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Anton hat kein Glück

(9)
Holla, die Waldfee!
Ein Anruf seiner Eltern und eine E-Mail vom Elektrodiscounter sind die einzigen Glückwünsche, die Anton zu seinem 45. Geburtstag erhält. Aber der grummelige Berufszauberer mag Menschen sowieso nicht besonders. Seit Jahren tingelt er mäßig erfolgreich mit seinen Auftritten von Altersheim zu Einkaufszentrum. An und für sich würde ihn all das gar nicht stören. Wäre da nicht sein Erzfeind Sebastian, der mit seiner spektakulären Zaubershow in ganz Schweden Erfolge feiert. Ausgerechnet mit Charlotta an seiner Seite, Antons Exfreundin.
Früher waren Anton und Sebastian befreundet und haben gemeinsam gezaubert, nun sieht Anton überall die riesigen Plakate, die Sebastians und Charlottas Tournee ankündigen und auf denen groß in silbernen Buchstaben «Together in Magic Forever» steht. Es liegt auf der Hand: Für Anton läuft es nicht gut. Im Grunde läuft es überhaupt nicht. Aber niemand ist besser darin als er, sich das Leben schönzureden. Bis er sich eines Nachts im Wald verirrt und ein seltsames Mädchen trifft. Danach scheint Anton plötzlich vom Pech verfolgt zu werden. Als ernsthafter Zauberer glaubt Anton natürlich nicht an Magie. Aber langsam dämmert ihm, dass er etwas an seinem Leben ändern muss …
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783644224216
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 19.036
eBook
16,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Unterhaltsam!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Mystisch und märchenhaft, fech und ironisch, fantasisch und trollig, verhexend und verzaubernd! Schräg, witzig und unterhaltsam! Einfach schwedisch und klasse! Mystisch und märchenhaft, fech und ironisch, fantasisch und trollig, verhexend und verzaubernd! Schräg, witzig und unterhaltsam! Einfach schwedisch und klasse!

„Kann man Glück verlieren?“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Ein sehr ungewöhnliche Story um der erfolglosen Zauber Anton und seine Begegnung mit einer Reihe mystischer Naturwesen - nachdem ihn eine Waldfee mit einem Fluch belegt, bleibt ihm nichts anderes übrig als sich 3 mysteriösen Prüfungen zu stellen. Lustig, ironisch, skurril -> lesenswert! Ein sehr ungewöhnliche Story um der erfolglosen Zauber Anton und seine Begegnung mit einer Reihe mystischer Naturwesen - nachdem ihn eine Waldfee mit einem Fluch belegt, bleibt ihm nichts anderes übrig als sich 3 mysteriösen Prüfungen zu stellen. Lustig, ironisch, skurril -> lesenswert!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Anton, vom Pech verfolgt
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 27.10.2016

Anton ist 45 Jahre alt, allein und ein eher mittelmäßiger Zauberkünstler. Obwohl er seit seiner Kindheit nie etwas anderes machen wollte als zaubern, hat er sich nicht wirklich weiter entwickelt. Er tingelt allein von Altersheim zu Altersheim und kommt gerade so über die Runden. Gerade an seinem 45. Geburtstag ruft ihn... Anton ist 45 Jahre alt, allein und ein eher mittelmäßiger Zauberkünstler. Obwohl er seit seiner Kindheit nie etwas anderes machen wollte als zaubern, hat er sich nicht wirklich weiter entwickelt. Er tingelt allein von Altersheim zu Altersheim und kommt gerade so über die Runden. Gerade an seinem 45. Geburtstag ruft ihn sein Manager an, nicht etwa, um ihm zu gratulieren, sondern um ihm mitzuteilen, dass die nächsten Auftritte abgesagt wurden. Was nun? Während er sich geschlagen auf den Rückweg macht, hat er unterwegs einen Zusammenstoß mit einem plötzlich auf der Straße stehenden roten Sofa. Sein Auto hatte die Karambolage nicht ganz so gut überstanden, ebenso wenig sein Handy, so dass er keinen Abschleppdienst oder dergleichen anrufen konnte. Er stand mitten im Wald und musste sich irgendwie Hilfe suchen, denn ein Auto kam in der letzten halben Stunde auch nicht vorbei. Außer dass er immer wieder auf Schilder traf, die kund taten, dass es gefährlich wäre, weiterzugehen und er sich auf Privatgelände befände, passierte nichts. Während er noch herumirrte, traf er ein etwa 10-jähriges Mädchen, dass ihn bat, doch mit ihr gemeinsam 7 verschiedene Blumen zu sammeln. Also wirklich, als hätte Anton nichts wichtigeres zu tun. Er gab ihr Bescheid, dass er keine Zeit hätte und ließ sie stehen. Kurz darauf stieß er auf ein kleines Häuschen, an dessen Tür er klopfte, um dort telefonieren zu können. Ihm öffnete ein altes Pärchen, die sich als Gunnar und Greta vorstellten. Später erfuhr er von ihnen, dass sie Nachfahren von Hexen waren. Anton, realitätsbezogen und völlig ohne Glauben und ohne die Anerkennung von Aberglauben, nahm deren Geschichte nicht ernst und belächelte sie insgeheim. Ebenso die Tatsache, dass das kleine Mädchen, das ihm im Wald begegnet war, eine Waldfee gewesen sein soll, die ihn, da er ihr nicht geholfen hatte, mit einem Todesfluch belegt haben soll. Er würde fortan soviel Pech bzw. Unglück haben, bis er selbst seinem Leben ein Ende bereiten würde. Ja, zugegeben, er hatte augenblicklich mehr Pech als Glück, aber ein Todesfluch? Niemals... Obwohl das Buch viele magische Momente hat, würde ich es nicht in das Genre Fantasy einordnen wollen. Der Autor Lars Vasa Johansson erzählt die Geschichte eines Mannes, der an einem Punkt angekommen, an dem es nicht mehr weiter geht, weder beruflich noch privat. Große Träume, die er als Kind hatte, zerplatzten. Er steht nunmehr allein da, der Kontakt zu seinen Eltern ist ebenfalls nur sporadisch. Keine Freunde und keine Partnerin, von Kindern ganz zu schweigen. Er ist ein Mensch, der stark auf sich selbst bezogen ist. Als er einem kleinen Mädchen im Wald die Hilfe verweigert, ändert sich von da ab sein Leben komplett. Irgendwann fängt er dann doch an den Todesfluch zu glauben, zu bizarre Dinge geschehen, auf die er keinen Einfluss hat. Auf die Frage, ob der Todesfluch umkehrbar ist, gibt es eine Antwort, die Aktivitäten von ihm verlangen. Das Buch hat etwas magisches an sich. Man trifft gemeinsam mit Anton auf seltsame Wesen und vor einigen von ihnen sollte man sich in Acht nehmen. Zwischen den Erlebnissen, die den Leser an Antons aktuellem Leben teilhaben lassen, erfährt der Leser in Kapiteln auch über Antons Leben. Was passierte in seinem bisherigen Leben? Wie wurde aus dem hoffnungsvollen Schüler Anton und besten Freund Sebastians ein Tingeltangelzauberer und Sebastian zu seinem Erzfeind? Anton gelingt es trotz wiederholter Bemühungen nicht, aus dem Wald wieder herauszukommen. Es gibt dort einen Kreisverkehr, den er nicht an den gewünschten Abfahrten verlassen kann. Anton findet in dem Wald seine Erfüllung und lernt sich neu kennen. Er erkennt, was wichtig ist im Leben. Zu Beginn des Buches mochte ich Anton als Mensch überhaupt nicht, aber ganz langsam änderte ich meine Meinung und er wurde mir symphatisch. Das Cover passt wie die Faust aufs Auge, es wunderbar auf das Buch abgestimmt. Das Buch hat ein wenig was von einem Märchen für Erwachsene, das sich hervorragend lesen lässt.

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0 0
Nur etwas für hartgesottene Fans von Fantasyromanen
von einer Kundin/einem Kunden aus Brachbach am 25.10.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Anton, seines Zeichens professioneller Zauberer ohne durchschlagenden Erfolg, landet nach einem Autounfall in der mysteriösen Welt von Tiveden und trifft auf diverse eigenartige Typen und Fabelwesen. Ich muss es gleich vorab sagen: Ich hatte etwas völlig anderes erwartet, und zu meinem Leidwesen driftete die Handlung nahezu vollständig in den... Anton, seines Zeichens professioneller Zauberer ohne durchschlagenden Erfolg, landet nach einem Autounfall in der mysteriösen Welt von Tiveden und trifft auf diverse eigenartige Typen und Fabelwesen. Ich muss es gleich vorab sagen: Ich hatte etwas völlig anderes erwartet, und zu meinem Leidwesen driftete die Handlung nahezu vollständig in den Fantasybereich ab. Als Teilnehmer einer Leserunde, der ein Freiexemplar erhalten hat, habe ich den Roman natürlich bis zum Ende gelesen, obwohl es für mich eher Quälerei als Lesevergnügen war. Das Buch ist eindeutig etwas für die Leser, die es unterhaltsam und spannend finden, wenn die Hauptperson Anton von der Königin des Waldes (genannt „Miststück“!) mit einem Todesfluch belegt wird, weil er einem kleinen Mädchen (der Waldfee) nicht die geforderten Blumen pflückt. Um diesen Fluch zu besiegen, muss er drei Prüfungen bestehen: Trauerschmuck basteln, einen „Wiedergänger“ vertreiben und den Verlauf eines Plastikbandes verändern. Skurril und originell? Nein danke, ebenso langweilig und banal wie alles, was in diesem ominösen Tiveden lebt und diverse Dinge treibt. Man muss schon ein enormes Faible haben für Fantasy, magischen Realismus oder wie immer man das Genre nennen mag, um Empathie für Tränentriefer und Garnschweine zu entwickeln, für Grenzziehungen mittels Salzstreifen und Besteckteilen, für das Besprühen mit Flüssigkeit gegen Fabelwesen, für Hexen, die einen Ausflug machen und dabei einen Ameisenhaufen bauen, für einen Lauschenden und einen Tratschenden Wald und unendlich viele weitere abstruse Zutaten. Die Rückblenden auf Antons Leben sind für mich das einzig Lesenswerte und böten Stoff genug für einen guten Roman. Vielleicht würde die Geschichte als Film funktionieren, schließlich kann der Verfasser nicht leugnen, dass er Drehbuchautor ist. Banale Dialoge über staubige Erdnüsse in der Minibar eines Hotels, über Schnitzel-Kartoffel-Kombinationen auf einer Speisekarte, über klemmende Türen auf Tankstellen-Herrentoiletten und permanentes Backen von Biskuitrollen eignen sich eventuell als Film- und Running Gags, im Buch sind sie dagegen deplaziert, überflüssig und völlig sinnfrei. Bei allem Wohlwollen: Mir fehlt einfach jegliche Affinität zu diesem Genre. Weitaus gravierender ist allerdings, dass der Roman inhaltlich und sprachlich nicht überzeugen kann, er ist weder in Ansätzen gelungen, noch skurril, humorvoll, spannend oder unterhaltsam. Fazit: „Anton hat kein Glück“ ist wirklich nur etwas für hartgesottene Fans von Fantasyromanen. Alle anderen sollten getrost die Finger davon lassen. Ich habe schon seit vielen Jahren nicht mehr derart Belang- und Einfallsloses zwischen zwei Buchdeckeln gelesen. So, und jetzt freue ich mich darauf, wieder ein gutes Buch zu lesen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
ein Buch, das glücklich macht
von meggie aus Mertesheim am 23.12.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Anton ist am Tiefpunkt seines Lebens. Seinen 45. Geburtstag verbringt er auf einem Parkplatz, wo er sich 10 Minuten Ruhe gönnt, um sich selbst zu gratulieren. Als er dann auch noch von seinem Manager erfährt, dass sämtliche Auftritte als Zauberer in der nächsten Zeit storniert wurden und er damit... Anton ist am Tiefpunkt seines Lebens. Seinen 45. Geburtstag verbringt er auf einem Parkplatz, wo er sich 10 Minuten Ruhe gönnt, um sich selbst zu gratulieren. Als er dann auch noch von seinem Manager erfährt, dass sämtliche Auftritte als Zauberer in der nächsten Zeit storniert wurden und er damit keine Einnahmequelle hat, möchte er nur noch die Nacht im Hotel verbringen und sich dann wieder auf den Nachhauseweg machen. Doch auch eine ruhige Nacht ist ihm nicht vergönnt und so macht er sich übermüdet und sauer auf den Weg nach Hause. Ein rotes Sofa macht ihm dann einen Strich durch die Rechnung und demoliert sein Auto. Auf der Suche nach Hilfe, trifft Anton im Wald auf ein Mädchen, welches ihn auffordert, ihr beim Blumenpflücken zu helfen. Doch Anton lehnt ab. Kurz darauf trifft er auf Gunnar und Greta, die ihm mitteilen, dass er mit einem Todesfluch belegt ist. Anton glaubt nicht daran, muss aber bald merken, dass er vielleicht doch netter zu allen hätte sein sollen. Welch skurrile Geschichte! Ich war total fasziniert von der bildgewaltigen Umsetzung. Anton ist ein recht eigenwilliger Mensch. Er ist arrogant, denkt nur an sich, gibt allen anderen die Schuld und meint, dass er recht zufrieden mit seinem Leben ist. Bis er auf ein rotes Sofa stößt, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Sofa steht mitten im Weg und Anton fährt mit seinem Auto dagegen. Und ab da nimmt das Pech seinen Lauf. Anton zieht es förmlich an. Er wird zu einem regelrechten Pechvogel. Sein Leben besteht nur noch aus einer Abfolge unglücklicher Situationen. Die Geschichte spielt im schönen Schweden. Die Hintergrundkulisse passt perfekt zu der Story und bietet auch viel Platz für Skurilitäten. Schon die Charaktere muss man einfach gern haben. Sei es Anton oder das verschrobene Ehepaar Gunnar und Greta, dass Anton kennenlernt. Die beiden stehen mit guten Ratschlägen zur Seite, haben aber auch ihre Macken. Skandinavische Autoren haben es meiner Meinung nach einfach drauf, wenn es um herrlich schräge Geschichten geht. Dies fängt allein schon damit an, dass Anton als Berufszauberer von Altersheim zu Altersheim tingelt, und dort Vorstellungen gibt. Das Buch ist so aufgebaut, dass die eigentliche Geschichte in der Gegenwart spielt, aber immer wieder Szenen aus der Vergangenheit eingeblendet werden. Anton denkt oft an seine Kindheit und die Teenagerzeit. Man bekommt tiefe Einblicke in Antons Leben und das Leben seines damals besten Freundes Sebastian. Das Buch ist einerseits sehr komisch, gerade weil Anton vom Pech verfolgt ist. Andererseits jedoch merkt man, dass auch noch etwas tiefgründigeres dahinter steckt, eben durch die Rückblicke. Das Buch lebt von den "märchenhaften" Momenten, den mehr oder minder fabelhaften Wesen und den vielen, schrulligen Menschen, denen Anton begegnet. Als Anton sich auf sein Schicksal einlässt, beginnt sein aktiver Part und es wird skurril, unwirklich, traumhaft sarkastisch, und vor allem eins: unglaublich. Anton fängt an, sein Leben zu überdenken. Und sein Handeln zu ändern. Fazit: Es geht um Glück, um Zukunftsängste, magische Wesen, Verständnis, Freunde und vor allem darum, zu sich selbst zu finden.

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