Aus der Zeit fallen

(4)

Ein Vater. Ein Sohn. Libanon-Krieg 2006. Über den Sinn des Schmerzes, wenn der eigene Sohn stirbt.

David Grossman erhielt die Nachricht, dass sein 20jähriger Sohn Uri von einer Panzerabwehrrakete zerfetzt worden war, als er sich gerade öffentlich für das Ende des Libanonkrieges 2006 einsetzte. Nun erzählt er diese Geschichte: Als Tragödie eines gebrochenen Mannes. Entstanden ist eine vielstimmige, mythische, an antike Stoffe erinnernde Erzählung, ein Buch der Trauer, eine universale Klage – und eine so wunderschöne wie dunkle, einzigartig berührende Hymne auf das Leben.

Portrait
David Grossman, geboren 1954 in Jerusalem, studierte Philosophie und Theater an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er gehört zu den bedeutendsten Erzählern der israelischen Gegenwartsliteratur. Seine Romane, Sach- und Kinderbücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt. 2010 erhielt Grossman den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels; 2017 ?den Man Booker International Prize für »Kommt ein Pferd in die Bar«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 27.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-03153-5
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/1,5 cm
Gewicht 119 g
Auflage 1
Übersetzer Anne Birkenhauer
Buch (Taschenbuch)
9,99
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„Literarische Trauerarbeit!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

David Grossman hat seinen Sohn im Libanonkrieg verloren und leistet hier Trauerarbeit. Er selber erzählte, bei der Lit.Cologne, von den Schwierigkeiten Trauer in Worte zu fassen. Er brauchte zwei Jahre um das Werk zu vollenden.

Ihm ist ein großer Wurf gelungen, ein außergewöhnliches Buch über den Tod und das Leben. Beeindruckend, poetisch und sprachgewaltig! Es berührt und erschüttert.

Es ist großartige, universelle und doch sehr persönliche Literatur!
David Grossman hat seinen Sohn im Libanonkrieg verloren und leistet hier Trauerarbeit. Er selber erzählte, bei der Lit.Cologne, von den Schwierigkeiten Trauer in Worte zu fassen. Er brauchte zwei Jahre um das Werk zu vollenden.

Ihm ist ein großer Wurf gelungen, ein außergewöhnliches Buch über den Tod und das Leben. Beeindruckend, poetisch und sprachgewaltig! Es berührt und erschüttert.

Es ist großartige, universelle und doch sehr persönliche Literatur!

„Totenklage“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

David Grossman ist eines der besten Bücher gelungen, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Eine Elegie an seinen verstorbenen Sohn, nächtens zieht er durch die Straßen, viele schließen sich ihm an und die Stimmen werden lauter. Eine immer stärker werdende Totenklage, die gleichzeitig eine Hommage an das Leben bildet.
Großartige Literatur halt!
David Grossman ist eines der besten Bücher gelungen, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Eine Elegie an seinen verstorbenen Sohn, nächtens zieht er durch die Straßen, viele schließen sich ihm an und die Stimmen werden lauter. Eine immer stärker werdende Totenklage, die gleichzeitig eine Hommage an das Leben bildet.
Großartige Literatur halt!

„Ein sehr persönliches Buch“

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

„Aus der Zeit fallen“ ist eines der berührendsten Bücher, der letzten Zeit.
Über Trauer zu schreiben mag ein Ringen mit dem eigenen Ich darstellen, über den Verlust des eigenes Kindes zu schreiben, kommt wohl einer schier unerträglichen Aufgabe gleich.
Dennoch ist Grossmans Text nicht nur Elegie, denn wenn man trauert ist der größte Wunsch doch der nach Leben.
Man begegnet dem Autor in diesem Buch auf eine sehr direkte Art und hat mitunter sogar Angst ihm zu nahe zu treten bei seinen offen liegenden Empfindungen. Lässt man sich jedoch auf dieses Werk ein, so wird man als Leser schon nach kurzer Zeit hineingezogen, fühlt seine eigenen Verluste und wird vor sich selbst emotional entblößt.
„Aus der Zeit fallen“ ist eines der berührendsten Bücher, der letzten Zeit.
Über Trauer zu schreiben mag ein Ringen mit dem eigenen Ich darstellen, über den Verlust des eigenes Kindes zu schreiben, kommt wohl einer schier unerträglichen Aufgabe gleich.
Dennoch ist Grossmans Text nicht nur Elegie, denn wenn man trauert ist der größte Wunsch doch der nach Leben.
Man begegnet dem Autor in diesem Buch auf eine sehr direkte Art und hat mitunter sogar Angst ihm zu nahe zu treten bei seinen offen liegenden Empfindungen. Lässt man sich jedoch auf dieses Werk ein, so wird man als Leser schon nach kurzer Zeit hineingezogen, fühlt seine eigenen Verluste und wird vor sich selbst emotional entblößt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Ergreifend & bewegend
von einer Kundin/einem Kunden am 16.12.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

Es ist dies des Autors literarische Auseinandersetzung mit dem Tode seines Sohnes, der im Libanonkrieg fiel. Es sind Fragen die Grossman stellt, welche bei vielen Trauernden gleich sind. "Wo ist der Verstorbene jetzt? Werde ich ihn jemals wiedersehen? Was habe ich verabsäumt?" Daraus entsteht ein vielstimmiger Chor der... Es ist dies des Autors literarische Auseinandersetzung mit dem Tode seines Sohnes, der im Libanonkrieg fiel. Es sind Fragen die Grossman stellt, welche bei vielen Trauernden gleich sind. "Wo ist der Verstorbene jetzt? Werde ich ihn jemals wiedersehen? Was habe ich verabsäumt?" Daraus entsteht ein vielstimmiger Chor der Betroffenen, der doch wiederum mit einem Hymnus an das Leben endet.