Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

Roman

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Ein großer Roman über ein kleines Dorf – Vea Kaisers furioses Debüt
In ihrem Debütroman entfaltet Vea Kaiser mit großer Verve und unwiderstehlichem Witz die Welt des abgeschiedenen alpenländischen Bergdorfes St. Peter am Anger und erzählt die Geschichte einer Familie, die über drei Generationen hinweg auf kuriose Weise der Wissenschaft verfallen ist.Gegen die Engstirnigkeit und den unreflektierten Traditionssinn der St. Petrianer hegt Johannes A. Irrwein – geschult an seinem Großvater, dem Bandwurmforscher Johannes Gerlitzen – seit frühester Kindheit eine starke Abneigung. Bildungshungrig und aufgeweckt wie er ist, sehnt er sich nach jener aufgeklärten Welt, die er hinter den Alpenmassiven vermutet. Als der Musterschüler jedoch unerwartet durch die Matura fällt, beginnt er, sich mit seinem Dorf auseinanderzusetzen. Seinem Lieblingsautor Herodot, dem Vater der Geschichtsschreibung, nacheifernd, macht er sich daran, die Chroniken seines Dorfes zu verfassen – und verursacht dabei ungewollt das größte Ereignis in der Geschichte St. Peters, das das Bergdorf auf immer verändern wird.Ein 14,8 Meter langer Fischbandwurm, eine Seifenkiste mit Kurs auf den Mond, ein ungeahnt attraktiver Mönch im Jaguar, eine schwangere Dorfprinzessin, eine altphilologische Geheimgesellschaft, eine nordicwalkende Mütterrunde, ein Jungfußballer mit dem Herz am rechten Fleck, eine sinistre Verschwörung der Dorfältesten sowie jede Menge poppige Blasmusik gehören zum einzigartigen Mikrokosmos dieses Romans, der durch seine Liebe für leuchtende Details und skurrile Begebenheiten, durch seinen erzählerischen Furor und seine Vielstimmigkeit besticht. Vea Kaiser gelingt mit dreiundzwanzig Jahren ein wagemutiges, herausragendes Debüt. Dieser Roman wird Sie verzaubern.
Rezension
»Wer John Irving mag, mag auch Vea Kaiser.«
Portrait
Vea Kaiser, geboren 1988, studiert Altgriechisch in Wien. Ihr Debütroman »Blasmusikpop« wurde 2013 als bestes deutschsprachiges Debüt auf dem internationalen Festival du Premier Roman in Chambéry vorgestellt und für den aspekte-Preis nominiert. 2014 war sie Writer-in-Residence an der Bowling Green State University und wurde zur österreichischen Autorin des Jahres gewählt. Im Jahr 2015 erschien ihr zweiter Roman »Makarionissi«, der in Deutschland und Österreich zum Bestseller wurde und von der Stiftung Ravensburger Verlag die Auszeichnung »Bester Familienro-man« erhielt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 496, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783462306095
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Verkaufsrang 16.791
eBook
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„Blasmusik meets AC/DC“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein kleines Bergdorf in den Alpen: St. Peter am Anger. Hier bleibt man unter sich - das war schon immer so und sollte auch immer so bleiben...
Mit viel Witz und jeder Menge Charme erzählt Vea Kaiser von einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft und von zwei jungen Männern, die sich den Dorfgepflogenheiten nicht länger beugen...

Knapp
Ein kleines Bergdorf in den Alpen: St. Peter am Anger. Hier bleibt man unter sich - das war schon immer so und sollte auch immer so bleiben...
Mit viel Witz und jeder Menge Charme erzählt Vea Kaiser von einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft und von zwei jungen Männern, die sich den Dorfgepflogenheiten nicht länger beugen...

Knapp 500 Seiten großartige Unterhaltung!

„Für Ihren eReader!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Blasmusikpop von Vea Kaiser ist ein furioser und kurioser Alpenroman im besten Sinne! Glänzend geschrieben und lustig zu lesen! Und ganz nebenbei übrigens ein klasse Bildungs-und Entwicklungsroman! Eine tolle Neuentdeckung! Blasmusikpop von Vea Kaiser ist ein furioser und kurioser Alpenroman im besten Sinne! Glänzend geschrieben und lustig zu lesen! Und ganz nebenbei übrigens ein klasse Bildungs-und Entwicklungsroman! Eine tolle Neuentdeckung!

„Wunderbar schräger Erstling aus Österreich“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Erst letzte Woche hab ich Ihnen an dieser Stelle geschrieben, dass ich einen würdigen Nachfolger für Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (carl‘s books) suche. Und jetzt hab ich ihn endlich für mich gefunden! Die junge, österreichische Autorin Vea Kaiser hat ihn mit ihrem Erstling „Blasmusikpop“ Erst letzte Woche hab ich Ihnen an dieser Stelle geschrieben, dass ich einen würdigen Nachfolger für Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (carl‘s books) suche. Und jetzt hab ich ihn endlich für mich gefunden! Die junge, österreichische Autorin Vea Kaiser hat ihn mit ihrem Erstling „Blasmusikpop“ geschrieben. Ein einfach herrliches, schräges, aber auch liebevolles Buch, in dem es irre viel zu entdecken und zu lachen gibt!

Entdecken Sie das kleine „Gallische“ Dorf St. Peter am Anger in den Sporzer Alpen, wo knapp 500 Einwohner seit Generationen ihr eigenes Süppchen kochen und sich von dem restlichen Österreich fernhalten. Die Menschen dort pflegen ihre Traditionen und heiraten nach Möglichkeit untereinander. Zugereiste sind nicht wirklich willkommen. Und Menschen, die über ihren Tellerrand hinausschauen sind ihnen zutiefst suspekt. Allerdings gibt es seit spätestens vier Generationen Mitglieder einer Familie, die etwas anders sind. Angefangen hat es mit dem Alfred Gerlitzen, der freiwillig in den ersten Weltkrieg zog und daraus total verändert zurückkehrte. Sein Sohn Johannes hat als erster St. Peter am Anger für längere Zeit verlassen. Grund dafür war ein 14,8 m langer Bandwurm, den er hatte. Er wollte nun alles über diese Parasiten wissen und ging nach Wien um Medizin zu studieren. Zurück ließ er seine junge Frau Elisabeth und seine frisch geborene Tochter Ilse. Fortgesetzt wird die Tradition durch den Enkel von Johannes. Johannes A. Irrwein kann mit seinem Dorf und seinen Bewohnern überhaupt nichts anfangen. Durch seinen Opa wurde schon früh sein Wissensdurst geweckt und durch eine glückliche Fügung bekommt er die Chance in dem nächstgrößeren Ort Lenk auf der Klosterschule seine Reifeprüfung zu machen. Allerdings verläuft auch seine Jugend nicht so, wie er es sich erwünscht hat. Durch eine Zwangspause will er seinem großen Vorbild Herodot nacheifern und beginnt eine Chronik über sein Dorf und die dort lebenden Bergbarbaren zu schreiben. Und ohne das er es wollte, verändert er das Dorf komplett.

Vea Kaiser beschreibt ihr fiktives Bergdorf einfach köstlich. Das Buch ist so lebendig durch den Dialekt, den sie den Bergbarbaren in den Mund legt. Und es ist dieser gelungene Wechsel zwischen der Chronik, die der „außenstehende Historiker“ Johannes A. Irrwein im Stile von Herodot über das Dorf St. Peter am Anger schreibt und der Geschichte des Dorfes selber mit all seinen schrägen Personen, die einen wünschen lassen, dass man dieses Dorf selbst einmal besuchen könnte. All die unglaublichen Beschreibungen, die die Inhaltsangabe Ihnen aufzeigt, kommen in diesem Buch vor und ergeben sogar einen Sinn!

Und Fans der Hamburger Kiezkicker aufgepasst – Euer Verein spielt in diesem Buch auch eine ganz wichtige Rolle!

Wenn Sie mal wieder ein intelligentes Buch suchen, bei dem Sie auch herzhaft lachen können, dann ist dieses Buch ein absolutes Muss.

Verena Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Nuernberg

Ein toller Generationenroman. Der Schreibstil ist absolut wundervoll und die Charaktere wachsen einem regelrecht ans Herz. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ein toller Generationenroman. Der Schreibstil ist absolut wundervoll und die Charaktere wachsen einem regelrecht ans Herz. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Heimatroman der etwas anderen Art und eine Familie der besonderen Art. Was so alles in einem kleinen österreichischen Alpendorf passieren kann, schildert Kaiser mit viel Witz! Ein Heimatroman der etwas anderen Art und eine Familie der besonderen Art. Was so alles in einem kleinen österreichischen Alpendorf passieren kann, schildert Kaiser mit viel Witz!

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Komisch und tragisch zugleich! Eine Familien-Geschichte, die jeden mitreißen wird! Dem Charme der Charaktere und dem unverwechselbaren Schreibstil kann man sich nicht entziehen! Komisch und tragisch zugleich! Eine Familien-Geschichte, die jeden mitreißen wird! Dem Charme der Charaktere und dem unverwechselbaren Schreibstil kann man sich nicht entziehen!

„Blasmusikpop = Lesevergnügen“

Katrin Knauft, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

Den Leser erwartet ein unterhaltsamer Roman über ein fiktives Bergdorf und dessen Bewohner. Durch mehrere Generationen begleitet er die kauzige und recht eigenwillige Dorfgemeinschaft („die letzten Bergbarbaren des Kontinents“), des von der Außenwelt nahezu isolierten Ortes St. Peter am Anger. Die Ereignisse werden im saloppen Ton und Den Leser erwartet ein unterhaltsamer Roman über ein fiktives Bergdorf und dessen Bewohner. Durch mehrere Generationen begleitet er die kauzige und recht eigenwillige Dorfgemeinschaft („die letzten Bergbarbaren des Kontinents“), des von der Außenwelt nahezu isolierten Ortes St. Peter am Anger. Die Ereignisse werden im saloppen Ton und vor allem mit einem tollen Sinn für Humor erzählt. Die Autorin Vea Kaiser hat einen Mikrokosmos voll mit Lebensgeschichten geschaffen, in den man voller Vergnügen eintauchen kann. Hierbei ist die Ideenvielfalt und Erzählweise der Autorin bemerkenswert. Also ein wunderbarer Debütroman mit Schmunzelgarantie und hohem Unterhaltungswert.

„Blasmusikpop“

Katja Wünsche, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

St. Peter am Anger ist ein kleines Dorf in den Sporzer Alpen. Seine 497 Einwohner leben zurückgezogen und halten alte Traditionen in Ehren. Söhne lernen das Handwerk vom Vater, aufs Gymnasium geht niemand, man bleibt unter sich und begegnet technischen Neuerungen aus der Stadt erstmal kritisch. Doch dann entdeckt man bei Johannes Gerlitzen St. Peter am Anger ist ein kleines Dorf in den Sporzer Alpen. Seine 497 Einwohner leben zurückgezogen und halten alte Traditionen in Ehren. Söhne lernen das Handwerk vom Vater, aufs Gymnasium geht niemand, man bleibt unter sich und begegnet technischen Neuerungen aus der Stadt erstmal kritisch. Doch dann entdeckt man bei Johannes Gerlitzen eines Tages einen Fischbandwurm im Darm und davon fasziniert, beginnt der eigentliche Holzfäller und Schnitzer zu lesen. Das Interesse wird zur Obsession und schon bald entschließt sich Johannes, nach Lenk zu gehen, um Medizin zu studieren. Obwohl ihm das ganze Dorf davon abrät, ein "Hochg'schissner" zu werden, lässt er sich nicht davon abbringen und kehrt einige Jahre später, nachdem er ausgiebig der Wurmforschung gefröhnt hat und tatsächlich Mediziner wurde, zurück nach St. Peter. Mit seiner Tochter Ilse versteht er sich nicht, die hat er kurz nach ihrer Geburt der Medizin und Würmer wegen verlassen, doch zu seinem Enkel Johannes baut er ein inniges Verhältnis auf und bringt ihn dazu, in seine Fußstapfen zu treten. Doch kann aus Johannes Junior, der neben seinem Großvater der Einzige im Dorf ist, der das Hochdeutsche beherrscht, ein Arzt werden oder ist er doch eher zu anderem bestimmt?

Vea Kaiser hat mit ihrem Roman "Blasmusikpop" eines der skurrilsten Bücher geschrieben, die ich dieses Jahr gelesen habe. Über 3 Generationen lang beschreibt sie die Entwicklungen des Dorfes St. Peter am Anger. Und sind einem die Charaktere zu Beginn des Buches ziemlich suspekt, was schon am Dialekt liegt, in dem die Dialoge geschrieben sind, wachsen sie einem doch sehr schnell ans Herz. Wunderbar gelingt es des Autorin, die Einwohner auf die Schippe zu nehmen, ohne verletzend zu werden. An vielen Stellen kann man nur lachen, wenn der Schuarl zum Beispiel als "Mänätscher-Tschecka" ausrückt, weil ein Baum auf dem Dorfplatz ein Blatt verloren hat, und das geht natürlich nicht ohne entsprechendes Werkzeug und Sirene. Das klingt alles ziemlich seltsam, ist es auch! Aber sehr unterhaltsam. Das Buch ist im Nu gelesen, weil man unbedingt wissen muss, was die Dorfbewohner sich als nächstes einfallen lassen. Ein bisschen hat es mich an die Schildbürger erinnert, die auch erst umständlich planen und dann an den kleinsten Dingen scheitern. Und nebenbei kann man noch etwas lernen, oder wissen Sie, was ein Gatschhupfer ist?

„Da will man leben!“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Frankfurt

Oh, nee, was ist denn das für ein komisches Cover, und dann dieser Titel!
Die Neugier hat gesiegt und ich habe in diesem Buch einen unglaublichen Kosmos voller Menschen kennengelernt, die sich alle jetzt wie Freunde und gute Bekannte anfühlen. Das Buch zugeschlagen und gesagt:" Da will ich wohnen! In St. Peter am Anger!" Wetten, dass
Oh, nee, was ist denn das für ein komisches Cover, und dann dieser Titel!
Die Neugier hat gesiegt und ich habe in diesem Buch einen unglaublichen Kosmos voller Menschen kennengelernt, die sich alle jetzt wie Freunde und gute Bekannte anfühlen. Das Buch zugeschlagen und gesagt:" Da will ich wohnen! In St. Peter am Anger!" Wetten, dass es Ihnen genauso geht?

„Auf der Alm, da gibt´s ka Sünd.“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Servas!
Oiso, Vea Kaisers Roman BLASMUSIKPOP is a Gaudi! Sie dazählt von a klans Alpendorf, owa g´sellige Leut ... . Stopp. Entschuldigen Sie, liebe zivilisierte Freunde. Nochmal.
Inmitten der Alpen, isoliert vom Rest der Welt auf einem Bergplateau, liegt St. Peter, eine 497-Seelen-Gemeinde. Tumbe Bauern, eigentümlich und erzkatholisch,
Servas!
Oiso, Vea Kaisers Roman BLASMUSIKPOP is a Gaudi! Sie dazählt von a klans Alpendorf, owa g´sellige Leut ... . Stopp. Entschuldigen Sie, liebe zivilisierte Freunde. Nochmal.
Inmitten der Alpen, isoliert vom Rest der Welt auf einem Bergplateau, liegt St. Peter, eine 497-Seelen-Gemeinde. Tumbe Bauern, eigentümlich und erzkatholisch, menschliche Gefühle werden in Verdauungsschnaps ertränkt.
Hier wächst Johannes auf, Doktor-Enkel des ersten Arztes in der Geschichte von St. Peter. Johannes ist anders, ein nachdenklicher Bube, der auf seiner Stube hockt, um ungestört lesen und experimentieren zu können. Und genau wie sein Doktor-Opa will er im Dienste der Wissenschaft Forschungen betreiben. Tatsächlich erhält er - zum Unverständnis aller gegen "de Hochg´schissenen" - ein Stipendium für die Klosterschule. Seine Mission: Sachen packen und dem fadesten Ort der Welt den Rücken.
Ausgerechnet ein Spiel des hiesigen FC St. Peter macht Johannes, das abtrünnige Schaf der alpinen Herde, zu einem von ihnen (obwohl er net mit´spüalt hat) und trägt entschieden zur Dorfehre bei.

Vea Kaiser legt mit BLASMUSIKPOP, dreiundzwanzigjährig, einen Roman vor, der an erzählerischer Rasanz und Leidenschaft, originellem Witz und blühender Fantasie kaum zu übertreffen ist. Ein Schlagoberstürmchen von einem Roman unter einer dicken Schicht gestreuselter Pointen. Irgendwo zwischen DAS HOTEL NEW HAMPSHIRE, PETER STEINERS THEATERSTADL und DER CLUB DER TOTEN DICHTER. Ein Stoßgebet meinerseits Richtung Dreifaltigkeit ("Kruzifixn sacra!"), dass BLASMUSIKPOP keine literarische Eintagsfliege war.

Oiso, i wünsch Ihna guate Unterhaltung un vül Spoaß. Servas un pfiat di!

„Unglaublich gut und lustig!“

Jasmin Jungiereck, Thalia-Buchhandlung Kiel

Endlich mal wieder ein intelligentes Buch bei dem ich aus dem Lachen nicht mehr raus kam.
Sprachlich absolut genial. Vea Kaiser ist für mich bis jetzt die Entdeckung des Jahres.
Endlich mal wieder ein intelligentes Buch bei dem ich aus dem Lachen nicht mehr raus kam.
Sprachlich absolut genial. Vea Kaiser ist für mich bis jetzt die Entdeckung des Jahres.

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Ein witziger Alpenroman. Mit viel Humor augenzwinkernd erzählt. Drei Generationen in einem kleinen Allendorf. Der Wandel der Gesellschaft mal witzig mal nachdenklich. Ein witziger Alpenroman. Mit viel Humor augenzwinkernd erzählt. Drei Generationen in einem kleinen Allendorf. Der Wandel der Gesellschaft mal witzig mal nachdenklich.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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großes Vergnügen, unbedingt lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 13.10.2012

Schauplatz : St. Peter am Anger, ein kleines abgeschiedenes Bergdorf, irgendwo in den Alpen. Hauptdarsteller: Johannes A. Irrwein und so ziemlich alle Bewohner seiner Heimatgemeinde. Schon von Kindesbeinen an zeigt sich ganz deutlich - Johannes ist anders. Anders als seine Mutter (Ilse Irrwein, geborene Gerlitzen), anders als sein Vater (Alois Irrwein,... Schauplatz : St. Peter am Anger, ein kleines abgeschiedenes Bergdorf, irgendwo in den Alpen. Hauptdarsteller: Johannes A. Irrwein und so ziemlich alle Bewohner seiner Heimatgemeinde. Schon von Kindesbeinen an zeigt sich ganz deutlich - Johannes ist anders. Anders als seine Mutter (Ilse Irrwein, geborene Gerlitzen), anders als sein Vater (Alois Irrwein, von Beruf Tischler) und anders als der Rest der Dorfgemeinde. Das größte Verständnis dafür hat der von ihm heißgeliebte Großvater (selbst ein Außenseiter), von dem er auch die Leidenschaft für Wissenschaft und Forschung übernimmt. Anders als in seinem Heimatdorf, wird er im Klostergymnasium wegen seines Wissensdursts hoch geschätzt. Er erreicht als Musterschüler die Matura. Eine Prüfung noch und der Weg ist frei - in die weite große Welt. Raus aus diesem engen, traditionsdurchtränkten, hinterwäldlerischen Bergdorf. Und dann passierts. Er stolpert über Herodot, seinen Lieblingsautor. Dabei weiß er seit den Erzählungen seines Großvaters alles, wirklich alles über ihn. Und dann nimmt der Lebensweg des Johannes A.Irrwein eine andere Richtung als er es sich ausgemalt hat. "Blasmusikpop" von Vea Kaiser ist ein wunderbares, witziges, großes Lesevernügen.

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0 0
Gewitzt
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2012

Vea Kaiser, eine ganz junge Österreicherin hat ein Buch geschrieben, von dem man sicher noch viel hören wird. Die Geschichte spielt im kleinen Alpendorf St. Peter am Anger in der Zeit von 1959 bis zur Gegenwart und erzählt die Geschichte des Dorfes anhand der Familie Gerlitzen. Ein Bandwurm mit... Vea Kaiser, eine ganz junge Österreicherin hat ein Buch geschrieben, von dem man sicher noch viel hören wird. Die Geschichte spielt im kleinen Alpendorf St. Peter am Anger in der Zeit von 1959 bis zur Gegenwart und erzählt die Geschichte des Dorfes anhand der Familie Gerlitzen. Ein Bandwurm mit 14 Metern Länge bringt den Großvater dazu, sich von der Dorfgemeinschaft auszuschließen und in der Bibliothek ein Buch nach dem anderen zu verschlingen, bis er eines Tages weggeht( als erster Bewohner des Dorfes) um in der Stadt Medizin zu studieren, um so ein " Hochgschissener" zu werden, wie die Bewohner den Arzt aus dem talauswärts gelegenen Lenk zu bezeichnen pflegen. Dieses Buch sprüht vor Witz, Charme und einer Lebendigkeit, die man von einer erst 23 jährigen Autorin kaum erwartet. Die wörtlichen Reden sind im tiefsten Dialekt geschrieben, ganz wunderbar und großartig. Dieses Buch macht Freude und ist ein sprachlicher Hochgenuß.

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Ja, wenn die Musi aufspielt.....
von Marion Olßon aus Reutlingen am 31.03.2013

St. Peter am Anger, Schauplatz eines überaus witzigen und unterhaltsamen Buches. Der Einblick in die Kultur und das Denken der Dörfler, es besticht durch seinen Charme und die liebenswerte Sicht . Jedoch wird teilweise auch sarkastisch und detailgenau betrachtet und hinterfragt.. Drei Generationen werden farbenfroh und authentisch aber auch... St. Peter am Anger, Schauplatz eines überaus witzigen und unterhaltsamen Buches. Der Einblick in die Kultur und das Denken der Dörfler, es besticht durch seinen Charme und die liebenswerte Sicht . Jedoch wird teilweise auch sarkastisch und detailgenau betrachtet und hinterfragt.. Drei Generationen werden farbenfroh und authentisch aber auch tiefgründig und nachdenklich dargestellt. So wurde ein abgeschiedenes Bergdorf in den Alpen noch nie porträtiert. Ein gelungenes und lesenswertes Debüt dieser so jungen Autorin.

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