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Chucks

Roman

(9)
Punkig, zärtlich, bedingungslos ehrlich – eine starke neue Stimme!

Mae zog noch vor Kurzem als Punk durch die Straßen Wiens, lebte von Dosenbier und den Gesprächen mit ihrer Freundin über Metaphysik und Komplizierteres. Im AidsHilfe-Haus, wo sie eine Strafe wegen Körperverletzung abarbeiten muss, lernt sie Paul kennen und verliebt sich in ihn. Als bei ihm die Krankheit ausbricht, beginnt Mae gegen sein Verschwinden anzukämpfen: Sie sammelt seine Haare und Fußnägel wie Devotionalien und fängt zuletzt die Luft in seinem Krankenzimmer in einem Tupperdöschen ein. Chucks erzählt eine bezaubernde Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod und ist von einem Ton durchdrungen, der mal humorvoll, mal aufwieglerisch laut, aber auch überaus zärtlich sein kann.

Rezension
»Poetisch, lakonisch und unsentimental. […] Ein beachtliches Talent.«
Portrait
Cornelia Travnicek, geboren 1987, lebt in Niederösterreich. Sie studierte an der Universität Wien Sinologie und Informatik und arbeitet in Teilzeit als Researcher in einem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. für ihr Romandebüt "Chucks" (DVA 2012) mit dem Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich und dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium. Für einen Auszug aus ihrem Roman "Junge Hunde" erhielt sie 2012 den Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Die Verfilmung des Debütromans "Chucks" wurde beim Montréal World Film Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641074272
Verlag DVA
Dateigröße 298 KB
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Junge Literatur aus Österreich – Prädikat: Sehr lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mae kann den Krebstod ihres Bruders nicht überwinden und trägt täglich seine Chucks. Mae ist ein Punk auf den Straßen von Wien und lebt von Dosenbier und Metaphysik. Mae führt mit Jakob ein bürgerliches Leben, scheitert aber beim Bauen von Luftschlössern. Mae lernt Paul kennen und lieben, doch er... Mae kann den Krebstod ihres Bruders nicht überwinden und trägt täglich seine Chucks. Mae ist ein Punk auf den Straßen von Wien und lebt von Dosenbier und Metaphysik. Mae führt mit Jakob ein bürgerliches Leben, scheitert aber beim Bauen von Luftschlössern. Mae lernt Paul kennen und lieben, doch er ist HIV-positiv und jeder Tag kann der letzte sein. Mae kämpft gegen das Vergessen. Mae ist all das und vieles mehr… Chucks ist ein Roman über Verlust Chucks ist ein Roman über Erwachsenwerden Chucks ist ein Roman über Liebe Chucks ist ein Roman über Tod Chucks ist ein Roman über all das und vieles mehr… Die junge österreichische Autorin hat mich und viele Kritiker mit diesem Roman absolut begeistert. Ihre klare und zugleich großartige Sprache ist frech, flott, rebellisch, punkig aber auch humorvoll und lebenslustig und dabei zugleich zärtlich, ehrlich und ernst. Die episodenhafte Gliederung ist literarisch toll gelungen und nicht gekünstelt, sondern authentisch. Denn es geht um Erinnerungen und die sind nicht geradlinig – so wie das Leben selbst. Prädikat: Sehr sehr sehr sehr… lesenswert!

Chucks
von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Travnicek erzählt die Geschichte von Maeva. In Momentaufnahmen erfährt der Leser mehr über den Punk, den Krebstod ihres Bruders, Tamara, über Paul und Jakob. Es ist das erste Buch der Autorin und es hat mir sehr gut gefallen. Auf alle Fälle schon wegen der nicht chronologischen Reihenfolge bekommt es... Travnicek erzählt die Geschichte von Maeva. In Momentaufnahmen erfährt der Leser mehr über den Punk, den Krebstod ihres Bruders, Tamara, über Paul und Jakob. Es ist das erste Buch der Autorin und es hat mir sehr gut gefallen. Auf alle Fälle schon wegen der nicht chronologischen Reihenfolge bekommt es einen ganz eigenen Charakter, einen ganz eigenen Stil. Obwohl es jetzt nicht elendslang ist, muss man dennoch sehr konzentriert lesen. Es wirkt so, als würde der Leser, tief in die verworrene Gedankenwelt der Hauptprotagonistin eintauchen. Was mir ein wenig fehlte war der Wiener Schmäh. Vor allem bei den Gesprächen wirkt es so, als ob die Protagonisten mit Absicht, distanziert mit anderen Protagonisten kommuniziert. Das Gefühl fürs Detail hat mir gefehlt. Vielleicht wurde ja mit Absicht darauf verzichtet. Mir hat das allerdings nicht so gut gefallen. Über allen Begebenheiten hängen, wie Damoklesschwerter, die Traurigkeit und Melancholie mehrere Menschenleben. Die Protagonistin Maeva wirkt altklug und oft ein bisschen gestellt, womit wahrscheinlich das Erwachsenwerden zum Ausdruck gebracht werden sollte. Chucks ist, finde ich, eine Hommage an eine Gesellschaft die nicht gelernt hat Abschied zu nehmen und die nicht vergessen kann und will. Der Titel (=es geht um die Chucks des verstorbenen Bruders) verrät die fehlende Verarbeitung des Traumas, dass unweigerlich nach dem Tod ihres Bruders entstand. Ich würde mich freuen, mehr von dieser genialen Autorin zu lesen.

Eine Geschichte, die sich Leben nennt
von Lisa-Marie Gabriel aus Bürs am 27.10.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Chucks“ ist weder eine besonders schöne Geschichte noch eine außerordentlich traurige, aber scheinbar so sehr aus dem Leben gegriffen, dass man meinen könnte, an der nächsten Ecke zufällig auf Mae zu stoßen. Ob man ihr tatsächlich begegnen möchte, bleibt dabei fraglich, denn Mae, im Verlaufe des Buches irgendwo zwischen... „Chucks“ ist weder eine besonders schöne Geschichte noch eine außerordentlich traurige, aber scheinbar so sehr aus dem Leben gegriffen, dass man meinen könnte, an der nächsten Ecke zufällig auf Mae zu stoßen. Ob man ihr tatsächlich begegnen möchte, bleibt dabei fraglich, denn Mae, im Verlaufe des Buches irgendwo zwischen 14 und Anfang 20, läuft oft weg, ist vielleicht aber auch nur auf der Suche und eigentlich ständig voller Wut und Aggression. Auf mehreren Ebenen und in angenehm zu lesenden Abständen fließt Maes Geschichte mal hierhin, mal dorthin und bietet jeweils Momentaufnahmen aus einem jungen Dasein, die sich am Ende zu einer ganzen Existenz zusammenfügen. Dabei ist es der Autorin gelungen, eine sprachlich derart dichte Atmosphäre zu schaffen, dass das Buch ohne lange Reden auf knapp 200 Seiten eine Geschichte vom Lachen und Leiden, vom Sterben und Tod, vom Leben eben, zu erzählen vermag. „Chucks“, ein Buch, das mich zugegebenermaßen sehr überrascht hat. Ohne große Erwartungen oder konkrete Vorstellungen begann ich zu lesen und war plötzlich derart in der Erzählung gefangen, dass ich nicht mehr aufhören konnte. Eine zweifellos abgedroschene Floskel, die auf zahlreiche Bücher jedweder Art zutreffen mag, doch hat „Chucks“ bei mir einen derart nachhaltigen Eindruck hinterlassen, wie lange kein Buch mehr. Oder anders gesagt: Das recht schlichte Cover soll nicht darüber hinwegtäuschen, wie viel Leben sich tatsächlich zwischen einem Paar roter Turnschuhe und einem Netz voller Schmetterlinge verbergen kann... Fazit: Meiner Meinung nach ein Buch, dass man gelesen haben sollte. Empfehlung: Literatur ab 16+