Canal Grande

Roman. Ausgezeichnet mit dem Finlandia-Preis 2001

(3)
Fünf Finnen und ein Sanierungsfall

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen.

Was geschieht, wenn fünf Finnen im Auftrag der UNESCO nach Venedig reisen, um die Stadt vor dem Versinken zu retten? Nun, es geschieht eine ganze Menge Unsinn. Urkomisch, intelligent, voller Anspielungen auf Literatur, Kunst und Kultur: „Canal Grande“ ist ein fesselnder Roman und eine unterhaltsame Auseinandersetzung nicht nur mit Venedig, sondern auch mit den Finnen und der abendländischen Kultur.

Rezension
"Ein köstlicher Venedigroman!" Buchkultur
Portrait
Hannu Raittila, geb. 1956, gilt als einer der interessantesten und wichtigsten Autoren Finnlands. Man kennt ihn als Verfasser von Kolumnen, Hörspielen, Drehbüchern, Erzählungen und mehreren Romanen.
Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Espoo, Finnland. Er unterrichtete an den Universitäten München und Helsinki; 1997 erhielt er das Münchner Literaturstipendium für Übersetzung, 2001 den Staatlichen finnischen Übersetzerpreis. Unter anderem übertrug er Werke von Hannu Raittila, Ilkka Remes, Kari Hotakainen, Markku Ropponen, Petri Tamminen und Daniel Katz ins Deutsche. Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels ist Stefan Mosters erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 473
Erscheinungsdatum 06.04.2009
Sprache Deutsch, Finnisch
ISBN 978-3-442-73965-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 15,3/9,7/2,8 cm
Gewicht 223 g
Übersetzer Stefan Moster
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„Finnischer Humor und italienische Sonne...“

Sophie Hoffmann, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Venedig – Stadt zwischen Wasser und Himmel – von der Sonne verwöhnt. Seine Bewohner heißblütig, fröhlich dem Wein und der Musik zugeneigt. Italiener eben.
Venedig, vom Wasser dazu verdammt, langsam unterzugehen.
Finnland - Land zwischen der Sonne – Milliarden von Mücken und langer Dunkelheit. Heimat von wortkargen Menschen und Nordlichtern.
Wie passt das alles in ein Buch? Der Finne Hannu Raittila versteht es hervorragend Kontraste zu verknüpfen und so lässt er finnische Ingenieure im Auftrag der UNESCO nach Venedig reisen, um bei der Suche nach einer Lösung zu unterstützen, die Venedig vor dem Versinken retten soll. Kann das gutgehen? Für alle Liebhaber Venedigs und Italiens und jeden der finnischen Humor mag.
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Wie passt das alles in ein Buch? Der Finne Hannu Raittila versteht es hervorragend Kontraste zu verknüpfen und so lässt er finnische Ingenieure im Auftrag der UNESCO nach Venedig reisen, um bei der Suche nach einer Lösung zu unterstützen, die Venedig vor dem Versinken retten soll. Kann das gutgehen? Für alle Liebhaber Venedigs und Italiens und jeden der finnischen Humor mag.

Kundenbewertungen

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3 Bewertungen
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Mehr als gelegentliches Schmunzeln ergab sich nicht
von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 27.03.2011

Heikkila, Saraspää, Marrasjärvi, Snell und Tuuli stoßen aus Finnland nach Venedig vor. Ihr UNESCO Auftrag ist es Venedig vorm Versinken zu retten. Das Aufeinandertreffen der nüchtnernen Finnen mit den legeren und trotzdem selbstbewussten Venezianern führt zum Aufeinanderprallen verschiedener Lebenseinstellungen und vor allem Einstellungen zum Auftrag. Eingewoben sind zwei Begleiter Carlo... Heikkila, Saraspää, Marrasjärvi, Snell und Tuuli stoßen aus Finnland nach Venedig vor. Ihr UNESCO Auftrag ist es Venedig vorm Versinken zu retten. Das Aufeinandertreffen der nüchtnernen Finnen mit den legeren und trotzdem selbstbewussten Venezianern führt zum Aufeinanderprallen verschiedener Lebenseinstellungen und vor allem Einstellungen zum Auftrag. Eingewoben sind zwei Begleiter Carlo und Ettore, deren Funktion mir nicht klar wurde und ein paar Amis, die im benachbarten Ex-Jugoslawien Einsätze fliegen. Alles mündet in den venezianischen Karneval und – auch das wurde mir nicht klar – Drogenpaketen, die irgendwo transportiert wurden. Das skurrilste sind die finnischen Namen und die italienischen Behörden, die den Auftrag nicht so ernst nehmen. Als am 13. Februar im Roman endlich Fahrt aufkommt (S. 202) hatte sich meine Aufmerksamkeit schon im anhaltenden venezianischen Nebel verflüchtigt. Zwei finnische Ich-Erzähler wechseln sich ab. Man liest schon mal dieselbe Episode aus zwei Blinkwinkeln (Marrasjärvi – Saraspää). Leider versäumt es der Autor daraus was zu machen. Der Leser hat etwas Mühe die beiden Stimmen auseinander zu halten, bis ich merkte, dass einer unter Kapitelnummern schreibt, der andere als Tagebucheintrag (wenn's denn so stimmt). Mit dem Karnevalstreiben will Raittila die Komik steigern und er läßt – unter anderem – einen Lulatsch von der Brücke pinkeln (S. 260). Wer das komisch findet möge lachen. Ich gönn's ihm. Im Abspann unter "Frühling" (ab S. 347) kommt noch eine dritte Ich-Erzählerin, eine Schwangere. Oh, wären wir Leser wenigstens dabei gewesen! Jetzt könnte die Sprache den Roman noch rausreißen, tut sie aber nicht. Zum Teil mag es an der Übersetzung liegen, wenn hintereinander zwei "nach" stehen (S. 131) und das syntaktisch korrekt ist. Doch wenn jemand (ich vermute: Marrasjärvi) am Kai "mit seinem Handy telefoniert hatte" (S. 130) klingt das reichlich doof. Er hat mit irgendjemand telefoniert und benützte dazu das Handy, was auch sonst am Kai? Beim Lesen ging es mir wie dem finnischen Ich-Erzähler: "Ich schlief ein und wachte zwischendurch halb auf" (S. 192). Deshalb fehlte mir, als weit nach der Hälfte Tumult aufkam, der Durchblick. Keine Leseempfehlung.

Ein clowneskes Durcheinander über einen UNESCO-Einsatz
von einer Kundin/einem Kunden aus Aachen am 07.05.2007
Bewertet: Taschenbuch

Als begeisterte Venedig-Besucherin bin ich auf die Bewertungen führender Zeitschriften auf dem (Taschen-) Bucheinband hereingefallen. "Urkomische" Stellen konnte ich nicht finden, nicht mal was zum Lächeln. Man erkennt jedoch gut, daß die eingesetzten UNESCO-Mittel leider nicht so genutzt werden, wie sich der Laie das vorstellt.