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Artenschutz durch Habitatmanagement

Der Mythos von der unberührten Natur

(1)
Ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Debatte über die Zukunft des Natur- und Artenschutzes, der zeigt, wie durch aktive Gestaltung von Lebensräumen die historische Artenvielfalt in Mitteleuropa erhalten werden kann.
Rezension
"Werner Kunz` Buch ist etwas für Naturfreunde, die den Menschen nicht als Ursache des Problems, sondern als Urheber der Lösung betrachten, die offen sind für anthropogene Ansätze im Umweltschutz. Es wird die Diskussion voranbringen, gerade auch durch die konkreten Vorschläge, die es macht ? in einer Zeit, in der abstrakte Daten die Debatten in der Umweltpolitik bestimmen."
Jobo72.wordpress.com (27.04.2017)
"Das Buch liefert einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte über die Zukunft des Natur- und Artenschutzes."
B & B Agrar (19.04.2017)
"Der Autor erklärt verständlich und anhand vieler Beispiele die aktuellen Begriffsverschmelzungen und fordert permanentes Biotopmanagement mit technischem Gerät zur Erhaltung gefährdeter Arten. Als wichtiger Beitrag zur aktuellen Debatte über die Zukunft des Natur- und Artenschutzes sollte dieses Buch Pflichtlektüre jedes Naturschützers sein."
Garten + Haus (04.04.2017)
"Diese unverzichtbare Lektüre liefert einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte über die Zukunft des Natur- und Artenschutzes, welches zeigt, wie durch aktive Gestaltung von Lebensräumen die historische Artenvielfalt in Mitteleuropa erhalten bleiben kann. Eine Pflichtlektüre für alle an Naturwissenschaften interessierten Leser!"
Informativ ? Ein Magazin des Naturschutzbunds Österreich (03/2017)
"Intelligent geschrieben, wird das persönliche Interesse des Autors, als auch die Dringlichkeit des Artenschutzes deutlich."
Fachschaft Biologie Universität Osnabrück (03/2017)
"Mit seinem Buch zum Habitatmanagement weist Biologe Werner Kunz darauf hin, dass es für den Erhalt vieler Arten oftmals nicht ausreicht, einen Lebensraum nur vor äußeren Einflüssen zu schützen und ihn weitgehend sich selbst zu überlassen. Vielmehr müsse der Mensch die Habitate besonders bedrohter Pflanzenarten aktiv gestalten und pflegen."
UmweltBriefe (Februar 2017)
"Für alle Naturschützer ein hochinteressantes, zündstoffreiches Fachbuch, in dem überzeugend gezeigt wird, dass eine Modernisierung in der Umsetzung des Artenschutzes dringend notwendig ist. Meiner Ansicht nach insbesondere für alle, die beruflich mit dem Natur- bzw. Artenschutz zu tun haben, sehr zu empfehlen. Durch seine gute Lesbarkeit ist es aber auch für Laien geeignet, die sich für die Thematik näher interessieren."
fabelhafte-buecher.de (Februar 2017)
"Das Buch ist für jeden als Lektüre sehr zu empfehlen, der sich für den praktischen Naturschutz interessiert, in diesem Feld tätig ist oder es werden will."
Fachschaft Biowissenschaften LMU München (Februar 2017)
"Diskutiert der Autor hier einerseits Grundlagen des Natur- und Artenschutzes, zeigt er andererseits auch, wie durch intelligente Umgestaltung der Kulturlandschaft in der Praxis neue Lebensräume für bedrohte Arten in Zeiten der technisierten Landwirtschaft geschaffen werden. Das Buch ist Pflichtlektüre."
CHEManager (07.12.2016)
Portrait
Werner Kunz ist Professor emeritus am Institut für Genetik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er studierte in Münster Biologie, Chemie und Physik und promovierte 1966 über Chromosomen bei Insekten. Nach einigen Jahren als Wissenschaftlicher Assistent in Münster war er in den Jahren 1970 und 1971 Gastwissenschaftler an der Yale-University in New Haven/USA. Dort änderte er sein Arbeitsgebiet und wurde Molekularbiologe. Nach der Rückkehr nach Deutschland begann er 1973 als Professor für Allgemeine Biologie seine Forschungsarbeit im Institut für Genetik an der Universität Düsseldorf, wo er bis 1982 an Drosophila arbeitete. Danach änderte er erneut sein Arbeitsgebiet und forschte mit seiner Arbeitsgruppe an dem Parasiten Schistosoma, dem Erreger der Bilharziose, einer weit verbreiteten Tropenkrankheit. Seit 2004 arbeitet er wissenschaftstheoretisch über die Prinzipien der Gruppierung der Organismen zu Arten. Er ist Autor mehrerer Bücher und zahlreicher Fachartikel zu Themen der Feldbiologie und des Artenschutzes.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 314
Erscheinungsdatum 23.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-527-34240-2
Verlag Wiley-Vch
Maße (L/B/H) 251/172/22 mm
Gewicht 822
Abbildungen 9 schwarz-weiße Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 52.603
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Mein Eindruck
von Ghostreader am 11.01.2017

Man merkt gleich die Qualität diese Werkes, schon wenn man es in die Hände nimmt, eine saubere Verarbeitung mit einem festen Cover. Das Buch von Werner Kunz, einem pensionierten Professor für Genetik an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, ist in 8 Kapiteln, mit zahlreichen Absätzen und fast 300 Seiten. Wobei hier... Man merkt gleich die Qualität diese Werkes, schon wenn man es in die Hände nimmt, eine saubere Verarbeitung mit einem festen Cover. Das Buch von Werner Kunz, einem pensionierten Professor für Genetik an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, ist in 8 Kapiteln, mit zahlreichen Absätzen und fast 300 Seiten. Wobei hier nicht nur seltene Tierarten und Biotope von Mitteleuropa behandelt werden, der Autor holt auch Infos aus der Vergangenheit in sein Management, genauso wie Naturschutz und Veränderungen der Vögel und Tagfalter in Deutschland und Mitteleuropa. Ein ganzes Kapitel widmet der Autor dem Wald und endet schließlich in einer Apokalypse des weltweiten Artensterbens. So wird im Kapitel 6 auf die besondere Situation von Mitteleuropa mit Klima und Vegetation, die die Artenvielfalt teilweise extrem geschwächt hat, aber sich danach ein Biotop für eine neue Flora und Fauna entwickelt hat. Im letzten Kapitel schreibt der Autor von einer Apokalypse des weltweiten Artensterbens. Doch schon bei einer Bestimmung der genauen Anzahl von Arten wird es schwierig. Auch steigt bei den Säugetieren die Anzahl ständig. Verschiedene Prozesse laufen derzeit gegeneinander und das in hoher Geschwindigkeit. Zum einen werden die Regenwälder abgeholzt und es gibt immer mehr zunehmende landwirtschaftliche Bodennutzung. Der Artenschwund setzt sich in einer bedrohlichen Geschwindigkeit fort, die schneller ist als die uns bekannten Katastrophen und Klimaveränderungen. Nur ein weltumfassender Artenschutz hilft, damit unsere Nachkommen, die heutige Tierwelt nicht im Museum anschauen müssen. Im Anhang befinden sich noch vor dem Tiernamensverzeichnis neun Farbtafeln mit Tieren und deren Lebensräume, danach noch ein Stichwortverzeichnis. Ein sehr interessantes Buch, das nicht einfach zu lesen ist, schon allein aufgrund der etwas zu klein gewählten Schriftgröße, aber sehr viel Informationen für denjenigen bereithält, der der wissenschaftlichen Schreib- und Ausdrucksweise Herr ist. Wie können wir uns am Artenschutz beteiligen?

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