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Anständig Essen

Ein Selbstversuch

(36)
„Manchmal wünschte ich, ein Hackbraten wäre wieder ein Hackbraten, ein Grillfest ein großes Vergnügen und ich könnte in eine Bratwurst beißen, ohne dass dafür an finsteren Orten wochen- und monatelang gelitten wird.“ Bestsellerautorin Karen Duve wollte herausfinden, ob man sich heutzutage noch irgendwie moralisch korrekt ernähren kann. Und so wurde sie probeweise zur Bio-Käuferin, zur Vegetarierin, Veganerin und Frutarierin und schrieb ein ebenso augenöffnendes wie eindringliches Buch darüber. Ohne Moralpredigt, dafür mit dem ganz speziellen, knochentrockenem Duve-Humor.
Rezension
"Ein gut lesbares Buch, das zum Nachdenken anregt - auch für Nicht-Vegetarier." Brigitte
Portrait
Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Bereits ihr Debüt »Regenroman« war ein sensationeller Erfolg. Auch ihre folgenden Romane »Dies ist kein Liebeslied«, »Die entführte Prinzessin« und »Taxi« waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt. Zudem veröffentlichte sie zwei erfolgreiche Sachbücher zu aktuellen Themen. Für ihre Arbeit ist Karen Duve bereits mehrfach ausgezeichnet worden, die Presse feiert sie als »Ausnahmetalent unter den Autoren ihrer Generation« (Stuttgarter Zeitung).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 335
Erscheinungsdatum 18.06.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-47647-3
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 189/128/26 mm
Gewicht 290
Verkaufsrang 35.331
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„ein Titel, wo mehr dahintersteckt als Sie vermuten würden“

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dieses Buch hatte mich durch seine Titel angesprochen... denn "anständig essen" sollten wir ja schon immer von unseren Eltern aus, stimmt's?

Kurz Klapptext gelesen und die Rezensions-Bemerkung von NDR verführten mich zum Kauf.

Was soll ich Ihnen schreiben? Volltreffer!
Dieses Buch war mein Zeitdieb an jenem Tag und ich habe
Dieses Buch hatte mich durch seine Titel angesprochen... denn "anständig essen" sollten wir ja schon immer von unseren Eltern aus, stimmt's?

Kurz Klapptext gelesen und die Rezensions-Bemerkung von NDR verführten mich zum Kauf.

Was soll ich Ihnen schreiben? Volltreffer!
Dieses Buch war mein Zeitdieb an jenem Tag und ich habe mir gerne jede einzelne Sekunde stehlen lassen.
Denn es ist mehr als ein niedergeschriebener Selbstversuch der Autorin. Nicht nur die ganzen interessanten Fakten- sondern auch die Ergebnisse der einzelnen Versuche machen nachdenklich, regen an, motivieren, wecken Neugier.

Was macht dieses Buch so besonders lesenswert?
Es missioniert nicht, ist wahnsinnig unterhaltsam und beinhaltet sehr viele Sachinfos aber eben nicht trocken sondern "fühlbar".
Deshalb: Keine Sorge auch für Fleischesser ist dieses Buch geeignet.


Aber Vorsicht ;-)
Nachdem Sie dieses Buch gelesen haben, könnten sie verführt sein einfach mal etwas zu experimentieren mit Ihrer Ernährung oder diese sogar etwas zu ändern.

Viel Lesegenuss wünsche ich Ihnen

„Essen muß der Mensch - doch was?“

Th. Kirmse

Vegetarier kennt man, von Veganern hat man schon gehört und Frutaristen .. Wie bitte? Frutaristen? Was auch immer die tun, ich kenn sie nicht und wills auch nicht wissen, oder doch?
Karen Duve hat all diese Stadien menschliche Ernährungsweisen selbst durchlebt und erfahren. Daran läßt sie den Leser teilhaben. Es geht im Kern um das
Vegetarier kennt man, von Veganern hat man schon gehört und Frutaristen .. Wie bitte? Frutaristen? Was auch immer die tun, ich kenn sie nicht und wills auch nicht wissen, oder doch?
Karen Duve hat all diese Stadien menschliche Ernährungsweisen selbst durchlebt und erfahren. Daran läßt sie den Leser teilhaben. Es geht im Kern um das Verhältnis Mensch - Tier. Diese wird in Deutschland schon im Grundgesetz Artikel 20a geregelt. Seit 2002 hat er folgenden Wortlaut:

„Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmässigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Massgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“

"und die Tiere" steht geschrieben, doch ist dies vereinbar mit Massentierhaltung, gestiegenem Fleischkonsum, ungesunder Lebensweise, Legebatterien und dem Keulen von kranken Tierbeständen.
Es ist ein Buch, daß von einer Selbsterfahrung ausgehend das Dilemma einer Wohlstandsgesellschaft mit ethisch hohem Anspruch aufzeigt. Die Autorin sagt nicht: "Iss kein Fleisch!" - sie fragt: "Wie lebst Du?"
Dieser Fragestellung legt sie Analysen, Zahlen, Statistiken und Widersprüche in diesen zu Grunde.
Diese Buch zeigt die Abgründe von Massentierhaltung, dem damit verbundenen Niedriglohsektor, den Arbeitsbedingungen der Lohnarbeiter, den Zuständen der "Lebensqualität" von Schwein, Rind und Huhn.
Die Konsequenzen die jeder selbst aus diesem Buch zieht, seien ihm selbst überlassen. Doch jeder danach bewußter Lebende trägt ein Stück bei zur Verbesserung des Verhältnisses von Mensch und Tier.

Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Karen Duve schafft es ohne Dogmatismus, den Leser dazu zu bringen, über seine Ernährung und seinen Fleischkonsum nachzudenken. Sehr unterhaltsam klärt sie auf & lässt uns die Wahl. Karen Duve schafft es ohne Dogmatismus, den Leser dazu zu bringen, über seine Ernährung und seinen Fleischkonsum nachzudenken. Sehr unterhaltsam klärt sie auf & lässt uns die Wahl.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ohne Druck u. mit Humor stellt Karen Duve Alternativen vor, sich endlich "anständig" zu ernähren. Sehr zu empfehlen. Ohne Druck u. mit Humor stellt Karen Duve Alternativen vor, sich endlich "anständig" zu ernähren. Sehr zu empfehlen.

Katrin Schlüter, Thalia-Buchhandlung Essen

Spannend für alle, die sich mit ethisch korrekter Ernährung auseinandersetzen. Spannend für alle, die sich mit ethisch korrekter Ernährung auseinandersetzen.

Valerie Bartel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sehr interessant für alle Neueinsteiger, der vegetarischen Kost oder neugierigen Menschen. Informativ und zum Selbstversuch anregend. Sehr interessant für alle Neueinsteiger, der vegetarischen Kost oder neugierigen Menschen. Informativ und zum Selbstversuch anregend.

„Anständig essen“

Peggy Trinks, Thalia-Buchhandlung Weimar

In einem Selbstversuch testet Karen Duve die verschiedenste Ernährungsweisen, wie z.B. biologisch, frutisitsch oder vegetarisch und zeigt dabei auch schonunglos die entsprechenden Probleme.
Zählte bisher Grillhännchen zu ihren Lieblingsgerichten, setzt sie sich nun mit Massentierhaltung und deren Konsequenzen auseinander.
Ohne belehrend
In einem Selbstversuch testet Karen Duve die verschiedenste Ernährungsweisen, wie z.B. biologisch, frutisitsch oder vegetarisch und zeigt dabei auch schonunglos die entsprechenden Probleme.
Zählte bisher Grillhännchen zu ihren Lieblingsgerichten, setzt sie sich nun mit Massentierhaltung und deren Konsequenzen auseinander.
Ohne belehrend zu sein, gibt sie Denkanstöße zu einem der wichtigesten Themen unseres Leben: die richtige Ernährung.
Ein Satz, der sich besonders in meinem Kopf festgesetzt hat:
"Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren, nur von toten Tieren."

Ein Buch, welches viele Fragen aufwirft und etwas verändert.

„Überzeugend“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Ich bin schon seit einiger Zeit Vegetarier. Aber wenn ich das nicht schon gewesen wäre, hätte dieses Buch mich ohne Zweifel dazu gebracht. Auf sehr überzeugende Weise erzählt Karen Duve über ihre Selbstversuche in Sachen Ernährungs- und Lebensweisen. Sie redet sich selbst und ihre Leser ins Gewissen, unterbaut mit manchmal sehr konfrontierenden Ich bin schon seit einiger Zeit Vegetarier. Aber wenn ich das nicht schon gewesen wäre, hätte dieses Buch mich ohne Zweifel dazu gebracht. Auf sehr überzeugende Weise erzählt Karen Duve über ihre Selbstversuche in Sachen Ernährungs- und Lebensweisen. Sie redet sich selbst und ihre Leser ins Gewissen, unterbaut mit manchmal sehr konfrontierenden Hintergründen. Auch wenn ich einiges schon wusste, habe ich doch vieles dazu gelernt. Darum werde auch ich in Zukunft noch bewusster mit meiner Ernährung umgehen und so manches in meiner Lebensweise überdenken. Ein wichtiges Buch in einer Zeit, wo wir in Sachen Respekt für unsere Erde, ihre Bewohner und damit für die Umwelt hoffentlich noch etwas bewegen können.

„Ein gelungener Selbstversuch“

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Karen Duve schrieb mit ihrem Selbstversuch ein Sachbuch, das sich wie ein Roman liest. Unterhaltsam schildert sie ihre ersten Erfahrungen mit Bio-Produkten, um danach anfangs vegetarisch, anschließend vegan und zum Schluss auch noch frutarisch zu Leben. Schnell wird klar, dass es sich dabei nicht nur allein um die Nahrung handelt, sondern Karen Duve schrieb mit ihrem Selbstversuch ein Sachbuch, das sich wie ein Roman liest. Unterhaltsam schildert sie ihre ersten Erfahrungen mit Bio-Produkten, um danach anfangs vegetarisch, anschließend vegan und zum Schluss auch noch frutarisch zu Leben. Schnell wird klar, dass es sich dabei nicht nur allein um die Nahrung handelt, sondern um verschiedene Lebensphilosophien. Ohne viele Zahlen und Statistiken geht sie auf Themen wie z.B. Massentierhaltung, Klimawandel, Tierversuche und Schlachthöfe ein. Auch die „glücklichen artgerecht gehaltenen“ Nutztiere werden unter die Lupe genommen. Denn auch diese sollen für uns sterben... Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und trotzdem leicht zu lesen ist.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler

Für alle, die schon einmal mit dem Gedanken gespielt haben, ihre Ernährung umzustellen; dabei witzig und informativ. Für alle, die schon einmal mit dem Gedanken gespielt haben, ihre Ernährung umzustellen; dabei witzig und informativ.

„Anständig essen“

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Wo kommt eigentlich das Fleisch auf meinem Teller her? Wie hoch ist die CO2 Belastung durch die Neuseeländische Kiwi auf meinem Frühstücksbrettchen? Und aus welcher Hühnerhaltung ist mein Spiegelei? Fragen, die ich mir ohne Karen Duves Buch "Anständig essen" wahrscheinlich nicht in dieser Intensität gestellt hätte. Ohne Zweifel ein Wo kommt eigentlich das Fleisch auf meinem Teller her? Wie hoch ist die CO2 Belastung durch die Neuseeländische Kiwi auf meinem Frühstücksbrettchen? Und aus welcher Hühnerhaltung ist mein Spiegelei? Fragen, die ich mir ohne Karen Duves Buch "Anständig essen" wahrscheinlich nicht in dieser Intensität gestellt hätte. Ohne Zweifel ein klasse geschriebenes Buch, mit trockenem Humor und ohne erhobenen Zeigefinger. Sehr lesens- und nachdenkenswert!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
26
8
0
2
0

Das Buch ist für alle, die auch bereit sind, sich selber zu ändern
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2016

Karen Duve hat den letzten Anstoss gegen, dass ich Vegetarier wurde und mich hoffentlich irgendwann Veganer nennen kann. Ich habe mich schon seit einiger Zeit mit gewisser Literatur zu diesem Thema - vor allem aber auch mit Tiere in Zoos oder Menschenaffen, oder auch der Intelligenz und Gefühlswelt der... Karen Duve hat den letzten Anstoss gegen, dass ich Vegetarier wurde und mich hoffentlich irgendwann Veganer nennen kann. Ich habe mich schon seit einiger Zeit mit gewisser Literatur zu diesem Thema - vor allem aber auch mit Tiere in Zoos oder Menschenaffen, oder auch der Intelligenz und Gefühlswelt der Tiere - auseinandergesetzt. Duve geht anders an das Thema heran als beispielsweise ein Helmut F. Kaplan, Peter Singer oder ein Karlheinz Deschner. Sie erzählt in einer Art Tagebuchform ihre Testphasen in ihrem Essverhalten nach: Biologisch, Vegetarisch, Vegan, Frutarisch. Dabei kommt der Humor und viele kleine Anekdoten nicht zu kurz. Sie geht mit Tierschützern in der Nacht Hühner retten, redet mit Bauern, Landwirten, Veganer, Frutarier, uvm. Vieles von dem, was sie erzählt, habe ich selber an mir erfahren. Zum Beispiel, dass, wenn man die Augen nicht komplett vor der Tierhaltung verschliesst, man sich irgendwann entscheiden muss und nicht mehr mit ruhigem Gewissen ein Hähnchen oder ein Schnitzel essen kann. Auch Zusammenhänge mit der industriellen Tierhaltung und dem Klimawandel erläutert sie. Und da sind da noch die unzähligen Begegnungen mit Menschen, die sie belächeln, nicht ernst nehmen oder wieder zum Fleischverzehr überreden wollen. Von wegen Vegetarier oder Veganer seien Extrem und müssen alle bekehren: meist wird man nur schon blöd angeschaut, wenn man in einem Restaurant etwas bestellt und dann fragt, ob das auch wirklich vegetarisch sei. Dann kommen sofort die Fragen der Fleischesser und meist sind diese nicht mal ernst gemeint, sondern dienen nur dazu, um gleich nach der Antwort sich über den Vegetarier lustig zu machen oder ihm zu erklären, wieso er auf eine Ideologie hereingefallen sei und man doch ohne Probleme tote Tiere essen könne . . . Ein super tolle Frau und ein mehr als gelungenes Buch!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Sehr empfehlenswert
von Mme Bovary am 01.07.2015

Gekauft habe ich mir das Buch, weil ich mich schon seit geraumer Zeit für das Thema Ernährung interessiere. Wenn man anfängt, sich damit auseinanderzusetzen, stößt man irgendwann unweigerlich auf die Fragen, ob es die eine "richtige" Ernährung gibt und wenn ja, wie diese denn aussieht. Daher hat der Titel "Anständig... Gekauft habe ich mir das Buch, weil ich mich schon seit geraumer Zeit für das Thema Ernährung interessiere. Wenn man anfängt, sich damit auseinanderzusetzen, stößt man irgendwann unweigerlich auf die Fragen, ob es die eine "richtige" Ernährung gibt und wenn ja, wie diese denn aussieht. Daher hat der Titel "Anständig essen" mich sofort angesprochen. Alles in allem ist es ein richtig gut gelungenes Buch. Ich habe es innerhalb von 2 Tagen gelesen - ich wollte gar nicht mehr damit aufhören.. - weil es einfach so anschaulich, offen, authentisch und unterhaltsam geschrieben ist. Obwohl es sich hier um ein Experiment oder besser gesagt einen Selbstversuch der Autorin handelt, fließt immer wieder Faktenwissen mit ein, was das Buch somit nicht zu einem "einfachen" Erfahrungsbericht einer einzigen Person macht. Vielmehr werden ihre Erfahrungen durch diese Fakten gestützt. Durch die Kombination aus Selbstexperiment und Wissen wird letzteres auch nicht einfach nur trocken vermittelt, sondern anschaulich dargestellt. Geeignet ist das Buch auch wirklich für jeden - egal, ob Fleischesser, Vegetarier, Veganer oder was auch immer. Doch v.a. die Fleischesser und Vegetarier seien gewarnt (ganz im Sinne des Klappentextes): „Manchmal wünschte ich, ein Hackbraten wäre wieder ein Hackbraten, ein Grillfest ein großes Vergnügen und ich könnte in eine Bratwurst beißen, ohne dass dafür an finsteren Orten wochen- und monatelang gelitten wird.“ Denn wenn man sich wirklich auf das Buch einlässt und sich - vielleicht auch darüber hinaus - intensiv mit dem Thema auseindersetzt, wird sich mit ziemlicher Sicherheit etwas - selbst wenn es nur etwas ganz kleines ist - am eigenen Ess- bzw. Lebensverhalten ändern - und wenn es nur das schlechte Gewissen ist, das fortan immer mit dabei ist... Mein Fazit: Dieses Buch ist absolut empfehlenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Lesen, verschenken, empfehlen, ...
von bookmark am 05.01.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Wer schon immer mit dem Gedanken gespielt hat, seine Ernährung "anständiger" zu gestalten und etwas mehr Bio und vielleicht auch noch etwas weniger Fleisch zu essen, dem sei dieses Buch empfohlen. Ohne den Zeigefinger zu erheben und ohne Druck stellt Karen Duve, sehr unterhaltsam und mit viel Humor, diverse Möglichkeiten vor. Sie... Wer schon immer mit dem Gedanken gespielt hat, seine Ernährung "anständiger" zu gestalten und etwas mehr Bio und vielleicht auch noch etwas weniger Fleisch zu essen, dem sei dieses Buch empfohlen. Ohne den Zeigefinger zu erheben und ohne Druck stellt Karen Duve, sehr unterhaltsam und mit viel Humor, diverse Möglichkeiten vor. Sie gibt Tipps, wo man einkaufen kann und rechnet auch mal vor, dass es gar nicht so viel teurer sein muß z.B. BIO zu kaufen. Sie vergißt aber auch nicht, uns das Leid der ausgebeuteten Tiere vor Augen zu führen, denn ohne diese gnadenlosen Schilderungen geht Aufklärung einfach nicht. Und trotzdem möchte man weiterlesen, was mir bei Safran Foer ziemlich schwer viel. Geben Sie sich einen Ruck und nutzen Sie die derzeitigen Berichte über dioxinverseuchtes Tierfutter und dieses Buch und kaufen einfach mal in Zukunft nur noch Bio-Eier, das tut nicht weh und wenn wir immer mehr werden, sind wir Verbraucher bald eine Macht und können endlich etwas für die gequälten Tiere tun. Das geht vielen vielleicht nicht weit genug, aber es wäre ein Anfang und nächste Woche machen wir mit mehr Gemüse und weniger Fleisch weiter. Und so weiter und so fort! Wer noch mehr lesen möchte, dem empfehle ich auf jeden Fall noch die Bücher von Foodwatch-Frontmann Thilo Bode. Der erklärt immer so schön, wie wir nicht nur die Tiere quälen, sondern wie wir auch von der Lebensmittelindustrie jeden Tag so richtig verarscht werden. Sorry, aber die Probleme zu verharmlosen dafür ist leider nicht mehr die Zeit.

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