Daisy Sisters

Roman

(28)
Im Kriegssommer 1941 macht Elna aus Sandviken mit ihrer südschwedischen Brieffreundin eine Radtour zur norwegischen Grenze. Die Daisy Sisters, wie die Mädchen sich nach amerikanischem Vorbild nennen, lernen zwei schwedische Soldaten kennen, und die naive Elna, die keinen Alkohol verträgt, wird ungewollt schwanger. Den Vater des Kindes wird sie nie wiedersehen, ihre Tochter Eivor zieht sie nur widerwillig auf. Eivor ihrerseits versucht schon als Halbwüchsige mit einem jungen Kriminellen durchzubrennen, aber das Abenteuer geht auf tragische Weise schief. Fern von Mutter und Stiefvater will sie sich nun eine eigene Existenz als Schneiderin aufbauen. Doch es kommt anders als geplant ... Ein bewegender Generationenroman aus Schweden über drei Frauen, die aus ihrem engen sozialen Milieu und ihrer vorgezeichneten Rolle ausbrechen wollen.
Portrait
Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, Schweden, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und in Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller, u.a. Die fünfte Frau (1998) und Mittsommermord (2000). Zuletzt erschienen bei Zsolnay die Romane Daisy Sisters (2009) und Erinnerung an einen schmutzigen Engel (2012), die Krimis Der Chinese (2008), Der Feind im Schatten (2010) und Mord im Herbst (2013) sowie das Porträt Mankell über Mankell der dänischen Journalistin Kirsten Jacobsen. In seinem letzten und sehr persönlichen Buch Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein setzt er sich mit seiner schweren Krebserkrankung auseinander, der er am 5. Oktober 2015 erlegen ist. Im August erscheint mit "Die schwedischen Gummistiefel" sein letzter Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 560, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.08.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783552054851
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Verkaufsrang 9.381
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Daisy Sisters“

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Henning Mankell von seiner ganz anderen Seite. Einfühlsam, tiefgründig. Die Geschichte mehrerer Generationen von Frauen einer Familie, für die die Zukunft nie das ersehnte Glück sondern immer nur Schicksalsschläge bringt. Dabei sieht zumindest für die siebzehnjährige Elna anfangs alles so wunderbar aus. Sie trifft sich mit ihrer Brieffreundin Henning Mankell von seiner ganz anderen Seite. Einfühlsam, tiefgründig. Die Geschichte mehrerer Generationen von Frauen einer Familie, für die die Zukunft nie das ersehnte Glück sondern immer nur Schicksalsschläge bringt. Dabei sieht zumindest für die siebzehnjährige Elna anfangs alles so wunderbar aus. Sie trifft sich mit ihrer Brieffreundin in den Ferien. Unbeschwert und lebenslustig verbringen sie ein paar schöne gemeinsame Sommertage, danach wird nichts mehr so sein wie es einmal war.
Mit den drei Generationen liest man sich auch durch die Zeit, die sehr unterschiedliche soziale, politische und gesellschaftliche Bedingungen stellt. Prädikat wertvoll. Gute schwedische LeseKost!

„Mankell ganz ungewohnt“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Nachdem ich von Wallander nun wirklich mehr als genug hatte , kommt Henning Mankell hier ganz ungewohnt daher und zeigt als Autor eine völlig andere Seite. Mit Daisy Sisters ist ihm eine besondere Frauengeschichte gelungen - gut geschrieben und alle Personen realitätsnah und mit viel Einfühlungsvermögen dargestellt.
Auch Zeitgeist
Nachdem ich von Wallander nun wirklich mehr als genug hatte , kommt Henning Mankell hier ganz ungewohnt daher und zeigt als Autor eine völlig andere Seite. Mit Daisy Sisters ist ihm eine besondere Frauengeschichte gelungen - gut geschrieben und alle Personen realitätsnah und mit viel Einfühlungsvermögen dargestellt.
Auch Zeitgeist , die politische und gesellschaftliche Stimmung sind gut eingefangen, - auf jeden Fall lesenswert

„Daisy Sisters“

Birgit Wojtynowski, Thalia-Buchhandlung Gießen

Vivi und Elna sind siebzehn Jahre alt. Die beiden Brieffreundinnen haben Anfang Mai 1941 die Gelegenheit, sich persönlich kennen zu lernen. Beide haben so etwas wie Freizeit noch nie erlebt. Sie treffen sich zu einer Radtour und nennen sich nach amerikanischem Vorbild “Daisy Sisters“. Unterwegs lernen sie zwei Soldaten kennen. Beide Vivi und Elna sind siebzehn Jahre alt. Die beiden Brieffreundinnen haben Anfang Mai 1941 die Gelegenheit, sich persönlich kennen zu lernen. Beide haben so etwas wie Freizeit noch nie erlebt. Sie treffen sich zu einer Radtour und nennen sich nach amerikanischem Vorbild “Daisy Sisters“. Unterwegs lernen sie zwei Soldaten kennen. Beide haben keine Erfahrung mit Alkohol. Die naive Elna wird ungewollt schwanger. Den Kindsvater wird sie nie wiedersehen. Elna fällt es schwer ein vertrautes Verhältnis zu ihrer Tochter Eivor aufzubauen.Eivor brennt als Halbwüchsige mit einem jungen Kriminellen durch. Das Abenteuer endet tragisch. Zum Glück wird Eivor nicht schwanger. Nach diesem Erlebnis nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand. Sie macht eine Ausbildung zur Schneiderin, zieht in die nächste Stadt und nimmt sich eine eigene Wohnung. Sie möchte sich in ihrem Beruf weiter fortbilden und ein unabhängiges Leben führen. Die Lebensbedingungen ihrer Generation haben sich im Vergleich ihrer Elterngeneration etwas gebessert. Für junge Frauen mit einfacher Ausbildung ist es aber immer noch schwer mit ihrem Verdienst ein menschenwürdiges Leben zu führen.
Eivor lernt einen ordentlichen jungen Mann kennen . Sie haben zwei Kinder zusammen, aber der junge Ehemann möchte nicht, dass Eivor außer Haus arbeitet. Die Ehe wird geschieden.Eivor zieht ihre Kinder alleine groß und arbeitet in einer Fabrik. Sie hat ihren Traum von beruflicher Weiterbildung noch nicht aufgegeben. Eines Tages taucht der junge Kriminelle aus ihrer Jugend auf und es kommt wieder alles anders.

Ein bewegender Familienroman aus Schweden über Frauen, die aus ihrer vorgezeichneten Rolle ausbrechen wollen. Sie stellen sich ihrem Schicksal und kämpfen für das kleine Glück.

Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, begann schon als 17-jähriger im Riks-Theater in Stockholm Regiearbeit zu lernen.Anfang zwanzig reiste er nach Afrika. Seit dem pendelt er zwischen den beiden Kontinenten hin und her.Mankell leitet ein Theater in Maputo, Mosambik. Mankell liegt soziale Gerechtigkeit und menschenwürdiges Leben sehr am Herzen, was in seinem Werk zum Ausdruck kommt.Großen Erfolg hat er mit seinen Wallander-Krimis.

„Verlorene Träume?“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Zwei Frauen, Mutter und Tochter, viele Träume die durch die Geschichte, den Umständen und der Männerwelt konterkarriert werden.
Wir erleben Elna und Eivor in der Zeit zwischen 1941 und 1982 mit allen Höhen und Tiefen ihrer Geschichte.
Mankell schreibt beeindruckend einfühlsam und warmherzig aus der Sicht "doch" starker Frauen.
Zwei Frauen, Mutter und Tochter, viele Träume die durch die Geschichte, den Umständen und der Männerwelt konterkarriert werden.
Wir erleben Elna und Eivor in der Zeit zwischen 1941 und 1982 mit allen Höhen und Tiefen ihrer Geschichte.
Mankell schreibt beeindruckend einfühlsam und warmherzig aus der Sicht "doch" starker Frauen.

„Spannender Generationsroman “

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie


In dem schon 1982 in Schweden erschienenen Roman zeigt sich Mankell von einer ungewohnten Seite. Er erzählt die Geschichte von Elna, Vivi und Eivor und lässt uns teilhaben an ihren Wünschen und Träumen, aber auch an ihren Ängsten und ihrer Verzweiflung. Dabei versteht er es sehr gut, sich in die Gefühlswelt der handelnden Frauen hineinzuversetzen.

In dem schon 1982 in Schweden erschienenen Roman zeigt sich Mankell von einer ungewohnten Seite. Er erzählt die Geschichte von Elna, Vivi und Eivor und lässt uns teilhaben an ihren Wünschen und Träumen, aber auch an ihren Ängsten und ihrer Verzweiflung. Dabei versteht er es sehr gut, sich in die Gefühlswelt der handelnden Frauen hineinzuversetzen.

Es hat mich berührt zu erfahren, wie die Frauen vor allem mit ihrem Schicksal als alleinerziehende Mütter umgehen, wie sie versuchen auszubrechen, dem Alltag zu entfliehen und ihr Leben zu verändern. Dabei sucht jede auf ihre Art nach dem ganz persönlichen Glück. Aber immer wieder sind es die schwierigen Beziehungen zu Männern, die dafür sorgen, dass sich ihre Träume nicht erfüllen.

Mankell hat die Handlung packend erzählt und spannt mit ihr, im Jahr 1941 beginnend, einen Bogen von 4O Jahren Geschichte.

„Spannende Lebenswirklichkeit“

Ulrich Kienast, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Kein neuer Mankell und kein Kriminalroman. Lange bevor Mankell mit seinen Wallander-Krimis und seinen Afrika-Büchern berühmt wurde, ist dieser Roman 1982 in Schweden veröffentlicht worden. Aber schon in diesem frühen Werk sind die Qualitäten seines Schreibens, die seine Leser so schätzen, vorhanden: seine Fähigkeit, Charaktere überzeugend Kein neuer Mankell und kein Kriminalroman. Lange bevor Mankell mit seinen Wallander-Krimis und seinen Afrika-Büchern berühmt wurde, ist dieser Roman 1982 in Schweden veröffentlicht worden. Aber schon in diesem frühen Werk sind die Qualitäten seines Schreibens, die seine Leser so schätzen, vorhanden: seine Fähigkeit, Charaktere überzeugend und einfühlsam zu gestalten, plausible und glaubwürdige Handlungsabläufe, die deutliche und zupackende Sprache, sein sozialkritischer und realistischer Stil. In „Daisy Sisters“ beschreibt er das Leben von drei Frauen, ihre Erfahrungen mit ihren verschiedenen Vätern und Männern, mit dem Erwachsenwerden, und dem Zurechtkommen mit einer sich ständig verändernden Umwelt und Gesellschaft. Der Roman beginnt mit einem Prolog im Jahre 1977 und springt dann zurück in die späten dreißiger Jahre, um mit der Geschichte einer der Hauptfiguren, der damals siebzehnjährigen Elna, zu beginnen. Allerdings ist er komplett in der Gegenwartsform geschrieben, was dazu führt, dass sich beim Lesen eine eindringliche Vergegenwärtigung einstellt, man fühlt sich den Figuren nahe, gewissermaßen an ihrer Seite. „Daisy Sisters“ verfolgt das Ringen von Frauen aus dem schwedischen Arbeitermilieu nach dem zweiten Weltkrieg bis in die siebziger Jahre. Mankell gelingt eine treffende Darstellung ihrer Lebenswirklichkeit, er versetzt sich sensibel in ihre Lage und in ihre Zeit. Durch seinen fast dokumentarischen, nüchternen Stil kommen keine leidenschaftlichen Gefühle auf. Aber das ist dem Gegenstand angemessen, denn er führt nicht nur individuelle Lebensschicksale vor, sondern zeigt Zusammenhänge auf, schreibt auch ein Stück schwedischer Sozialgeschichte. „Daisy Sisters“ ist ein gut lesbarer, sozialkritischer Roman, der spannend das Leben gewöhnlicher Menschen erzählt.

„Mankell einmal ganz anders“

Jasmin Jungiereck, Thalia-Buchhandlung Kiel

Mankell schreibt in seinem bereits 1982 erschienen und erst jetzt auf Deutsch veröffentlichten Gesellschaftspanorama über die Schicksale dreier Frauen aus drei Generationen, Elna (die Mutter), Eivor (die Tochter) und Linda (die Enkelin).
Mankell vermittelt dem Leser auf sehr emotionale Weise das Leben der Frauen in Schweden in den
Mankell schreibt in seinem bereits 1982 erschienen und erst jetzt auf Deutsch veröffentlichten Gesellschaftspanorama über die Schicksale dreier Frauen aus drei Generationen, Elna (die Mutter), Eivor (die Tochter) und Linda (die Enkelin).
Mankell vermittelt dem Leser auf sehr emotionale Weise das Leben der Frauen in Schweden in den Vierzigern bis Achtziger. Er zeigt den Drang der Frau zur Unabhängigkeit und Freiheit in der jeweiligen Zeit.
„Daisy Sisters“ überzeugt durch die authentische und glaubhafte Darstellung. Für jeden, der gerne kurzweilige, aber dennoch anspruchsvolle Romane liebt!

„Ein Frauenroman über mehrere Generationen schwedischer Frauen“

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

Dieses Buch aus dem Jahre 1982 ist ein leicht geschriebener und gut zu lesender Frauenroman über mehrere Generationen schwedischer Frauen. Hauptheldin ist Eivor Skoglund, die, aus einer Vergewaltigung entstanden, mit ihrer Geburt die Träume ihrer Mutter Elna zunichte machte. Auch Eivor wird unerwünscht schwanger und die Geschichte wiederholt Dieses Buch aus dem Jahre 1982 ist ein leicht geschriebener und gut zu lesender Frauenroman über mehrere Generationen schwedischer Frauen. Hauptheldin ist Eivor Skoglund, die, aus einer Vergewaltigung entstanden, mit ihrer Geburt die Träume ihrer Mutter Elna zunichte machte. Auch Eivor wird unerwünscht schwanger und die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Der Roman spielt zum größten Teil im Arbeitermilieu, erinnert manchmal an Fallada, oft aber auch an Marianne Fredriksson.

„Träume“

Silvia Gonther, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Elna wird im Kriegssommer 1941 schwanger von einem Soldaten den sie nie wiedersehen wird. Ihre Mutter kann damit nicht umgehe. Jahre später hat Elna geheiratet und ihre Tochter Eivor ist ein aufmüpfiger Teenager. Eivor geht ihren eigenen Weg. Macht sie alles anders und besser als die Mutter?
Dies ist ein früher Roman des Bestsellerautors.
Elna wird im Kriegssommer 1941 schwanger von einem Soldaten den sie nie wiedersehen wird. Ihre Mutter kann damit nicht umgehe. Jahre später hat Elna geheiratet und ihre Tochter Eivor ist ein aufmüpfiger Teenager. Eivor geht ihren eigenen Weg. Macht sie alles anders und besser als die Mutter?
Dies ist ein früher Roman des Bestsellerautors. Die Zeit zwischen 1940 und 1980 wird uns anhand dreier Frauen geschildert. Es geht um ganz einfache aber tiefgründige Alltagsprobleme die heute nichts an ihrer Aktualität verloren haben. Elna kann ihre Mutter nicht verstehen und Eivor rebelliert gegen Elna. Die Frage ist doch: Was lernen wir aus den Erfahrungen der vorherigen Generation?

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Möglicherweise muss man bestimmten Jahrgängen angehören um dieses Buch schätzen zu können. Ich fand's einfach nur langweilig. Trotzdem ist es gut geschrieben. Möglicherweise muss man bestimmten Jahrgängen angehören um dieses Buch schätzen zu können. Ich fand's einfach nur langweilig. Trotzdem ist es gut geschrieben.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
11
14
2
1
0

Von verlorenen Träumen
von Michelle Rößner aus Göttingen am 24.10.2010

Ein Buch für mehrere Generationen über zerplatzte Träume und unerfüllte Wünsche: im Kriegsommer 1941 wird die siebzehnjährige Elna während eines gemeinsamen Urlaubs mit ihrer Freundin Vivi Opfer einer Vergewaltigung. Ihrer daraus resultierenden Tochter Eivor widerfährt später ein ähnliches Schicksal. Beide Frauen wollen in jungen Jahren ihrer sozialen Armut und... Ein Buch für mehrere Generationen über zerplatzte Träume und unerfüllte Wünsche: im Kriegsommer 1941 wird die siebzehnjährige Elna während eines gemeinsamen Urlaubs mit ihrer Freundin Vivi Opfer einer Vergewaltigung. Ihrer daraus resultierenden Tochter Eivor widerfährt später ein ähnliches Schicksal. Beide Frauen wollen in jungen Jahren ihrer sozialen Armut und der Enge der schwedischen Provinz entfliehen, scheitern jedoch kläglich. Grund dafür sind zum einen die zeitgeschichtlichen Umstände, zum anderen aber vor allem unglückliche Beziehungen und Familie. Auch Eivors Tochter erwartet schließlich sehr früh ihr erstes Kind - dennoch wird es für sie in den 70er Jahren einfacher werden, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Mankell hat mit seinem in Schweden bereits 1982 veröffentlichten Roman ein genauses Zeitpanorama entworfen und zeigt, wie sich die Geschichte einer Familie immer wiederholt, während sich die Zeit weiterentwickelt. Manchmal etwas klischeehaft - dennoch äußerst lesenswert!

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0 0
Schweden mal anders
von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Henning Mankell dieses Buch 1982 schrieb, gab es Abba noch und an einen Polizisten namens Kurt Wallander war noch nicht zu denken. Die Titelheldinnen sind innige Freundinnen.Ihr Traum von Freiheit endet, als Elna schwanger wird.Henning Mankell schreibt, wie ihre nur wenig geliebte Tochter aufwächst, Mutter wird und sich ihrer... Als Henning Mankell dieses Buch 1982 schrieb, gab es Abba noch und an einen Polizisten namens Kurt Wallander war noch nicht zu denken. Die Titelheldinnen sind innige Freundinnen.Ihr Traum von Freiheit endet, als Elna schwanger wird.Henning Mankell schreibt, wie ihre nur wenig geliebte Tochter aufwächst, Mutter wird und sich ihrer verhohlenen Herkunft nie entledigen kann. Dieser so empfindsame wie engagierte Roman ist ideal zum Abschalten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Daisy Sisters
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 10.05.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dass Henning Mankell ein exellenter Schriftsteller ist, hat er mit seinen vielen Fällen des Ermittlers Wallander bewiesen. Jedoch schon mit seinen Roman, die italienischen Schuhe, zeigt er dem Leser, dass noch viele andere Talente in ihm stecken. Mit seinem Roman „Daisy Sisters“ ist es ihn gelungen, mich ganz persönlich, auf... Dass Henning Mankell ein exellenter Schriftsteller ist, hat er mit seinen vielen Fällen des Ermittlers Wallander bewiesen. Jedoch schon mit seinen Roman, die italienischen Schuhe, zeigt er dem Leser, dass noch viele andere Talente in ihm stecken. Mit seinem Roman „Daisy Sisters“ ist es ihn gelungen, mich ganz persönlich, auf besondere Art anzusprechen. Es ist die Kunst Tiefgründigkeit und Unterhaltung miteinander zu verbinden. So entstand ein wahres Meisterwerk. Elna und Vivi, beide so herrlich jung, mit Träumen und Hoffnungen, dem Hunger nach Leben und dem Wunsch, dass gerade sie dazu bestimmt sind, etwas Besonderes aus ihrem Leben zu machen. Vor allem möchten sie der Enge und Spießbürgerlichkeit ihres Alltags entfliehen. Jedoch Elnars hochfliegende Pläne werden vom Schicksal durchkreuzt. Bei einer gemeinsamen Radtour im Sommer 1941 an der norwegischen Grenze lässt Elna sich mit einen Soldaten ein, der sie letztendlich vergewaltigt. Sie wird schwanger und eine Abtreibung misslingt. Sie bekommt ihre Tochter Eivor. Alle Träume und Hoffnungen lösen sich auf. Auch Eivor hat hohe Erwartungen an ihr Leben, nie soll das ihre so verlaufen wie das ihrer Mutter. Alles nur das nicht. Sie scheint ihrem Ziel ein wenig näher gekommen zu sein, als sie das Elternhaus verlässt und in einer schwedischen Industriestadt eine Anstellung in einer Fabrik findet. Doch das Schicksal wiederholt sich, sie wird ungewollt schwanger, heiratet früh. Sie resigniert nach jeder neuen Schwangerschaft und begräbt ihren Traum von einem selbstbestimmten Leben. Als ihre Tochter Linda erst 18 Jahre alt ist, wird auch sie schwanger. Und so schließt sich der Kreis dieser drei Frauen. Mankell führt den Leser ganz nah heran an die Romanfiguren. Und nicht selten geschieht es beim Lesen, dass man einst wird mit Eivor, ihre Ängste und Schwächen nachempfinden kann. Oder Elna die an der Sprachlosigkeit leidet, die zwischen ihr und Eivor herrscht. Und doch sind diese zwei Frauen starke Persönlichkeiten, die trotz aller Widerstände ihr Leben meistern. Dieser Roman war für mich genau die richtige Lektüre für meinen Urlaub, abschalten, lesen und am Ende einfach sagen, ja so ist das Leben, eine Wundertüte, man weiß nie was man kriegt.

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