Auentod

Der zweite Fall für Kommissar Voss

(19)
»Es gilt einen neuen Kommissar zu begrüßen in der Riege der Lieblings-Krimi-Ermittler.« SPIEGEL ONLINE
Voss ermittelt in geschichtsträchtiger Region zwischen Polen und Deutschland – und auf den Spuren der Frau, die er zu lieben glaubt. Die Sommerhitze flimmert über den Roggenfeldern, Graureiher staken durch das flache Wasser der Oderauen – und Kommissar Voss macht Urlaub in Polen. Mit Maja, der Pflegerin seiner Mutter. Doch während Voss sich noch an den Gedanken gewöhnen muss, dass sie jetzt vermutlich wirklich ein Paar sind, ist Maja plötzlich verschwunden. Kurze Zeit später stürzt im brandenburgischen Bad Freienwalde ein Software-Entwickler vom Baugerüst seiner Villa und stirbt. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als ein Fall, der alle Gewissheiten in Frage stellt, sogar die Liebe. Auf der Suche nach der Frau, die er zu kennen glaubte, wird Maja für Voss immer mehr zu einer Fremden. Ist sie in kriminelle Machenschaften verwickelt? Ist sie überhaupt, wer sie zu sein vorgibt? Und warum führen ihre Spuren ausgerechnet zu dem Toten in Bad Freienwalde? Ein rasanter und packender Krimi, in dem es um die Geschichte und die verwunschene Landschaft des Oderbruchs geht, in dem ein zwielichtiger Straßen-Cowboy auftaucht, der sich als ein echter Freund erweist, und in dem sich die Frage stellt, warum man die wichtigen Dinge im Leben immer erst dann begreift, wenn es fast schon zu spät ist.
Rezension
»Mit diesem Buch kann man eine S-Bahn-Station zu weit fahren und, endlich zu Hause, die Suppe überkochen lassen.«
Portrait
Maxim Leo wurde 1970 in Ost-Berlin geboren, ist gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften, wurde Journalist. Er arbeitet als Reporter bei der Berliner Zeitung, schreibt mit Jochen-Martin Gutsch Bestseller über sprechende Männer und außerdem Drehbücher für den »Tatort«. 2006 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Für sein autobiographisches Buch Haltet euer Herz bereit wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi Waidmannstod. Ein Fall für Kommissar Voss. Maxim Leo lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783462315103
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Verkaufsrang 20.496
eBook
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„Manchmal ist Leben stärker als Mensch“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Autoknacker im geschichtsträchtigen Grenzgebiet, äußerste Brutalität, ein abgründiges Familiendrama, ein polnischer Auto-Sheriff und Philosoph, Saurierknochen, ein deutscher Hauptkommissar begeht Straftaten. Sogar die Liebe wird infrage gestellt. Oh, nein! Spruch: Junge Hunde beißen, um nicht gebissen zu werden. Frage: Und alte? Fazit: Autoknacker im geschichtsträchtigen Grenzgebiet, äußerste Brutalität, ein abgründiges Familiendrama, ein polnischer Auto-Sheriff und Philosoph, Saurierknochen, ein deutscher Hauptkommissar begeht Straftaten. Sogar die Liebe wird infrage gestellt. Oh, nein! Spruch: Junge Hunde beißen, um nicht gebissen zu werden. Frage: Und alte? Fazit: Diese blöde Arbeit verdirbt einem doch das Schönste am Leben.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
10
6
3
0
0

Auentod
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016
Bewertet: Paperback

Der Krimi beginnt mit einer kurzen Rückblende von Kommissar Voss während seines morgendlichen Jogginglaufs auf die letzten Wochen, in denen er eine Beziehung zu Maja, der polnischen Pflegekraft seine Mutter, begonnen hat. Diese Beziehung hat ihn nun zu einer Hochzeit nach Polen geführt und zu der ersten gemeinsamen Reise... Der Krimi beginnt mit einer kurzen Rückblende von Kommissar Voss während seines morgendlichen Jogginglaufs auf die letzten Wochen, in denen er eine Beziehung zu Maja, der polnischen Pflegekraft seine Mutter, begonnen hat. Diese Beziehung hat ihn nun zu einer Hochzeit nach Polen geführt und zu der ersten gemeinsamen Reise mit Maja überhaupt. Als Voss vom Joggen zurückkommt, ist Maja verschwunden, wie sich später herausstellt, wurde sie entführt. Da Voss im Zimmer von Maja eine Waffe findet, mit welcher ein deutscher Polizist erschossen wurde, möchte er erst selber herausfinden, wie Maja zu dieser Waffe gekommen ist, ehe er sich der polnischen Polizistin Agnieszka anvertraut. Er beginnt selber zu ermitteln, und auch als er seinen Urlaub beenden muß, da in Deutschland eine Leiche aufgefunden wird, ermittelt er weiterhin parallel in Polen. Im Läufe der Handlung stellt sich heraus, das die beiden Fälle miteinander zusammenhängen. Voss vertraut dem ehemaligen Polizisten und heutigem Kriminellen Zydan mehr als den Kollegen und agiert selber am Rande der Legalität. Dem Autor ist ein spannender, gut konstruierter nd schlussiger Krimi gelungen, welcher sich gut lesen läßt. Die Unterteilung de einzelnen Kapitel ermöglicht es, den Krimi auch mal zur Seite zu legen, ohne einen Handlungsstrang zu unterbrechen und die agierenden Personen sind gut beschrieben. Das Cover greift die Stimmung am Umschlagplatz der gestohlenen Autos schön auf und kann auch als Sinnbild für die polnische Seele von Voss gelten.

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toller zweiter Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 19.11.2015
Bewertet: Paperback

Maxim Leo - Auentod Der zweite Teil der Krimireihe mit Daniel Voss, der sich als Chef der Mordkommission in seinen neuen Leben mit seiner Maja immer wohler fühlt, auch wenn die Beziehung eher heimlich ausgelebt wird, hat mir wie erwartet wieder super gefallen. Endlich könnte sein Leben so perfekt sein, weil... Maxim Leo - Auentod Der zweite Teil der Krimireihe mit Daniel Voss, der sich als Chef der Mordkommission in seinen neuen Leben mit seiner Maja immer wohler fühlt, auch wenn die Beziehung eher heimlich ausgelebt wird, hat mir wie erwartet wieder super gefallen. Endlich könnte sein Leben so perfekt sein, weil er mit seiner Maja wirklich glücklich ist, wenn dann nicht plötzlich seine Maja vor seinen Augen entführt werden würde. Natürlich dann auch noch in ihrer Heimat in Polen, wo sie auf einer Hochzeit zusammen waren. Die erste gemeinsame Reise, die so abrupt endet und Daniel ermittelt teilweise sogar mehr oder weniger in Polen, da er hier gar keine Befugnisse hat. Er kann nicht einfach nichts tun und nach Hause fahren und nach und nach deckt er mehr Geheimnisse aus Majas Vergangenheit auf, die ihn natürlich auch ziemlich zweifeln lassen und immer mehr merkt er, das er Maja eigentlich gar nicht richtig kennt. Der erste Teil "Waidmannstod" hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn er wirklich ein eher ruhiger Krimi war. Doch mit "Auentod" hat mich Maxim Leo wirklich überzeugt und er hat so einen tollen Schreibstil, man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Daniel Voss ist ein wirklich liebenswürdiger Protagonist, der mit seinen Stärken und Schwächen dem Leser so echt erscheint, man muss ihn einfach lieben. Der Fall ist jetzt nicht wirklich übermäßig spannend, aber durch die richtige Portion Humor an den richtigen Stellen, die einen wirklich zum schmunzeln bringen, braucht er auch gar nicht mehr Spannung. Die Geschichte konnte mich von Anfang an gut unterhalten und ich habe nichts vermisst, einer mit der überzeugendsten Krimis die ich dieses Jahr gelesen habe. Ich würde mich freuen noch viel mehr von ihm zu lesen und kann diesen Krimi wirklich jeden empfehlen, der auch mal etwas ruhigeres mit der richtigen Portion Humor zu schätzen weiß.

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Atmosphärisch dicht und in der Charakterisierung gut getroffen
von Michael Lehmann-Pape am 20.10.2015
Bewertet: Paperback

Es ist bereits ein gute Entscheidung Maxim Leos, seinen Kommissar Voss im elterlichen Haus in diesem eher abseitigem Dorf Sternekop im Grenzland zwischen Deutschland und Polen zu Hause sein zu lassen. Einer, der das Elternhaus, wie es normal ist, verlassen hatte, Der aufgrund der Pflegebedürftigkeit seiner Mutter das Kinderzimmer wieder... Es ist bereits ein gute Entscheidung Maxim Leos, seinen Kommissar Voss im elterlichen Haus in diesem eher abseitigem Dorf Sternekop im Grenzland zwischen Deutschland und Polen zu Hause sein zu lassen. Einer, der das Elternhaus, wie es normal ist, verlassen hatte, Der aufgrund der Pflegebedürftigkeit seiner Mutter das Kinderzimmer wieder bezogen hat, der als Ermittler schon „mitten in der Welt“ zu stehen hätte, der als private Person aber auch in der weiteren Charakterisierung der Person einfach „abseitig“ wirkt. Der vom modernen Leben, digitaler Technik und gar von der Liebe an sich wenig Ahnung zu haben scheint. Unsicher ist er sich, was seine Beziehung zur Pflegerin seiner Mutter, der Polin Maja, angeht. Mag kaum glauben, dass sich im elterlichen Haus etwas Ernsthaftes angebahnt hat. Genießt aber dennoch den Kurzurlaub mit seiner Maja in deren Heimat in Polen zwecks einer Einladung zu einer Hochzeit. Und muss dann feststellen, dass er wohl doch nichts über seine Freundin weiß. Nichts Genaues zumindest, denn deren plötzliches Verschwinden, umgehend als Entführung mit unklarem Hintergrund von ihm verbucht, wirft doch von Seite zu Seite mehr Fragen auf, als Voss lieb sein könnte. Unter der Hand ermittelt er im fremden Land weiter, bekommt von Maxim Leo einen kongenialen, gewitzten, findigen polnischen „Geschäftsmann“ an die Seite gestellt, taucht tiefer ein in die Welt der modernen Autoschieberei und hat, quasi wie nebenbei, in seiner Dienststelle in Bad Freienwalde noch ein Tötungsdelikt aufzuklären, was sich zum einen verwickelter als gedacht zeigen wird und zum anderen gar nicht so ferne von seinem „eigentlichen“ Fall, der Suche nach Maja, erweisen wird. Ermittlungen, in deren Verlauf es Maxim Leo hervorragend versteht, Besonderheiten der geographischen und politischen Landschaft dieser Grenzregion mit einfließen zu lassen. Die gewollte „Geschichtslosigkeit“ auf polnischer Seite, die räumliche Leere auf deutscher Grenzseite, die zaghaften menschlichen und kollegialen Verbindungen, die sich anbahnen, all das vermittelt in ruhiger Darstellung eine dichte und emotionale Atmosphäre im Buch. Dass die Fälle zudem immer wieder neue Wendungen erfahren, das neue Erkenntnisse zu neuen Bewertungen auch der beteiligten Personen führen (kann es sein, dass Maja ein Kind verschwiegen hat? Kann es sein, dass die Frau des toten Softwarentwicklers bei Weitem nicht nur Gärtnerin ist?), all das hält die innere Spannungskurve dieses ruhige und mit Tiefe verfassten Kriminalromans durchgehend lebendig, bis hin zum nicht unbedingt überraschenden, aber in sich stimmigen und logischem Ende.

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