Das dreizehnte Kapitel

Roman

(11)
Mit einem Festessen im Schloss Bellevue fängt es an: Ein Mann sitzt am Tisch einer ihm unbekannten Frau und kann den Blick nicht von ihr lösen. Wenig später schreibt er ihr, und zwar so, dass sie antworten muss. Beide, der Schriftsteller und die Theologin, beteuern immer wieder, dass sie glücklich verheiratet sind, dennoch gehen sie ein Briefabenteuer ein, das nur deshalb sein darf, weil es aussichtslos ist: Ihre Briefe bleiben Hängebrücken über einem Abgrund namens Wirklichkeit.
Rezension
So beschwingt, schalkhaft und verführerisch hat Martin Walser lange nicht mehr geschrieben. Ein großartiges Buch.
Portrait
Martin Walser, geboren 1927 in Wasserburg/Bodensee, lebt heute in Nußdorf/Bodensee. 1957 erhielt er den Hermann-Hesse-Preis, 1962 den Gerhart-Hauptmann-Preis und 1965 den Schiller-Gedächtnis-Förderpreis. 1981 wurde Martin Walser mit dem Georg-Büchner-Preis, 1996 mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg und 1998, dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels und dem Corine - Internationaler Buchpreis; Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten 2008 ausgezeichnet. 2015 wurde Martin Walser der Internationale Friedrich-Nietzsche-Preis für sein Lebenswerk verliehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.04.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26759-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/11,5/2 cm
Gewicht 220 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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„Intellektueller Briefroman“

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Einerseits geht es in diesem intellektuellen Briefwechsel zwischen dem Schriftsteller Basil und der Theologin Maja um philosophische Diskurse und den Theologen Karl Barth, zum anderen um Alltäglichkeiten im Leben der beiden Protagonisten.
So habe ich mit Vergnügen gelesen, wie es zunächst dem alternden Basil gelingt, zu der jüngeren,
Einerseits geht es in diesem intellektuellen Briefwechsel zwischen dem Schriftsteller Basil und der Theologin Maja um philosophische Diskurse und den Theologen Karl Barth, zum anderen um Alltäglichkeiten im Leben der beiden Protagonisten.
So habe ich mit Vergnügen gelesen, wie es zunächst dem alternden Basil gelingt, zu der jüngeren, verheirateten Frau eine geistige Beziehung aufzubauen. In deren Verlauf spüren beide zunehmend eine einzigartige Vertrautheit und Nähe, sodass sie, als die Beziehung droht heikel zu werden, die Korrespondenz sogar abzubrechen versuchen. Letztlich aber hilft der Austausch beiden, besonders aber Maja, als deren Mann lebensbedrohlich erkrankt.
Die Gesamtheit der Briefe ergibt eine interessante und reizvolle Geschichte voll sprachlicher Akrobatik, Intelligenz und Wortwitz. Ich empfehle das Buch daher geübten Lesern, die Walser anspruchsvoll zu unterhalten vermag.

„Lückenbrücke“

Britta Weiler

Als der bekannte Schriftsteller Basil bei einem Bankett die Ehefrau des Ehrengastes sieht, ist er sofort fasziniert. Er findet die Mailadresse der renommierten Theologin und Karl Barth- Anhängerin heraus und baggert sie schriftlich an. Aus dem Geplänkel wird schnell eine Diskussionsplattform über - buchstäblich - Gott und die Welt Als der bekannte Schriftsteller Basil bei einem Bankett die Ehefrau des Ehrengastes sieht, ist er sofort fasziniert. Er findet die Mailadresse der renommierten Theologin und Karl Barth- Anhängerin heraus und baggert sie schriftlich an. Aus dem Geplänkel wird schnell eine Diskussionsplattform über - buchstäblich - Gott und die Welt und für die beiden Protagonisten eine Begegnung mit zunehmender Vertrautheit, wo all die Dinge Platz finden, die in den jeweiligen Ehen zu kurz kommen.

Teils rätselhaft, teils weise weiß Walser sein Publikum von Anfang bis Ende intelligent zu fesseln!

„Von der Unmöglichkeit“

Karin Thuma, Thalia-Buchhandlung Dresden

`Sie sind meine Unmöglichkeit, ohne Unmöglichkeit kann ich nicht leben`...so lautet ein Satz des Schriftstellers im Briefwechsel mit der Theologin. Beide sind, wie sie immer wieder betonen, jeweils glücklich verheiratet. Martin Walser lotet die Befindlichkeiten der Seelen aus, deren Begegnung nicht in die Wirklichkeit des Lebens paßt. `Sie sind meine Unmöglichkeit, ohne Unmöglichkeit kann ich nicht leben`...so lautet ein Satz des Schriftstellers im Briefwechsel mit der Theologin. Beide sind, wie sie immer wieder betonen, jeweils glücklich verheiratet. Martin Walser lotet die Befindlichkeiten der Seelen aus, deren Begegnung nicht in die Wirklichkeit des Lebens paßt. So bleibt ein Briefabenteuer, eine Erzählung von der Unmöglichkeit, von Liebe und Ehe, aufgeschrieben ohne Kitsch und Pathos, sondern auf der Suche nach der Wahrheit der Gefühle.

„Ein Mann und eine Frau und die Möglichkeit der Liebe“

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Walser wäre nicht Walser, wenn er nicht solche Bücher schriebe. Ein Mann und eine Frau, der Austausch in Briefform, Emotionen die hochkochen und doch nicht sein dürfen oder wollen. Und immer wieder diese Distanz und gleichzeitige Nähe. Tolles Buch! Walser wäre nicht Walser, wenn er nicht solche Bücher schriebe. Ein Mann und eine Frau, der Austausch in Briefform, Emotionen die hochkochen und doch nicht sein dürfen oder wollen. Und immer wieder diese Distanz und gleichzeitige Nähe. Tolles Buch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
3
8
0
0
0

Wortgewaltig!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2014

Walser ist Erzählkunst! Er spielt mit den Worten und fesselt mit seinen Lebensbeschreibungen in diesem Buch: Ein Mann ist fasziniert von einer flüchtigen Bekanntschaft, ein Briefwechsel entsteht daraus..ein Hin und Her beginnt in dem sich die zwei Protagonisten immer mehr offenbaren!

Leben, wie es ist....
von Marion Olßon aus Reutlingen am 31.03.2013
Bewertet: eBook (ePUB)

Wenn zwei Menschen sich begegnen und sie sich intellektuell ansprechend finden, spricht nichts dagegen, eine Brieffreundschaft zu beginnen. Auch dann nicht, wenn beide glücklich verheiratet sind….so wird es zumindest beteuert. Doch was ist, wenn nach und nach klar wird, dass nichts so ist wie gedacht und nichts unmöglich scheint.... Wenn zwei Menschen sich begegnen und sie sich intellektuell ansprechend finden, spricht nichts dagegen, eine Brieffreundschaft zu beginnen. Auch dann nicht, wenn beide glücklich verheiratet sind….so wird es zumindest beteuert. Doch was ist, wenn nach und nach klar wird, dass nichts so ist wie gedacht und nichts unmöglich scheint. Wie wird aus dem Beziehungsgeflecht, eine klare Linie? Was, wenn das Unvorhergesehene eintrifft, und die Regeln außer Kraft setzt? Ein gut gelungenes Bild von einer Beziehung, die anders ist als gedacht. Gefühle, Gedanken, Ängste und Hoffnungen. Ein Bild zweier Menschen, die erst lernen müssen, das Leben so zu sehen ,wie es ist und nicht so wie sie es sich wünschen.

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Basil und Maja, beide glücklich verheiratet, lernen sich beinem Festessen im Schloss Bellevue kennen. Dort weckt Maja Basils Interesse, welcher infolgedessen ihre Adresse ausfindig macht und einen Brief für sie verfasst. So kommt es zu einem ausführlichen, vetrauensvollen Briefwechseln, in welchem jeder Brief sehnsüchtiger erwartet wird, als der vorherige. Gefühlvoll und absolut... Basil und Maja, beide glücklich verheiratet, lernen sich beinem Festessen im Schloss Bellevue kennen. Dort weckt Maja Basils Interesse, welcher infolgedessen ihre Adresse ausfindig macht und einen Brief für sie verfasst. So kommt es zu einem ausführlichen, vetrauensvollen Briefwechseln, in welchem jeder Brief sehnsüchtiger erwartet wird, als der vorherige. Gefühlvoll und absolut aufrichtig!


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