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Blinde Vögel

Beatrice Kaspary und Florin Wenninger 2

(35)
Zwei Tote in Salzburg. Sie stranguliert, er erschossen. Die Tat eines zurückgewiesenen Liebhabers?

Aber die beiden scheinen zu Lebzeiten keinerlei Kontakt miteinander gehabt zu haben. Oder täuscht der erste Blick? Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ist ratlos. Aber Beatrice mag die Sache nicht auf sich beruhen lassen und verfolgt die Spuren, die die Toten im Internet hinterlassen haben. Auf Facebook wird sie fündig: Beide waren dort Mitglieder in einem Forum, das sich ausgerechnet mit Lyrik befasst. Gedichte werden hier mit stimmungsvollen Fotos kombiniert und gepostet. Ganz harmlos. Ganz harmlos?

Bald ahnt Beatrice, dass die Gedichte Botschaften enthalten, die nur wenige Teilnehmer verstehen. Düstere Botschaften, in denen es um Angst und Tod geht. Und dann stirbt noch eine der Lyrik-Liebhaberinnen ...
Rezension
Ursula Poznanski ist ein Genie. Sie schreibt Krimis, nach denen ich süchtig werden kann.
Portrait
Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher "Erebos", "Saeculum", der Eleria-Trilogie "Die Verratenen", "Die Verschworenen" und "Die Vernichteten" sowie "Layers", "Elanus" und "Aquila" landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller "Fünf" auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten "Blinde Vögel", "Stimmen" und "Schatten"; gemeinsam mit Arno Strobel "Fremd" und "Anonym" Inzwischen widmet sich Ursula Poznanski ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783644211919
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1269 KB
Verkaufsrang 454
eBook
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Lyrik und der Balkankrieg und das in Salzburg - Kaspary und Wenniger haben wieder gut zu tun. Lyrik und der Balkankrieg und das in Salzburg - Kaspary und Wenniger haben wieder gut zu tun.

„Wahnsinnig spannend! Wie gefährlich Lyrik doch sein kann.“

Daniela Götz, Thalia-Buchhandlung Marburg

Beatrice und Florin machen sich an Ermittlungen, die jeder andere für unnütz hält. Der Verdacht fällt auf eine Facebook Gruppe, die sich mit Lyrik beschäftig.
Eher harmlos oder?
Doch Bea kommt dem ganzen Geheimnis auf die Schliche und setzt sich selbst als Lockvogel ein. Ob das wohl gut gehen wird?
Wirklich spannend geschrieben.
Absoluter Fan von Ursula Poznanski.
Beatrice und Florin machen sich an Ermittlungen, die jeder andere für unnütz hält. Der Verdacht fällt auf eine Facebook Gruppe, die sich mit Lyrik beschäftig.
Eher harmlos oder?
Doch Bea kommt dem ganzen Geheimnis auf die Schliche und setzt sich selbst als Lockvogel ein. Ob das wohl gut gehen wird?
Wirklich spannend geschrieben.
Absoluter Fan von Ursula Poznanski.

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein klassischer Krimi, der einen lange Zeit im (herrlich) Unklaren über Motivation des Täters & Zusammenhänge zwischen den Opfern lässt. Die Ermittler sind mir sehr sympathisch. Ein klassischer Krimi, der einen lange Zeit im (herrlich) Unklaren über Motivation des Täters & Zusammenhänge zwischen den Opfern lässt. Die Ermittler sind mir sehr sympathisch.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Eine interessante Grundidee, interessante Charaktere, ungewöhnliche Verknüpfungen machen leider noch keinen absolut fesselnden Krimi. Die story war mir ein wenig zu konstruiert. Eine interessante Grundidee, interessante Charaktere, ungewöhnliche Verknüpfungen machen leider noch keinen absolut fesselnden Krimi. Die story war mir ein wenig zu konstruiert.

Tina Wels, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Diesmal ermitteln Bea und Florin auch bei Facebook. In einer Lyrik Gruppe finden sich immer wieder Hinweise auf die gefundenen Leichen. Doch wie hängt alles zusammen? Diesmal ermitteln Bea und Florin auch bei Facebook. In einer Lyrik Gruppe finden sich immer wieder Hinweise auf die gefundenen Leichen. Doch wie hängt alles zusammen?

Laura Jung, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Sprachlich wunderbar zu lesen und erneut warten spannende Ermittlungsarbeiten auf den Leser. Das sympathische Polizei-Duo sammelt weiter Pluspunkte, da hat man gleich doppelt Spaß. Sprachlich wunderbar zu lesen und erneut warten spannende Ermittlungsarbeiten auf den Leser. Das sympathische Polizei-Duo sammelt weiter Pluspunkte, da hat man gleich doppelt Spaß.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Der zweite spannende Thriller von Ursula Poznanski! Zwei Tote - Mord und Selbstmord? Aber was hat die Lyrik Facebook-Gruppe mit den Geschehnissen zu tun? Der zweite spannende Thriller von Ursula Poznanski! Zwei Tote - Mord und Selbstmord? Aber was hat die Lyrik Facebook-Gruppe mit den Geschehnissen zu tun?

E. Schmalzer, Thalia-Buchhandlung Trier

Sehr guter Krimi, der durch die Ausschnitte aus einer Lyrik-Gruppe auf Facebook richtig interessant und realistisch wird. Ein Wiedersehen mit Poznanskis Salzburger Ermittlerduo. Sehr guter Krimi, der durch die Ausschnitte aus einer Lyrik-Gruppe auf Facebook richtig interessant und realistisch wird. Ein Wiedersehen mit Poznanskis Salzburger Ermittlerduo.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Mörder sucht sich seine Opfer im Social Network - spannender Krimi aus Ö–sterreich, den man nicht aus der Hand legen kann! Ein Mörder sucht sich seine Opfer im Social Network - spannender Krimi aus Ö–sterreich, den man nicht aus der Hand legen kann!

„Facebook und Mord, eine spannende Kombination“

Heidi Wosnitza, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Nach ihrem Krimi " Fünf " , der einfach superklasse war, habe ich gwusst, daß ich mit Sicherheit auch den nächsten Fall mit Beatrice Kaspary und Florin Wenniger lesen werde! In " Fünf " war es das relativ neue Geocaching und jetzt führt uns Poznanski wieder ganz aktuell zu Facebook. Da sind in einer Literatur-und Poesiegruppe Menschen ganz verschiedener Herkunft vereinigt. Und dann werden Mitglieder dieser Gruppe ermordet. Das Ermittlerteam findet diese eine Gemeinsamkeit schnell heraus. Ansonsten scheint es keine weitere zu geben. Da die Ermittler mit den vorhandenen Spuren nicht weiterkommen, meldet sich Beatrice unter falschem Namen in der Facebookgruppe an. Es wird mühselig, sie verfolgen mehrere Spuren, scheinbar erfolglos. Bis zum Schluss weiß man nicht genau , wer es war:das liebe ich ich bei einem Krimi! Wie auch im Vorgängerroman spielen auch immer wieder die persönlichen Lebensverhältnisse der beiden Ermittler eine Rolle. Beatrice und Florin sind sich oft sehr nahe, vielleicht werden sie ja einmal ein Paar? Warten wir also auch deswegen gespannt auf einen nächsten Fall !!
Nach ihrem Krimi " Fünf " , der einfach superklasse war, habe ich gwusst, daß ich mit Sicherheit auch den nächsten Fall mit Beatrice Kaspary und Florin Wenniger lesen werde! In " Fünf " war es das relativ neue Geocaching und jetzt führt uns Poznanski wieder ganz aktuell zu Facebook. Da sind in einer Literatur-und Poesiegruppe Menschen ganz verschiedener Herkunft vereinigt. Und dann werden Mitglieder dieser Gruppe ermordet. Das Ermittlerteam findet diese eine Gemeinsamkeit schnell heraus. Ansonsten scheint es keine weitere zu geben. Da die Ermittler mit den vorhandenen Spuren nicht weiterkommen, meldet sich Beatrice unter falschem Namen in der Facebookgruppe an. Es wird mühselig, sie verfolgen mehrere Spuren, scheinbar erfolglos. Bis zum Schluss weiß man nicht genau , wer es war:das liebe ich ich bei einem Krimi! Wie auch im Vorgängerroman spielen auch immer wieder die persönlichen Lebensverhältnisse der beiden Ermittler eine Rolle. Beatrice und Florin sind sich oft sehr nahe, vielleicht werden sie ja einmal ein Paar? Warten wir also auch deswegen gespannt auf einen nächsten Fall !!

„Gefällt mir“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie ich mich auf diesen neuen Krimi von Ursula Poznanski gefreut habe! Und ich wurde nicht enttäuscht. Wiederum ist der Autorin ein Meisterwerk gelungen. Es ist einfach genial, wie sie diesmal die sozialen Medien in ihre wahnsinnig spannende Geschichte einbindet.

Die Todesfälle, die Beatrice Kaspary und Florin Wenninger recherchieren, haben eines gemeinsam: Alle waren Mitglied einer Facebook-Gruppe, die sich mit Lyrik beschäftigte. Zufall? Zumindest Beatrice glaubt das nicht. Sie meldet sich sogar unter falschem Namen in der Gruppe an, um mehr herauszufinden. Lange tappen die Ermittler im Dunkeln, bis sie endlich eine Spur erahnen. Aber am Ende dreht sich die Geschichte noch einmal in eine ganz unerwartete Richtung …
Mit diesem Krimi hat Ursula Poznanski sich endgültig einen Platz unter meinen Lieblingsautoren erobert!
Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie ich mich auf diesen neuen Krimi von Ursula Poznanski gefreut habe! Und ich wurde nicht enttäuscht. Wiederum ist der Autorin ein Meisterwerk gelungen. Es ist einfach genial, wie sie diesmal die sozialen Medien in ihre wahnsinnig spannende Geschichte einbindet.

Die Todesfälle, die Beatrice Kaspary und Florin Wenninger recherchieren, haben eines gemeinsam: Alle waren Mitglied einer Facebook-Gruppe, die sich mit Lyrik beschäftigte. Zufall? Zumindest Beatrice glaubt das nicht. Sie meldet sich sogar unter falschem Namen in der Gruppe an, um mehr herauszufinden. Lange tappen die Ermittler im Dunkeln, bis sie endlich eine Spur erahnen. Aber am Ende dreht sich die Geschichte noch einmal in eine ganz unerwartete Richtung …
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
19
14
1
1
0

Super Thriller
von KerstinTh am 16.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Thriller beginnt mit einem Auszug aus einem Lyrikforum. Dieses Forum wird auch der Hauptschauplatz der ganzen Handlung sein. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln wieder in Salzburg. Sie bekommen einen Anruf, dass zwei Camper beim Spaziergang mit ihrem Hund auf zwei Leichen gestoßen sind. Kaspary und Wenninger machen... Der Thriller beginnt mit einem Auszug aus einem Lyrikforum. Dieses Forum wird auch der Hauptschauplatz der ganzen Handlung sein. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln wieder in Salzburg. Sie bekommen einen Anruf, dass zwei Camper beim Spaziergang mit ihrem Hund auf zwei Leichen gestoßen sind. Kaspary und Wenninger machen sich auf den Weg zum Tatort, in der Nähe von Schloß Aigen. Die weibliche Leiche, Sarah Beckendahl, wurde erdrosselt. Die männliche Leiche neben ihr, Gerald Pallauf, hat einen Kopfschuss erlitten. Pallauf hält die Pistole noch in der Hand. Es sieht sehr danach aus, dass Pallauf zunächst die Frau getötet und anschließend sich selbst gerichtet hat. Allerdings ist Beatrice Kaspary die ganze Sache nicht glatt genug. Sie glaubt nicht an einen erweiterten Selbstmord. Als sich heraus stellt, dass Beckendahl und Pallauf beide in einer Lyrik-Gruppe in Facebook unterwegs waren. Erstellt sich Kaspary ein Fakeprofil und meldet sich ebenfalls in dieser Facebook-Gruppe an. Und es zeigt sich schnell, dass Beckendahl und Pallauf nicht die letzten Toten in dieser Gruppe sein werden. Parallel dazu meldet sich ein anonymer Anrufer bei Kaspary. Er will sich mit ihr und Wenninger treffen, denn er kann ihnen etwas zum Mord an Beckendahl und Pallauf sagen. Doch er erscheint nicht an Treffpunkt. Am nächsten Tag wird seine Leiche aus der Salzach gefischt. Was hat es mit diesen Morden auf sich, die alle auf den ersten Blick nach Selbstmord aussehen? Was ist das Motiv? Bei „Blinde Vögel“ handelt es sich um einen sehr spannenden Thriller von Ursula Poznanski. Bis zum Schluss ist das Motiv des Täters offen. Der Täter meldet sich ein paar Mal durch Wortmeldungen im Verlauf des Textes. Allerdings lässt sich daraus nicht schließen, wer es ist und schon gar nicht, was seine Beweggründe sind. Die meiste Handlung wird aus Sicht von Beatrice Kaspary erzählt. Neben dem Fall gibt es, wie auch schon im ersten Teil „Fünf“, Einblicke in das Privatleben von Kaspary und Wenninger. Das Cover finde ich super, da es in seiner Aufmachung sehr an den ersten Teil erinnert. Dadurch ist die Zusammengehörigkeit der einzelnen Bücher schnell zu erkennen. Ich kann diesen Thriller sehr empfehlen, es ist ein Genuss dieses Buch zu lesen und gespannt darauf zu warten, wieso es zu diesen Morden kam und wo die Verbindung der betroffenen Gruppenmitglieder liegt.

Tatort Facebook
von NiWa aus Euratsfeld am 07.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auf einem Campingplatz in Salzburg werden zwei Leichen entdeckt. Die Frau wurde erwürgt, der Mann hat sich auf den ersten Blick selbst erschossen. Allerdings scheint zwischen den Toten absolut keine Verbindung zu bestehen. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in ihrem zweiten Fall. Der Mord bzw. Selbstmord am Campingplatz lässt... Auf einem Campingplatz in Salzburg werden zwei Leichen entdeckt. Die Frau wurde erwürgt, der Mann hat sich auf den ersten Blick selbst erschossen. Allerdings scheint zwischen den Toten absolut keine Verbindung zu bestehen. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln in ihrem zweiten Fall. Der Mord bzw. Selbstmord am Campingplatz lässt ihnen keine Ruhe und schnell findet sich auf Facebook ein Hinweis, der so unscheinbar und trotzdem der einzige Zusammenhang zwischen den beiden Toten ist. Beide waren Mitglieder einer Lyrik-Gruppe. Daraufhin schleust sich Kaspary undercover in die Facebook-Gruppe ein. Egal wie Kasparay und Wenninger es drehen oder wenden, außer dieser Lyrik-Gruppe auf Facebook scheinen die Toten keinen Kontakt zueinander gehabt zu haben. Doch unerwartet kommt es zu einem weiteren Todesfall, der sie noch genauer hinsehen lässt. Ich mag Ursula Poznanskis Ideen sehr gern. Nicht nur in ihren Jugendbüchern, sondern diesmal auch in ihrer Krimireihe, hat sie einen Blick für gesellschaftliche Entwicklungen und Neuheiten. Denn durch Social Media ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, auch im kriminalistischen Bereich. Die Ermittlungen selbst verlaufen in gewohnten Bahnen und haben doch sehr spannende Momente. Wenn man sich gemeinsam mit Beatrice Kaspary inkognito in dieser Lyrik-Gruppe bewegt, kann man einfach nicht begreifen, warum die Toten in Kontakt zueinander getreten sind. Was hat sie nur bewogen, gemeinsam auf diesen Campingplatz den Tod zu finden? Ist es wirklich so geschehen, wie es der erste Blick vermuten lässt? Oder steckt doch noch etwas anderes dahinter? Die persönliche Ebene spielt auch im zweiten Teil der Kaspary-Wenninger-Reihe in die Ermittlungen hinein. Dieses Mal fand ich das Privatleben allerdings nicht so ausgeprägt und die wenigen Einblicken haben meiner Meinung nach ein rundes Bild ergeben. Zudem wird mir Beatrice Kaspary als Privatperson immer unsympathischer. Sie lebt für ihren Beruf und ihre polizeiliche Tätigkeit, dabei rücken ihre privaten Verpflichtungen schon einmal gern in den Hintergrund. Das ist ein Punkt, den ich sehr gut nachvollziehen kann, allerdings sehe ich nicht ein, warum sie sich so sehr gegen die Hilfe ihres Ex-Manns sträubt. Aber genau deshalb gefällt mir die Protagonistin auch richtig gut, denn eine Figur muss mir nicht sympathisch sein, um mit ihr mitzufiebern, sondern sie muss authentisch wirken. Und genau dieser unlogische Zug haucht der Kommissarin meiner Ansicht nach Leben ein. Die Hintergründe zu den Morden empfand ich als besonders gelungen. Hier spielt jüngere Geschichte rein, die im öffentlichen Bewusstsein schon lange keinen Platz mehr hat, obwohl sie nach wie vor zum Greifen nahe ist. Das Finale an sich war mir etwas zu übertrieben, obwohl es gut zu lesen ist. Mir ist schon bewusst, dass ein Krimi einen Showdown braucht, auch wenn mir dieses übliche Schema F meistens zu viel des Guten ist. Alles in allem hat Ursula Pozanski mit dem zweiten Fall von Kaspary und Wenninger einen wunderbar soliden Krimi mit Lokalkolorit geschrieben, den ich sehr gerne gelesen und an Krimifans weiterempfehlen kann. Bisherige Fälle: 1) Fünf 2) Blinde Vögel 3) Stimmen

2. Band der Beatrice-Kaspary-Reihe
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 15.08.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nahe einem Salzburger Campingplatz werden zwei Leichen aufgefunden, sie stranguliert, er erschossen. Es sieht so aus, als hätte er erst sie und dann sich selbst umgebracht, also einen erweiterten Selbstmord. Wenn nur alle Fälle so leicht und schnell zu lösen wären. Tja, ganz so leicht scheint es nicht, denn... Nahe einem Salzburger Campingplatz werden zwei Leichen aufgefunden, sie stranguliert, er erschossen. Es sieht so aus, als hätte er erst sie und dann sich selbst umgebracht, also einen erweiterten Selbstmord. Wenn nur alle Fälle so leicht und schnell zu lösen wären. Tja, ganz so leicht scheint es nicht, denn Ermittlerin Beatrice Kaspary glaubt nicht an das Bild, wie es sich ihr darstellt. Tatsächlich haben die beiden Toten nichts gemeinsam, denn er ist Österreicher, klein und unscheinbar und sie ist Deutsche, groß und schön. Tatsächlich findet Beatrice doch einen gemeinsamen Nenner zwischen den beiden - eine Facebookgruppe namens "Lyrik lebt". Diese Gruppe ist sehr elitär, fast eine geschlossene Gesellschaft, die sich nur unter ihresgleichen bewegen. Beatrice ahnt, dass in dieser Gruppe die Lösung um das Rätsel der beiden Toten zu finden ist. Unter einem Pseudonym gelingt es ihr, Zutritt zu dieser Gruppe zu erlangen. Doch es ist nicht so leicht, das Vertrauen der Mitglieder zu gewinnen und Beatrice braucht ihr ganzes Feingefühl, um sich der Wahrheit Schritt für Schritt zu nähern ... Der 2. Band der Beatrice-Kaspary-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Leider entsprach das Thema nicht meinen persönlichen Vorlieben, denn ich kann mit Lyrik einfach nichts anfangen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders schön fand ich die inneren Konflikte von Protagonistin Beatrice dargestellt, denn einerseits ist sie eine erfolgreiche Ermittlerin und auf der Suche nach der Wahrheit und auf der anderen Seite ist sie eine alleinerziehende Mutter, die auch für ihren Nachwuchs da sein muss. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen und ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Band der Reihe "Stimmen".