Beste Jahre

Roman

(3)
Ein Schauspieler stellt fest, dass das Dramatische aus seinem Leben verschwunden ist. Mit Anfang Vierzig muss er nicht mehr jedem Rock hinterherlaufen. Zusammen mit seiner Frau Lisa genießt er die ruhiger gewordene Zeit. Da taucht im Grundriss der neuen Wohnung das Wort Kinderzimmer auf.
Die beiden gestehen sich ein, dass sie mit einem Kind noch glücklicher wären. Doch auf Kommando ist da nichts zu machen. Also lassen sie sich helfen - und das Dramatische kehrt in ihr Leben zurück.
Portrait

John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen, promovierte 23-jährig über Erkenntnistheorie und war danach als Theater- und Filmkritiker, als Schauspieldramaturg und Übersetzer tätig. 1998 schrieb er seinen Debütroman ›Vom Wasser‹, eine große Hommage an das fließende Element, und wurde dafür u.a. mit dem aspekte-Literaturpreis des ZDF ausgezeichnet. Zur Zeit arbeitet er als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und ist Professor für Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13907-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 191/120/20 mm
Gewicht 260
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„Einblicke in die Gedankenwelt eines werdenden Vaters um die 40“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

John von Düffel beschreibt das Vater-Werden aus Sicht eines etwa vierzigjährigen Schauspielers, der mit seiner Frau Lisa dank Reproduktionsmedizin ein Kind erwartet. Gedanken, Sorgen, Reaktionen der Umgebung, die „Umstände“ rund um die Entstehung des Kindes, all dies schildert uns der Autor offen, klug und weise.
Das Kapitel „Wir“
John von Düffel beschreibt das Vater-Werden aus Sicht eines etwa vierzigjährigen Schauspielers, der mit seiner Frau Lisa dank Reproduktionsmedizin ein Kind erwartet. Gedanken, Sorgen, Reaktionen der Umgebung, die „Umstände“ rund um die Entstehung des Kindes, all dies schildert uns der Autor offen, klug und weise.
Das Kapitel „Wir“ ist ganz wunderbar geschrieben, dafür ein großes Danke an John von Düffel. Zunächst findet man also eine sehr gute, vermittelnde Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderwunsch und Elternwerden.
Unverhofft tritt dann der ehemalige Studienfreund HC wieder in das Leben des Schauspielers, man trifft sich mit Lisa zu dritt und tauscht sich auch über alte Zeiten aus. Leider nimmt der Roman hier eine Wendung in die Vergangenheit ein und wird zusehens zähflüssiger.
Ein Ende, das hier nicht näher beschrieben werden soll, lässt den Roman leider doch abdriften in Unglaubwürdigkeit. Daneben zeigt sich, dass es in Männerfreundschaften nicht nur um ein Miteinander, sondern gerade auch um Vergleiche unter Männern und darum, der Siegreichere zu sein, gehen kann.

Insgesamt ein sehr ehrliches Buch, anfangs weise und hochinteressant, dann leider eher lau, trotzdem lesenswert, gerade für die etwa vierzigjährigen, die mehr ganz jungen Elternwerdenden.


Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Beste Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 31.03.2008
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das aktuelle Thema „Junge Eltern im von Alter 40+“ wird analysierend, teils berührend und auch augenzwinkernd behandelt. In dem Punkt stimme ich mit der Vorrezensentin vollkommen überein. Doch dass der Autor ab ca. der Hälfte des Romans immer weiter vom Hauptthema abschweift, andere Dinge in den Vordergrund stellt und... Das aktuelle Thema „Junge Eltern im von Alter 40+“ wird analysierend, teils berührend und auch augenzwinkernd behandelt. In dem Punkt stimme ich mit der Vorrezensentin vollkommen überein. Doch dass der Autor ab ca. der Hälfte des Romans immer weiter vom Hauptthema abschweift, andere Dinge in den Vordergrund stellt und die angehende Elternschaft, besser gesagt Vaterschaft, beinahe zur Rahmenhandlung degradiert, störte mich keineswegs. Gerade die Wendungen und Rückblenden in die Vergangenheit des Ich-Erzählers machen die Geschichte erst interessant, sie wird dadurch nicht zähflüssig sondern gewinnt an Fahrt, das Lesen jedes Kapitels ist wie eine Überraschung aus der Wundertüte und alle Themen fließen wunderbar ineinander über, man bekommt nie den Eindruck einer konstruierten Handlung oder eines Stilbruchs. Den Schluss finde ich zwar unerwartet doch keineswegs unglaubwürdig, eigentlich ist er das I-Tüpfelchen, wenn auch ein zutiefst abgründiges. Für mich eine der anspruchsvollsten, gleichzeitig kurzweiligsten Lektüren, die mir seit Jahresanfang unter die Augen gekommen ist.

Einblicke in die Gedankenwelt eines werdenden Vaters um die 40
von Whitefish aus Leipzig am 25.10.2007
Bewertet: gebundene Ausgabe

John von Düffel beschreibt das Vater-Werden aus Sicht eines etwa vierzigjährigen Schauspielers, der mit seiner Frau Lisa dank Reproduktionsmedizin ein Kind erwartet. Gedanken, Sorgen, Reaktionen der Umgebung, die „Umstände“ rund um die Entstehung des Kindes, all dies schildert uns der Autor offen, klug und weise. Das Kapitel „Wir“... John von Düffel beschreibt das Vater-Werden aus Sicht eines etwa vierzigjährigen Schauspielers, der mit seiner Frau Lisa dank Reproduktionsmedizin ein Kind erwartet. Gedanken, Sorgen, Reaktionen der Umgebung, die „Umstände“ rund um die Entstehung des Kindes, all dies schildert uns der Autor offen, klug und weise. Das Kapitel „Wir“ ist ganz wunderbar geschrieben, dafür ein großes Danke an John von Düffel. Zunächst findet man also eine sehr gute, vermittelnde Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderwunsch und Elternwerden. Unverhofft tritt dann der ehemalige Studienfreund HC wieder in das Leben des Schauspielers, man trifft sich mit Lisa zu dritt und tauscht sich auch über alte Zeiten aus. Leider nimmt der Roman hier eine Wendung in die Vergangenheit ein und wird zusehens zähflüssiger. Ein Ende, das hier nicht näher beschrieben werden soll, lässt den Roman leider doch abdriften in Unglaubwürdigkeit. Daneben zeigt sich, dass es in Männerfreundschaften nicht nur um ein Miteinander, sondern gerade auch um Vergleiche unter Männern und darum, der Siegreichere zu sein, gehen kann. Insgesamt ein sehr ehrliches Buch, anfangs weise und hochinteressant, dann leider eher lau, trotzdem lesenswert, gerade für die etwa vierzigjährigen, die mehr ganz jungen Elternwerdenden.


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