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Bürgerlich, christlich, sucht ...

Biete Meinung statt Mitte

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Die Geschichte Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg ist eine Erfolgsgeschichte. Das Land der Dichter und Denker steht bestens da: Nie waren so viele Menschen sozialversicherungspflichtig in Lohn und Brot, nie war das durchschnittliche Einkommen der Bürger so hoch, nie standen Bürgerrechte, Datenschutz, bewusstes und gesundes Leben so hoch im Kurs wie heute. Die Wirtschaft brummt, es herrscht Frieden, die Auftragsbücher der Unternehmen sind voll.
Dennoch haben viele Deutsche das Privileg, in diesem Staat zu leben, zu schätzen verlernt. Warum? Klaus Kelle, seit über 30 Jahren Journalist in Deutschland, hat ein Wut-Buch geschrieben. Warum verachten so viele Bürger dieses Land, seine Institutionen und Repräsentanten? Warum sind immer weniger Menschen bereit, sich für Deutschland und seine Bürger zu engagieren? Ein Land, das weltweit berühmt ist für seine Organisationsfähigkeit, den Fleiß und die gute Bildung seiner Bürger, für Werte wie Anstand und Zuverlässigkeit, gibt sich zunehmend auf. Traditionsreiche Parteien sind auf rasender Talfahrt. Deutschland steht am Scheidepunkt. Wir schaffen das? Das ist noch längst nicht entschieden.
Portrait
Klaus Kelle, geboren 1959 in Bad Salzuflen. Ausbildung zum Redakteur, Redaktionsleiter der „Hamburger Morgenpost“ in Bremen, Stellvertretender Chefredakteur bei Berlins erstem privaten Radiosender „Hundert,6“, Chefredakteur des Berliner Rundfunks, Moderator Sat.1-„Kreuzfeuer“ (Regional Berlin-Brandenburg), Chefredakteur der „SonntagsZeitung“ (Freiburg), Chefredakteur „20 Minuten“ (Köln), Stellvertretender Redaktionsleiter BILD NRW, seit 2007 Geschäftsführer der Medien-Agentur „KelleCOM“ in Krefeld. Regelmäßig Autor bei „Focus Online“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 16.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03848-107-2
Verlag Fontis- Brunnen Basel
Maße (L/B/H) 205/128/20 mm
Gewicht 312
Auflage 1
Buch (Klappenbroschur)
15,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Wir schaffen das! Schaffen wir das?
von LEXI am 03.09.2017

Der deutsche Journalist, Publizist und Medienunternehmer Klaus Kelle befasst sich in seiner Neuerscheinung „Bürgerlich, christlich, sucht…“ mit der Entfremdung der bürgerlichen Mitte von ihren Parteien, vom Staat und seinen politischen Repräsentanten. Er macht alles, was derzeit in die falsche Richtung geht, zu einem Thema dieses über 250 Seiten zählenden... Der deutsche Journalist, Publizist und Medienunternehmer Klaus Kelle befasst sich in seiner Neuerscheinung „Bürgerlich, christlich, sucht…“ mit der Entfremdung der bürgerlichen Mitte von ihren Parteien, vom Staat und seinen politischen Repräsentanten. Er macht alles, was derzeit in die falsche Richtung geht, zu einem Thema dieses über 250 Seiten zählenden und zwölf Kapitel umfassenden Buches. Der Autor geht unter anderem auf die latent wachsende Bedrohung unserer Freiheit, den Verlust der Werte, dem Vertrauensverlust etablierter Medien und den Großangriff auf die traditionelle Familie durch die Gendertheologie ein. Auch der Politik wird großzügig Raum gegeben – Klaus Kelle beschäftigt sich mit dem Verhalten der einzelnen Parteien und deren Repräsentanten. Ein Abschnitt dieses Buches ist verschiedenen terroristischen Angriffen gewidmet, wo seit den Terroranschlägen am 11. September 2001 der IS „als größte Selbstmörder-Veranstaltung auf diesem Planeten“ auch in Europa Angst und Schrecken verbreitet. Der Autor prangert das Versagen von Staat und Polizei an und hinterfragt die Grenzöffnung im September 2015, die als „Merkels Grenzöffnung“ und „zweiter Mauerfall“ bekannt wurde. Als Journalist weiß er auch um die Macht der Medien und befasst sich zudem mit dem Einfluss des Internets und sozialer Plattformen. Klaus Kelle ist ehemaliger evangelischer und zur katholischen Kirche konvertierter Christ. Er widmet sich unter anderem auch dem Versagen des Verwaltungskirchenapparates und stellt fest, dass immer mehr andere Religionen es schaffen, Fuß zu fassen. Ein äußerst interessanter Abschnitt dieses Buches waren die Ausführungen des Autors über die aktuellen Entwicklungen des Christentums und der katholischen Kirche. Durch die Wiedergabe eines Telefonats einer Bürgerin mit einer Polizeiwache veranschaulicht er den Niedergang des christlichen Glaubens in Deutschland. Doch Klaus Kelle beschränkt sich nicht nur auf ein kritisches Beobachten. In seinem letzten Kapitel lässt er seinen Gedanken freien Lauf und liefert eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge unter der Kapitelüberschrift „Was ich ändern würde“. Die optische Gestaltung des Covers ist originell und zum Beruf des Autors passend - der Buchtitel wurde auf einer fiktiven Zeitungsseite in schwarz-weißer Optik mit einem Farbstift eingekreist dargestellt. Zwischen den einzelnen Buchkapiteln befindet sich jeweils ein ganzseitiges Zitat in Fettdruck. Es handelt sich hierbei um eine kritische Fragestellung des Autors, die sich auf das Thema im nächsten Abschnitt bezieht. Ich möchte zudem auch die lesefreundliche Schriftgröße und den angenehmen Zeilenabstand hervorheben, die abgesehen vom höchst interessanten Inhalt ebenfalls zu einem uneingeschränkten Lesevergnügen beitrugen. Fazit: „“Bürgerlich, christlich, sucht…“ war eine sehr interessante, vielseitige und aus der Sicht eines deutschen Journalisten geschriebene Abhandlung über brandaktuelle Probleme. Der Autor hinterfragt kritisch, befasst sich mit sensiblen Themen, weist auf Missstände hin, liefert aber auch Ansätze zur möglichen Veränderung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Bürgerlich, christlich, sucht...
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 10.05.2017

Schon der Schule hat mir mein Klassenlehrer eingetrichtert: „Interessiere dich für Politik! Lies die Zeitung!“. Zugegeben, diese Aufforderung stößt bei jugendlichen Ohren nicht unbedingt auf große Resonanz und jahrelang bestand mein politisches Engagement einzig darin meiner staatsbürgerlichen Pflicht an der Wahlurne nachzukommen. Seit ich wählen gehen darf tue ich... Schon der Schule hat mir mein Klassenlehrer eingetrichtert: „Interessiere dich für Politik! Lies die Zeitung!“. Zugegeben, diese Aufforderung stößt bei jugendlichen Ohren nicht unbedingt auf große Resonanz und jahrelang bestand mein politisches Engagement einzig darin meiner staatsbürgerlichen Pflicht an der Wahlurne nachzukommen. Seit ich wählen gehen darf tue ich das, weil ich mir sage, meckern darf ich hinterher nur, wenn ich auch gewählt habe. Das war es dann aber schon zum Thema „ich gestalte meine Gesellschaft aktiv mit“. Seit einigen Jahren ändert sich das unmerklich aber stetig, nicht zuletzt weil sich im Bekannten- und Freundeskreis plötzlich Stimmen und Meinungen erheben, die mich erschrecken, manches Mal sogar bis ins Mark erschüttern und dazu führen, dass ich mich immer eindrücklicher frage „Wo stehe ich politisch eigentlich?“. Durch eine Leserunde wurde ich auf „Bürgerlich, christlich, sucht“ aufmerksam und der Untertitel „Biete Meinung statt Mitte“ hat mich recht schnell angesprochen. Da Lesen schon immer meine bevorzugte Art der Informationsbeschaffung zur Meinungsbildung war, war der Griff zum Buch schnell beschlossene Sache. Auf dem Klappentext heißt es: „Dieses Buch ist die subjektive Sicht eines Bürgerlichen und Christen…“ und der Autor Klaus Kelle, der seit über dreißig Jahren als Journalist tätig ist, bezeichnet sich selbst was seine politische Grundhaltung betrifft als Konservativen. Das Buch deckt auf seinen etwas über 250 Seiten alles ab, was den letzten Jahren bzw. fast täglich wohl schon jedem Bundesbürger in gleicher oder ähnlicher Form durch den Kopf gegangen ist und legt meist den sprichwörtlichen Finger direkt in die Wunde. Da geht es um die Sicherheit, unsere Identität als Deutsche, die Politik, unseren Rechtsstaat, Flüchtlingspolitik, die Kirchen, die Medien, die Familie und vieles mehr. Ich gebe zu, dass ich bei einigen kleinen Punkten nicht immer der Meinung des Autors bin, aber bei der überwiegenden Mehrheit kann ich nur sagen, dass mir das Buch wirklich aus der Seele spricht. Besonders begeistert mich der klare und schnörkellose Schreibstil, der ein Verständnis des Buchs leicht macht und mich von der ersten Seite an mitgenommen hat. Wer sich eine (politische) Meinung bilden will und dazu ein gut verständliches Buch möchte, dass auf leere, platte und unverständliche Worthülsen verzichtet, dem sei „Bürgerlich, christlich, sucht…“ ans Leserherz gelegt und alle anderen, sollten es sowieso lesen, damit sie wenigstens wissen, wovon sie reden oder worüber sie meckern.

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Eine starke und gut begründete Meinung
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 30.04.2017

Zum Wahljahr 2017 hat sich der Journalist Klaus Kelle intensiv mit schwierigen Themen wie Flüchtlingspolitik, Terror und politischen Fehlentscheidungen beschäftigt. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, reflektiert er die aktuelle Situation in Deutschland und spricht dabei offen schwerwiegende Probleme an. Mich hat Klaus Kelle mit diesem Sachbuch gepackt.... Zum Wahljahr 2017 hat sich der Journalist Klaus Kelle intensiv mit schwierigen Themen wie Flüchtlingspolitik, Terror und politischen Fehlentscheidungen beschäftigt. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, reflektiert er die aktuelle Situation in Deutschland und spricht dabei offen schwerwiegende Probleme an. Mich hat Klaus Kelle mit diesem Sachbuch gepackt. Er hat gut recherchiert und belegt seine Aussagen mit vielen Beispielen, die er selbst erlebt hat. Ins Visier gelangen dabei nicht nur Politiker wie unsere Bundeskanzlerin, sondern auch die Medien, welche häufig nur einseitig berichten und bestimmte Aspekte einfach weglassen und beschönigen. Es wird aber nicht nur kritisiert, sondern auch sehr differenziert dargelegt, dass man nicht alles und jeden über einen Kamm scheren kann. Zum Beispiel berichtet er von seinen eigenen sehr positiven Erfahrungen mit Flüchtlingen, aber konfrontiert den Leser auch mit den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln, bei der der Staat offensichtlich versagt hat. Was mich bei Klaus Kelle besonders beeindruckt, ist seine Offenheit und sein Mut, wirklich und ohne sie herunterzuspielen, die Probleme und Fehlentscheidungen unseres Landes direkt und klar auszusprechen. Deutlich zu Tage tritt dabei seine eigene konservative und christliche Haltung, die er auch immer wieder begründet. Auch wenn ich persönlich nicht alles so sehe wie er, hat mich seine starke Meinung zu bestimmten Themen sehr nachdenklich gemacht. Ich denke, dieses Buch sollte jeder lesen, bevor er dieses Jahr zur Wahl geht. Insgesamt hat mich dieses Sachbuch gefesselt, oft mit gut belegten Fakten schockiert und zum Nachdenken gebracht. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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