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Caspar Hauser

Roman

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Ein bis heute ungelöstes Jahrhunderträtsel
Im Jahr 1828 wird in Nürnberg ein junger Mann aufgegriffen. Er kann kaum sprechen und schreiben. Als ein Mordanschlag auf ihn verübt wird, beginnen wilde Spekulationen: Ist Caspar Hauser der letzte Zähringer-Erbprinz aus dem Hause Baden?

Portrait

Jakob Wassermann wurde am 10. März 1873 in Fürth geboren und starb am 1. Januar 1934 in Altaussee in der Steiermark. Der gelernte Kaufmann wurde später freier Schriftsteller und arbeitete auch als Redakteur beim Simplicissimus. Mit seinen spannenden, psychologisch-realistischen Romanen und Novellen hatte er eine breite internationale Wirkung.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 01.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14081-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 199/123/30 mm
Gewicht 387
Buch (Taschenbuch)
10,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein ungelöstes Mysterium...
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2012

Wer war Caspar Hauser? Wo kam er her? War er wirklich Kind im Mann? Jahrelang in einem dunklen Loch festgehalten? Oder nur ein guter Betrüger? Noch heute ist die Geschichte des "Jünglings" höchst umstritten. Eines ist allerdings klar: Sein Schicksal hat die Menschen im Nürnberg des frühen 19. Jahrhundets... Wer war Caspar Hauser? Wo kam er her? War er wirklich Kind im Mann? Jahrelang in einem dunklen Loch festgehalten? Oder nur ein guter Betrüger? Noch heute ist die Geschichte des "Jünglings" höchst umstritten. Eines ist allerdings klar: Sein Schicksal hat die Menschen im Nürnberg des frühen 19. Jahrhundets bewegt und gefesselt. Eines Tages taucht Caspar einfach so, wie aus dem Nichts, am Unschlittplatz in Nürnberg auf, kaum dass er richtig laufen kann oder sprechen, geschweige denn sich selbst zurechtfinden. Im Laufe der Zeit bzw. des Romans erfährt man immer mehr Details aus dem früheren Leben des jungen, von kindlicher Unschuld geprägten Mannes. Doch wird ihm keine Chance gelassen, sich diese Unschuld zu bewahren, werden seine Erzählungen doch von Anfang an angezweifelt, ihm teilweise fanatisch aufgelauert, um irgendwo eine Ungereimtheit zu entdecken. Zudem wird der außergewöhnliche Bursche vorgeführt wie ein Zirkuspony. Deshalb kommt was kommen muss: Der Leser muss miterleben, wie Caspar das erste Mal in seinem Leben lügt - und ertappt wird. Schlimmer ist, dass er ebenfalls miterleben muss, wie Caspars Lügen routinierter werden, er sich den mangelhaften Menschen immer mehr angleicht. Eine furchtbar spannend erzählte Geschichte, wie weit es auch her sei mit Caspar Hausers Vergangenheit, ein trauriges Exempel dafür, wie grausam Menschen sein können und doch gibt es auch in diesem Roman die "guten Seelen", die bis zum Ende beweisen, dass es so nicht sein muss und darf. Für mich eine sehr bewegende Geschichte, die trotz der recht hohen Seitenzahl stets kurzweilig bleibt!

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