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Aschenkind

Thriller

(3)

Mörderisches Land.
Leonie ist heilfroh, als sie in dem verschlafenen Dorf im hohen Norden ankommt. Hier will sie endlich Abstand zu ihrer Scheidung gewinnen und in Ruhe als Lehrerin arbeiten. Bald jedoch stößt sie auf einem Acker über ein brutal ermordetes Mädchen. Zusammen mit dem kauzigen Dorfpolizisten Wahnknecht begibt sie sich auf die atemlose Jagd nach einem Mörder, der sich wie ein Phantom wieder und wieder entzieht. Dann kommt auch noch eine alte Dorflegende ins Spiel. Und obwohl Leonie nicht an Geister glaubt, wird das Ganze immer rätselhafter für sie ...
Eine wunderbare Landschaft und eine eigenwillige Frau, die zur Detektivin wider Willen werden muss.

Rezension
" Absolut lesenswert. Gern mehr davon. " Beate Rottgardt, Ruhr Nachrichten, 09.01.2017 " Rathjens hat ein Faible für die dunklen Seiten der Seele und verquere Persönlichkeiten [...]. " Ruth Bender, Kieler Nachrichten, 01.03.2017
Portrait

Sofie Rathjens, geboren 1989 in Kiel, arbeitete als freie Journalistin, bevor sie Germanistik und Soziologie studierte. Derzeit ist sie Studentin an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3283-4
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 188/113/32 mm
Gewicht 316
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Ungewöhnlich und lesenswert
von Sabine Mach aus München am 07.02.2017

Inhalt: Die Grundschullehrerin Leonie zieht nach ihrer Scheidung in ein Dorf im Norden, um wieder zur Ruhe zu kommen. Aber daraus wird nichts. Sie stolpert zufällig über eine Leiche und wird unfreiwillig in die Ermittlungen mit einbezogen. Meine Meinung: Sofie Rathjens ist mit Aschenkind ein ungewöhnliches Romandebüt gelungen. Der nicht alltägliche Sprachstil... Inhalt: Die Grundschullehrerin Leonie zieht nach ihrer Scheidung in ein Dorf im Norden, um wieder zur Ruhe zu kommen. Aber daraus wird nichts. Sie stolpert zufällig über eine Leiche und wird unfreiwillig in die Ermittlungen mit einbezogen. Meine Meinung: Sofie Rathjens ist mit Aschenkind ein ungewöhnliches Romandebüt gelungen. Der nicht alltägliche Sprachstil der Autorin hat mich sehr fasziniert, er ist düster und humorvoll zugleich, poetisch, aber immer auch klar konstruiert. Man liest sich schnell in die Geschichte ein und ist schnell gefangen. Auch die Protagonisten sind eigenwillig und entsprechen nicht der Norm. Und genau das macht den Reiz dieses Buches aus. Es ist spannend, aber auf eine leise Art, und trotzdem war ich von der ersten Seite an gefesselt von diesem Buch. Die Atmoshäre ist düster und dicht gestaltet, das Dorfleben realistisch und eindringlich geschildert, genauso stellt man es sich dort oben im Norden auch vor. Dieses Misstrauen allem Neuen gegenüber, dieser Aberglaube, das Festhalten an alten Legenden. Da eckt eine junge Frau wie Leonie an, mit ihren unkonventionellen Methoden, ihrer Hartnäckigkeit, ihrem Nachbohren, das kommt nicht gut an, sie wird nicht ernst genommen oder gar blockiert. Mich hat das Debüt der jungen Autorin sehr gut unterhalten und ich freue mich auf weitere Bücher von ihr.

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Aschenkind
von leseratte1310 am 26.12.2016

Nach ihrer Scheidung hat Leonie Henning eine Stelle in einem kleinen Dorf im Norden als Lehrerin gefunden. Sie hofft, dass sie hier endlich Ruhe findet. Aber da hat sie sich wohl getäuscht, denn sie findet auf einem Acker ein ermordetes Mädchen. Wider Willen muss sie sich in die Ermittlungen... Nach ihrer Scheidung hat Leonie Henning eine Stelle in einem kleinen Dorf im Norden als Lehrerin gefunden. Sie hofft, dass sie hier endlich Ruhe findet. Aber da hat sie sich wohl getäuscht, denn sie findet auf einem Acker ein ermordetes Mädchen. Wider Willen muss sie sich in die Ermittlungen einschalten, denn Dorfpolizist Wahnknecht scheint überfordert. Warum sonst heftet er sich an Leonies Fersen und will als mit ihr bereden. Schon bald haben sie einen Verdächtigen, der dann dummerweise ebenfalls ermordet wird. Doch auch das ist nicht das letzte Mordopfer, ein weiteres Mädchen hängt kurz darauf einen einem Baum, der direkt neben der Polizei steht. Die Dörfler sind beunruhigt und glauben, dass es etwas mit einem Verbrechen zu tun hat, das vor vielen Jahren unterähnlichen Umständen passierte. Leonie ist aber nicht der gleichen Meinung und verlässt sich lieber auf ihre eigenen Intuitionen. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und man wird sehr bald in die Geschichte hineingezogen. Leonie ist eine intelligente Frau, die ihre eigenen Probleme bewältigen möchte. Sie verlässt sich auf ihr Bauchgefühl bei diesen Ermittlungen, die sie eigentlich nicht führen will, in die sie aber hineingezogen wird. Außerdem hilft ihre Menschenkenntnis, die Menschen einzuschätzen, mit denen sie es zu tun bekommt. Der Dorfpolizist Wahnknecht ist ein etwas skurriler Typ, der nicht weiß, wie er die Sache anpacken soll. Das Heft wird ihm von Leonie aus der Hand genommen. Aber auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben. Es ist eine etwas düstere Geschichte, die einen guten Spannungsbogen hat. Aufgelockert wird das Ganze durch manchen humorvollen Dialog. Aber für mich ist es eher ein Krimi als ein Thriller. Eine interessante Geschichte mit einer unkonventionellen Ermittlerin.

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Angst hat viele Gesichter
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 21.12.2016

Ich zögere ein wenig damit, dieses Buch einen Thriller zu nennen. Für mich ist es eher ein düster-atmosphärischer Krimi, der sich auszeichnet durch eine eigenwillige Ermittlerin und einen oft lyrischen, gelegentlich philosophischen Schreibstil. Aber egal, wie man es nun nennen will, Thriller, Krimi oder Roman mit Spannungselementen, für mich... Ich zögere ein wenig damit, dieses Buch einen Thriller zu nennen. Für mich ist es eher ein düster-atmosphärischer Krimi, der sich auszeichnet durch eine eigenwillige Ermittlerin und einen oft lyrischen, gelegentlich philosophischen Schreibstil. Aber egal, wie man es nun nennen will, Thriller, Krimi oder Roman mit Spannungselementen, für mich ist es auf jeden Fall ein lohnendes Buch. Ein Roman hat bei mir schon halb gewonnen, wenn er mich nach nur wenigen Seiten aufhorchen lässt - wenn ich da bereits sicher bin, dass das Buch noch lange in mir nachhallen wird, weil es einfach etwas ganz Neues, Unverbrauchtes ist, das ich so noch nie gelesen habe. Und das war bei "Aschenkind" definitiv der Fall. Dabei sind es nicht so sehr die harten Fakten, die Eckpunkte der Handlung, die das Buch zu etwas so Eigenem machen, sondern die Art und Weise, wie sie erzählt werden. Ich habe mich öfter bei dem Gedanken ertappt, dass die Mordfälle nur die Kulisse sind. Dass es eigentlich um grundlegendere Fragen geht: um menschliche Ängste, Zweifel, Wünsche und moralische Dilemmas. Und dennoch liest sich das nicht langweilig und trocken, sondern durchaus sehr spannend. Nicht nur, weil die Mädchen, die sterben, das nun wirklich nicht verdient hatten und man als Leser will, dass der Mörder wenigstens seine gerechte Strafe bekommt, sondern auch, weil man als Leser nie sicher sein kann, woran man eigentlich ist, wem in dieser Geschichte man trauen kann und wem nicht. Und diese Unsicherheit liegt zum großen Teil in der Protagonistin begründet: der jungen Lehrerin Leonie, die gerade ihre neue Stelle in einem kleinen Dorf angetreten hat, aber direkt in den ersten Tagen ein totes Mädchen im Feld findet. Und weil sonst niemand in der Lage scheint, das aufzuklären, macht sie sich eben selber daran, auf ihre ganz eigene Art. Meine ersten Notizen zu Leonie waren: "Todessehnsucht?", "sonderbar!", "Schwermut" und "hochintelligent", und diese Eindrücke haben sich im Laufe des Buches noch verstärkt. Je mehr ich über sie las, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass sie vielleicht auf den ersten Blick erscheint wie eine ganz normale junge Frau in einem ganz normalen angesehenen Beruf, dass diese Normalität aber fast schon eine Art Maske ist. Sie sagt an einer Stelle über sich selbst: Zitat: "Ich bin das schwarze Schaf, nur in der Dunkelheit sehe ich aus wie alle anderen. Jeden Tag warte ich auf sie. Manchmal habe ich das Gefühl, es ist auch anders herum. " Die meisten Menschen in diesem Buch werden davon angetrieben, was sie nicht haben, aber verzweifelt haben wollen, auch wenn es ihnen selbst nicht bewusst ist. Leonie ist es bewusst, und ihr ist auch bewusst, wie destruktiv dieses verzweifelte Wollen sein kann. Sie sieht Dinge anders als andere Menschen, sie bemerkt viel mehr. Sie erfasst die Quintessenz einer Situation, einer Sache, eines Menschen, aber man hat das Gefühl, dass sie nur deswegen so viel sieht, weil sie außerhalb steht, alleine und ungebunden, und daher einen unverfälschten Blick hat. Ihre Einsamkeit wirkte auf mich gleichzeitig ungerührt und zutiefst traurig. Eigentlich wäre es die Aufgabe des Polizisten Wahnknecht, die Morde aufzuklären, aber dem geht bei der Ermittlung jegliche Innovation ab, weswegen er mit einem Mörder dieser Art schlichtweg überfordert ist. Auf mich wirkte er zaudernd, schwach, etwas blass, und deswegen gelingt es ihm auch kein bisschen, Leonie darin zu bremsen, sich in den Fall einzumischen. Der Schreibstil ist in meinen Augen außergewöhnlich, mit interessant konstruierten Sätzen und originellen Bildern. Nachdenklich, lyrisch, schwermütig, düster, aber immer mit wunderbarer Sprachmelodie und sehr ästhetisch geschrieben - und vor allem unverwechselbar. Zitat: "Angst hat viele Gesichter, aber letztlich bedeutet sie immer nur eines: das Ende. Mit einem Wimpernschlag macht es das, was ist, zu dem, was nicht mehr existiert, und reißt es aus uns heraus. Das ist alles, aber es tut am meisten weh. Ich mache einen Schritt auf [ ihren ] reglosen Körper zu, bis wir einander betrachten. Dann greife ich vorsichtig nach ihrer Hand. Lächle [ sie ] an. Könntest du nicht vielleicht etwas sagen? Nur irgendetwas?" Der Handlungsstrang mit der alten Dorflegende, nach der ein Geist Mädchen ermordet, um seinen eigenen Tod zu rächen, kam mir etwas halbherzig vor und erzeugte meines Erachtens auch nur wenig Spannung. Aber ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. Fazit: Leonie ist jung, ungebunden und hat gerade eine Stelle als Lehrerin in einem kleinen Dorf angetreten. Mit ihrer unkonventionellen Art macht sie sich jedoch keine Freunde, und als sie ein totes Mädchen im Feld findet, beginnt sie auch noch damit, sich ungefragt in die Ermittlungen einzumischen. Mir hat das Buch vor allem wegen seiner dichten Atmosphäre und seines ungewöhnlichen, aber ansprechenden Schreibstils sehr gut gefallen, allerdings würde ich es nicht als "Thriller" bezeichnen. Ich fand es spannend, es ist in meinen Augen aber eine eher ruhige, unterschwellige Spannung, und ich denke, daran könnten sich die Geister scheiden. Das Gleiche gilt für die Protagonistin, die man durchaus als sonderbar bezeichnen könnte und die sich selber als Außenseiterin sieht, die Unglück bringt, ohne es darauf anzulegen. Sie ist hochintelligent, aber auch kompromisslos und macht es dem Leser daher nicht immer einfach, sie zu mögen. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, gerade weil die Leonie in keine Schublade stecken lässt.

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