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Ausgrenzung

Roman

(3)
Leben mit einem behinderten Kind. Die Geschichte einer Mutter und ihres verhaltensgestörten, wie die Ärzte sagen, autistischen Sohnes. Die Geschichte einer starken Frau und eines zarten Kindes, die sich selbst eine Welt erschaffen, weil sie in die Welt der anderen nicht zugelassen werden.
Portrait
Anna Mitgutsch wurde 1948 in Linz geboren. Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Salzburg. Dr.Phil. 1974 mit einer Dissertation über zeitgenössische englische Lyrik. Assistentin an der Amerikanistik der Universität Innsbruck, Lehrtätigkeit an britischen Universitäten (Hull University, University of East Anglia) und in Seoul, Südkorea.
Sie erhielt für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den "Solothurner Literaturpreis".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.12.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12435-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/121/17 mm
Gewicht 167
Auflage 3. Auflage
Buch (Taschenbuch)
10,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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ein ganz besonderes Kind
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 17.02.2011

Im Roman geht es um Martha und ihren Sohn Jakob. Schon im Alter von 2 Jahren bemerken die Eltern, dass Jakob in seiner Entwicklung weit hinter seinen Altersgenossen liegt. Im Laufe der Jahre wird die Diagnose konkreter. Jakob kann sich selbst nicht als eigenständige Person betrachten und sich schon... Im Roman geht es um Martha und ihren Sohn Jakob. Schon im Alter von 2 Jahren bemerken die Eltern, dass Jakob in seiner Entwicklung weit hinter seinen Altersgenossen liegt. Im Laufe der Jahre wird die Diagnose konkreter. Jakob kann sich selbst nicht als eigenständige Person betrachten und sich schon gar nicht in andere hineinversetzen. Es kann passieren, dass Jakob mitten auf der Straße ohne erklärbaren Grund zu schreien beginnt, und wild um sich schlägt. Hin und her gejagt zwischen Ärzten fühlt sich Martha nirgends verstanden. Niemand kann ihr eine Erklärung geben, seine Symptome scheinen sich nicht konkret einordnen zu lassen, und deshalb wird die Schuld einfach auf Martha geschoben. Sie soll Jakob ihre Liebe vorenthalten haben. Doch die Beziehung zu ihrem Sohn ist liebevoll und Martha kümmert sich aufopfernd um ihre Kind. Und obwohl Martha selbst krank wird ist sie die einzige die immer an Jakob glaubt, und für ihn kämpft, für Jakob und seinen Platz in einer Gesellschaft, in der nur für das Normale Platz ist.

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Wow!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2013

Ein unglaublich spektakuläres Buch. Man kann sich sehr gut mit der Hauptfigur identifizieren. Die Geschichte handelt von einer starken, selbstbewussten Mutter und ihrem autistischen Sohn. Da sie und ihr Kind nicht von ihrem sozialen Umfeld akzeptiert werden, kreieren sie sich ihre eigene kleine Welt. Eine Welt in der auch solche... Ein unglaublich spektakuläres Buch. Man kann sich sehr gut mit der Hauptfigur identifizieren. Die Geschichte handelt von einer starken, selbstbewussten Mutter und ihrem autistischen Sohn. Da sie und ihr Kind nicht von ihrem sozialen Umfeld akzeptiert werden, kreieren sie sich ihre eigene kleine Welt. Eine Welt in der auch solche Menschen wie sie, keine Verstoßenen mehr sind, sondern in der Gesellschaft respektiert werden. Viel Spaß beim Lesen!

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berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Waldkirchen/Thaya am 17.12.2007

Wenn man das Buch liest könnte man denken, dass es übertrieben dargestellt ist, doch da es vorwiegend von den Jahren um 1970 handelt ist die Schreibweiße begründet. Hier einzuordnen ist die Haltung, dass die Frau an den Herd gehört und auch der Umgang den Behinderten gegenüber, denn die Menschen waren... Wenn man das Buch liest könnte man denken, dass es übertrieben dargestellt ist, doch da es vorwiegend von den Jahren um 1970 handelt ist die Schreibweiße begründet. Hier einzuordnen ist die Haltung, dass die Frau an den Herd gehört und auch der Umgang den Behinderten gegenüber, denn die Menschen waren noch immer von der Aktion T4 geprägt. Behindertenheime gab es damals nicht zur gesellschaftlichen Integration sondern vorwiegend dafür, um behinderte Menschen vom Straßenbild zu entfernen. Weiters gab es das Krankheitsbild des Autismus noch nicht sehr lange (1943) und es ist bis heute noch nicht vollends erklärt. Wer sich für diese Themen interessiert sollte das Buch lesen!! Ich fand das Buch sehr interessant zu lesen, aber auch langwierig, denn die Handlung entwickelt sich fast genauso langsam wie der autistische Junge von dem erzählt wird. Ausserdem gibt es viele Zeitsprünge und keine Kapitel, wodurch das lesen etwas schwieriger wird.

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