Das Gedächtnis der Insel

Roman

(10)
Als der Pariser Archäologe Yann Schneider für zwei Tage zur Beerdigung seines Vaters auf seine bretonische Heimatinsel zurückkehrt, spürt er die Schatten seiner familiären Vergangenheit: Als Kind traumatisiert durch den Unfalltod seiner Mutter Abigale, muss er dreißig Jahre später erkennen, dass hinter dem Tod seiner Mutter andere Kräfte wirkten, als er immer annahm. Während ein fürchterlicher Sturm aufzieht, kommt Yann seiner eigenen Geschichte, seiner Wahrheit, seinem Schicksal auf die Spur und konfrontiert die Inselbewohner mit ihrer Vergangenheit und ihrer Schuld.

Ein packender, intensiver Roman um einen gewaltigen Sturm und ein jahrzehntealtes Liebesdrama mit tödlichen Konsequenzen

Portrait
Christian Buder wurde 1968 in Memmingen geboren. Er studierte zuerst Betriebswirtschaft und dann Philosophie in Marburg, Paris und Chicago. Als freier Autor und Journalist schrieb Christian Buder Artikel für Die Zeit und andere Zeitschriften. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Berlin. Als Original-Taschenbücher liegen seine Kriminalromane Die Eistoten und Der Tote im Moor vor. 2015 erschien von ihm das Sachbuch Schwimmen ohne nass zu werden. Wie man mit Philosophie glücklich wird. Das Gedächtnis der Insel ist sein erster Roman bei Blessing.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 06.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89667-591-0
Verlag Karl Blessing Verlag
Maße (L/B/H) 20,6/13,5/2,9 cm
Gewicht 401 g
Verkaufsrang 96.983
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„Ein großer Fels in der Brandung“

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Der Gradmesser für die Beliebtheit eines Reiseziels ist die Anzahl der Leichen, die die Regional- und Urlaubskrimis dem jeweiligen Landstrich bescheren. Sylt und die Bretagne liefern sich da momentan ein mörderisches Kopf-an-Kopf -Rennen. Christian Bruders Bretagneroman signalisiert schon mit der Fucht einflößenden gigantischen Welle auf dem düsteren Cover, das er sich von diesem meist launigen Genre abhebt. Der Archäologe Yann besucht nach zwei Jahrzehnten seinen Geburtsort, eine 200Seeleninsel, die nicht viel mehr als ein überdimensionaler unwirtlicher Granitfels im Atlantik ist, um seinem Vater die letzte Ehre zu erweisen. Ebenso wie Yanns Mutter vor 30 Jahren, ist nun scheinbar auch der Vater Opfer des Meeres geworden. Mit seiner alten Jugendliebe Gwenn, die nun bei der Gendarmerie ist, betrachtet er nun beide Todesfälle genauer. Während die ohnehin schon wortkargen Bewohner in völliges Schweigen verfallen, zieht zudem ein Jahrhundertsturm auf, der die gesamte Insel bedroht.
Positiv ausgedrückt, besticht der Roman durch eine Fülle von überraschenden Wendungen.Tatsächlich wirkt die ganze Story auf mich aber leider völlig hanebüchen. Trotzdem bleibt die Spannung durch den absolut visuellen Schreibstil des Autors erhalten. Und da vermutlich Hollywood nicht anklopft, könnte es auf das öffentlich rechtliche Fernsehen hinauslaufen. Fazit: Im Zweifel lieber Kommissar Dupin, da gibt es neben Jahrhundertstürmen noch einen Schuss Humor.
Der Gradmesser für die Beliebtheit eines Reiseziels ist die Anzahl der Leichen, die die Regional- und Urlaubskrimis dem jeweiligen Landstrich bescheren. Sylt und die Bretagne liefern sich da momentan ein mörderisches Kopf-an-Kopf -Rennen. Christian Bruders Bretagneroman signalisiert schon mit der Fucht einflößenden gigantischen Welle auf dem düsteren Cover, das er sich von diesem meist launigen Genre abhebt. Der Archäologe Yann besucht nach zwei Jahrzehnten seinen Geburtsort, eine 200Seeleninsel, die nicht viel mehr als ein überdimensionaler unwirtlicher Granitfels im Atlantik ist, um seinem Vater die letzte Ehre zu erweisen. Ebenso wie Yanns Mutter vor 30 Jahren, ist nun scheinbar auch der Vater Opfer des Meeres geworden. Mit seiner alten Jugendliebe Gwenn, die nun bei der Gendarmerie ist, betrachtet er nun beide Todesfälle genauer. Während die ohnehin schon wortkargen Bewohner in völliges Schweigen verfallen, zieht zudem ein Jahrhundertsturm auf, der die gesamte Insel bedroht.
Positiv ausgedrückt, besticht der Roman durch eine Fülle von überraschenden Wendungen.Tatsächlich wirkt die ganze Story auf mich aber leider völlig hanebüchen. Trotzdem bleibt die Spannung durch den absolut visuellen Schreibstil des Autors erhalten. Und da vermutlich Hollywood nicht anklopft, könnte es auf das öffentlich rechtliche Fernsehen hinauslaufen. Fazit: Im Zweifel lieber Kommissar Dupin, da gibt es neben Jahrhundertstürmen noch einen Schuss Humor.

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Ein Sohn auf der Suche nach der Wahrheit... fesselnd bis zur letzten Seite. Buder schafft es durch den anbrechenden Sturm eine bedrohliche Kulisse zu erschaffen. Empfehlenswert! Ein Sohn auf der Suche nach der Wahrheit... fesselnd bis zur letzten Seite. Buder schafft es durch den anbrechenden Sturm eine bedrohliche Kulisse zu erschaffen. Empfehlenswert!

„Gänsehaut pur!“

Pia Buchhorn, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eigentlich wollte Yann Schneider nur nach Hause fahren, um seinen Vater zu beerdigen. Doch auf der kleinen Insel in der Bretagne ist alles anders,er wird beschimpft und angefeindet. Dann stellt sich heraus,dass sein Vater anders gestorben ist,als erst gedacht. Als dann noch ein Jahrhundertsturm losbricht und die Insel von der Außenwelt abgeschnitten ist, überschlagen sich die Ereignisse...
Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und die Stimmung ist Wahnsinn. Das Buch ist kein Krimi,es ist ein normaler Roman und ist in einer schönen Sprache geschrieben.
Trotz Sonne und Hitze,hatte ich Gänsehaut pur. Sehr zu empfehlen!
Eigentlich wollte Yann Schneider nur nach Hause fahren, um seinen Vater zu beerdigen. Doch auf der kleinen Insel in der Bretagne ist alles anders,er wird beschimpft und angefeindet. Dann stellt sich heraus,dass sein Vater anders gestorben ist,als erst gedacht. Als dann noch ein Jahrhundertsturm losbricht und die Insel von der Außenwelt abgeschnitten ist, überschlagen sich die Ereignisse...
Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und die Stimmung ist Wahnsinn. Das Buch ist kein Krimi,es ist ein normaler Roman und ist in einer schönen Sprache geschrieben.
Trotz Sonne und Hitze,hatte ich Gänsehaut pur. Sehr zu empfehlen!

„Das Gedächtnis der Insel“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Christian Buder hat einen tollen Roman geschrieben, der mit vielen unerwarteten Wendungen und sich stetig steigender Spannung den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

Fazit: bitte lesen!
Christian Buder hat einen tollen Roman geschrieben, der mit vielen unerwarteten Wendungen und sich stetig steigender Spannung den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
3
6
1
0
0

Die Insel vergisst nicht...
von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2018
Bewertet: Klappenbroschur

Tief eingebrannt in den dunklen Fels der bretonischen Insel liegt die Erinnerung, doch es ist sehr schwer diese Erinnerungen ans Licht zu bringen. Aber vielleicht hätte die Wahrheit auch im verborgenen bleiben sollen, denn manchmal ist sie nur schwer zu akzeptieren! Ein Roman über Liebe, Familie und den Tod. Alles... Tief eingebrannt in den dunklen Fels der bretonischen Insel liegt die Erinnerung, doch es ist sehr schwer diese Erinnerungen ans Licht zu bringen. Aber vielleicht hätte die Wahrheit auch im verborgenen bleiben sollen, denn manchmal ist sie nur schwer zu akzeptieren! Ein Roman über Liebe, Familie und den Tod. Alles verpackt in eine spannende Geschichte.

SUPER!!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2017

Großartig geschriebenes Buch, mit einer spannenden Geschichte, dass ich Ihnen voll empfehlen möchte.

Das Meer spielt Schicksal
von Claudia Schütz am 02.04.2017

Dies ist das erste Buch, welches ich vom Autor Christian Buder gelesen habe und er hat mich von der ersten Seite an, mit seinem Schreibstil und den Beschreibungen von gewaltigen Meeresbildern, begeistern und in seinen Bann ziehen können. Oftmals dachte ich, ich spüre den Sturm am Hafen selbst an... Dies ist das erste Buch, welches ich vom Autor Christian Buder gelesen habe und er hat mich von der ersten Seite an, mit seinem Schreibstil und den Beschreibungen von gewaltigen Meeresbildern, begeistern und in seinen Bann ziehen können. Oftmals dachte ich, ich spüre den Sturm am Hafen selbst an mir rütteln und die Meeresgischt sprüht mir in´s Gesicht. Buder beschreibt wie gnadenlos das Meer und der Sturm sein können, wie sie das Leben der Inselbewohner bestimmen und wie sie aber auch Schicksal spielen können und Menschenleben fordern. Man ist den Wellen, dem Regen, dem Sturm förmlich hilflos ausgeliefert und diese Macht beschreibt Buder ausdrucksstark und beängstigend. Das Cover, mit der meterhohen sich auftürmenden Welle die an einer Betonmauer zerschellt, passt hervorragend zum Inhalt und spiegelt diesen sehr gut wieder. Auch die teilhabenden Charaktere sind dem Autor gut gelungen, allen voran Yann Schneider, der auf der Insel sein Schicksal auf einmal aus einer neuen Perspektive sieht und merkt, das alle Inselbewohner irgendwie etwas wissen, was mit dem Tod seiner Mutter vor 30 Jahren zutun hat, aber auch zum angeblichen Selbstmord seines Vaters vor ein paar Tagen, haben alle ihre festgefahrene Meinung. Doch Yann und seine früheren Freundin Gwenn, die mittlerweile Polizistin ist, rollen den alten Fall wieder auf und kommen zu neuen Erkenntnissen. Sie konfrontieren die Bewohner damit und merken zu spät, in welche Gefahr sie sich damit begeben haben. Durch diese Erzählung schleicht sich ein kleines Krimi-Element in diesen Roman, der sich sehr gut und spannend in die Geschichte einfügt. In diesem Roman sind viele Gefühle vereint, die ich als Leserin mit Yann erlebt habe: Angst, Wut, Trauer, Verletzlichkeit, Abschied, aber auch Hoffnung, Liebe, Freude und der Überlebenswille im tosenden Sturm auf einer, von der Aussenwelt, abgeschnittenen Insel.