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Das Bild der Familie zur Zeit des Nationalsozialismus. Erwartungen, Ideologie und Rollenverteilung

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2,0, Universität Osnabrück (Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Spezielle Soziologien I+II: Familiensoziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Nuklearfamilie ist meist das Bild, was Menschen in der westlichen Welt vor dem geistigem Auge sehen, wenn sie gefragt werden, was eine "normale Familie" für sie ist. Diese besteht aus Vater und Mutter, die in einem gemeinsamen Haushalt für die gemeinsamen Kinder sorgen. Doch dieses Bild ist schon lange nicht mehr die Norm - kinderlose Paare oder Patchwork-Familien sind schon lange sozial akzeptierte Formen von Familie in unseren Kulturkreisen.
Das Bild einer "durchschnittlichen" oder "normalen" Familie ist ständig im Wandel und spiegelt in gewisser Weise den kulturellen Wandel der Gesellschaft wieder, da sich das Bild der Familie - wie die Gesellschaft - über die Jahrzehnte stark verändert.
Wohl der stärkste Wandel des vergangenen Jahrhunderts in der Sozialstruktur in Deutschland vollzog sich in den 1930er und 1940er Jahren - die Zeit, in der der Nationalsozialismus in Deutschland regierte. In dieser Zeit waren die Normen und Werte ganz anders als die, die heutzutage gängig sind, so auch die Erwartungen an eine "normale" Familie.
Mit vielen Instrumenten, vor allem aber auf politischer Ebene, haben die Nationalsozialisten versucht, das Bild einer "normalen" Familie in eine bestimmte Richtung zu lenken. In dieser Hausarbeit soll gezeigt werden, wie genau das Bild einer durchschnittlichen Familie, die allen Erwartungen der damaligen Kultur gültig wird, ausgesehen hat und wie diese durchschnittliche Familie in die ideologischen Vorstellungen des Nationalsozialismus gefördert haben.
Wie genau ist eine Familie nach der Nazi-Ideologie aufgebaut? Wer gehört zur Familie? Wie sind die Rollen in dieser Familie aufgeteilt? Diese und andere Fragen sollen in dieser Hausarbeit bearbeitet und diskutiert werden. Vorneweg ein Hinweis: Viele Begriffe oder Phrasen werden in Anführungszeichen gelistet. Dies dient der Markierung möglicher Begriffe aus der nationalsozialistischen Ideologie, von der hier ganz klar Abstand genommen werden soll.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 20
Erscheinungsdatum 19.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-668-18575-3
Verlag GRIN
Maße (L/B/H) 208/144/10 mm
Gewicht 45
Buch (Taschenbuch)
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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