Black Bottom

Kriminalroman

(3)

Berlin, 1930. Bei einem Giftgasanschlag auf den legendären Tanzpalast »Femina« am Tauentzien sterben elf Menschen. Kriminalkommissar Sándor Lehmann kommt selbst nur knapp mit heiler Haut davon, schließlich stand er eben noch inkognito auf der Bühne. Jetzt muss er sich bei der Aufklärung des Falls nicht nur mit dem neuen Kollegen Bellefort herumärgern, einem linientreuen Nazi, sondern vor allem verhindern, dass sein Doppelleben auff liegt. Bald stellt sich auch noch heraus, dass alle Ermittlungen in die völlig falsche Richtung laufen. Kann Lehmann einen neuen Anschlag verhindern?

Der Auftakt zu einer neuen Krimiserie mit dem Klarinette spielenden Kommissar Sándor Lehmann

»Keune zieht gekonnt eine Reihe von literarischen Registern. Dabei ist das, was so anschaulich und farbig wie ein spannender Roman daherkommt, genau recherchiert«
DeutschlandRadioKultur über Martin Keunes »Groschenroman«

Portrait
Martin Keune, geboren 1959 im Sauerland, ist Chef einer Berliner Werbeagentur und nebenbei ein äußerst produktiver Schriftsteller. Von ihm erschienen zahlreiche Bücher, im be.bra verlag zuletzt »Groschenroman – Das aufregende Leben des Erfolgsschriftstellers Axel Rudolph« (2009). Martin Keune lebt in Berlin und im Westhavelland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 25.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89809-528-0
Reihe berlin krimi
Verlag Bebra
Maße (L/B/H) 18,8/12,8/2,3 cm
Gewicht 246 g
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Black Bottom
von guybrush am 19.04.2013

Berlin 1930, eine politisch und gesellschaftlich hochbrisante Zeit, ein „Tanz auf dem Vulkan“. Sándor Lehmann, „Bastard“ aus ärmlichen Verhältnissen – tagsüber Polizist, nachts Jazz-Musiker, immer Überlebenskünstler – entkommt bei einem Auftritt mit seiner Kapelle nur knapp einem Giftgasanschlag auf den legendären Tanzpalast „Femina“. Er und sein neuer Kollege Belfort sollen... Berlin 1930, eine politisch und gesellschaftlich hochbrisante Zeit, ein „Tanz auf dem Vulkan“. Sándor Lehmann, „Bastard“ aus ärmlichen Verhältnissen – tagsüber Polizist, nachts Jazz-Musiker, immer Überlebenskünstler – entkommt bei einem Auftritt mit seiner Kapelle nur knapp einem Giftgasanschlag auf den legendären Tanzpalast „Femina“. Er und sein neuer Kollege Belfort sollen den Anschlag aufklären. Lehmann ist mit seinem Privatleben und dem Verstuschen seiner nächtlichen Aktivitäten so beschäftigt, dass er für Mordermittlungen keine Zeit hat. Belfort hingegen, fleißig und nationalsozialistisch verblendet, vermutet den Täter unter dem „jüdischen Abschaum“ und setzt alles daran, dies auch zu beweisen. Die Nebenfiguren in Black Bottom mussten nicht erfunden werden, „Mordinspektor“ Ernst Gennat, Polizeipräsident Bernhard Weiß, Bandleader Julian Fuhs, sie alle haben real existierende Vorbilder. Kaum ein Jazzmusiker aus dieser Ära, der in diesem Roman nicht mindestens einmal erwähnt wird und auch Josephine Baker und Heinrich Mann haben Gastauftritte. Die Sprache des Buches ist gewöhnungsbedürftig. Sie kommt sehr bildhaft daher und zuweilen auch wortschöpferisch kreativ. Aber was eigentlich Bilder im Kopf des Lesers entstehen lassen soll, ist dann an manchen Stellen doch eher irritierend und stört den Lesefluss. Ich jedenfalls habe Probleme damit mir „eine vollblonde naturschwarze Brünett-Grazie“ oder „eine bauchnabelfreie Burka“ vorzustellen. Trotz detailverliebter Beschreibung des Ambientes, kann der überwiegend sachlich emotionslose Erzählstil die Atmosphäre nicht überzeugend vermitteln. Darüber hinaus stufe ich das Buch eher als historischen denn als Kriminalroman ein. Für einen Krimi fehlen mir dann doch zu viele Elemente, die dieses Genre ausmachen. Es wird nicht ermittelt, es gibt keinen erkennbaren Spannungsbogen und die Auflösung ist vorhersehbar. Man kann Martin Keune wirklich nicht vorwerfen, er hätte nicht gut recherchiert. Aber genau das ist für mich das große Manko dieses Romans. Es ist so viel Wissen eingebracht, dass der Erzählstrang völlig in den Hintergrund gerät. Und so ist es eher ein Sachbuch, anstatt ein Roman geworden, aber auf jeden Fall kein Krimi.

Jazz, Jazz, Jazz
von leseratz aus Stralsund am 14.04.2013

Sandor Lehmann, am Tag Kriminalkommissar, in der Nacht, heimlich und inkognito, Jazz-Klarinettist, spielt im „Femina“ dem angesagten Tanzpalast am Tauentzien, als dort ein Giftgasanschlag verübt wird. Es sterben elf Menschen, er und seine Musiker-Kollegen können jedoch entkommen. Jetzt hat er den Fall aufzuklären und dabei gleich mehrere Probleme... Sandor Lehmann, am Tag Kriminalkommissar, in der Nacht, heimlich und inkognito, Jazz-Klarinettist, spielt im „Femina“ dem angesagten Tanzpalast am Tauentzien, als dort ein Giftgasanschlag verübt wird. Es sterben elf Menschen, er und seine Musiker-Kollegen können jedoch entkommen. Jetzt hat er den Fall aufzuklären und dabei gleich mehrere Probleme zu lösen, warum ist Bella, die aufreizende neue Sängerin kurz vor dem Anschlag verschwunden, wie hält er sein brisantes Doppelleben geheim, dass ihn seinen Brotberuf kosten kann und warum war sein linientreuer Nazi-Kollege Belfort auch im „Femina“. Das Buch ist, soweit man dies als Laie beurteilen kann, ein brillant recherchierter Bilderbogen des Berlins der dreißiger Jahre. Beinahe sämtliche Personen sind historisch belegte Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens der Stadt. Besonderes Augenmerk wird auf die Vorstellung der Jazzszene gelegt, hier ist der Kriminalfall angesiedelt. Leider bleibt dieser regelmäßig auf der Strecke, denn der Autor ist so detailverliebt wie jazzbegeistert. Durch die bildhafte Sprache und die umfangreichen Beschreibungen fühlt man sich mitten in die Zeit versetzt. Manchmal überschreiten die Bilder die Grenzen der Logik, aber sei es drum. Es ist eine spannende Geschichtsstunde. Der Protagonist Sandor Lehman ist mir sehr sympathisch, er kämpft mit seiner Zeit und den aufziehenden Veränderungen, hat im ersten Weltkrieg einige Lektionen lernen müssen und will nur eines: leben. Dass er sich dabei nicht immer buchstabengetreu an das Gesetz hält, macht ihn nur noch echter. Letztendlich wird der Fall logisch aufgelöst, die Hinweise sind da, aber für mich zu gut unter der Masse an Informationen verborgen. Fazit: Ich habe dieses Buch gern gelesen, aber ein Krimi war es nicht. Ich bin trotzdem sehr gespannt auf den Nachfolger, auch wenn ich diesen mit völlig anderen Erwartungen lesen werde. Wer also eher historisch als kriminalistisch interessiert ist, wird hier bestens bedient.