Beim Leben meiner Schwester

Roman

(64)
Ohne ihre Schwester Anna kann Kate Fitzgerald nicht leben: Sie hat Leukämie. Doch eines Tages weigert sich die 13-jährige Anna, weiterhin Knochenmark für ihre todkranke Schwester zu spenden … Jodi Picoults so brisanter wie aufrüttelnder Roman über den Wert des Menschen wird niemanden kaltlassen.

Portrait
Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, studierte in Princeton Creative Writing und in Harvard Erziehungswissenschaften.1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman und gehört heute zu den beliebtesten amerikanischen Erzählerinnen weltweit. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Hanover, New Hampshire.
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Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 478
Erscheinungsdatum 01.09.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-24796-2
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19,2/12,4/3,3 cm
Gewicht 345 g
Originaltitel My Sister's Keeper
Auflage 24. Auflage
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 34.667
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Jeder, der dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte dies schnellstmöglich nachholen. Jodi Picoult entfaltet in diesem packenden Roman ihr ganzes schriftstellerisches Talent. Besonders interessant macht dieses Buch die Brisanz des Themas. Die Frage nach künstlicher Befruchtung und die Bedeutung von Krankheit für eine Familie sind hochaktuelle Themen, mit denen sich ungern auseinandergesetzt wird. Die Autorin widersetzt sich diesem stillen Tabu und lässt ihre Figuren abwechselnd schildern, was geschieht und wie sich die jeweiligen Personen dabei fühlen. Dadurch verliert das Werk an überflüssiger Melodramatik und wird zu einem wertvollen Roman, den es unbedingt zu lesen gilt. Jeder, der dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte dies schnellstmöglich nachholen. Jodi Picoult entfaltet in diesem packenden Roman ihr ganzes schriftstellerisches Talent. Besonders interessant macht dieses Buch die Brisanz des Themas. Die Frage nach künstlicher Befruchtung und die Bedeutung von Krankheit für eine Familie sind hochaktuelle Themen, mit denen sich ungern auseinandergesetzt wird. Die Autorin widersetzt sich diesem stillen Tabu und lässt ihre Figuren abwechselnd schildern, was geschieht und wie sich die jeweiligen Personen dabei fühlen. Dadurch verliert das Werk an überflüssiger Melodramatik und wird zu einem wertvollen Roman, den es unbedingt zu lesen gilt.

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Als sich ein 13jähriges Mädchen weigert, weiterhin Knochenmark für ihre todkranke Schwester zu spenden, bricht für die Eltern eine Welt zusammen.
Zuerst dachte ich, alles klar, ich weiß was dieses Mädchen dazu bringt, sich zu verweigern.
Gar nichts wusste ich. Überraschung, im Guten wie im Schlechten, bis zur letzten Seite.
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„Unglaublich ergreifend!“

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Beim Leben meiner Schwester ist eines dieser Bücher, die einen auch nach dem letzten Satz weiterverfolgen. Ich musste noch lange über die Geschichte von Kate und Anna nachdenken bis sie für mich abgeschlossen war. Die Schreibart von Jodi Picoult ist klasse, denn durch die Sicht der verschiedenen Charaktere kann man vieles besser nachempfinden und ihre Entscheidungen besser verstehen. Jedoch sei gesagt, dass es alles in allem ein sehr trauriges Buch ist, was dem Leser die Vergänglichkeit des Lebens und die Abhängigkeit des einzelnen vor Augen führt. Beim Leben meiner Schwester ist eines dieser Bücher, die einen auch nach dem letzten Satz weiterverfolgen. Ich musste noch lange über die Geschichte von Kate und Anna nachdenken bis sie für mich abgeschlossen war. Die Schreibart von Jodi Picoult ist klasse, denn durch die Sicht der verschiedenen Charaktere kann man vieles besser nachempfinden und ihre Entscheidungen besser verstehen. Jedoch sei gesagt, dass es alles in allem ein sehr trauriges Buch ist, was dem Leser die Vergänglichkeit des Lebens und die Abhängigkeit des einzelnen vor Augen führt.

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Durchschnitt
64 Bewertungen
Übersicht
53
10
1
0
0

Taschentücher bereit halten
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 19.06.2018

Eine lebensnahe Geschichte. Besonders gefallen hat es mir zu sehen, wie jedes Familienmitglied unterschiedlich mit Schicksalsschlägen umgeht und deswegen die Geschichte so realitätsnah ist. Das Ende ist alles andere als vorhersehbar.

von Melissa Maldonado-Eichelberger aus Zwickau am 16.06.2017
Bewertet: anderes Format

Eine ehrliche doch sehr ergreifende Geschichte.

Ein Buch ohne Stimme
von einer Kundin/einem Kunden am 31.01.2017

Anfangs fand ich das Buch durchaus fesselnd, obwohl es im Präsens geschrieben ist, was ich nicht ausstehen kann, aber recht schnell ging mir der eintönige Erzählstil auf die Nerven. Die vielen verschiedenen Ich-Erzähler sprechen alle dieselbe Sprache, mit derselben Stimme - und werden dadurch als Charaktere unglaubwürdig. Die Sicht... Anfangs fand ich das Buch durchaus fesselnd, obwohl es im Präsens geschrieben ist, was ich nicht ausstehen kann, aber recht schnell ging mir der eintönige Erzählstil auf die Nerven. Die vielen verschiedenen Ich-Erzähler sprechen alle dieselbe Sprache, mit derselben Stimme - und werden dadurch als Charaktere unglaubwürdig. Die Sicht der anderen auf Jesse etwa ist die eines Drogen nehmenden Chaoten, doch das findet sich nicht in den Passagen wieder, in denen Jesse selbst spricht, obwohl er sich auch da als Chaot geriert, der Drogen nimmt und Häuser anzündet. Dazu spricht er zu erwachsen und reflektiert - sein unreifes Verhalten steht im krassen Gegensatz dazu. Und genau deshalb bleibt Jesse für mich eine Schablone ohne Leben. Noch schlimmer Kate, die irgendwie gar keine Persönlichkeit, sondern nur eine Krankheit zu sein scheint, die sie auch weidlich ausspielt, um ihre Schwester zu übervorteilen. Dass Anna ihre Schwester mag, grenzt für mich an ein Wunder knapp an der Grenze zur Glaubwürdigkeit, weil von Kate einfach keinerlei liebenswerte Züge gezeigt werden. Am unsympathischsten ist für mich Mutter Sara, bei der man weder Mitgefühl noch Empathie anderen Personen als Kate gegenüber spürt. Zwar betont sie gelegentlich, beide Töchter zu lieben, de facto ist Kate für sie jedoch nur ein Ersatzteillager, und genauso wird sie auch behandelt, während Jesse für sie nicht mehr existiert. Ich glaube durchaus, dass es solche Konstellationen gibt, sowie Menschen, die wie Sara agieren und außer dem Kampf um das eine kranke Kind nichts und niemand anderen mehr sehen. Aber von der vielgerühmten Zwiespältigkeit, in der auch sie stecken soll, merkt man nichts. Es ist der Autorin einfach nicht gelungen, mir Saras Liebe ihren anderen Kindern oder auch nur ihrem Mann gegenüber deutlich zu machen. Im echten Leben hätten Mann und Restkinder sie längst verlassen. Die schmatische und eintönige Erzählweise setzt sich im Aufbau der Abschnitte fort. Fast immer wird kurz die Situation geschildert, um dann in eine langatmige und oft genug nichtssagende Rückblende zu verfallen, deren einziger Vorteil der ist, nicht im Präsens verfasst zu sein. Fast glaube ich, die Autorin hat Präsens eben wegen der vielen nervigen Rückblenden gewählt, um nicht dauernd im Plusquamperfekt schreiben zu müssen. Die Rückblenden werfen nur manchmal Schlaglichter auf die Entwicklung der Figuren und die famiiäre Interaktion. Am nervigsten fand ich die von vielen kritisierte Liebesgeschichte zwischen Anwalt und Verfahrenspflegerin, die nichts beitrug. Gern hätte ich Julias Sicht auf die familiäre Situation erfahren, doch das, was an der Figur interessant gewesen wäre, nämlich der Spiegel für diese Familie zu sein, wurde total vernachlässigt. Stattdessen erfahren wir nur etwas über ihre versaute Beziehung zum Anwalt. Zusammenfassend erreicht mich das Buch trotz des wichtigen Themas überhaupt nicht, und das liegt schlicht an der Unfähigkeit der Autorin, ihren Figuren sprachlich Leben einzuhauchen. Die eigentliche Geschichte, die ich lesen wollte, ertrinkt in Passagen von banaler Nichtigkeit, endlosen Rückblenden und liebloser Figurenzeichnung. Sehr, sehr schade! Den zweiten Stern gibts nur, weil ich bis zum Ende gelesen habe (auch wenn ich ab der Hälfte des Buchs fast nur noch überblättert habe).