Das Foucaultsche Pendel

Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Bancarella 1989

(10)

Drei Mailänder Verlagslektoren geraten zufällig an eine Geheimbotschaft des legendenumwitterten Templerordens. Sie machen sich an die Entzifferung, bauen aus zahllosen Elementen ein gigantisches Puzzle, erfinden selbst einen Plan, der zu nichts Geringerem führen soll als zur Beherrschung der Welt. Nicht nur die Templer - so scheint es - haben sich mit dem Plan beschäftigt, sondern sämtliche Geheimgesellschaften der Welt, von den Rosenkreuzern bis hin zu den Freimaurern. Die Weltgeschichte wird von den drei Zauberlehrlingen umgeschrieben. Doch dann wird aus dem intellektuellen Spiel blutiger Ernst: Menschen, die mit dem Plan zu tun haben, verschwinden oder werden ermordet, der Plan verselbständigt sich, wird unheimliche Realität ...

Portrait

Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria geboren und lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet er Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den Premio Strega (1981) und wurde 1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 768
Erscheinungsdatum 01.01.1989
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-15395-0
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 22,2/13,9/4,5 cm
Gewicht 835 g
Originaltitel Il pendulo di Foucault
Abbildungen 9 schwarzweisse Abbildungen
Auflage 14. Auflage
Übersetzer Burkhart Kroeber
Buch (gebundene Ausgabe)
25,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein praller Roman, der den Balanceakt zwischen Krimi, Verschwörungsthriller, historischem Roman und philosophischen Ausflügen gekonnt bewältigt. Sprachlich ist Eco auf der Höhe! Ein praller Roman, der den Balanceakt zwischen Krimi, Verschwörungsthriller, historischem Roman und philosophischen Ausflügen gekonnt bewältigt. Sprachlich ist Eco auf der Höhe!

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Der perfekte Roman für alle, die intelligente Geschichten mit vielen Anspielungen mögen. Eine anspruchsvolle und ironische Ergänzung zu den vielen Verschwörungsromanen,die es gibt. Der perfekte Roman für alle, die intelligente Geschichten mit vielen Anspielungen mögen. Eine anspruchsvolle und ironische Ergänzung zu den vielen Verschwörungsromanen,die es gibt.

„Wirklichkeit oder Fiktion?“

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Ein Mailänder Student der Philosophie stößt bei Recherchen für seine Promotionsarbeit über den Fall der Tempelritter auf ein Schriftstück aus dem 14. Jahrhundert. Zusammen mit zwei Verlagslektoren versucht er eine Entschlüsselung des unvollständigen Dokuments.
Der ‘Große Plan’, den sie dabei ersinnen, ihre eigens kreierte Verschwörungstheorie, entstanden mehr aus Spaß denn Ernst, findet höchstes Interesse bei einer zwielichtigen Gruppierung, die sich dadurch in ihrer Weltsicht, ihrem Wahn, bestätigt sieht.
Was folgt, ist ein Verschmelzen von Wirklichkeit und Fiktion, einer Fiktion, die die Drei selbst schufen, und die immer mehr Eigendynamik entwickelt und somit reale Gefahren anzieht. So treiben die Drei, jeder für sich und doch zusammen, an ihre seelischen und moralischen Abgründe. Ihre Welt, bestehend aus immer mehr Misstrauen und Verfolgungswahn, bricht Stück für Stück auseinander. Ist das alles Realität oder doch nur ein Hirngespinst? Für
Freunde der Mythen über den Untergang der Templer aber auch der vielen anderen Bruderschaften, Logen, denn sie alle haben ihren Part in diesem Werk, finden eine prall gefüllte Schatztruhe mit diesem Buch. Hier werden großartig recherchierte Informationen in einer enormen Fülle mit brillant gezeichneten Charakteren geboten und fast die komplette bekannte Weltgeschichte neu geschrieben.
‘Das Foucaultsche Pendel’ ist absolute Pflichtlektüre für alle dem Konspirativen Verfallenen.
Ein Mailänder Student der Philosophie stößt bei Recherchen für seine Promotionsarbeit über den Fall der Tempelritter auf ein Schriftstück aus dem 14. Jahrhundert. Zusammen mit zwei Verlagslektoren versucht er eine Entschlüsselung des unvollständigen Dokuments.
Der ‘Große Plan’, den sie dabei ersinnen, ihre eigens kreierte Verschwörungstheorie, entstanden mehr aus Spaß denn Ernst, findet höchstes Interesse bei einer zwielichtigen Gruppierung, die sich dadurch in ihrer Weltsicht, ihrem Wahn, bestätigt sieht.
Was folgt, ist ein Verschmelzen von Wirklichkeit und Fiktion, einer Fiktion, die die Drei selbst schufen, und die immer mehr Eigendynamik entwickelt und somit reale Gefahren anzieht. So treiben die Drei, jeder für sich und doch zusammen, an ihre seelischen und moralischen Abgründe. Ihre Welt, bestehend aus immer mehr Misstrauen und Verfolgungswahn, bricht Stück für Stück auseinander. Ist das alles Realität oder doch nur ein Hirngespinst? Für
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
6
4
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Sprachlich über alle Zweifel erhaben entfaltet Eco für jeden geduldigen Leser hier eine faszinierende historische Studio in Verbindung mit einem interessanten Verschwörung-Krimi .

von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Der Vater aller Verschwörung-Thriller ist auch einer der besten!

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von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 03.01.2007

Der Semiotikprofessor hat sich Zeit seines Lebens damit befasst, wie Literatur funktioniert, dann hat er all sein Wissen zusammengenommen und hat dieses Werk geschaffen. Und es ist tatsächlich etwas Großes dabei herausgekommen. Inhaltlich berichtet der Icherzähler Casaubon, der Lektor bei einem kleinen Verlag in Mailand ist, seine Erfahrungen mit den... Der Semiotikprofessor hat sich Zeit seines Lebens damit befasst, wie Literatur funktioniert, dann hat er all sein Wissen zusammengenommen und hat dieses Werk geschaffen. Und es ist tatsächlich etwas Großes dabei herausgekommen. Inhaltlich berichtet der Icherzähler Casaubon, der Lektor bei einem kleinen Verlag in Mailand ist, seine Erfahrungen mit den Verschwörungstheorien rund um die Templer, Rosenkreuzer, Freimaurer, etc. Diese Erfahrungen sind derart verwirrend, dass man kaum mehr durchblickt, die Ideen die sich in den Köpfen des Erzählers und seiner Kollegen entwickeln sind derart absurd, dass man am liebsten schreien möchte. Schließlich entwickeln sie eine Theorie des "Großen Plans" deren Grundlage eine zufällige Konstellation von Worten ist, die ein Computer über einen Zufallsgenerator ausgewählt hat. Dieser "Große Plan" wird für alle drei zum Verhängnis. Zu all diesen chaotischen Theorien passt der anscheinend chaotische Erzählstil perfekt. Letztlich bleibt bloß noch der Schluss zu ziehen, dass all diese Verschwörungstheorien absurde Hirngespinste sind, so wie der "Große Plan" des Protagonisten. [Oder sollte Eco auch ein Mitglied des Templerordens sein und hat eben darum ein Buch geschrieben um alle zu verwirren - wer weiß ;-)] Die Personen machen sehr interessante Entwicklungen durch und sind sehr tiefschichtig erzählt. Die Sprachgewalt Ecos kann man niemals anzweifeln und auch die Übersetzer haben ganze Arbeit geleistet. Die Unmenge von Anspielungen auf andere Texte und Situationen die in dem Buch zu finden sind, zeigt welch großer Geist in Eco steckt. Unverkennbar ist auch, dass Eco extrem gut recherchiert hat. Als Quintessenz kann man zusammenfassen: Große Sprache, perfekte Technik, interessante Figuren, umfangreiches Wissen - Eco hat sein Ziel erreicht, er hat sich ein Denkmal gesetzt. Für jeden der nun überlegt ob er das Buch lesen soll, nochmals die Warnung: Nehmen Sie sich viel Zeit und seien Sie bereit viele Stunden unter höchster Konzentration zu "arbeiten".