Blumenkinder

Kriminalroman

(4)
In Lüneburg wird die Leiche eines 12-jährigen Mädchens gefunden: wie aufgebahrt liegt sie da, scheinbar friedlich, mit Blumen umkränzt. BKA-Sonderermittlerin Nora Klerner und Profiler Johan Helms unterstützen die Kripo vor Ort bei den Ermittlungen, denn es gibt Parallelen zu einem Mordfall in Tschechien. Auch die Aktivitäten einer obskuren Hippie-Gruppe haben Nora und Johan im Visier. Nora ist sich sicher, dass der Täter aus dem Umfeld des dubiosen Kollektivs stammt. Als ein weiteres Mädchen verschwindet, wird Nora wegen eigenmächtiger Aktionen vom Fall abgezogen. Doch sie ermittelt auf eigene Faust weiter. Denn sie weiß, wenn sie nicht schnell handelt, wird wieder ein »Blumenkind« sterben.
Rezension
»Ein vielversprechendes Debüt«
Portrait
Meike Dannenberg, Jahrgang 1974, studierte angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg. Seit 2003 ist sie freie Journalistin und Literaturredakteurin, seit 2011 verantwortlich für den Bereich Krimi und Kinder- und Jugendbuch beim Magazin BÜCHER. »Blumenkinder« ist ihr Debütroman. Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 464, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641175153
Verlag btb
Verkaufsrang 26.926
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Spannender Krimi zum Mitraten“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Sehr intensiver Ermittlerkrimi, führt von Lüneburg über das Wendland nach Tschechien und zurück. Ein vielschichtiger Plot, zahlreiche Erzählstränge, überraschendes Ende. Macht Spaß. Sehr intensiver Ermittlerkrimi, führt von Lüneburg über das Wendland nach Tschechien und zurück. Ein vielschichtiger Plot, zahlreiche Erzählstränge, überraschendes Ende. Macht Spaß.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
1
1
2
0
0

guter Einstieg, allerdings nicht nachvollziehbares Ende
von Buchwurm am 05.01.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Blumenkinder“ ist ein Debüt der Autorin und der Beginn einer Kriminalreihe um die BKA- Sonderermittlerin Nora Klerner und dem Profiler Johan Helms. In ihren ersten Fall unterstützen sie die Kripo Lüneburg. Ein 12 jähriges Mädchen wurde hier aufgebahrt mit Blumen umkränzt ermordet aufgefunden. Dem ersten Anschein nach ein Ritualmord.... „Blumenkinder“ ist ein Debüt der Autorin und der Beginn einer Kriminalreihe um die BKA- Sonderermittlerin Nora Klerner und dem Profiler Johan Helms. In ihren ersten Fall unterstützen sie die Kripo Lüneburg. Ein 12 jähriges Mädchen wurde hier aufgebahrt mit Blumen umkränzt ermordet aufgefunden. Dem ersten Anschein nach ein Ritualmord. Doch auch in Tschechien wurde ein Mädchen ebenfalls aufgebahrt und mit Blumen geschmückt aufgefunden und wenige Tage später wird in Lüneburg ein weiterer Toter im Wald entdeckt. Dieses Mal handelt es sich um die Leiche eines jungen Mannes. Welche Parallelen gibt es zu diesem Mordfall? Die ersten Verdächtigen sind Mitglieder einer obskuren Hippie-Gruppe. Dann verschwindet ein weiteres Mädchen und die Zeit scheint den Ermittlern davon zu laufen. Meinung: Am Anfang und weit bis über den Mittelteil präsentiert die Autorin ihrem Leser einen in sich stimmigen, gut nachzuvollziehenden und durchaus spannend aufgebauten Krimi. Dann wird zum Ende hin allerdings ein Täter präsentiert, mit dem ich als Leser nicht gerechnet habe, dessen Motiv allerdings plötzlich, wie aus dem Nichts kommt, nicht gut bis gar nicht nachvollziehbar ist und der im Laufe der Vorhandlung nur ganz kurz in einem sehr belanglosen Zusammenhang erwähnt wurde. Alles wirkt wie an den Haaren herbei gezogen und man steht als Leser dann schon etwas verwirrt da. Die beiden Protagonisten werden ein wenig geheimnisumwittert dargestellten, wirken ansonsten glaubwürdig und realistisch. Was ihre Geheimnisse betrifft bleibt der Leser in diesem Band im Dunkeln. Allgemein sind die Protagonisten so noch sehr gut ausbaubar und man kann hier gespannt auf den Folgeband sein. Der Schreibstil ist gut, allerdings an manchen Stellen zu langatmig und weitausholend. Dies mindert den Spannungsfaktor zwar nicht, aber man konnte beim Lesen getrost Seiten überblättern, war immer noch in der Handlung und hatte nichts verpasst. Das sollte bei einem guten Krimi nicht der Fall sein. Fazit: ein guter Einstieg, leider mit einem nicht nachvollziehbaren Ende.

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Super geschrieben, aber Abzüge fürs Ende...
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 03.01.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Blumenkinder" war für mich bis hin zum großen Finale ein beinahe perfekter Krimi, dem ich wahrscheinlich 4,5 Sterne gegeben hätte. Warum es dann doch nur 3,5 Sterne geworden sind, möchte ich jetzt gerne begründen: Die Geschichte ist in meinen Augen sehr originell, vielschichtig und komplex, und dabei im Großen und... "Blumenkinder" war für mich bis hin zum großen Finale ein beinahe perfekter Krimi, dem ich wahrscheinlich 4,5 Sterne gegeben hätte. Warum es dann doch nur 3,5 Sterne geworden sind, möchte ich jetzt gerne begründen: Die Geschichte ist in meinen Augen sehr originell, vielschichtig und komplex, und dabei im Großen und Ganzen auch schlüssig und logisch aufgebaut. Es gibt verschiedene Mordfälle, die vielleicht oder vielleicht auch nicht zusammenhängen, und dementsprechend natürlich eine große Auswahl an Verdächtigen, Hintergrundgeschichten, Ermittlungsansätzen, Tatmotiven, falschen Fährten, kleinen und großen Tragödien... Die Handlung hatte mich schnell gepackt und brachte mich zum Mitfiebern und Miträtseln, ob und wie die Morde zusammenhingen und wer dahinterstecken könnte. Vorhersehbar fand ich das nie, und das ist für mich bei einem Krimi schon die halbe Miete! Jetzt kommt jedoch das ganz große "Aber". ABER die Auflösung am Schluss hat mich dann sehr enttäuscht, aus zweierlei Gründen: Zum Einen hatte ich den Eindruck, dass die Autorin dem Leser nicht wirklich eine faire Chance gibt, anhand von Hinweisen zu erraten, wer-wann-wie-warum tatsächlich hinter den Morden steckt. Und das gehört für mich einfach zu den "Spielregeln" eines guten Krimis! Das Gesamtbild sollte sich aus Bruchstücken des Bekannten zusammensetzen, so dass der Leser es im Rückblick von Grund auf nachvollziehen kann. Hier wird am Ende jedoch vieles völlig überraschend aus dem Hut gezaubert, so dass auch die Ermittler eher von der Wahrheit überrumpelt werden. Zum Anderen erfährt man im Rückblick etwas über den Mörder, was ich vollkommen unglaubwürdig fand. Ich kann es hier nicht genauer erläutern, ohne schon zuviel zu verraten, aber genau diese merkwürdige Entscheidung macht es den Ermittlern im Endeffekt überhaupt möglich, ihn zu schnappen, und deswegen kam es mir zu konstruiert vor. Bis dahin fand ich das Buch wirklich wahnsinnig spannend und hatte es daher auch innerhalb von drei Tagen durch! Aber leider muss ich im Rückblick sagen, dass das Buch zum Teil nur deswegen nicht vorhersehbar ist, weil Hinweise, die zur tatsächlichen Auflösung führen, fast komplett fehlen. (Oder bin ich da so blind?) Die Charaktere haben mir dagegen sehr gut gefallen! Sonderermittlerin Nora Klerner und Fallanalytiker Johan Helms sind beide irgendwie Außenseiter und Sonderlinge, ergeben zusammen jedoch ein gutes Team. (Obwohl ihre Arbeit sie eigentlich nur bis fast zur Lösung führt.) Ich fand sehr spannend, wie ihr Aufgabenbereich bei dieser Ermittlung beschrieben wird, und bei Nora fand ich besonders interessant, wie sie an der Mimik eines Menschen abliest, was in diesem Moment in ihm vorgeht. Gerade Nora bleibt hier allerdings noch ziemlich rätselhaft. Bruchstücke und Albträume verraten dem Leser, dass in ihrer Vergangenheit etwas Schlimmes geschehen sein muss, was dazu führt, dass ihr dieser Fall ganz besonders an die Nieren geht, aber Genaueres wird noch nicht verraten. Vielleicht kommt da noch mehr in weiteren Büchern der Reihe? Jedenfalls fand ich sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere gut beschrieben, glaubhaft und in sich schlüssig. Der Schreibstil ist für einen Krimi meines Erachtens ungewöhnlich, aber er gefiel mir gerade deswegen sehr gut. Vieles wird sehr bildlich, manchmal geradezu lyrisch-atmosphärisch beschrieben, was gut zu Noras ungewöhnlicher Sicht auf das Leben passt, aber es wird nicht übertrieben. Interessant fand ich auch, dass der Krimi zum Teil in einem alternativen Milieu spielt, über das an sonst nur selten liest, irgendwo zwischen Hippietum, Esoterik und Zivilisationsflucht. Fazit: Es gibt Debütromane, von denen man gar nicht so recht glauben mag, dass sie wirklich Erstlingswerke sind, einfach, weil sie so souverän, spannend und unterhaltsam geschrieben sind, dass man dahinter langjährige Erfahrung vermutet. Auch "Blumenkinder" wirkte auf mich so - zumindest bis kurz vor Schluss, wo es dann für mich doch noch ein paar gravierende Abstriche gab. Pluspunkte für Originalität, Spannungsaufbau, Charaktere und Schreibstil, schwerwiegende Abzüge für die Auflösung.

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Die Zeit läuft davon ...
von mabuerele am 01.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„...Und zum ersten Mal ärgerte er sich über Noras distanzierte Art. Sie war wie ein Nebelstreif, wenn man versuchte, sie zu fassen. Selbst dann, wenn man ihr etwas Gutes tun wollte...“ Im Prolog nimmt eine Mutter mit ihrem Kind an einer heilenden Zeremonie teil. Auf das Mädchen aber wirkt die... „...Und zum ersten Mal ärgerte er sich über Noras distanzierte Art. Sie war wie ein Nebelstreif, wenn man versuchte, sie zu fassen. Selbst dann, wenn man ihr etwas Gutes tun wollte...“ Im Prolog nimmt eine Mutter mit ihrem Kind an einer heilenden Zeremonie teil. Auf das Mädchen aber wirkt die Situation verstörend. Nora ist gerade als Beraterin und Sonderermittlerin in Lüneburg angekommen. Hier wurde vor einigen Tagen die Leiche eines Mädchens gefunden. Sie war mit Blumen begrenzt. Nora weiß, dass Saskia, das Mädchen, nicht das erste Opfer ist. Es gab einen ähnlichen Fall in Tschechien. Die Verbindung dorthin soll Nora halten. Auch der Fallanalytiker Johan wird dem Team in Lüneburg zugeteilt. Er soll die Todesfälle theoretisch analysieren. Als im Wald die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird, spitzt sich die Situation zu. Die Autorin hat einen fesselnden und geschickt aufgebauten Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich gut lesen. Es zeichnet sich teilweise durch einen gehobenen Sprachstil aus, doch dazu später mehr. Interessant sind die Charaktere der Protagonisten. Nora kämpft gegen eine innere Angst. Stillstand verträgt sie nicht, sie wechselt gern von einem Kommissariat in ein anderes, je nach dem, wo sie gebraucht wird. Ihre Vergangenheit birgt ein Geheimnis, das ihr Leben nach wie vor überschattet. Johann möchte gern zum Team dazugehören, nicht nur bei der Arbeit. Doch seine Interessen und Gesprächsthemen sind so speziell, dass sich nur wenige dafür begeistern können. Ich mag ihn allerdings. Der Fall entwickelt sich zum Alptraum. Das liegt nicht zuletzt an Rainer Mohns, dem Leiter der Gruppe in Lüneburg. Er lässt sowohl Nora als auch Johan spüren, dass er das Sagen hat, dass er Alleingänge ablehnt, dass er keine anderen Meinungen als seine eigene akzeptiert und dass er eine Erweiterung des Teams für überflüssig hält. Die Zahl der Verdächtigen ist hoch, ein Motiv nicht immer vorhanden. Der Schreibstil ist abwechslungsreich. Für mich ist es ein geschickter Kunstgriff, wie sich Nora und Johan ab und an gegenseitig charakterisieren. Sie kennen sich von einem alten Fall. Obiges Zitat stammt von Johan. Die Autorin versteht den Umgang mit treffenden Sprachbildern. Ihre Metapher geben der Geschichte ein ganz eigenes Gepräge und verstärken die Eindrücke des Geheimnisvollen und Unwirklichen in manchen Situationen. Gut gestaltete Gespräche erweitern den Handlungsrahmen. Ich denke dabei insbesondere an den Dialog von Johan und Nora über die Hintergründe von Kindstötungen. Viel Raum lässt die Autorin für die Emotionen ihrer Protagonisten. Tiefe Trauer, aber auch eine gewisse Resignation kommt zum Ausdruck bei dem Gespräch mit der Mutter des Opfers. Johans angst um Nora weckt seinen Beschützerinstinkt. Ab und an wird auf einen anderen Ort Bezug genommen. Dort lebt Maja mit ihrer Tochter Ronja. Die Mutter hat sich aus dem Leben zurückgezogen. Sie hat Angst um die Tochter, die verstummt ist. Der Spannungsbogen ist gleichbleibend hoch. Dafür sorgen zum einen Noras Alleingänge, zum anderen die Tatsache, dass ein weiteres Opfer verhindert werden muss. Johann bleibt Noras Joker im Hintergrund. Das Cover mit dem Blick über das Dorf wirkt geheimnisvoll. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es lädt zum Mitraten ein und lässt mich alle Irrwege der Kriminalisten mitgehen.

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