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Brüder und Schwestern

Roman

(7)
Willy Werchow ist Direktor einer großen SED-eigenen Druckerei in der thüringischen Provinz. Zähneknirschend fügt er sich den Vorgaben der Partei, geht mehr und mehr Kompromisse ein. Mit seiner Frau und den drei Kindern Britta, Erik und Matti gerät er in einen Strudel von Konflikten. Ob durch die Zwänge des politischen Systems der DDR, ob durch persönliche Fehltritte – die Familie droht auseinanderzubrechen. „Brüder und Schwestern“ ist ein großes deutsches Gesellschaftspanorama, das bis in den letzten Winkel voller Leben steckt. Die ungleichen Ängste, Hoffnungen und Träume der Werchows kulminieren in den Ereignissen von 1989. Doch ihre Geschichte ist damit noch lange nicht zu Ende.
Portrait
Birk Meinhardt, 1959 in Berlin geboren, war Sportjournalist bei verschiedenen Zeitungen und Reporter bei der Süddeutschen Zeitung. Er erhielt zweimal den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Er lebt als Schriftsteller bei Berlin. Bei Hanser erschien 2013 der Roman Brüder und Schwestern (Die Jahre 1973-1989), es folgte 2017 der Roman Brüder und Schwestern (Die Jahre 1989-2001).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 704 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783446242692
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
eBook
14,99
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„Brüder und Schwestern“

Damian Wischnewsky

Ein erstklassiger Familienroman, der sich mit der deutschen Teilung beschäftigt. Tolle Figuren, eine spannungs- und konfliktreiche Handlung, sowie nicht zuletzt eine ganz feine Sprache machen die Lektüre zu einer reinen Freude. Und noch besser: der zweite Band, der den Bogen zur Wiedervereinigung schlägt ist kürzlich ebenfalls erschienen! Ein erstklassiger Familienroman, der sich mit der deutschen Teilung beschäftigt. Tolle Figuren, eine spannungs- und konfliktreiche Handlung, sowie nicht zuletzt eine ganz feine Sprache machen die Lektüre zu einer reinen Freude. Und noch besser: der zweite Band, der den Bogen zur Wiedervereinigung schlägt ist kürzlich ebenfalls erschienen!

„DDR Geschichte(n) mit Wiedererkennungswert“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Mehrmals habe ich mich im Verlauf der 700 (!) Seiten gefragt, ob ich das Lesen dieses gewaltigen und ausschweifenden Romans nicht beenden sollte. Dass ich bis zum Ende „durchgehalten“ habe liegt wohl auch daran, dass das Geschehen zum großen Teil in meiner Thüringer Heimat spielt und ich mich bei der Lektüre des Öfteren an kleine, fast vergessene Begebenheiten erinnern konnte. Die Werbung im DDR Fernsehen, der Handel mit Plusauflagen und Improvisationen in den Zeiten des Mangels sind Teil auch meiner eigenen Vergangenheit, die der Autor mit gewaltiger Detailfreude anhand von Lebensläufen einer Familie in die Erinnerung zurückruft. Leider aber fehlt dem Text dabei jegliche literarische Tiefe. Vor allem zu Beginn habe ich mich an eine Provinzposse erinnert gefühlt. Das Geschehen zerfranst, die Dialekte nerven, eingeführte Personen „verschwinden“, und das Buch im Buch war selbst mir dann endgültig zu viel. Trotzdem aber gelingt es Meinhardt, ein Alltagspanorama der kleinen Leute in der DDR zu zeichnen, das von seiner Sachkenntnis und dem Spaß am Fabulieren zeugt. So bin ich Willy und seinen Kindern letztlich doch mit Anteilnahme, zum Teil angestrengt, auch amüsiert und teilweise betroffen bis zum Ende gefolgt. Mehrmals habe ich mich im Verlauf der 700 (!) Seiten gefragt, ob ich das Lesen dieses gewaltigen und ausschweifenden Romans nicht beenden sollte. Dass ich bis zum Ende „durchgehalten“ habe liegt wohl auch daran, dass das Geschehen zum großen Teil in meiner Thüringer Heimat spielt und ich mich bei der Lektüre des Öfteren an kleine, fast vergessene Begebenheiten erinnern konnte. Die Werbung im DDR Fernsehen, der Handel mit Plusauflagen und Improvisationen in den Zeiten des Mangels sind Teil auch meiner eigenen Vergangenheit, die der Autor mit gewaltiger Detailfreude anhand von Lebensläufen einer Familie in die Erinnerung zurückruft. Leider aber fehlt dem Text dabei jegliche literarische Tiefe. Vor allem zu Beginn habe ich mich an eine Provinzposse erinnert gefühlt. Das Geschehen zerfranst, die Dialekte nerven, eingeführte Personen „verschwinden“, und das Buch im Buch war selbst mir dann endgültig zu viel. Trotzdem aber gelingt es Meinhardt, ein Alltagspanorama der kleinen Leute in der DDR zu zeichnen, das von seiner Sachkenntnis und dem Spaß am Fabulieren zeugt. So bin ich Willy und seinen Kindern letztlich doch mit Anteilnahme, zum Teil angestrengt, auch amüsiert und teilweise betroffen bis zum Ende gefolgt.

„Thüringsche Provinz“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Absolut lesenswert ist diese üppig angelegte Familiensaga aus DDR Zeiten, die nach dem Krieg beginnt und bis zum Wendepunkt 1989 angelegt ist..Ähnlich wie im TURM von Tellkamp geht es um die gesellschaftliche und politische Situation der Menschen , doch im BRÜDER UND SCHWESTERN finden wir die kleinen, einfachen Leute vor !Im Mittelpunkt steht Willy Werchow, Direktor einer Druckerei und seine Familie.Das sind: Ruth, die schwer von Kriegszeiten traumatisierte Ehefrau,Tochter Britta, die von der Schule fliegt und zum Zirkus geht, der rebellische und nachdenkliche Sohn Matti und Erik der den Verhältnissen eher angepasste Spross. Veronika, Willys Geliebte mit der gemeinsamen heimlichen Tochter und Bernhard , der in Bayern lebende Bruder vervollständigen das Bild und veranschaulichen das leicht subversive Klima in den Alltagsszenen der Durchschnittsexistenzen in dieser Kleinstadt.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, die Figuren sind voller Tiefe , sie sprechen frei weg und vermitteln so diese andere Welt in allen Schattierungen recht deutlich. Das Ende war leider für mich sehr abrupt, allerdings lässt mich das - WIRD FORTGESETZT- als allerletzten Satz doch auf Weiteres hoffen ...
Absolut lesenswert ist diese üppig angelegte Familiensaga aus DDR Zeiten, die nach dem Krieg beginnt und bis zum Wendepunkt 1989 angelegt ist..Ähnlich wie im TURM von Tellkamp geht es um die gesellschaftliche und politische Situation der Menschen , doch im BRÜDER UND SCHWESTERN finden wir die kleinen, einfachen Leute vor !Im Mittelpunkt steht Willy Werchow, Direktor einer Druckerei und seine Familie.Das sind: Ruth, die schwer von Kriegszeiten traumatisierte Ehefrau,Tochter Britta, die von der Schule fliegt und zum Zirkus geht, der rebellische und nachdenkliche Sohn Matti und Erik der den Verhältnissen eher angepasste Spross. Veronika, Willys Geliebte mit der gemeinsamen heimlichen Tochter und Bernhard , der in Bayern lebende Bruder vervollständigen das Bild und veranschaulichen das leicht subversive Klima in den Alltagsszenen der Durchschnittsexistenzen in dieser Kleinstadt.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, die Figuren sind voller Tiefe , sie sprechen frei weg und vermitteln so diese andere Welt in allen Schattierungen recht deutlich. Das Ende war leider für mich sehr abrupt, allerdings lässt mich das - WIRD FORTGESETZT- als allerletzten Satz doch auf Weiteres hoffen ...

„DDR Familiengeschichte“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Britta, Matti und Erik drei Geschwister deren Geschichte vom Erwachsenwerden in den 1970er Jahren beginnt. Britta landet beim Zirkus, Matti wird Flußschiffer, Erik will zum Außenhandel.
Eine gut lesbare Familiengeschichte, unterhaltsam, lässt 15 Jahre DDR Revue passieren.
Mir hat es sehr gut gefallen.
Britta, Matti und Erik drei Geschwister deren Geschichte vom Erwachsenwerden in den 1970er Jahren beginnt. Britta landet beim Zirkus, Matti wird Flußschiffer, Erik will zum Außenhandel.
Eine gut lesbare Familiengeschichte, unterhaltsam, lässt 15 Jahre DDR Revue passieren.
Mir hat es sehr gut gefallen.

„Brüder und Schwestern“

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

Dieser großartige, hoch interessante, niemals langweilige Roman liegt genau zwischen dem doch recht anspruchsvollen Tellkamp und dem eher unterhaltsamen Ruge. Ein DDR-Roman für jeden, sehr knackig geschrieben. Herzlichen Dank Herrn Meinhardt für dieses Buch! Dieser großartige, hoch interessante, niemals langweilige Roman liegt genau zwischen dem doch recht anspruchsvollen Tellkamp und dem eher unterhaltsamen Ruge. Ein DDR-Roman für jeden, sehr knackig geschrieben. Herzlichen Dank Herrn Meinhardt für dieses Buch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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2
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0

Brüder und Schwestern. Ein untergegangenes Land.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 31.07.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Um einem so umfangreichen Roman wie „Brüder und Schwestern“ von Birk Meinhardt gerecht zu werden, bedarf es meines Erachtens einiger besonderer schriftstellerischer Fähigkeiten. Leider muss ich sagen, dass ich mich durch manche Passagen habe richtig durchquälen müssen. Jedoch nach Beendigung der Lektüre kann ich... Um einem so umfangreichen Roman wie „Brüder und Schwestern“ von Birk Meinhardt gerecht zu werden, bedarf es meines Erachtens einiger besonderer schriftstellerischer Fähigkeiten. Leider muss ich sagen, dass ich mich durch manche Passagen habe richtig durchquälen müssen. Jedoch nach Beendigung der Lektüre kann ich dennoch sagen, dass es sich lohnt. Nur ist es kein Werk dass man mal so zwischendurch zu Hand nimmt. Man sollte sich schon Zeit lassen und an der jüngsten Vergangenheit deutscher Geschichte interessiert sein und nicht vergessen, dass wir trotz Teilung immer ein Volk waren und sind. Der Roman umfasst die Jahre 1973 – 1989 in der damaligen DDR. Willy Werhow betreibt eine Druckerei in Thüringen. Den Vorgaben von oben kommt er mehr oder weniger gerne nach. Aber nicht nur im geschäftlichen Bereich läuft nicht alles so wie es sein müsste, nein auch privat liegt da so einiges im Argen. Nicht nur dass Werhow ein Geheimnis mit sich trägt, dass ihn belastet, vor allem seine drei Kinder könnten unterschiedlich nicht sein. Britta seine Tochter wird wegen staatsfeindliche Äußerungen von der Schule verwiesen und verdingt sich beim Zirkus. Erik der Bruder distanziert sich von seiner Schwester, obwohl er deren Einstellung teilt um weiterhin studieren zu können und da ist noch Matti, der Träumer, er verfolgt seine eigenen Ideen von Gut und Böse, scheitert jedoch letztendlich. Die Familie Werhow spiegelt mit seiner eigenen Geschichte die vielen anderen, nicht selten tragischen Schicksale vieler Menschen aus einem untergegangenen Landes wider. Das Buch endet mit dem Satz :wird fortgesetzt: Dann warte ich halt und bin doch sehr gespannt wie es weitergeht. Birk Meinhardt ist in Berlin geboren und hat als Sportjournalist bei verschiedenen Zeitungen gearbeitet. Er erhielt den Egon-Erwin-Kirsch-Preis und lebt in Berlin.