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Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

Roman

(74)
A. J. Grayson legt mit seinem Debüt einen düsteren, komplexen Psycho-Thriller um eine Kindesentführung vor, der mit ganz besonderen Drehs aufwartet. Ein Roman um Alptraum und Realität, um dunkelste Erinnerungen und menschliche Abgründe.
Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschließt sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland vordringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint…
Für die Leser von "Girl on the Train", "Gone Girl" und "Shutter Island"
Rezension
Volker Scheufens, Literatur-Experte Thalia:
"Dieser Thriller entfacht einen Strom, der einen hineinzieht in einen albtraumhaften Strudel. Die Sprache, die A. J. Grayson für sein erstaunliches Debüt geschaffen hat, hat etwas Hypnotisches, Poetisches, dann wieder etwas Kaltes und Hartes. Die packende Geschichte um Dylan, der als Kassierer in einem Laden für Naturkost in San Francisco ein monotones Leben führt, hat mich wirklich elektrisiert. Neben seinem öden Leben hat sich dieser Dylan mit seiner Dichtung eine Insel geschaffen. Im Botanischen Garten an einem Teich lässt er sich für seine Dichtung inspirieren. Eines Tages beobachtet er dort die Entführung eines Jungen. Dylan beschließt, den Jungen zu suchen, gerät dabei immer tiefer in eine Geschichte, die sich um häusliche Gewalt dreht. Letzten Endes kommt Dylan auch seiner eigenen dunklen Vergangenheit näher. Mir fällt kein vergleichbarer Thriller ein, der derart souverän zwischen Literatur und hammerharter Kriminalprosa changiert. Meisterhaft!"
Portrait

Ashley Grayson war jahrelang als Dozent und Berater in der Wissenschaft zu Hause, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Er schreibt am liebsten ganz altmodisch mit Stift und Schreibmaschine und betätigt sich außerdem als Komponist. "Boy in the Park" ist sein erster Roman.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30571-3
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 211/134/27 mm
Gewicht 439
Originaltitel The Boy in the Park
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Dylan lebt in seiner eigenen Welt.
Um nicht verletzt zu werden ,hat er sich vor Jahren zurückgezogen.
Er weiß genau, welcher Weg der angenehmste zu seiner Arbeit ist, braucht das Gleichförmige, das immer Gleiche, das nicht verstört.
Plötzlich beginnen Veränderungen.
Um Andere zu retten, muss Dylan aktiv werden, seine mühsam aufgebauten
Dylan lebt in seiner eigenen Welt.
Um nicht verletzt zu werden ,hat er sich vor Jahren zurückgezogen.
Er weiß genau, welcher Weg der angenehmste zu seiner Arbeit ist, braucht das Gleichförmige, das immer Gleiche, das nicht verstört.
Plötzlich beginnen Veränderungen.
Um Andere zu retten, muss Dylan aktiv werden, seine mühsam aufgebauten Sicherheiten riskieren.
Der Roman baut glaubwürdig eine andere Welt auf, in die man hineingezogen wird, bis man beginnt, in dieser Geschichte zu leben.
Unbedingt lesen!

„... dieses Buch möchte man nicht mehr aus der Hand legen...“

Marcella Fatone, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Dylan, der seine Pause immer in einem Park von San Francisco verbringt, beobachtet dort jeden Tag einen kleinen Jungen in den Schatten am Teich. Als dieser am helllichten Tag vor den Augen Dylans entführt wird, entschließt er sich den Vorfall der Polizei zu melden. Doch die weist ihn ab. Deshalb entschließt er auf eigene Faust nach Dylan, der seine Pause immer in einem Park von San Francisco verbringt, beobachtet dort jeden Tag einen kleinen Jungen in den Schatten am Teich. Als dieser am helllichten Tag vor den Augen Dylans entführt wird, entschließt er sich den Vorfall der Polizei zu melden. Doch die weist ihn ab. Deshalb entschließt er auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Die Spur führt in ein kleines Dorf nicht weit von San Francisco. Dylan verstrickt sich immer tiefer in die dunklen Geheimnisse, die sich um den kleinen Jungen ranken…
Friedlich, idyllisch, entspannt, besser könnte man den Beginn dieses Buches nicht beschreiben. Aber diese Atmosphäre hält nicht lange an. Der Autor schickt den Leser in die Welt eines kleinen Jungen, dessen Leben nicht das eines „normalen“ fünfjährigen ist.
Die Handlung setzt sich aus vielen kleinen Teilen zusammen, die auf den ersten Blick keinen Sinn zu ergeben scheinen. Aber aus diesem Grund möchte man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.
Auf jeden Fall ein sehr gelungenes, wenn auch etwas düsteres Werk von A.J. Grayson.
Für die Leser von „Girl on the Train”, “Gone Girl” und “Shutter Island” ist dieses Buch ein Muss!

„>> Der kleine Junge im Park <<“

Tanja Staiger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Dylan verbringt seine Mittagspause am liebsten im nahegelegenen Park. Auf einer abgelegenen Parkbank an einem kleinen Teich, abseits des ganzen Trubels. Jeden Tag erscheint dort ein kleiner Junge, in Latzhose mit leicht verdrecktem T- Shirt. Jeden Tag kommt der Junge aus einem Gebüsch, stippt mit einem Stöckchen aufs Wasser, dreht sich Dylan verbringt seine Mittagspause am liebsten im nahegelegenen Park. Auf einer abgelegenen Parkbank an einem kleinen Teich, abseits des ganzen Trubels. Jeden Tag erscheint dort ein kleiner Junge, in Latzhose mit leicht verdrecktem T- Shirt. Jeden Tag kommt der Junge aus einem Gebüsch, stippt mit einem Stöckchen aufs Wasser, dreht sich um und verschwindet wieder zwischen den Büschen.
Es gehört zu Dylans täglichen Ritual ihn dabei zu beobachten. Doch eines Tages fallen ihm Veränderungen an dem Kleinen auf. Veränderungen die er nicht ignorieren kann...

Unglaublich spannend, mit einem Ende, dass ich nicht erwartet habe!

„Von entspannten Stunden im Park zum aufregenden Roadtrip!“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Dylan, Einwohner von San Francisco, Verkäufer von Nahrungsergänzungmitteln und Liebhaber des Botanischen Gartens ist ein entspannter und symphatischer Typ. Sein Lieblingsplätzchen ist eine Bank im Botanischen Garten mit kleinem Teich, auf dem er idyllisch sein Mittagspäuschen verbringt. Täglich spielt dort auch ein kleiner Junge zur Dylan, Einwohner von San Francisco, Verkäufer von Nahrungsergänzungmitteln und Liebhaber des Botanischen Gartens ist ein entspannter und symphatischer Typ. Sein Lieblingsplätzchen ist eine Bank im Botanischen Garten mit kleinem Teich, auf dem er idyllisch sein Mittagspäuschen verbringt. Täglich spielt dort auch ein kleiner Junge zur selben Zeit und Dylan liebt diese Regelmäßigkeit. Doch plötzlich erscheint der Junge verletzt im Park, verschwindet dann gänzlich und Dylan hält den Verlust des Jungen nicht aus und macht sich auf die Suche. Wir finden Dylan nach und nach in einem aufregenden Roadtrip wieder und gehen seinem Seelenleben nach und nach auf den Grund bis zu einem fulminanten und Finale, in dem auf einmal alle Puzzlesteinchen zusammenpassen.
Ich gebe diesem Roman nur deswegen 3 Sterne, weil ich im Grunde kein Freund von Roadtrips und Verfolgungsjagden bin. Dies sagt nichts über die Qualität des Buches aus. Ich habe den Inhalt in 2 Tagen aufgesogen und dies sagt ja schon viel über den Spannungsbogen aus ;-)

Lisa Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Selten war ich vom Ende eines Buches so überrascht wie in diesem Fall. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Selten war ich vom Ende eines Buches so überrascht wie in diesem Fall. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

Iris Rosenthal, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Die unglaublich packende Story führt in die Abgründe der menschlichen Seele. Was kann ein Kind an Grausamkeiten aushalten und wann spaltet sich die Psyche in eine Traumwelt? Die unglaublich packende Story führt in die Abgründe der menschlichen Seele. Was kann ein Kind an Grausamkeiten aushalten und wann spaltet sich die Psyche in eine Traumwelt?

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Ein fesselnder Roman, in dem nichts ist wie es scheint. Immer wieder werden die Leser auf falsche Fährten gelockt, um am Ende völlig überrascht zu werden. Richtig gut! Ein fesselnder Roman, in dem nichts ist wie es scheint. Immer wieder werden die Leser auf falsche Fährten gelockt, um am Ende völlig überrascht zu werden. Richtig gut!

„Was Menschen anrichten können“

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Mich hat dieses Buch, trotz seiner Längen und trotzdem es irgendwan vorhersehbar war, gepackt. Auch die kurzen Kapitel fand ich sehr angenehm. Was auch dazu geführt hat, dass ich es auch während besagter Längen nicht aus der Hand gelegt habe. Es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen! Mich hat dieses Buch, trotz seiner Längen und trotzdem es irgendwan vorhersehbar war, gepackt. Auch die kurzen Kapitel fand ich sehr angenehm. Was auch dazu geführt hat, dass ich es auch während besagter Längen nicht aus der Hand gelegt habe. Es lohnt sich auf jeden Fall zu lesen!

Marianne Boron, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein spannender Thriller, der nicht aus der Hand gelegt werden kann. Thematisiert werden hier Kindesmissbrauch und die Tiefe der menschlichen Psyche. Klare Leseempfehlung! Ein spannender Thriller, der nicht aus der Hand gelegt werden kann. Thematisiert werden hier Kindesmissbrauch und die Tiefe der menschlichen Psyche. Klare Leseempfehlung!

Maximiliane Lütge-Varney, Thalia-Buchhandlung Essen

Boy in the Park bleibt spannend bis zur letzten Seite. Bis zuletzt konnte mich Grayson an der Nase herumführen, ohne das das Ende konstruiert wirkt. Absolut lesenswert! Boy in the Park bleibt spannend bis zur letzten Seite. Bis zuletzt konnte mich Grayson an der Nase herumführen, ohne das das Ende konstruiert wirkt. Absolut lesenswert!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
74 Bewertungen
Übersicht
36
22
8
7
1

Nichts ist, wie es scheint...
von Diamondgirl aus Stolberg am 01.08.2016

Zunächst zum Cover: Es gefällt mir ausgesprochen gut, da es die Stimmung des Buches gut zum Ausdruck bringt. Dylan verbringt regelmäßig seine Mittagspause im Park an einem Teich und versucht sich dort als Dichter. Fast täglich sieht er dort einen Jungen in Latzhose, der mit einem Stock am steht Teich... Zunächst zum Cover: Es gefällt mir ausgesprochen gut, da es die Stimmung des Buches gut zum Ausdruck bringt. Dylan verbringt regelmäßig seine Mittagspause im Park an einem Teich und versucht sich dort als Dichter. Fast täglich sieht er dort einen Jungen in Latzhose, der mit einem Stock am steht Teich steht. Irgendwann nimmt er wahr, dass der Junge verletzt ist und auch, dass ihn jemand vom Teich wegzerrt. Er sucht nach Spuren und meldet den Vorfall der Polizei. Die fertigt ihn recht routinemäßig ab, da sie ja auch nicht weiß, nach wem sie denn überhaupt suchen soll. Daher begibt sich Dylan auf eigene Faust auf die Suche nach dem Jungen ... Im weiteren Verlauf der Geschichte legt der Autor einzelne Handlungspfade an, die anfänglich für Verwirrung sorgen, weil sie erstmal nichts miteinander zu tun haben. Gegen Ende des Buchs fügen sich die Puzzleteile aber sehr schlüssig zusammen und mancher Leser wird verblüfft sein über die Auflösung und erstaunt, wie gut der Autor mit dem Leser gespielt hat. Der Autor schreibt in kurzen Kapiteln und in einer anschaulichen Sprache. Das Buch zieht den Leser in das Labyrinth der Verwirrungen hinein und entlässt ihn mit einem überraschenden Ende. Fazit: Ein sehr empfehlenswertes, intelligent konstruiertes Buch, in dem nichts ist, wie es scheint.

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2 0
Der kleine Junge im Park verharrt verloren
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 08.03.2017

Ich bin verwirrt. Im Rückblick finde ich den Klappentext mehr als ein bisschen irreführend. Manches stimmt schlicht und einfach nicht ganz (so tappt die Polizei zum Beispiel nicht im Dunkeln, sondern glaubt aus verständlichen Gründen gar nicht erst an ein Verbrechen), aber vor allem lässt der Text das Buch klingen... Ich bin verwirrt. Im Rückblick finde ich den Klappentext mehr als ein bisschen irreführend. Manches stimmt schlicht und einfach nicht ganz (so tappt die Polizei zum Beispiel nicht im Dunkeln, sondern glaubt aus verständlichen Gründen gar nicht erst an ein Verbrechen), aber vor allem lässt der Text das Buch klingen wie einen typischen Psychothriller. Und in meinen Augen ist es kein typischer Psychothriller, weil es gar kein Psychothriller ist. Womit ich allerdings nicht sagen möchte, dass es nicht spannend wäre, oder schlecht geschrieben, oder aus anderen Gründen nicht gut. Und wenn ich ehrlich bin, wüsste ich auch nicht, wie ich einen besseren Klappentext hätte schreiben sollen. Tatsächlich ist das Buch so ungewöhnlich und so schwierig in ein Genre einzuordnen, dass ich gar nicht recht weiß, wie ich es rezensieren soll, ohne schon zu viel zu verraten und damit die Wirkung zu schmälern. Oh, Dilemma. Der Verlag sagt auf seiner Webseite über dieses Buch: »Ein komplexer psychologischer Spannungs-Roman um Alptraum und Realität, dunkelste Erinnerungen und menschliche Abgründe.« Und genau darauf muss man sich einlassen. Der Autor spielt mit den Erwartungen des Lesers - man kann sich nie darauf verlassen, dass die Dinge so sind, wie sie erscheinen, und man muss schnell feststellen, dass man auch Dylan nicht blind vertrauen kann. Denn der verliert selber immer mehr den Halt, weiß nicht mehr, was wahr ist und was Einbildung, was Gegenwart und was Erinnerung. Seine Erzählung wird außerdem immer wieder unterbrochen von Vernehmungsprotokollen eines Mörders, der offensichtlich schon komplett jeden Bezug zur Realität verloren hat. Wie es dem Autor dennoch gelingt, aus zunehmend surrealen Bruchstücken eine in sich schlüssige Geschichte zusammenzusetzen, ist eine echte Meisterleistung. Durchgehend spannend, manchmal schockierend, oft poetisch, immer unglaublich originell. Das Ende hat mich durch und durch überrascht, und dennoch ist es im Rückblick vielleicht das einzig mögliche. Ein Teil der Spannung entsteht natürlich aus Fragen, die man sich auch in einem typischen Thriller stellen würde: wo ist der Junge, wer hat ihn entführt, wird er sterben müssen...? Aber viel der Spannung entsteht auch daraus, dass man als Leser zunehmend verunsichert feststellt, dass diese Fragen nicht die entscheidenden sind, und auf die Auflösung hinfiebert. Das Ganze ist wie ein 368 Seiten währender Traum, der zunehmend zum Albtraum wird, und man will aufwachen - aber erst will man die Wahrheit erfahren. Dylan begegnet dem Leser als harmloser, gutmütiger Mensch. Sein Job ist langweilig und wenig erfüllend, aber in der Mittagspause geht er in den Park und setzt sich auf seine Lieblingsbank an einem kleinen Teich. Jeden Tag um die gleiche Zeit tritt dort ein kleiner Junge aus dem Dickicht, steht eine Weile stumm am Ufer und verschwindet wieder. Für Dylan ist es SEIN Park. SEINE Bank. SEIN Teich. SEIN Junge. Er sieht sich selbst als Dichter, obwohl er seine Gedichte nicht veröffentlicht oder überhaupt mal jemandem gezeigt hat. Er war mir direkt sympathisch, und obwohl ich mein Bild von ihm im Laufe des Buches immer wieder anpassen musste, habe ich doch immer mit ihm mitgefiebert und mit ihm mitgelitten. Ich hatte das Gefühl, sein Wesen bis ins Innerste zu begreifen und ihn gleichzeitig überhaupt nicht zu kennen. Auch das ist ein Kunststück. Den Schreibstil fand ich phänomenal. Dylan, der selbsternannte Dichter, findet großartige Worte für seine Geschichte. Schöne, lyrische Worte für sein kleines Paradies und die Schönheit der Natur. Grausame, erschütternde Worte für die Gewalt und das Leid. Wie gesagt, ich bin verwirrt - aber ich bin auch beeindruckt. Das Buch macht es dem Leser vielleicht nicht immer einfach, aber es lohnt sich. Fazit: Ein Junge geht verloren. Ein Mann geht ihn suchen und verliert sich selbst. Wenn man sich von allen Erwartungen verabschiedet, ist das eine sehr originelle Geschichte mit viel Tiefgang, unzähligen Wendungen und einem so ungewöhnlichen wie unabwendbaren Ende. Es ist vielleicht kein Thriller, aber dennoch psychologische Spannung vom Allerfeinsten. Das Buch wird mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben, und ich bereue nicht, es gelesen zu haben, obwohl ich etwas ganz anderes erwartet hatte.Wer Gillian Flynn und ihre schwierigen, unzuverlässigen Heldinnen mag, wird vielleicht auch Dylan Aaronson mögen. Und wem Paula Hawkins' "Girl on the Train" gefiel, der sollte es auch mal mit "Boy in the Park" versuchen.

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Nicht alles was man sieht ist da und nicht alles was man fühlt vorhanden.
von einer Kundin/einem Kunden aus Spiesen-Elversberg am 21.02.2017

Zitat:“ Im richtigen Leben kann nicht immer alles mit allem zusammen passen. Es kommt immer so viel zusammen.“ Dylan geht jeden Mittag nach deiner Arbeit spazieren. Im Park an einen Teich, wo er Gedichte schreibt. Jeden Mittag sieht er einen kleinen Jungen, der alleine mit einem Stock an dem Gewässer... Zitat:“ Im richtigen Leben kann nicht immer alles mit allem zusammen passen. Es kommt immer so viel zusammen.“ Dylan geht jeden Mittag nach deiner Arbeit spazieren. Im Park an einen Teich, wo er Gedichte schreibt. Jeden Mittag sieht er einen kleinen Jungen, der alleine mit einem Stock an dem Gewässer spielt Punkt doch plötzlich verändert sich das Bild, der Junge hat blutende stellen und blaue Flecken. Bis er eines Tages gar nicht mehr kommt,Dylan macht sich auf die Suche und findet was unmöglich scheint. Ein Psychothriller der ruhigen Sorte, der mit Worten Bilder malt und über diese Bilder zu der Lösung des Rätsels führt. Dieses Buch entfaltet sich erst mit der Zeit man muss es wirken lassen, kein Buch zum durch hasten.Lässt man seine Wirkung zu wird man aber viel Spaß damit haben und noch mehr zum Nachdenken. Überraschend, anders, bewegend.

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