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Außer Dienst

Eine Bilanz

(13)
»Wenn es um Prinzipien der Politik und der Moral geht oder um das eigene Gewissen, dann ist man niemals außer Dienst.« - Die Bilanz eines großen Staatsmannes.
In seinem Buch über die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Kanzleramt beschreibt Helmut Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Kriegs, er macht sich Gedanken über die gegenwärtige Politik und die Zukunft Deutschlands, und er spricht über sehr Persönliches: über prägende Kriegserfahrungen, über eigene Fehler und Versäumnisse, seinen Glauben und das Lebensende.
Helmut Schmidt zählt zu den großen Figuren der deutschen Politik, über die Parteigrenzen hinweg verkörpert er für viele Deutsche den idealen Staatsmann schlechthin. 25 Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundeskanzler zieht er nun Bilanz – und er äußert sich gewohnt deutlich zu zentralen Fragen unserer Zeit. So geißelt er die globalen Verwerfungen des Raubtierkapitalismus und er appelliert an die Moral der Eliten in unserem Land.
Welchen Leitbildern soll man folgen? Kann man aus der Geschichte lernen? Wie erwirbt man politische Klugheit? Immer wieder kreisen die Gedanken des Autors um das schwierige Selbstverständnis der Deutschen, um ihre oft unheilvolle Rolle in der Geschichte und ihre Zukunft innerhalb der Europäischen Union. Eingestreut sind aber auch höchst private Reflexionen und Bekenntnisse. Helmut Schmidts Bilanz ist ein lebendiges Buch voller Gedanken und Erinnerungen, sorgfältiger Analysen und kleiner Anekdoten, ein Buch, das als die Summe eines reichen Politikerlebens gelten kann.
Rezension
"Ein gutes Buch ohne jede politische Gebetstrommelei." Der Tagesspiegel
Portrait
Helmut Schmidt, geboren 1918 in Hamburg, war von 1974 bis 1982 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und seit 1983 Mitherausgeber der ZEIT. Er gehörte zu den bekanntesten und beliebtesten Politikern und Publizisten in Deutschland, seine Bücher wurden allesamt zu Bestsellern, u.a. »Menschen und Mächte« (1987), »Kindheit und Jugend unter Hitler« (1992), »Die Mächte der Zukunft« (2004), »Außer Dienst« (2008), »Vertiefungen. Neue Beiträge zum Verständnis unserer Welt« (2010) sowie »Ein letzter Besuch. Begegnungen mit der Weltmacht China« (2013). Er starb im November 2015 im Alter von 96 Jahren.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum 12.09.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-88680-863-2
Verlag Siedler Verlag
Maße (L/B/H) 222/135/37 mm
Gewicht 567
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 16. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
22,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Deutsche Geschichte aus der Sicht eines Politikers findet sich oft. Dieses Buch jedoch sticht hervor. Klare Analysen, selbstkritische Einschätzung seiner Amtszeit, die Suche nach den Werten unserer Zeit, die Veränderungen der Rahmenbedingungen für die Rente oder die Entwicklung der Neuen Bundesländer. Lesenswert, wissenswert. Eines Deutsche Geschichte aus der Sicht eines Politikers findet sich oft. Dieses Buch jedoch sticht hervor. Klare Analysen, selbstkritische Einschätzung seiner Amtszeit, die Suche nach den Werten unserer Zeit, die Veränderungen der Rahmenbedingungen für die Rente oder die Entwicklung der Neuen Bundesländer. Lesenswert, wissenswert. Eines der Besten Bücher über die Bundesrepublik.

„"Ausser Dienst?"“

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Neugierig geworden durch Loki Schmidt, habe ich mir gleich im Anschluss " Ausser Dienst" auf mein OYO geladen, unabhängig von den Ladenöffnungszeigen, sehr praktisch, wenn man wie ich gleich weiterlesen möche.
Hier sind es nicht mehr die Plaudereien, die Loki Schmidts so unterhaltsam machen, sondern tiefgreifende Analysen der Zeit
Neugierig geworden durch Loki Schmidt, habe ich mir gleich im Anschluss " Ausser Dienst" auf mein OYO geladen, unabhängig von den Ladenöffnungszeigen, sehr praktisch, wenn man wie ich gleich weiterlesen möche.
Hier sind es nicht mehr die Plaudereien, die Loki Schmidts so unterhaltsam machen, sondern tiefgreifende Analysen der Zeit nicht nur "Ausser Dienst", sondern der gesamten Zeit als Politiker.
Besonders gut gefallen hat mir seine parteiunabhänige Sichtweise und Beschreibung, was ein idealtypischer Politiker eigentlich mitbringen sollte, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können.

„Ein großer Staatsmann“

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Wenn ich an Helmut Schmidt denke, sehe ich einen großen deutschen Politiker vor mir, der seine Arbeit mit Anstand und großem persönlichen Engagement getan hat. Niemals hat er seine Person in den Vordergrund gespielt, sondern sich um die jeweilige Sache gekümmert, die es zu erledigen gab.
Ob nun in seiner Hamburger Zeit oder später
Wenn ich an Helmut Schmidt denke, sehe ich einen großen deutschen Politiker vor mir, der seine Arbeit mit Anstand und großem persönlichen Engagement getan hat. Niemals hat er seine Person in den Vordergrund gespielt, sondern sich um die jeweilige Sache gekümmert, die es zu erledigen gab.
Ob nun in seiner Hamburger Zeit oder später als Bundeskanzler unserer Republik, immer war seine Tätigkeit auf das Wohl der Menschen und unseres Staates ausgerichtet.
Für mich ist Helmut Schmidt der -Grand Seigneur - der deutschen Politik. Ein großartiges Buch über einen hervorragenden Staatsmann, seine Politik und unseren Staat.

Kundenbewertungen


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Bilanz des Pragmatikers
von Peter am 29.12.2008

Der erste Satz in Helmut Schmidts persönlicher Bilanz ist Programm: "Gegen Ende des Lebens wollte ich einmal aufschreiben, was ich glaube, im Laufe der Jahrzehnte politisch gelernt zu haben". Dieses Werk ist folgerichtig Lagebericht und scharfsinnige Analyse zugleich, aber auch ein Appell an den gesunden Menschenverstand und den Einsatz... Der erste Satz in Helmut Schmidts persönlicher Bilanz ist Programm: "Gegen Ende des Lebens wollte ich einmal aufschreiben, was ich glaube, im Laufe der Jahrzehnte politisch gelernt zu haben". Dieses Werk ist folgerichtig Lagebericht und scharfsinnige Analyse zugleich, aber auch ein Appell an den gesunden Menschenverstand und den Einsatz der Vernunft. Was das Buch wohltuend unterscheidet von vergleichbaren Lektüren wie beispielsweise Helmut Kohls oder Gerhard Schröders Memoiren ist das Fehlen von persönlicher Abrechnung oder kleinkritteliger Rechtfertigung. Hier teilt ein Elder Statesman seine Erfahrungen, seinen Sachverstand und auch sein Weltbild mit dem Leser mit dem Ziel, diesen zu sensibilisieren für eine Auseinandersetzung mit den gegebenen Zusammenhängen, seien sie ökonomischer oder kultureller Natur, und ihn zu wappnen gegen den um sich greifenden Opportunismus: "Ein Politiker muß nicht alles sagen was er weiß, aber was er sagt muß seine Wahrheit sein" - und nicht das was den Massen oder dem Zeitgeist gefällt. Sollte dieses Buch sein letztes sein (was eigentlich undenkbar wäre), so liegt hier das Vermächtnis eines großen Mannes auf dem Büchertisch - in exakt dem Stil in dem er sich uns in der Erinnerung präsentiert: Pragmatisch, hanseatisch-nüchtern, ungebrochen klar. Und höchst erkenntnisreich. Unbedingte Leseempfehlung!

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Späte Einsicht?
von Werner Jaroschek aus Duisburg am 19.01.2009

Späte Einsicht? Wenn man Schmidts ‚Ausser Dienst’ gelesen hat, fragt man sich, ob es unserer Gesellschaft nicht erheblich nützen würde, hätten wir eine Gerusia- einen Rat der Alten- wie seiner Zeit die Spartaner. Mehrfach betont Schmidt, wie viel er dazu gelernt hat, seit er ‚Ausser Dienst’ ist. Aber bei diesem... Späte Einsicht? Wenn man Schmidts ‚Ausser Dienst’ gelesen hat, fragt man sich, ob es unserer Gesellschaft nicht erheblich nützen würde, hätten wir eine Gerusia- einen Rat der Alten- wie seiner Zeit die Spartaner. Mehrfach betont Schmidt, wie viel er dazu gelernt hat, seit er ‚Ausser Dienst’ ist. Aber bei diesem hoch intelligenten Politiker ist kaum anzunehmen, dass er sehr viele Einsichten erst nach dem Ausscheiden aus dem Amt gewonnen hat. Offenbar steht auch ein starker Kanzler unter dem zu starken Druck der Basis. Denn immer wieder betont er, aus wie tiefer Überzeugung er sich für die Sozialdemokratische Partei entschieden hat. Umso verwunderter ist man dann zu lesen, wie oft er von lautstark und grundlegend geäußerten Meinungen er von seiner Partei abweicht, wenn er eine Deregulierung des Arbeitsmarktes fordert, erklärt, wie man die Überforderung des Sozialstaates minimieren könnte. Wie Kennedy fordert er dazu auf, nicht nur von Rechten gegenüber der Gesellschaft zu reden, sondern sich auch der Pflichten ihr gegenüber bewusst zu sein. Selbst in der Frage der Nutzung der Kernenergie vertritt er Ansichten, die dem Kurs seiner Partei widersprechen. Und auch die Forderung, Studiengebühren zu erheben, Zwischenprüfungen ablegen zu lassen, dürfte seine Genossen nicht beglücken. Der Leser aber fragt sich, warum Politiker erst dann eine klare Sprache sprechen, wenn sie ihr Amt verlassen haben. Ein Korrektiv wie einen ‚Rat der Alten’ brauchten wir.

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1 0
sympathisches kanzlerideal
von einer Kundin/einem Kunden am 03.01.2009

helmut schmidt spricht mit unheimlicher lebens- und politikerfahrung über vergangene, gegenwärtige und zukünftige entwicklungen in deutschland, europa und der welt.sein buch zeugt von ausgesprochener menschenkenntnis und gesundem menschenverstand.seine ansichten überzeugen und klingen richtig.

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