aufgetreten, von New York bis Brüssel und Tokyo. Er lebt in Brooklyn. "Anna und der Schwalbenmann" ist sein erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 29.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-16404-4
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 218/139/30 mm
Gewicht 447
Originaltitel Anna and the Swallow Man
Abbildungen 12 schwarz-weiße Abbildungen
Illustratoren Laura Carlin
Buch (gebundene Ausgabe)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Ein schwieriges Thema, aber ein gelungener Roman!“

Verena Eder, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Der Roman spielt in Krakau im Jahr 1939. Anna lebt bei ihrem Vater, der ein jüdischer Intellektueller ist. Ihr Vater bittet seinen Freund ein paar Stunden auf Anna aufzupassen, doch er kommt nicht um sie abzuholen. Und auch der Freund ihres Vaters möchte nicht länger für Anna da sein. Ein Mann wird auf sie aufmerksam und schenkt ihr Der Roman spielt in Krakau im Jahr 1939. Anna lebt bei ihrem Vater, der ein jüdischer Intellektueller ist. Ihr Vater bittet seinen Freund ein paar Stunden auf Anna aufzupassen, doch er kommt nicht um sie abzuholen. Und auch der Freund ihres Vaters möchte nicht länger für Anna da sein. Ein Mann wird auf sie aufmerksam und schenkt ihr einen Keks. Dieser fremde Mann fasziniert Anna, er spricht viele Sprachen, genau wie sie. Und vorallem die Sprache der Vögel hat es ihr angetan. Sie verfolgt ihn und er nimmt sie mit. Von nun an streifen die beiden, Anna und der Schwalbenmann, zusammen umher. Sie lassen Krakau hinter sich und machen sich auf den Weg weg vom Krieg.

Ein sehr gut geschriebener Jugendroman. Eine ernste Thematik, wundervoll erzählt.
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen!

„Ein Buch, dass ich auch gerne jedem Erwachsenen ans Herz legen möchte!“

Marion Sollfrank, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Krakau 1939. Für Anna verändert sich das Leben. Ihr Vater wird abgeholt. Warum? Anna sind die politischen Hintergründe fremd. Nur das die Welt anders ist als vorher, das spürt sie. Dort wo sie Unterschlupf finden sollte, wird sie abgewiesen. Anna, gerade mal sieben Jahre alt, ist auf sich allein gestellt und findet doch Hoffnung als Krakau 1939. Für Anna verändert sich das Leben. Ihr Vater wird abgeholt. Warum? Anna sind die politischen Hintergründe fremd. Nur das die Welt anders ist als vorher, das spürt sie. Dort wo sie Unterschlupf finden sollte, wird sie abgewiesen. Anna, gerade mal sieben Jahre alt, ist auf sich allein gestellt und findet doch Hoffnung als sie den Schwalbenmann kennenlernt.
In einer Welt, in der plötzlich alles voller tödlicher Feindseligkeit zu sein scheint, kämpfen sie gemeinsam ums überleben.

„Licht im Dunkel“

Ulrike Hildebrandt, Thalia-Buchhandlung Essen

Mutterseelenallein war Anna nie. Sie hatte ja ihren Vater und mit ihm entdeckte sie die Geheimnisse der Wörter und Sprachen.

Als er eines Tages nicht nach Hause kommt, weiß sie, was zu tun ist. Es gibt ja ihren geheimen Treffpunkt. Erst kommt der Hunger, dann die Nacht, der neue Tag - nur ihr Vater kommt nicht ...

Plötzlich entdeckt
Mutterseelenallein war Anna nie. Sie hatte ja ihren Vater und mit ihm entdeckte sie die Geheimnisse der Wörter und Sprachen.

Als er eines Tages nicht nach Hause kommt, weiß sie, was zu tun ist. Es gibt ja ihren geheimen Treffpunkt. Erst kommt der Hunger, dann die Nacht, der neue Tag - nur ihr Vater kommt nicht ...

Plötzlich entdeckt Anna den Schwalbenmann, er spricht mit den Vögeln und Anna schlüpft vertrauensvoll unter seine Fittiche. Mit ihm unterwegs, lernt sie die Tiere und Pflanzen zu erkennen und auf der Landstraße unsichtbar zu werden.

Der Weg ist lang, aber das Ziel scheint unerreichbar: Einfach überleben. Blitzschnell gerät man in den Sog der poetischen Geschichte, die so nah am Abgrund spielt.


„Toller Erstling“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein poetisches Romandebüt über das Überleben eines kleinen Mädchens während des 2.Weltkrieges
in Polen : hier ist dem jungen Autor Gavriel Savit ein besonderes Buch gelungen.
Ein (Jugend-)Roman, der die Leser absichtlich mit Fragen zurücklässt, denn nicht alles löst der Autor auf und gerade seine Figur des "Schwalbenmannes" bleibt,
Ein poetisches Romandebüt über das Überleben eines kleinen Mädchens während des 2.Weltkrieges
in Polen : hier ist dem jungen Autor Gavriel Savit ein besonderes Buch gelungen.
Ein (Jugend-)Roman, der die Leser absichtlich mit Fragen zurücklässt, denn nicht alles löst der Autor auf und gerade seine Figur des "Schwalbenmannes" bleibt, von Andeutungen abgesehen, unergründlich und geheimnisvoll.
Dabei ist der Schwalbenmann: sehr groß, dünn, charismatisch, scharfsinnig, klug und entschlossen zu überleben, auf jeden Fall eine Romanfigur,die man nicht so schnell vergißt...
Und auch die 9jährige Anna, die ihn in Krakau nach dem Verschwinden ihres Vaters, eines jüdischen Professors,zufällig kennenlernt, erkennt schnell,dass dieser besondere Mann ihre Rettung sein könnte.
Denn die alten Freunde ihres Vaters haben keinen Platz für sie und dieser Mann, der zwitschern kann wie eine Schwalbe (und sie damit anlockt!)und genau wie Anna mehrere (menschliche) Sprachen sprechen kann ,läßt das Kind nicht im Stich.Wie ein Chamäleon mäandert der Schwalbenmann zwischen den Grenzen und Kriegsparteien hin und her und auch Anna leistet ihren Beitrag. Sie schaffen es zu überleben, in einer Welt,die sich für alle lebensbedrohlich verändert hat ; noch gefährlicher wird es allerdings für ihre Gemeinschaft,
als der junge Jude Reb Hirschl zu ihnen stösst...
Eine schlanke Geschichte über das Mensch-Sein in Zeiten des Krieges,immer auf der Grenze zwischen Realität und Magie balancierend,die mir sehr gut gefallen hat
und noch lange nach dem Ende im Gedächtnis bleiben wird : Viel Glück, Anna !

„Traumwelt“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Gavriel Savit erzählt eine fast surreale Geschichte über ein junges Mädchen, dass mit Hilfe eines geheimnisvollen Mannes das Grauen des Krieges entkommt. Sie begeben sich auf eine lange Wanderschaft, meiden möglichst Kontakt mit anderen Menschen, und sie können so verborgen bleiben. Aber dann schließt Reb Hirschl sich bei ihnen an. Gavriel Savit erzählt eine fast surreale Geschichte über ein junges Mädchen, dass mit Hilfe eines geheimnisvollen Mannes das Grauen des Krieges entkommt. Sie begeben sich auf eine lange Wanderschaft, meiden möglichst Kontakt mit anderen Menschen, und sie können so verborgen bleiben. Aber dann schließt Reb Hirschl sich bei ihnen an. Werden sie es weiterhin schaffen, die Gefahr zu bannen?
Diese Geschichte finde ich sehr gut gelungen, denn sie ist eine Art Traumwelt, in der die Protagonisten fliehen können. Annas Schicksal hat mich sehr berührt. Schön!

„Eine mitreißende Geschichte“

Silke Meyer, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

"Anna und der Schwalbenmann" erzählt die Geschichte der jungen Anna, deren Vater- ein jüdischer Intellektueller- von deutschen Soldaten deportiert wird. Von heute auf morgen ist Anna auf sich gestellt und findet sich mutterseelenallein in den Straßen Krakaus wieder.
Doch dann begegnet sie dem mysteriösen Schwalbenmann, der nicht viel
"Anna und der Schwalbenmann" erzählt die Geschichte der jungen Anna, deren Vater- ein jüdischer Intellektueller- von deutschen Soldaten deportiert wird. Von heute auf morgen ist Anna auf sich gestellt und findet sich mutterseelenallein in den Straßen Krakaus wieder.
Doch dann begegnet sie dem mysteriösen Schwalbenmann, der nicht viel von sich preisgibt, aber Anna mit auf eine Wanderschaft quer durch Polen und angrenzende Länder nimmt. Gemeinsam schlagen sie sich durch und stellen sich den brenzligen Situationen, die die Wirren des Krieges für sie bereithalten.

Ein einfühlsam erzählte Geschichte, die vor allen Dingen die Neugier auf die Geschichte des mysteriösen Schwalbenmannes weckt.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und war vor allem von der Sprache, die den Leser regerecht in die Geschichte fallen lässt, begeistert.
Ein empfehlenswerter Titel für Jugendliche ab 12 Jahren und selbstverständliche auch erwachsene Leser, die Titel wie "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne schätzen.

„Schweres Thema märchenhaft verpackt!“

Lisa Kleinwächter, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

"Anna und der Schwalbenmann" handelt von der sieben jährigen Anna, die mit ihrem Vater, einem jüdischen Gelehrten zusammenlebt. Als dieser dann 1939 in Krakau festgenommen bleibt die kleine Anna allein zurück. Als sie vergebens auf die Rückkehr ihres Vaters wartet trifft sie auf den Schwalbenmann und beide sind sich von Anfang an vertraut. "Anna und der Schwalbenmann" handelt von der sieben jährigen Anna, die mit ihrem Vater, einem jüdischen Gelehrten zusammenlebt. Als dieser dann 1939 in Krakau festgenommen bleibt die kleine Anna allein zurück. Als sie vergebens auf die Rückkehr ihres Vaters wartet trifft sie auf den Schwalbenmann und beide sind sich von Anfang an vertraut. Der Schwalbenmann hilft Anna bei ihrer Flucht und schließt sich dem Schwalbenmann an und so werden sie zu Vertrauten und sind jahrelang gemeinsam unterwegs. Der Schwalbenmann beschützt Anna, bringt ihr bei, was sie in der Natur essen kann oder wie sie sich zu verhalten hat, so werden sie zu einem eingespielten Team.

Der Schwalbenmann bleibt für den Leser bis zum Ende ein Geheimnis und genau das macht diese Geschichte so besonders.
Von den vielen Geschichten die es über die Zeit des zweiten Weltkrieges gibt hebt sich diese deutlich ab.
Sie hat einen märchenhafte Ader, ohne dabei die Tatsache der Zeit zu verschleiern.

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Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
16
11
4
1
1

Auf dem Weg nach Nirgendwo
von Jenny Vogler am 11.12.2016

„Ich weiß, dass eine Tochter in diesen Zeiten nicht ohne Vater sein sollte. Aber ist es nicht genauso schlimm für einen Vater, ohne Tochter zu sein?“ Inhalt 1939 ist für Anna ein dunkles Jahr, denn nachdem ihr Vater von den Deutschen verhaftet wurde, steht sie als Waise ganz alleine da, ohne... „Ich weiß, dass eine Tochter in diesen Zeiten nicht ohne Vater sein sollte. Aber ist es nicht genauso schlimm für einen Vater, ohne Tochter zu sein?“ Inhalt 1939 ist für Anna ein dunkles Jahr, denn nachdem ihr Vater von den Deutschen verhaftet wurde, steht sie als Waise ganz alleine da, ohne Obdach, ohne Essen und ohne Schutz. Verzweifelt treibt sie sich in den Straßen von Krakau herum und versucht irgendwie zu Überleben. Eines Tages begegnet ihr ein hagerer, intelligenter Mann, der weder einen Namen noch eine Geschichte zu haben scheint dafür aber fließend alle möglichen Sprachen spricht. „Der Schwalbenmann“ nimmt Anna zu sich und beginnt mit ihr eine Flucht durch die endlose, winterlich Welt Polens, um sie nach Danzig zu bringen. Auf dem gemeinsamen Weg werden sie so unscheinbar wie ein paar Vögel am Himmel, doch für Anna verändert sich damit ihre ganze kleine Welt. Meinung Dieser Jugendroman hebt sich durchaus von der klassischen Jugendliteratur zum Thema 2. Weltkrieg ab, denn diesmal geht es nicht um ein besonderes Menschenleben, welches vernichtet wird, sondern eher um eine Parabel, die von den Kriegsschrecken und Veränderung ganz am Rande erzählt. Eine stille, dennoch fesselnde Geschichte, die durch ihre gekonnt gewählte Erzählperspektive tiefe Einblicke in den Kopf eines Kindes gewährt. Zunächst begegnet der Leser zwei einsamen, verzweifelten Menschen, einem naiven Kind und einem irgendwie geheimnisvollen Fremden. Ihre Wanderung durch die Wälder und entlang von Flüssen, verändert den Blickwinkel, denn immer wieder findet sich Güte, Zuneigung und Akzeptanz in den winzigen Dingen des Alltags. Das geteilte Essen, der improvisierte Unterstand mit Hilfe eines Regenschirms und die Gespräche über das Wissen, den Intellekt und die Unabdingbarkeit ihrer Wanderung. Nur wer in Bewegung bleibt, kann Überleben und nur wer überlebt, kann dieser unmenschlichen, kriegsgetrübten Welt entkommen. Selbst als Anna auf einen Juden trifft, der entgegen aller Vorsichtsmaßnahmen handelt, lässt sie der Schwalbenmann gewähren. Stellt Zuneigung und Menschlichkeit über die persönlichen Nöte und wird dennoch von der eigenen Unzulänglichkeit eingeholt. Besondern gut gelungen empfand ich die ausgewogene Verteilung der Stellungsverhältnisse innerhalb der kleinen Gruppe, keiner wollte um jeden Preis seinen Willen durchsetzen, keiner trägt die Verantwortung allein und nur gemeinsam sind sie wirklich so stark, wie sie sein müssen, um nicht unterzugehen in ihrem unwirtlichen, lebensunwürdigen Alltag. Am Rande vermittelt der junge amerikanische Autor wichtige charakterliche Voraussetzungen, die den Menschen vom Unmenschen trennen und zeigt, wie es trotz der ständigen Bedrohung durch Hunger, Verfolgung und Krieg gelingen kann, die eigene Integrität zu wahren. Fazit Ich vergebe 4 Lesesterne für diesen ungewöhnlichen, stillen Jugendroman der sich auf besondere Art und Weise mit dem Thema Krieg auseinandersetzt und virtuos eine Geschichte entwirft, die fast einer traurigen Melodie ähnelt. Punktabzug gibt es für den vagen, sehr ungewissen Ausgang der Erzählung, der einfach zu viele Fragen offenlässt und die endgültige Aussage des Buches irgendwie verwässert. Wer gerne Bücher über den Krieg aus der Sicht eines Kindes liest, wird hier auf seine Kosten kommen und eine melancholisch, intensive Reise mit Anna und ihren Weggefährten erleben.

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Anspruchsvoller Lesestoff
von Doris O. am 13.05.2016

Dieses Jugendbuch erzählt die Geschichte von Anna, die ihren Vater während des Zeiten Weltkriegs verliert. Anna trifft auf einen geheimnisvollen Mann = Schwalbenmann und schließt sich diesem an. Lange Zeit sind die Beiden auf der Flucht und kämpfen ums Überleben. Die Sprache ist anspruchsvoll, der Schreibstil sehr spannend. Ein... Dieses Jugendbuch erzählt die Geschichte von Anna, die ihren Vater während des Zeiten Weltkriegs verliert. Anna trifft auf einen geheimnisvollen Mann = Schwalbenmann und schließt sich diesem an. Lange Zeit sind die Beiden auf der Flucht und kämpfen ums Überleben. Die Sprache ist anspruchsvoll, der Schreibstil sehr spannend. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Für mich kein lesenswerter Roman
von Book-addicted am 24.04.2016

"Anna und der Schwalbenmann" ist der Debütroman von Gavriel Savit. Es ist immer schwierig, wenn das Genre, in dem ein Buch geschrieben ist, nicht unbedingt eines der Lieblingsgenres darstellt, denn dann habe ich meist große Mühe, mich überhaupt an das Buch heranzuwagen. Auch bei diesem Roman war dies der... "Anna und der Schwalbenmann" ist der Debütroman von Gavriel Savit. Es ist immer schwierig, wenn das Genre, in dem ein Buch geschrieben ist, nicht unbedingt eines der Lieblingsgenres darstellt, denn dann habe ich meist große Mühe, mich überhaupt an das Buch heranzuwagen. Auch bei diesem Roman war dies der Fall und leider sehe ich mich dadurch nur noch mehr darin bestätigt, dass dieses Genre einfach nichts für mich ist. Schon kurz vor Erscheinungsdatum traf dieses Buch bei mir ein und seitdem versuche ich eigentlich, damit warm zu werden, doch für mehr als ein paar Seiten am Stück hat es nie gereicht. Schon der Sprachstil, welchem sich der Autor bedient, war einfach nicht meiner, denn ich empfand beispielsweise Annas Gedankengänge als unwahrscheinlich langatmig und so einschläfernd, dass ich schon nach kurzer Zeit das Bedürfnis hatte, das Buch zuzuklappen. Auch die Tatsache, dass die 7-jährige Anna schon am zweiten Tag, nachdem ihr Vater nicht nach Hause gekommen ist, mit einem fremden Mann mitgeht, den sie überhaupt nicht kennt und jahrelang mit ihm durch die Länder zieht, fand ich völlig utopisch. Auch, als ich mich endlich bis zum Ende durchgequält hatte, blieben viele Fragen offen und die Logik der Geschichte suchte ich noch immer vergebens. An sich ist das Buch phasenweise sehr unrealistisch und konnte mich aus diesem und den anderen genannten Gründen nicht sonderlich überzeugen. Wertung: 1 von 5 Sterne

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