Artemis

Roman

(26)
Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

Rezension
"Andy Weir erobert jetzt den Mond mit einer rotzig-charmanten Heldin." Sivlia Feist, Emotion
Portrait
Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mir seinem Roman »Der Marsianer« einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt »Der Marsianer« wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27167-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/4 cm
Gewicht 545 g
Übersetzer Jürgen Langowski
Verkaufsrang 17.376
Buch (Paperback)
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Mord, Verschwörungen und Drogen-Gangs auf dem Mond. Ein spannender Roman der Fernweh verleiht und mit jeder Menge schrägen Humor und einzigartigen Charakteren aufwarten kann. Mord, Verschwörungen und Drogen-Gangs auf dem Mond. Ein spannender Roman der Fernweh verleiht und mit jeder Menge schrägen Humor und einzigartigen Charakteren aufwarten kann.

Natascha Radtke, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Eine grandiose Geschichte rund um Jazz, Schmugglerin auf dem Mond, die bereit ist alles für ein besseres Leben zu tun. Auch vor kriminellen Machenschaften schreckt sie nicht zurück Eine grandiose Geschichte rund um Jazz, Schmugglerin auf dem Mond, die bereit ist alles für ein besseres Leben zu tun. Auch vor kriminellen Machenschaften schreckt sie nicht zurück

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leuna

Etwas anders als der Marsianer, aber dennoch unübersehbar Andy Weir. Vor dem Hintergrund eines besiedelten Mondes spielt sich ein spannendes Abenteuer rund um die Diebin Jazz ab. Etwas anders als der Marsianer, aber dennoch unübersehbar Andy Weir. Vor dem Hintergrund eines besiedelten Mondes spielt sich ein spannendes Abenteuer rund um die Diebin Jazz ab.

„Kosmisch!“

N. Zieger, Thalia-Buchhandlung Halle

Jazz lebt in der Mondstadt Artemis. Dort hat sie sich ein kleines, florierendes Geschäft aufgebaut mit dem sie mehr oder weniger über die Runden kommt. Aber reich wird sie damit nicht und sie hat ein Ziel zu erreichen.
Ala sie dann eine Riesenmenge Geld verdienen kann, überlegt sie nicht lange und nimmt den Auftrag an. Aber dieser Auftrag wird ihr viel mehr abverlangen als nur ihre Fähigkeiten im Schweißen.
Es gibt nur ein Wort um diesen Roman zu beschreiben: Genial!
Die Story ist überraschend, wendig und genial durchdacht und immer wieder gibt es eine neue Wendung, die alles über den Haufen wirft.
Spannend, düster und dabei überraschend humorvoll. Absolut hervorragend.
Jazz lebt in der Mondstadt Artemis. Dort hat sie sich ein kleines, florierendes Geschäft aufgebaut mit dem sie mehr oder weniger über die Runden kommt. Aber reich wird sie damit nicht und sie hat ein Ziel zu erreichen.
Ala sie dann eine Riesenmenge Geld verdienen kann, überlegt sie nicht lange und nimmt den Auftrag an. Aber dieser Auftrag wird ihr viel mehr abverlangen als nur ihre Fähigkeiten im Schweißen.
Es gibt nur ein Wort um diesen Roman zu beschreiben: Genial!
Die Story ist überraschend, wendig und genial durchdacht und immer wieder gibt es eine neue Wendung, die alles über den Haufen wirft.
Spannend, düster und dabei überraschend humorvoll. Absolut hervorragend.

Wiebke Hofeditz, Thalia-Buchhandlung Weimar

Ein unglaublich spannendes Katz-und-Maus Spiel vor der beeindruckenden Kulisse des besiedelten Mondes. Die junge Diebin Jazz will von ganz unten nach ganz oben. Unbedingt lesen!!! Ein unglaublich spannendes Katz-und-Maus Spiel vor der beeindruckenden Kulisse des besiedelten Mondes. Die junge Diebin Jazz will von ganz unten nach ganz oben. Unbedingt lesen!!!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein echter Lesespaß!! Bissiger Humor, eine quirlige, intelligente Hauptfigur, die sich als Kleinkriminelle über Wasser hält, ein spannender Plot - und das Ganze auf dem Mond. Toll! Ein echter Lesespaß!! Bissiger Humor, eine quirlige, intelligente Hauptfigur, die sich als Kleinkriminelle über Wasser hält, ein spannender Plot - und das Ganze auf dem Mond. Toll!

Elisa Behle, Thalia-Buchhandlung Leuna

Toller SciFi-Roman über Artemis, die erste und einzige Stadt auf dem Mond, deren Bewohner und einen Auftrag, der das Leben einer "Unterschicht"-Bewohnerin verändern soll... Toller SciFi-Roman über Artemis, die erste und einzige Stadt auf dem Mond, deren Bewohner und einen Auftrag, der das Leben einer "Unterschicht"-Bewohnerin verändern soll...

„Ein spannender Mond Thriller in gar nicht so weiter Zukunft!“

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Artemis ist die erste Stadt auf dem Mond. Dort müssen viele hart für ihren Unterhalt arbeiten oder leben bereits im Luxus. Jazz Bashara will nach oben und nutzt jede Chance! Durch gelegentlichen Schmuggel verdient sie sich etwas nebenbei, bis man ihr ein gefährliches Angebot macht, welches ihr Leben absolut verändern kann. Andy Weir hat mal wieder Science Fiction mit viel Realismus vereint. Es kommt nicht ganz an den Marsianer ran, aber lohnt sich auf jeden Fall! Artemis ist die erste Stadt auf dem Mond. Dort müssen viele hart für ihren Unterhalt arbeiten oder leben bereits im Luxus. Jazz Bashara will nach oben und nutzt jede Chance! Durch gelegentlichen Schmuggel verdient sie sich etwas nebenbei, bis man ihr ein gefährliches Angebot macht, welches ihr Leben absolut verändern kann. Andy Weir hat mal wieder Science Fiction mit viel Realismus vereint. Es kommt nicht ganz an den Marsianer ran, aber lohnt sich auf jeden Fall!

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

In Der Mondstadt Artemis lebt Jazz ein recht spartanisches Leben. Um dieses aufzubessern, betreibt sie Schwarzhandel u lässt sich auf einen großen Deal ein - zu groß! Packend! In Der Mondstadt Artemis lebt Jazz ein recht spartanisches Leben. Um dieses aufzubessern, betreibt sie Schwarzhandel u lässt sich auf einen großen Deal ein - zu groß! Packend!

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein Traum! Eine Stadt auf dem Mond! Viele technische Details, Action, Witz und viel Spannung und ein Ende, dass auf eine Fortsetzung hoffen lässt! Ein Traum! Eine Stadt auf dem Mond! Viele technische Details, Action, Witz und viel Spannung und ein Ende, dass auf eine Fortsetzung hoffen lässt!

Julian Nagel, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Eine Mondbasis für die High-Society, eine Schmugglerin und ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann! Ein wunderbarer Mix für einen spannenden Sci-Fi Krimi! Eine Mondbasis für die High-Society, eine Schmugglerin und ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann! Ein wunderbarer Mix für einen spannenden Sci-Fi Krimi!

„Crime Lunar!“

Woldemar Deines, Thalia-Buchhandlung Worms

Jasmine "Jazz" Bashara ist eine kleinkriminelle Schmugglerin, die sich eigentlich nur eine Wohnung mit eigenem Bad wünscht. Doch auf dem Mond ist das schwieriger als erwartet. Doch als sie von einem Multimilliardär ein Angebot bekommt, das sie nicht ausschlagen kann, gehen die Probleme erst los...

Andy Weir, Autor des Sci-Fi Bestsellers "Der Marsianer", hat mit Artemis erneut bewiesen, dass Wissenschaft Spaß machen kann. Mit gewohntem Witz und einer Prise Action ist ihm mit Artemis ein großartiger und spannender Mond-Krimi gelungen, den man gelesen haben muss!
Jasmine "Jazz" Bashara ist eine kleinkriminelle Schmugglerin, die sich eigentlich nur eine Wohnung mit eigenem Bad wünscht. Doch auf dem Mond ist das schwieriger als erwartet. Doch als sie von einem Multimilliardär ein Angebot bekommt, das sie nicht ausschlagen kann, gehen die Probleme erst los...

Andy Weir, Autor des Sci-Fi Bestsellers "Der Marsianer", hat mit Artemis erneut bewiesen, dass Wissenschaft Spaß machen kann. Mit gewohntem Witz und einer Prise Action ist ihm mit Artemis ein großartiger und spannender Mond-Krimi gelungen, den man gelesen haben muss!

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Wow! Nach "Der Marsianer" hat Weir wieder einen superspannenden SciFi-Thriller hingelegt. Gespickt mit viel Wissenschaft und jeder Menge Humor. Seeehr unterhaltsam. Daumen hoch! Wow! Nach "Der Marsianer" hat Weir wieder einen superspannenden SciFi-Thriller hingelegt. Gespickt mit viel Wissenschaft und jeder Menge Humor. Seeehr unterhaltsam. Daumen hoch!

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Gott sei Dank fast genau so toll wie der Marsianer! Wo Mark sein KnowHow zum Überleben nutzt, ist Jazz eine Meisterin des Destruktiven. Action, Witz und fliegende Fetzen- saucool!! Gott sei Dank fast genau so toll wie der Marsianer! Wo Mark sein KnowHow zum Überleben nutzt, ist Jazz eine Meisterin des Destruktiven. Action, Witz und fliegende Fetzen- saucool!!

M. Döll, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Coole Kombination aus Science Fiction und Krimi! Durch die vorlaute Protagonistin kommt noch eine ordentliche Portion Humor dazu. Tolle Story, tolle Charaktere, toller Roman! Coole Kombination aus Science Fiction und Krimi! Durch die vorlaute Protagonistin kommt noch eine ordentliche Portion Humor dazu. Tolle Story, tolle Charaktere, toller Roman!

Martin Russer, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Spannender Wirtschaftskrimi und gute SF-Unterhaltung mit einer "etwas anderen" Hauptfigur! Weir zeigt anhand vieler technischer Details, wie (Über-)Leben auf dem Mond möglich wäre. Spannender Wirtschaftskrimi und gute SF-Unterhaltung mit einer "etwas anderen" Hauptfigur! Weir zeigt anhand vieler technischer Details, wie (Über-)Leben auf dem Mond möglich wäre.

Oliver Rosenland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Spannende, unterhaltsame und leichte SF für den Sommer mit vielen abstrusen Charakteren. Kommt sicher nicht an "Der Marsianer" heran, aber für zwischendurch im Liegestuhl top! Spannende, unterhaltsame und leichte SF für den Sommer mit vielen abstrusen Charakteren. Kommt sicher nicht an "Der Marsianer" heran, aber für zwischendurch im Liegestuhl top!

„Chemieunterricht durch Science-Fiction“

Alexander Nagel, Thalia-Buchhandlung Hanau

Es ist wohl völlig legitim der Marsianer als Weltbesteller zu charakterisieren. Wenige Bücher haben mich in den letzten Jahren so gefesselt. Dementsprechend war meine persönliche Messlatte für Artemis relativ hoch. Und was soll ich sagen, so ganz gereicht hat es nicht.
Andy Weir greift bei seinem zweiten Roman auf altbewährtes zurück. Die Hauptfigur, in diesem Fall die Schmugglerin Jazz, ist ähnlich humorvoll und unkompliziert wie Mark Watney. Die Handlung spielt dieses Mal nicht auf dem roten Planeten sondern auf dem Mond. Und auch Artemis strotz vor technischer Feinheit. Und da liegt auch der Hund begraben. Seitenweise wird mir erklärt, warum man diesen Stoff und jenen Stoff nicht kombinieren soll. Das trägt in einem gewissen Rahmen natürlich zu Handlung, als auch zur Glaubwürdigkeit bei. Allerdings fühlte es sich beim lesen so an, als würde ich zwei Bücher lesen. Einen soliden Science-Fiction Roman und ein Chemiebuch aus der Oberstufe. Und das finde ich schade. Andy Weir verschenkt viel von möglichem Potenzial und verzettelt sich in Molekülen.
Kann ich das Buch also empfehlen? Durchaus! Für Leute, die den Marsianer, Silo oder auch Blackout in Lichtgeschwindigkeit gelesen haben, wird sich auch Artemis bezahlt machen.
Es ist wohl völlig legitim der Marsianer als Weltbesteller zu charakterisieren. Wenige Bücher haben mich in den letzten Jahren so gefesselt. Dementsprechend war meine persönliche Messlatte für Artemis relativ hoch. Und was soll ich sagen, so ganz gereicht hat es nicht.
Andy Weir greift bei seinem zweiten Roman auf altbewährtes zurück. Die Hauptfigur, in diesem Fall die Schmugglerin Jazz, ist ähnlich humorvoll und unkompliziert wie Mark Watney. Die Handlung spielt dieses Mal nicht auf dem roten Planeten sondern auf dem Mond. Und auch Artemis strotz vor technischer Feinheit. Und da liegt auch der Hund begraben. Seitenweise wird mir erklärt, warum man diesen Stoff und jenen Stoff nicht kombinieren soll. Das trägt in einem gewissen Rahmen natürlich zu Handlung, als auch zur Glaubwürdigkeit bei. Allerdings fühlte es sich beim lesen so an, als würde ich zwei Bücher lesen. Einen soliden Science-Fiction Roman und ein Chemiebuch aus der Oberstufe. Und das finde ich schade. Andy Weir verschenkt viel von möglichem Potenzial und verzettelt sich in Molekülen.
Kann ich das Buch also empfehlen? Durchaus! Für Leute, die den Marsianer, Silo oder auch Blackout in Lichtgeschwindigkeit gelesen haben, wird sich auch Artemis bezahlt machen.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
13
10
2
0
1

Eine interessante Handlung mit vielen Überraschungen
von Andraja Meda am 16.05.2018

Eigentlich hätte alles so einfach sein können, doch der verfluchte Sinn, das Richtige zu tun, war nun einmal leider stärker. Willkommen auf dem Mond! Nachdem der Autor Andy Weir mit seinem Roman ?Der Marsianer? seine Leser ins All geschickt hat, so werden sie in seinem neusten Roman auf den Mond... Eigentlich hätte alles so einfach sein können, doch der verfluchte Sinn, das Richtige zu tun, war nun einmal leider stärker. Willkommen auf dem Mond! Nachdem der Autor Andy Weir mit seinem Roman ?Der Marsianer? seine Leser ins All geschickt hat, so werden sie in seinem neusten Roman auf den Mond geschossen. Um genauer zu sein in die namensgebende Stadt Artemis. Obwohl es durch ein recht geordnetes System gibt und Kriminelle eine Seltenheit sind, so hat auch die erste und einzige Stadt auf dem Mond ihre Probleme, die über kurz oder lang Konsequenzen mit sich ziehen. Weirs Idee bietet dabei viele Spielräume, die sich neben dem Erzählten im Kopf weiterentwickeln und die Umgebung lebendig erscheinen lassen. Doch bis es so weit ist, muss man erst einmal der etwas trägeren Anfang überwinden, bei dem sich durch die vielen Unbekannten nur schwer eine Spannung aufbaut. Dieser Umstand wird lange Zeit durch das Nichtvorhandensein eines klaren Ziels oder eines offensichtlichen Feindes unterstützt. Man verfolgt sozusagen die Geschichte der Protagonistin, ohne zu wissen, wohin es gehen soll. Doch innerhalb weniger Kapitel wird aus diesem ?Manko? der große Coup Andy Weirs. Aus dem Nichts folgt eine überraschende Wendung auf die nächste und die Spannung steigt unaufhaltsam, sodass man die Worte förmlich inhaliert. Die interessante Atmosphäre des Romans ist aber nicht nur auf die Handlung, sondern auch auf die außergewöhnliche Protagonistin Jazz Bashara zurückzuführen. Keine aufgesetzte Höflichkeit, keine Maske des Gefallens ? die junge Frau ist schonungslos ehrlich und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, dem Leser ihre Geschichte zu erzählen. Sie ist weder eine strahlende Heldin noch eine abgebrühte Kriminelle. Viel mehr will sie doch einfach nur ein gutes und sorgloses Leben leben. Als Jazz plötzlich die Lösung aller Probleme greifbar nahe vor sich sieht, kann sie diese Gelegenheit selbstverständlich nicht ausschlagen. Doch was einfach begann, wandelt sich sehr sehr schnell in eine Katastrophe! Ja, unsere Protagonistin ist keine Heldin, doch muss sie während ihres Abenteuers Entscheidungen treffen, die sie auf lange Sicht auch nicht zur fiesesten Verbrecherin des Mondes machen. Dieser ständige, moralische Wechsel hat somit natürlich auch Auswirkungen auf Jazz Charakter, der egal wie man es dreht und wendet sich zum einen verändert und zum anderen dennoch die gleichen Ziele im Blick behält. Hinzu kommt ihr trockener und überaus sarkastischer Humor, der die Story immer wieder auflockert und den Leser zum Lachen bringt. Obwohl es neben Jazz noch viele mehr oder weniger wichtige Nebencharaktere, wie ihren Vater, ihren (ehemals) besten Kumpel und einen potenziellen Partner gibt (Ich lasse die Namen hier gezielt unerwähnt, um mögl. Spoiler zu vermeiden), so haben diese in dieser Geschichte nur recht wenig zu sagen. Dies scheint unter anderem daran zu liegen, dass die Geschichte von Jazz in der Vergangenheitsform erzählt wird und ab und an immer wieder die 4. Wand zum Publikum mit den Anmerkungen der Protagonistin durchbrochen wird. Dennoch baut sich durch den Stil der Erzählung eine interessante Umwelt auf, die zwar etwas leer wirkt aber damit gleichzeitig die Handlung unterstützt, indem das Hauptaugenmerk auf Jazz haften bleibt. Überraschungen sind also garantiert! Bewertung: Ich lieb ja bekanntlich Sci-Fi Bücher, weshalb ich nicht widerstehen konnte, mit ?Artemis? ein Buch von Andy Weir zu ?probieren?. Anfänglich war ich etwas enttäuscht, da sich die Spannung nur sehr langsam aufgebaut hat und dadurch nur schwer in die Handlung hineinfinden konnte. Doch sobald das erste Drittel überstanden war, hat mich die Handlung nicht mehr losgelassen. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass man ? wie bereits erwähnt ? nicht weiß, auf welches größere Ganze die Handlung hinausläuft. Durch die spannenden anderen zwei Drittel der Geschichte vergebe ich daher 8/10 bzw. 4/5 Sterne

Kurzweiliger Sci-Fi-Spaß
von Silke Schröder aus Hannover am 15.05.2018
Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Schon mit ?Der Marsianer? ist Andy Weir ein spannender Science Fiction gelungen. Das setzt er jetzt mit ?Artemis? fort. Seine Protagonistin und Ich-Erzählerin Jazz ist eine pfiffige und erfolgreiche Schmugglerin, die trotz ihrer illegalen Geschäfte an ehrbaren Zielen im Leben festhält und darüber in echte Schwierigkeiten gerät. Um diesen... Schon mit ?Der Marsianer? ist Andy Weir ein spannender Science Fiction gelungen. Das setzt er jetzt mit ?Artemis? fort. Seine Protagonistin und Ich-Erzählerin Jazz ist eine pfiffige und erfolgreiche Schmugglerin, die trotz ihrer illegalen Geschäfte an ehrbaren Zielen im Leben festhält und darüber in echte Schwierigkeiten gerät. Um diesen Plot entwickelt der Autor eine gut inszenierte Story, die mit viel Action und Humor funktioniert. Zum Glück hat Jazz immer wieder einen guten Plan in Petto, um nicht nur sich selbst, sondern auch den Mond vor allerlei Fieslingen zu retten. So ist ?Artemis? ein sehr kurzweiliger Sci-Fi-Spaß, ganz authentisch und fesselnd intoniert von Gabrielle Pietermann und Marius Clarén.

Sci-Fi auf höchstem Niveau!
von Stefanie Jani am 06.05.2018

Mein Fazit Warum wollte ich dieses Buch lesen? Bereits beim Marsianer war ich von Weirs Schreibkünsten gefesselt, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Den Film dazu hatte ich noch nicht gesehen, doch nun tauchte ein neues Buch auf. Das Leben und Lieben und Arbeiten und Sterben... Mein Fazit Warum wollte ich dieses Buch lesen? Bereits beim Marsianer war ich von Weirs Schreibkünsten gefesselt, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Den Film dazu hatte ich noch nicht gesehen, doch nun tauchte ein neues Buch auf. Das Leben und Lieben und Arbeiten und Sterben auf dem Mond. Kriminalität, Intrigen, Freundschaften und Familienbande. Ich musste es einfach lesen ? gerade auch mit dem Studienhintergrund Physik! Was ich zu dem Buch sagen möchte: Ich bin echt erstaunt, wie viel Mühe sich einige Autoren noch machen, um ein Science Fiction Buch im Weltall zu verfassen. Die ganzen Details über die Verarbeitung von Aluminium, den Druck, die Druckkrankheit.. Mich würde es nicht wundern, wenn nicht irgendwann irgendwas genau so passiert. Auch würde es mich nicht wundern, Andy Weir eines Tages auf dem Mond oder dem Mars zu sehen. Hut ab für so eine Recherche- und anschließende Schreibarbeit. Die Geschichte an sich ist schön durchdacht, nicht zu viel und nicht zu wenig Intrige, Liebe, Freundschaft und vorallem Cleverness. Man kann sich sehr gut in Jazz? Welt hineinversetzen und fliegt so schön über die Seiten (Fast so wie bei einer EVA. ^^) Im Verlauf der Geschichte kommen dann doch ein paar unerwartete Aktionen und Geheimnisse ans Licht, die es mir als Leser schwerer gemacht haben, die Welt und die Intrigen schon im Vorhinein zu erkennen und zu verstehen. Doch am Ende fügt sich alles gut zusammen und ich kann nur sagen: Wieder ein klasse Sci-Fi Roman! Definitiv eine Leseempfehlung für jeden Weltall-Fan & solche, die es werden wollen!