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Bis wieder ein Tag erwacht

Roman

(16)
Der große Résistance-Roman der Bestseller-Autorin und eine dramatische Liebesgeschichte aus dem besetzten Frankreich von Charlotte Roth.
Ein Roman über die Kraft der Liebe, den Kampf für die Freiheit und den Mut zum Leben.
Ein verwunschenes Küstendorf in der Provence in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts: Über alle Klassenunterschiede hinweg wachsen fünf Kinder miteinander auf: Nathalie, die Bürgerstochter, Fabrice und Didier, die Brüder vom Schloss, und das Mauerblümchen Delphine sowie Nathalies algerischer Diener Salah. Doch auf dem Weg zum Erwachsenwerden zerbricht ihre kleine geborgene Welt: Nathalie ist in Didier verliebt, dieser aber bringt den Mut nicht auf, um sie zu kämpfen. Als die enttäuschte Nathalie nach Paris flieht, stürzt sie sich in einen Tanz auf dem Vulkan und begegnet dem Deutschen Alwin, der zum ersten Mal erahnt, wie die Freiheit schmeckt.
Doch das zaghafte Glück und alle Hoffnung finden ein jähes Ende, als Frankreich über Nacht im Krieg steht. Der zweite Weltkrieg beginnt, und aus Freunden werden Feinde, auf Seiten von Résistance und Besatzungsmacht stehen sich die, die sich gestern noch liebten, auf Leben und Tod gegenüber. Plötzlich müssen die jungen Leute Entscheidungen treffen - nicht mehr nur über ihr eigenes Schicksal, sondern über die Zukunft ihres Landes und sogar der halben Welt.
Portrait
Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Mit diesem Roman, der auf einem Stück ihrer eigenen Familiengeschichte basiert, hat sie sich einen langgehegten Traum erfüllt. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa, hält an ihrem Koffer in Berlin aber unverbrüchlich fest.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 704 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426436004
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 996 KB
Verkaufsrang 102
eBook
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Wie immer bei Charlotte Roth ein wunderbar erzählter, ans Herz gehender Schicksalsroman, in den Wirren der Nazizeit spielend. Toll sind wieder ihre authentischen Charaktere. Wie immer bei Charlotte Roth ein wunderbar erzählter, ans Herz gehender Schicksalsroman, in den Wirren der Nazizeit spielend. Toll sind wieder ihre authentischen Charaktere.

„Kampf um Freiheit und Liebe“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

In ihrem neuen Roman 'Bis wieder ein Tag erwacht' erzählt Charlotte Roth vom Leben und Schicksal zur Zeit der französischen Résistance. Das Besondere an ihrem Roman ist der wunderbare Erzählstil. Scheinbar spielend gelingt es, die damalige Atmosphäre zur Zeit der Résistance lebendig werden zu lassen. Ebenso beeindruckt er aufgrund der akribischen Recherche und des hohen Maßes an Sachkenntnis. Dennoch fiel mir der Zugang zu diesem Roman schwerer als zu den vorangegangenen Romanen der Autorin, was zum einen an der Vielzahl der Protagonisten gelegen haben mag (weniger wäre hier mehr gewesen) und zum anderen an gewissen Längen.
Freunde von Charlotte Roth mögen dies verzeihen; ich mag hier eventuell ein wenig zu kritisch sein. Wer jedoch noch nie einen ihrer Romane gelesen haben sollte, dem empfehle ich „Als wir unsterblich waren“ - ein wirklich beeindruckender fesselnder Roman.
In ihrem neuen Roman 'Bis wieder ein Tag erwacht' erzählt Charlotte Roth vom Leben und Schicksal zur Zeit der französischen Résistance. Das Besondere an ihrem Roman ist der wunderbare Erzählstil. Scheinbar spielend gelingt es, die damalige Atmosphäre zur Zeit der Résistance lebendig werden zu lassen. Ebenso beeindruckt er aufgrund der akribischen Recherche und des hohen Maßes an Sachkenntnis. Dennoch fiel mir der Zugang zu diesem Roman schwerer als zu den vorangegangenen Romanen der Autorin, was zum einen an der Vielzahl der Protagonisten gelegen haben mag (weniger wäre hier mehr gewesen) und zum anderen an gewissen Längen.
Freunde von Charlotte Roth mögen dies verzeihen; ich mag hier eventuell ein wenig zu kritisch sein. Wer jedoch noch nie einen ihrer Romane gelesen haben sollte, dem empfehle ich „Als wir unsterblich waren“ - ein wirklich beeindruckender fesselnder Roman.

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Liebe, Krieg, Widerstand, Draaaaaamaaaaaatik ohne Ende. Sonst mein Ding, aber diesmal, bei aller Liebe, war mir alles ein bisschen zu viel. Beim nächsten Mal wieder ... Liebe, Krieg, Widerstand, Draaaaaamaaaaaatik ohne Ende. Sonst mein Ding, aber diesmal, bei aller Liebe, war mir alles ein bisschen zu viel. Beim nächsten Mal wieder ...

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Wunderbare Recherche verpackt in ein emotionales Drama um Liebe, Hoffnung und Leid während der beiden Weltkriege. Ein Buch, das noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Wunderbare Recherche verpackt in ein emotionales Drama um Liebe, Hoffnung und Leid während der beiden Weltkriege. Ein Buch, das noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Sie verliebt sich unglücklich, er hat nicht den Mut sich zu ihr zu bekennen. Sie geht fort, begegnet einem anderen Mann.Dann beginnt der Krieg. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Sie verliebt sich unglücklich, er hat nicht den Mut sich zu ihr zu bekennen. Sie geht fort, begegnet einem anderen Mann.Dann beginnt der Krieg. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.

„„Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.“ “

Melina Nußhag, Thalia-Buchhandlung Mannheim

„Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.“ - so lautet die Nachbemerkung in Charlotte Roths neustem Roman "Bis wieder ein Tag erwacht".
Ein wunderbarer Roman, der großartig recherchiert ist, in dem viel Liebe zum Detail steckt - und den man nicht aus der Hand legen möchte.
Zwischen den Weltkriegen, zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Schichten erzählt Charlotte Roth eine Geschichte über mutige Menschen, die versuchen, sich allen Widrigkeiten zu widersetzen. Die versuchen, zwischen Gewalt, Politik und Krieg zu leben - und nicht nur zu überleben.
Ein wichtiges Buch, gerade in unseren Zeiten, in denen offensichtlich vergessen wird, wie schnell aus "Ich mache doch gar nicht mit!" ein "Ich wusste von nichts!" werden kann...
„Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.“ - so lautet die Nachbemerkung in Charlotte Roths neustem Roman "Bis wieder ein Tag erwacht".
Ein wunderbarer Roman, der großartig recherchiert ist, in dem viel Liebe zum Detail steckt - und den man nicht aus der Hand legen möchte.
Zwischen den Weltkriegen, zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Schichten erzählt Charlotte Roth eine Geschichte über mutige Menschen, die versuchen, sich allen Widrigkeiten zu widersetzen. Die versuchen, zwischen Gewalt, Politik und Krieg zu leben - und nicht nur zu überleben.
Ein wichtiges Buch, gerade in unseren Zeiten, in denen offensichtlich vergessen wird, wie schnell aus "Ich mache doch gar nicht mit!" ein "Ich wusste von nichts!" werden kann...

„Das Weltenspiel“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Inzwischen muss ich Ihnen Charlotte Roth nun sicherlich nicht mehr vorstellen. Sie ist einfach eine faszinierende Autorin, die in regelmäßigen Abständen Bücher schreibt, die bewegen. Sie ist eine Autorin, deren Motto vielleicht das ist, was am Ende der Nachbemerkungen dieses Buches steht: „Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.“ Und deshalb sind ihre Themen immer wieder eng mit der Geschichte der Zeit in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts verbunden. Und dabei ist es egal, ob sie unter Charlotte Roth, Carmen Lobato oder neu als Lydia Conradi schreibt. Sie finden bei ihr Geschichte hervorragend recherchiert und dann in spannende Unterhaltung verpackt, so dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Wenn Sie bisher noch nichts von ihr gelesen haben, haben Sie noch ganz viel zu entdecken. Ich habe bisher alle Charlotte Roth Bücher und die beiden letzte Carmen Lobato Bücher verschlungen und keine Lesesekunde davon bereut. Stattdessen bin ich klüger aus diesen Büchern hervorgegangen und habe einige Themenzusammenhänge deutlich besser verstanden. Und im Oktober 2017 werde ich dann „Das Haus der Granatäpfel“ lesen, was sie unter dem Namen Lydia Conradi geschrieben hat, und das im Pendo Verlag erscheint. Doch nun zu ihrem ganz aktuellen Roman:

Zum Inhalt muss ich an dieser Stelle eigentlich nichts weiter sagen, als dass der Klappentext etwas banaler daherkommt, als das Buch tatsächlich ist.

Was mich an diesem Buch so fasziniert hat, sind die Personen, die Charlotte Roth geschaffen hat. Die eigentliche Hauptperson ist Nathalie. Und Nathalie ist eine sehr schwierige Frau. Schon als Kind hat sie sich in Rollen hineingeträumt. Und dies hat sie auch als Erwachsene nicht aufgegeben. Sie ist eine Frau, die das Leben liebt. Sie nimmt sich, was sie will. Und sie nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau. Eigentlich kommt sie sehr egoistisch rüber. Aber trotzdem muss man sie lieben. Und dann gibt es die vier Männer, die genau dies tun. Vier Männer, die ganz unterschiedlich sind:

- Didier, der zweitälteste Sohn des Comte Cadière, der ein ruhiger, besonnener junger Mann ist, und der immer das Beste für jeden Menschen möchte.
- Fabrice, sein 2 Jahre jüngerer Bruder, der das genaue Gegenteil ist. Impulsiv und ohne Nachzudenken lebt er sein Leben.
- Salah, ein Berberjunge, der seine ganz eigene Geschichte hat und als Algerier gar kein Recht auf seine Liebe hat.
- Alwin, ein junger Deutscher, der einfach ein klassisches Beispiel für seine Generation ist. Der Sohn eines preußischen Junkers, dem außer seinem Titel nichts geblieben ist

Dazu kommen noch einige weitere wichtige Personen für die Handlung, die ich hier aber nicht näher vorstellen möchte. Mit diesem Personal schafft es die Autorin die schwierige Geschichte der Franzosen und der Deutschen nach zwei verheerenden Kriegen hervorragend miteinander zu verknüpfen. Sie erzählt, wie es in Deutschland möglich war, dass die Nationalsozialisten so viel Macht bekommen haben. Und sie erzählt, wie blauäugig die Franzosen ihren alten Helden getraut haben. Sie erzählt von dem Leben im besetzten Paris. Und sie erzählt von dem Widerstand der Franzosen. Dabei vermischt sie Fiktion mit wirklich real existierenden Menschen, die in Nebenrollen vorkommen, und denen sie dadurch ein Denkmal setzt.

Ich habe mit dieser Geschichte mitgefiebert. Und ich hatte Angst um die Hauptpersonen. Wer wird es überleben? Wer nicht? Gibt es gute Nationalsozialisten? Und welche Liebe wird bestehen? Ich habe tatsächlich fast einen ganzen Tag im Bett verbracht, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Ein großartiges Buch, was ganz viel Geschichte vermittelt. Und das eingepackt in eine herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen drei Menschen. Wenn ich nicht Buchhändlerin wäre, würde ich mich jetzt weiter mit den realen Helden des Buches beschäftigen und Biografien über den Abbé Franz Stock und die beiden Widerstandskämpfer Jean Moulin und Missak Manouchian lesen.

Und noch so ganz nebenbei. Ich finde, dass Charlotte Roth auch sprachlich immer besser wird. In diesem Buch hat sie die Landschaft Südfrankreichs und das Lebensgefühl in Paris in so schöne Worte und Bilder gefasst, dass ich mich wirklich dorthin versetzt gefühlt habe. Das Buch war so intensiv, dass ich teilweise kurze Verschnaufpausen brauchte. Aber dann musste ich doch unbedingt weiterlesen.

Eine große Liebeserklärung an die Stadt Paris und an die Menschen, die während der Besetzung durch die Deutschen nicht aufgegeben haben!

Inzwischen muss ich Ihnen Charlotte Roth nun sicherlich nicht mehr vorstellen. Sie ist einfach eine faszinierende Autorin, die in regelmäßigen Abständen Bücher schreibt, die bewegen. Sie ist eine Autorin, deren Motto vielleicht das ist, was am Ende der Nachbemerkungen dieses Buches steht: „Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.“ Und deshalb sind ihre Themen immer wieder eng mit der Geschichte der Zeit in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts verbunden. Und dabei ist es egal, ob sie unter Charlotte Roth, Carmen Lobato oder neu als Lydia Conradi schreibt. Sie finden bei ihr Geschichte hervorragend recherchiert und dann in spannende Unterhaltung verpackt, so dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Wenn Sie bisher noch nichts von ihr gelesen haben, haben Sie noch ganz viel zu entdecken. Ich habe bisher alle Charlotte Roth Bücher und die beiden letzte Carmen Lobato Bücher verschlungen und keine Lesesekunde davon bereut. Stattdessen bin ich klüger aus diesen Büchern hervorgegangen und habe einige Themenzusammenhänge deutlich besser verstanden. Und im Oktober 2017 werde ich dann „Das Haus der Granatäpfel“ lesen, was sie unter dem Namen Lydia Conradi geschrieben hat, und das im Pendo Verlag erscheint. Doch nun zu ihrem ganz aktuellen Roman:

Zum Inhalt muss ich an dieser Stelle eigentlich nichts weiter sagen, als dass der Klappentext etwas banaler daherkommt, als das Buch tatsächlich ist.

Was mich an diesem Buch so fasziniert hat, sind die Personen, die Charlotte Roth geschaffen hat. Die eigentliche Hauptperson ist Nathalie. Und Nathalie ist eine sehr schwierige Frau. Schon als Kind hat sie sich in Rollen hineingeträumt. Und dies hat sie auch als Erwachsene nicht aufgegeben. Sie ist eine Frau, die das Leben liebt. Sie nimmt sich, was sie will. Und sie nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau. Eigentlich kommt sie sehr egoistisch rüber. Aber trotzdem muss man sie lieben. Und dann gibt es die vier Männer, die genau dies tun. Vier Männer, die ganz unterschiedlich sind:

- Didier, der zweitälteste Sohn des Comte Cadière, der ein ruhiger, besonnener junger Mann ist, und der immer das Beste für jeden Menschen möchte.
- Fabrice, sein 2 Jahre jüngerer Bruder, der das genaue Gegenteil ist. Impulsiv und ohne Nachzudenken lebt er sein Leben.
- Salah, ein Berberjunge, der seine ganz eigene Geschichte hat und als Algerier gar kein Recht auf seine Liebe hat.
- Alwin, ein junger Deutscher, der einfach ein klassisches Beispiel für seine Generation ist. Der Sohn eines preußischen Junkers, dem außer seinem Titel nichts geblieben ist

Dazu kommen noch einige weitere wichtige Personen für die Handlung, die ich hier aber nicht näher vorstellen möchte. Mit diesem Personal schafft es die Autorin die schwierige Geschichte der Franzosen und der Deutschen nach zwei verheerenden Kriegen hervorragend miteinander zu verknüpfen. Sie erzählt, wie es in Deutschland möglich war, dass die Nationalsozialisten so viel Macht bekommen haben. Und sie erzählt, wie blauäugig die Franzosen ihren alten Helden getraut haben. Sie erzählt von dem Leben im besetzten Paris. Und sie erzählt von dem Widerstand der Franzosen. Dabei vermischt sie Fiktion mit wirklich real existierenden Menschen, die in Nebenrollen vorkommen, und denen sie dadurch ein Denkmal setzt.

Ich habe mit dieser Geschichte mitgefiebert. Und ich hatte Angst um die Hauptpersonen. Wer wird es überleben? Wer nicht? Gibt es gute Nationalsozialisten? Und welche Liebe wird bestehen? Ich habe tatsächlich fast einen ganzen Tag im Bett verbracht, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Ein großartiges Buch, was ganz viel Geschichte vermittelt. Und das eingepackt in eine herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen drei Menschen. Wenn ich nicht Buchhändlerin wäre, würde ich mich jetzt weiter mit den realen Helden des Buches beschäftigen und Biografien über den Abbé Franz Stock und die beiden Widerstandskämpfer Jean Moulin und Missak Manouchian lesen.

Und noch so ganz nebenbei. Ich finde, dass Charlotte Roth auch sprachlich immer besser wird. In diesem Buch hat sie die Landschaft Südfrankreichs und das Lebensgefühl in Paris in so schöne Worte und Bilder gefasst, dass ich mich wirklich dorthin versetzt gefühlt habe. Das Buch war so intensiv, dass ich teilweise kurze Verschnaufpausen brauchte. Aber dann musste ich doch unbedingt weiterlesen.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
11
2
1
1
1

Enttäuschend
von Lesemaus am 27.03.2018

Ich liebe die Bücher von Charlotte Roth, vor allem "Als der Himmel uns gehörte". Genau deshalb habe ich ihr neues Buch sehnsüchtig erwartet. Ich habe mich jetzt durch über 300 Seite förmlich gequält - jetzt habe ich es beiseite gelegt. Ich finde keinen Einstieg in die Geschichte - auch... Ich liebe die Bücher von Charlotte Roth, vor allem "Als der Himmel uns gehörte". Genau deshalb habe ich ihr neues Buch sehnsüchtig erwartet. Ich habe mich jetzt durch über 300 Seite förmlich gequält - jetzt habe ich es beiseite gelegt. Ich finde keinen Einstieg in die Geschichte - auch Wortwahl und Satzstellung sind enttäuschend. Keine Spannung - Schade.

Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden aus Pirmasens am 11.12.2017
Bewertet: Taschenbuch

Ich kann den euphorischen Bewertungen nicht zustimmen. Die ersten drei Romane von Charlotte Roth fand ich äußerst stringent aufgebaut, historisch sehr interessant und fesselnd. Dieser letzte fällt für mich leider stark ab. Ich finde ihn sehr künstlich konstruiert und teilweise in sich nicht stimmig. Z.B. wird man sehr plump... Ich kann den euphorischen Bewertungen nicht zustimmen. Die ersten drei Romane von Charlotte Roth fand ich äußerst stringent aufgebaut, historisch sehr interessant und fesselnd. Dieser letzte fällt für mich leider stark ab. Ich finde ihn sehr künstlich konstruiert und teilweise in sich nicht stimmig. Z.B. wird man sehr plump bzgl. der Vaterschaft in eine Richtung beeinflusst, obwohl dies überhaupt nicht zum vorhergehenden Text passt. Auch die Jahreszahl der letzten Begegnung zwischen Nathalie und Alwin stimmt an den verschiedenen Stellen des Buches nicht überein. Schade.

Die Liebe und der Krieg
von Eliza am 15.10.2017
Bewertet: Taschenbuch

Meine Meinung: Ich liebe Charlies Bücher und so war dieses Buch einfach ein absolutes Muss! Die Autorin hat mich auch diesmal wieder absolut überzeugt! Das Cover passt perfekt in die Reihe der bereits erschienen Romane und ich finde diesen Sonnenaufgang einfach zum Verlieben, da möchte man am liebsten auch direkt nach... Meine Meinung: Ich liebe Charlies Bücher und so war dieses Buch einfach ein absolutes Muss! Die Autorin hat mich auch diesmal wieder absolut überzeugt! Das Cover passt perfekt in die Reihe der bereits erschienen Romane und ich finde diesen Sonnenaufgang einfach zum Verlieben, da möchte man am liebsten auch direkt nach Frankreich. Der Klappentext ist recht lang und ausführlich und gibt schon einiges von dem Roman preis. Dies tut aber der Lesefreude keinen Abbruch, denn wer schon einmal ein Buch dieser Autorin gelesen hat, der weiß, sie schafft es mit nur ganz wenigen Sätzen, in ihrer sehr eigenen Erzählweise den Leser in das Geschehen mit hinein zu ziehen. Es geht in diesem Roman, um Liebe und Freundschaft, um Widerstand und eine Gesellschaft in Europa, die sich im Umbruch befindet und in der jeder seinen Platz suchen muss. Nathalie macht es einem als Leser nicht leicht, sie ist eine schwierige Person, niemand den man nach wenigen Seiten ins Herz schließt und doch reizt diese Figur, die die Autorin so wunderbar ausgearbeitet hat. Frabrice und Dider sind zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, hier ist mir allerding Frabrice derjenige der bei mir mehr Sympathien gewonnen hat. Eine „Hass“-Figur hatte ich in diesem Roman auch und dies war Delphine, mir ihr konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden, aber gute Bücher brauchen auch solche Personen. Mein Held in diesem Roman ist allerdings Salah, warum wird aber nicht verraten, da hilft nur selber lesen. Die handelnden Figuren auf deutscher Seite sind Alwin, Dörte und Rieke. Rieke, oder Rici wie sie sich später nennt, ist diejenige die beide Seiten verbinden wird. Alwins Schicksal ist sehr ergreifend und man kann ihm eigentlich nicht böse sein für das was er tut, denn er ist in einen Strudel hineingeraten, bemerkt aber erst zu spät die Wahrheit. Der Roman zieht seine Spannung aus dem Leben der jungen Menschen, die versuchen ihr Leben zu leben, ohne sich von der Gesellschaft beeinflussen zu lassen und doch werden sie hineingezogen, da jeder von uns ein Teil dieser Gesellschaft ist und wir uns ihr nicht entziehen können. Der Roman hat einen sehr kunstvollen Aufbau, denn durch die vielen verschiedenen Erzählperspektiven, der Allwissenheit des Erzählers, der Rückblenden und Zeitraffungen, schafft die Autorin ein Erzählgefühl, den man sich als Leser nicht entziehen kann. Der grandiose Schreibstil der Autorin, der die gesamte Breite der Sprache ausnutzt, kann der Leser nur genießen und zugleich fesseln. Der Roman ist ehrlich, er ist entwaffnend, aufrüttelnd und sehr emotional. Ein Buch das man so schnell nicht vergisst und man nicht sogleich wieder zur Tagesordnung übergehen kann, denn vieles beschäftigt den Leser auch noch nachdem er das Buch zugeklappt hat. Ein Buch, dass ich nur jedem Leser ans Herz legen kann, der ein beeindruckendes, aufrüttelndes und bewegendes Zeugnis unserer Geschichte lesen möchte. Somit ist dieses Buch für mich eines der must-read Bücher in diesem Jahr. Eine vollumfängliche Lese- und Kaufempfehlung für alle!