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Dark Horses

Roman

(13)
Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim »Good Fences«, einem Heim für »schwierige« Mädchen und »schwierige« Pferde. Dort trifft das verschlossene Mädchen auf den unberechenbaren Hengst »Red«. Dieser wehrt jeden Menschen ab, außer Merritt. Aus den beiden Außenseitern wird auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht. Niemand ahnt, wozu das Pferd fähig ist.
Bestseller-Autorin Cecily von Ziegesar erzählt sowohl aus der Sicht von Merritt als auch aus der ungewöhnlichen Perspektive des Pferdes. Ein mysteriöser, süchtig-machender und böser Roman, der nicht nur Pferde-Fans in seinen Bann zieht!
Rezension
»Ein gelungener Roman [...]. Nicht nur für Pferde-Fans gerne empfohlen.« Diana Wolf, ekz.bibliotheksservice, 2/2017

»Die Geschichte besticht durch eine originelle Erzählweise, tolle und tiefgründige Charaktere und sehr vielen Emotionen! Für mich ein echtes Highlight!« Jessica Swiecik, In Büchern leben, 29.3.2017

»Mit gelungenem Schreibstil aus zwei Sichten, interessanten und schockierenden Wendungen und einem realistischem Ende, überzeugt dieses Buch auf ganzer Linie.« Sandra Richter, Piglet and her books, 15.4.2017

»Oftmals sehr bedrückend, aber stimmig und überzeugend, erzählt Cecily von Ziegesar die Geschichte von Merrit und Red auf eine ganz außergewöhnliche Art und Weise.« Anja Spillner, Anjas Druckbuchstaben, 17.4.2017

»[..] ein wahres Highlight […].« Jacqueline Szymanski, Line’s Bücherwelt, 26.5.2017
Portrait
Cecily von Ziegesar veröffentlichte im Jahr 2002 den Roman »Gossip Girl«. Das Buch erwies sich als Erfolg und schaffte es auf die Bestsellerliste der New York Times. Danach hat sie vierzehn Nachfolgebände geschrieben. Ebenfalls von ihr erschien die Reihe »It Girl«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 418 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 13
Erscheinungsdatum 02.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783407748096
Verlag Beltz
Dateigröße 3947 KB
Übersetzer Sandra Knuffinke, Jessika Komina
eBook
7,99
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Außenseiterin Merritt landet in einer pferdegestützten Therapie Einrichtung. Dort lernt sie das ehemalige Rennpferd Big Red kennen. Auch er ist ein Außenseiter. Nachdem sich beide gefunden haben, sind sie ein unschlagbares Team und räumen bei Turnieren ab. Die Geschichte wird abwechselnd aus Merritts Sicht und der des Pferdes erzählt. Es ist interessant zu lesen, was Red denkt. Aus einer anfangs lockeren Pferdegeschichte wird ein schicksalhafter Roman, der mich gefesselt hat. Außenseiterin Merritt landet in einer pferdegestützten Therapie Einrichtung. Dort lernt sie das ehemalige Rennpferd Big Red kennen. Auch er ist ein Außenseiter. Nachdem sich beide gefunden haben, sind sie ein unschlagbares Team und räumen bei Turnieren ab. Die Geschichte wird abwechselnd aus Merritts Sicht und der des Pferdes erzählt. Es ist interessant zu lesen, was Red denkt. Aus einer anfangs lockeren Pferdegeschichte wird ein schicksalhafter Roman, der mich gefesselt hat.

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Mir hat "Dark Horses" gar nicht so schlecht gefallen, doch war mir die Szenerie zu düster. Die Geschichte ist spannend und ergreifend, und die Protagonisten sind sehr gut beschrieben.
Doch die Traurigkeit und bedrückenden Gefühle, die sowohl bei dem Mädchen als auch bei dem Pferd stete Begleiter sind, waren mir zu viel.
Empfehlenswert für alle, die die tiefen Abgründe der menschlichen und tierischen Gefühlswelten erkunden mögen!
Mir hat "Dark Horses" gar nicht so schlecht gefallen, doch war mir die Szenerie zu düster. Die Geschichte ist spannend und ergreifend, und die Protagonisten sind sehr gut beschrieben.
Doch die Traurigkeit und bedrückenden Gefühle, die sowohl bei dem Mädchen als auch bei dem Pferd stete Begleiter sind, waren mir zu viel.
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Eine etwas andere Pferdegeschichte. Über Vertrauen, Verlust, das Erwachsenwerden und einer Realität, welcher man sich stellen muss. Eine etwas andere Pferdegeschichte. Über Vertrauen, Verlust, das Erwachsenwerden und einer Realität, welcher man sich stellen muss.

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Ein unglaublich gefühlvolles Buch über Freundschaft und Verluste. Cecily von Ziegesar schafft es unglaublich gut die Beziehung zwischen Mensch und Pferd zu beschreiben. Must-Read! Ein unglaublich gefühlvolles Buch über Freundschaft und Verluste. Cecily von Ziegesar schafft es unglaublich gut die Beziehung zwischen Mensch und Pferd zu beschreiben. Must-Read!

„nix für Pferderomantiker“

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Düsterer als gewohnt ist diese Pferdegeschichte schon: ihre menschliche Hauptfigur ist eine seelisch angeschlagene,einsame Siebzehnjährige,deren tierisches Gegenüber ein riesiger,brauner Hengst - ungebärdig,clever und irgendwann total auf das Mädchen fixiert. Sowohl der Hengst „Red“(!) als auch der Teenager Merritt erzählen dem Leser in Ich-Form,was ihnen so durch den Kopf geht und schaffen dadurch hohe Identifikationsmöglichkeiten.
Die Beiden treffen erstmalig in einer pferdetherapeutischen Einrichtung aufeinander - als ihr gemeinsames Potential erkannt wird,bekommen sie die Möglichkeit, auf diversen Springpferd-Veranstaltungen erste Lorbeeren zu erringen.Red allerdings mag keine Nebenbuhler und das macht die Sache gefährlich….
Jedenfalls geht es in diesem Buch nicht um das Erringen von Pokalen und zum Ausklang einem Friede-Freude-Eierkuchen-Feeling: stattdessen ist es eher ein Selbstfindungsprozess mit nachdenklich-melancholischer Stimmung zum Ende hin,der die Leser auf jeden Fall hoffen lässt, dass Merritt ihren Weg finden wird.
Also: anspruchsvollere Pferdebuch-Lektüre als gemeinhin üblich,( die mich "altes Ross" :-) nicht komplett überzeugt hat), aber junge Reiterfans, die mit „Haken und Ösen“ klarkommen, sicher gut zu unterhalten weiß –
Leseprobe gefällig ???
Düsterer als gewohnt ist diese Pferdegeschichte schon: ihre menschliche Hauptfigur ist eine seelisch angeschlagene,einsame Siebzehnjährige,deren tierisches Gegenüber ein riesiger,brauner Hengst - ungebärdig,clever und irgendwann total auf das Mädchen fixiert. Sowohl der Hengst „Red“(!) als auch der Teenager Merritt erzählen dem Leser in Ich-Form,was ihnen so durch den Kopf geht und schaffen dadurch hohe Identifikationsmöglichkeiten.
Die Beiden treffen erstmalig in einer pferdetherapeutischen Einrichtung aufeinander - als ihr gemeinsames Potential erkannt wird,bekommen sie die Möglichkeit, auf diversen Springpferd-Veranstaltungen erste Lorbeeren zu erringen.Red allerdings mag keine Nebenbuhler und das macht die Sache gefährlich….
Jedenfalls geht es in diesem Buch nicht um das Erringen von Pokalen und zum Ausklang einem Friede-Freude-Eierkuchen-Feeling: stattdessen ist es eher ein Selbstfindungsprozess mit nachdenklich-melancholischer Stimmung zum Ende hin,der die Leser auf jeden Fall hoffen lässt, dass Merritt ihren Weg finden wird.
Also: anspruchsvollere Pferdebuch-Lektüre als gemeinhin üblich,( die mich "altes Ross" :-) nicht komplett überzeugt hat), aber junge Reiterfans, die mit „Haken und Ösen“ klarkommen, sicher gut zu unterhalten weiß –
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
7
2
4
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Düren am 19.05.2017
Bewertet: anderes Format

Möchte nicht jeder Pferdefreund wissen was sein Pferd denkt? In "Dark Horses" gibt uns die Autorin genau diese Möglichkeit! Ganz toller Titel für Pferdebegeisterte Teenies!

Schwierig ...
von Ann-Sophie Schnitzler am 09.04.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Cover: Insgesamt gefällt mir das Cover gut, denn es zeigt, was einen erwartet. Dadurch stellt es eine gute Beziehung zum Inhalt dar, da es einen zentralen Teil der Geschichte zeigt, und andererseits spricht es sofort die Pferdefans an, denen das Buch vorrangig gefallen wird. Mich stört ein winzig kleindes Detail,... Cover: Insgesamt gefällt mir das Cover gut, denn es zeigt, was einen erwartet. Dadurch stellt es eine gute Beziehung zum Inhalt dar, da es einen zentralen Teil der Geschichte zeigt, und andererseits spricht es sofort die Pferdefans an, denen das Buch vorrangig gefallen wird. Mich stört ein winzig kleindes Detail, nämlich das Spiegelbild im Auge des Pferdes. Das sieht auf den ersten Blick etwas merkwürdig aus, aber ansonsten ist es ein gelungenes Cover. Inhalt: Hier kommt ein Puh ... denn ich bin absolut ratlos in meiner Beurteilung. Der Einstieg sowie die ersten Kapitel gefielen mir recht gut und ich fand auch gut in die Geschichte rein, aber irgendwann erreichte ich den Punkt, wo ich glaube ich überfordert war. Die Handlung war bis zum Ende hin unterhaltsam und auch spannend, aber an so mancher Stelle so übertrieben, dass ich teilweise planlos war, was ich davon halten soll. Selbst jetzt ärgere ich mich geradezu über manche Aspekte der Geschichte, weil ich sie einfach unlogisch und überzogen fand. Für manch einen ist es vielleicht passend und nochmal ein richtiger Kick in der Handlung. Das ist auch der Grund, warum ich nicht genau sagen kann, dass ich es schlecht oder gut finde, sondern es ist einfach schwierig und auf jeden Fall Geschmackssache, auf die man sich einlassen muss. Charaktere: "Dark Horses" wurde von der Autorin mit interessante Charakteren gespickt. Die Protagonistin Merrit gefiel mir ganz gut, denn ich persönlich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie will eigentlich nur ihre Ruhe haben und ihr Leben leben, doch gibt es so viele Komponenten, die ihr da einfach oft im Weg stehen. Auch ihr Pferd Red muss hier natürlich genannt werden, der auf jeden Fall eine kreativen Charakter darstellt. Ihn kann ich gar nicht so richtig beschreiben, weil er für mich einfach nicht richtig war, er fühlte sich oft zu übertrieben an. Aber das ist Geschmackssache, weswegen ich finde, dass man Red kennenlernen muss. Auch die anderen Charaktere wie Carvin, Merrits Eltern, Beatrice und alle anderen machten die Geschichte für mich unterhaltsam, denn sie sorgten für Vielseitigkeit und definitiv auch für Spannung. Hinsichtlich der Charaktere finde ich "Dark Horses" gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin erschien mir gut, denn ich kam mit der Geschichte sehr gut voran. Man konnte alles andere um sich herum gut vergessen und sich in die Geschichte hineindenken. Die Autorin beschrieb einerseits sehr gut und trieb andererseits die Handlung zielstrebig voran fand ich. Sie hält sich nicht mit unnötigen Aspekten auf, was mir gefiel und zur Geschichte passte. Ich fand es auch sehr interessant die Handlung sowohl aus Merrits als auch Reds Sicht zu lesen. Mit Red tat ich mich etwas schwer, da es oft alles andere als typisch für ein Pferd war, würde ich sagen. Es ist kreativ, aber an manchen Stellen auch zu viel. Fazit: Mir fällt es schwer einzuschätzen, für wen sich "Dark Horses" am besten eignet. Es ist in meinen Augen kein Kinderbuch und auch kein Jugendbuch und ich glaube, auch Erwachsene würden sich an so mancher Stelle schwertun. Grund dafür ist, dass es in meinen Augen an so mancher Stelle zu übertrieben konzipiert ist. Das nimmt der Geschichte die ganze authentische Art und macht es einem nicht leicht, das Buch zu mögen. Ja, es ist unterhaltsam und ja, ich denke, es würde seine Fans finden, aber ich kann abschließend sagen, dass es mich unterhalten hat, aber es alles andere als immer Spaß gemacht hat.

Dramatisches Jugendbuch über die Verbindung zwischen Pferd und Reiter
von einer Kundin/einem Kunden aus Brühl am 26.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

„Dark Horses“ geschrieben von Cecily von Ziegesar (Autorin von „Gossip Girl“) fällt in den Bereich Jugendbuch und hat an die 400 Seiten. Zum Inhalt: Durch den tragischen Unfall ihrer Großmutter Gran-Jo ist Merritt vollkommen erschüttert. Obwohl dieser schon mehrere Monate her ist, kommt sie einfach nicht darüber hinweg und... „Dark Horses“ geschrieben von Cecily von Ziegesar (Autorin von „Gossip Girl“) fällt in den Bereich Jugendbuch und hat an die 400 Seiten. Zum Inhalt: Durch den tragischen Unfall ihrer Großmutter Gran-Jo ist Merritt vollkommen erschüttert. Obwohl dieser schon mehrere Monate her ist, kommt sie einfach nicht darüber hinweg und wird deshalb von ihren Eltern nach Good Fences geschickt. Das ist eine Art Erziehungsheim für Mädchen oder wie Merritt es beschreibt „eine Art Reiterhof-Klapse für schwierige Mädchen“ (S.46). Dort trifft sie auch den störrischen und jungen Fuchshengst Red, und gemeinsam werden die beiden ein Team und beginnen Wettkämpfe zu bestreiten. Doch Red hat seinen ganz eigenen Willen und er weiß auch wie er bekommt was er will. Zu den Hauptpersonen: Merritt ist ein junges, rebellisches Mädchen, welches schon früh Kontakt zu Pferden hatte. Sie gefällt mir sehr gut als Charakter, ihre Art ist sympathisch und sie tut immer was sie für richtig empfindet. Red spielt die zweite Hauptrolle in dem Buch und ist eben jener der Merritt aus ihrer Tiefphase retten. Er selbst hat auch eine schwierige Vergangenheit, hat sich nie zu gehörig gefühlt bis Merritt auftauchte. „Im Leben eines Pferdes dreht sich alles um den Menschen, dem es gehört. Und bis jetzt war ich mir sicher gewesen, dass das nie für mich gelten würde – dass ich einen Menschen nie finden würde. Doch von diesem Moment an gehört ich ihr (Merritt) …“ (S.111) Am Anfang tat ich mir schwer dabei, dass die Autorin aus der Sicht eines Pferdes schreibt, doch das legte sich wieder nach einigen Kapiteln. Sie lässt Red wirklich glaubhaft und authentisch wirken. Seine Gedankengänge sind zwar ziemlich menschlich, haben aber etwas von einem elfjährigen Jungen. Er ist überaus egoistisch was Merritt betrifft und will sie nur für sich allein haben. Noch dazu ist der Hengst überaus schlau. Er kann sowohl seine Stallbox öffnen, als auch die der anderen Pferde, weshalb er fast immer einen Maulkorb tragen muss. Außerdem ist er ein außerordentlich guter Springer und ist eigentlich nicht auf die Hilfe eines Reiters angewiesen, der ihm die richtigen Kommandos gibt. Weitere wichtige Personen des Buches sind zum einen Roman de Rothschild, der Besitzer von Red und der Gründer von Good Fences. Außerdem ist er der Vater von Beatrice, für die er Red gekauft und Good Fences gegründet hat, da sie selbst einige psychische Probleme hat. Dann gibt es noch Carvin. Er reitet neben Merritt auch an Turnieren für Mr. De Rothschild mit. Schreibstil: Das Buch ist in vier große Teile gegliedert, die jeweils einen bestimmten Zeitabschnitt symbolisieren (z.B. Teil 2: Mai). In diesen Abschnitten wird die Handlung immer abwechselnd aus Merritts oder Reds Perspektive erzählt. Für Reds Sichtweise benutzt die Autorin immer wieder kleine Songzitate von verschiedenen Bands und Musikern, wie Pink Floyd, The Rolling Stones oder Iggy Azalea, um Reds Emotionen besser auszudrücken. Mir gefällt das sehr gut. Ich finde von Ziegesars Schreibweise sehr flüssig und klar verständlich. Sie ist sehr jugendhaft und auch humorvoll, was sehr angenehm für den Leser ist. So kann man sich auch viel besser in Merritts Lage hineinversetzten, denn sie ist ja auch noch relativ jung. Kritik: Sehr gefällt mir eben diese einfache, klare Struktur, die sich durch das Buch zieht. Ich mag es auch, dass die Kapitel eher kürzer sind und sich nicht über Seiten hinweg ziehen. Mir gefällt auch die Verbindung zwischen Merritt und Red, obwohl es mir fast zu schnell ging. In der einen Sekunde ist Red noch bestürzt, dass er wahrscheinlich niemals jemanden gehören wird und in der Nächsten ist er Feuer und Flamme für Merritt. Mir gibt das irgendwie das Gefühl, dass Merritt austauschbar wäre. Dieses Gefühl bestärkt sich bei mir im weiteren Geschehen des Buches. Red könnte eigentlich mit jedem auf seinem Rücken etliche Turniere abräumen, er will es nur nicht. Die Autorin hat auch die Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Man beginnt im Verlauf gegen bestimmte Personen eine Abneigung zu entwickeln, zwar nicht gut für die Personen, spricht aber auf jeden Fall für den Schreibstil von Cecily von Ziegesar. Was mir nicht so zusagt ist der Prolog des Buches. Er verrät mir einfach viel zu viel. Auch das Ende gefällt mir nicht, welches ich aber auf keinen Fall verraten werde. Ich finde die Spannung in dem gesamten Buch ist eher klein gehalten. Man interessiert sich schon für den Fortgang der Handlung, aber wirkliche Spannung tritt meiner Meinung nach nicht auf. Noch ein winzig kleiner Kritikpunkt zum Cover am Ende, der eigentlich nicht stört, aber eben nun mal da ist. Zu sehen auf dem Cover sind ein Mädchen und ein Pferd, wovon ich davon ausgehe, dass es sich hierbei um Merritt und Red handelt. Das Mädchen auf dem Cover hat grüne Augen und wenn es sich bei diesem wirklich um Merritt handelt, müsste es eigentlich blaue Augen haben, da eben erwähnt wird, dass Merritt blaue Augen hat. Das ist aber wirklich Kritik auf aller höchstem Niveau und nicht wichtig für den Inhalt des Buches. Fazit: Bei „Dark Horses“ handelt es sich um ein schönes, dramatisches Jugendbuch über die Verbindung zwischen Pferd und Reiter. Ich habe es sehr gern gelesen. Man sollte schon Interesse fürs Reiten, insbesondere Springreiten mitbringen, sonst denke ich, dass man sich als Nicht-Pferdeliebhaber mit dem Buch sehr schwer tun wird. Ein Buch aus tierischer Sicht habe ich zuvor noch nie gelesen und ich denke den Menschen, denen dass nicht komplett gegen den Strich geht, wird Reds Sichtweise gut gefallen. Wir lesen ja schließlich Bücher, um uns von der Realität etwas zu entfernen, da finde ich es nicht so unrealistisch, dass ein Pferd Songtexte zitiert. Wer weiß vielleicht tun sie das ja wirklich? Im Großen und Ganzen geht es um die Verbindung zwischen Mensch und Tier, aber um Familie, Freundschaft und Liebe – wer diese Gebiete in einem Buch zu schätzen weiß, sollte sich „Dark Horses“ einmal genauer anschauen.