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Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise

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Ein New Deal für Europa Nach dem spektakulären Regierungswechsel in Griechenland ist die Aufregung in Europa groß – im Zentrum der Diskussionen stehen der neue griechische Finanzminister Yanis Varoufakis und die wirtschaftlichen Verhandlungen, die über die Zukunft Europas entscheiden werden. Doch was will Yanis Varoufakis wirklich? In diesem Debattenbuch analysieren er und seine Co-Autoren die Ursachen der Eurokrise und machen konkrete Vorschläge zu ihrer Lösung. Sie benennen vier eng zusammenhängende Faktoren: - Die Bankenkrise - Die Schuldenkrise - Die Investitionskrise - Die soziale Krise Für jedes dieser Probleme schlagen die Autoren pragmatische Lösungen vor, die weder neue Institutionen erfordern noch gegen geltendes EU-Recht verstoßen – und zudem Geber- wie Nehmerländer erheblich entlasten würden. Sie fordern nicht weniger als einen New Deal für Europa.
Portrait
Yanis Varoufakis (geb. 1961) ist ein griechischer Wirtschaftswissenschaftler und Autor. Er war Professor für ökonomische Theorie an der Universität von Athen und an der Lyndon B. Johnson School of Public Affairs der Universität in Austin, Texas. Seit dem 27.1.2015 ist er griechischer Finanzminister der Regierung von Alexis Tsipras. James K. Galbraith (geb. 1952) ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, derzeit Professor an der Lyndon B. Johnson School of Public Affairs der Universität von Austin, Texas, außerdem Senior Scholar am Levy Economics Institute des Bard College. Er ist ein Sohn des bekannten US-Ökonomen John Kenneth Galbraith. Stuart Holland (geb. 1940) ist Visiting Professor of Economics an der Universität von Coimbra, war Mitglied im Britischen Unterhaus und Berater des früheren französischen Finanzministers Jacques Delors.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 64 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783956140525
Verlag Verlag Antje Kunstmann GmbH
Dateigröße 500 KB
Übersetzer Ursel Schäfer
eBook
499,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Warum folgt niemand von der EU den Vorschlägen eines Wirtschaftsprofessors?
von HoT aus Hamburg am 02.05.2015
Bewertet: Kunststoff-Einband

"Hausaufgaben machen!" wird "den Griechen" immer zugerufen. Warum weiß eine Physikerin, wie man Wirtschaftspolitik zu machen hat? Ich weiß es jedenfalls nicht - und ehrlich gesagt: Ich habe das Buch nicht verstanden, weil - Natur der Sache - hier mit Begriffen und Institutionen argumentiert wird, die mir kaum geläufig... "Hausaufgaben machen!" wird "den Griechen" immer zugerufen. Warum weiß eine Physikerin, wie man Wirtschaftspolitik zu machen hat? Ich weiß es jedenfalls nicht - und ehrlich gesagt: Ich habe das Buch nicht verstanden, weil - Natur der Sache - hier mit Begriffen und Institutionen argumentiert wird, die mir kaum geläufig sind. Ich kann also schlichtweg nicht beurteilen, ob alles, was hier steht einfach nur Quatsch ist. Trotzdem: Da beißt ein Fachmann bei der EU auf Beton. Was läuft da falsch? Ich kann es leider trotz dieses Buches nicht verstehen.

Umsetzbare politische Ideen, die keine Nachteile erkennen lassen
von fritzcat am 30.04.2015
Bewertet: Kunststoff-Einband

Gar nicht das, was man von einem Linkspolitiker erwartet, und was die Medien über das Buch polemisiert haben, schon überhaupt nicht. Varoufakis und seine Co-Autoren analysieren sehr professionell den aktuellen Zustand des europäischen Finanzsystems und weisen pragmatisch auf Fehler in der Struktur hin, die eigentlich allen politisch Verantwortlichen bekannt sein... Gar nicht das, was man von einem Linkspolitiker erwartet, und was die Medien über das Buch polemisiert haben, schon überhaupt nicht. Varoufakis und seine Co-Autoren analysieren sehr professionell den aktuellen Zustand des europäischen Finanzsystems und weisen pragmatisch auf Fehler in der Struktur hin, die eigentlich allen politisch Verantwortlichen bekannt sein müssten. Adäquat zu diesen Strukturfehlern werden unaufdringlich („bescheiden“) realistische und praktisch sofort umsetzbare Lösungsvorschläge angeboten, von denen wiederum das Erstaunlichste ist, dass dem Rest des politischen Europa nicht annähernd solche Strategien einfallen. Realistisch sind diese Vorschläge deshalb, weil sie keinerlei Veränderungen in europäischen Verträgen fordern und – entgegen aller EZB- und EU-Krisenmaßnahmen-Pakete - auch keine Nachteile für Europas Steuerzahler bedeuten würden. Die einzige Frage, die das Buch hinterlässt, ist, warum die EU-Verantwortlichen nach Jahren erfolgloser Geldpolitik die in diesem Buch vorgeschlagenen Inhalte nicht verwirklichen?