Das Geheimnis des Kalligraphen

Autorisierte Hörfassung

(14)
Vom Gelächter und der Liebe, die das Leben erträglich machen

Damaskus, um 1950: Nura wird verheiratet. Ihren Mann, den berühmten Kalligraphen Hamid Farsi, lernt sie am Tage der Hochzeit kennen. Zunächst scheint alles gut zu gehen: Farsi ist ein angesehener Bürger in Damaskus, und er kann seiner Frau ein komfortables Leben im eigenen Haus bieten. Aber der geniale (und geizige) Farsi ist auch ein Fanatiker, der sich ganz der Erneuerung der arabischen Schrift und Sprache verschrieben hat und darüber seine schöne junge Frau bald vernachlässigt. Dies kommt einem Lehrling in seiner Werkstatt zugute, Salman, der sich bis über beide Ohren in Nura verliebt.

Portrait
Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und legte 1979 seine Promotion ab. Heute lebt er in München. Er ist Mitbegründer der Literaturgruppe "Südwind" und zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern deutscher Sprache. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, dem Hermann-Hesse-Preis, dem Prix de Lecture und mit dem Hans-Erich-Nossack-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt Rafik Schami den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Markus Hoffmann, Rafik Schami
Anzahl 7
Erscheinungsdatum 24.09.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783869740485
Verlag Steinbach Sprechende Bücher
Auflage 1. Auflage
Spieldauer 521 Minuten
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Wie alles von Rafik Schami ist auch dieser Roman ein erzählerisches Gesamtkunstwerk, in das man versinkt und Zeit und Raum vergisst. Wie alles von Rafik Schami ist auch dieser Roman ein erzählerisches Gesamtkunstwerk, in das man versinkt und Zeit und Raum vergisst.

Daniel Derpmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Rafik Schami schafft es mit Leichtigkeit uns in eine Welt zu versetzen, die so märchenhaft anmutet, dass es einem fast wehtut, wenn man am Ende angelangt ist. Rafik Schami schafft es mit Leichtigkeit uns in eine Welt zu versetzen, die so märchenhaft anmutet, dass es einem fast wehtut, wenn man am Ende angelangt ist.

„Zauberhaft orientalisch“

Sarah Aksamit, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Die Stärke von Rafik Schami liegt ja bekanntlicherweise im Abschweifen. Dies praktiziert er hier so kunstvoll wie selten zuvor. Jede Geschichte eröffnet eine neue Welt voller weiterer kleiner Schicksale, skurriler Vorkommnisse und Begebenheiten aus dem Damaskus der Fünfziger Jahre- und jede für sich wäre ein eigenes Buch wert.
Die wahre Meisterschaft beweist er jedoch im zuverlässigen Zurückfinden zu seinen Hauptfiguren, die einem schnell ans Herz wachsen.
Tipp: Eine Tasse Masir Tee brühen und abtauchen in eine orientalische Märchenwelt
Die Stärke von Rafik Schami liegt ja bekanntlicherweise im Abschweifen. Dies praktiziert er hier so kunstvoll wie selten zuvor. Jede Geschichte eröffnet eine neue Welt voller weiterer kleiner Schicksale, skurriler Vorkommnisse und Begebenheiten aus dem Damaskus der Fünfziger Jahre- und jede für sich wäre ein eigenes Buch wert.
Die wahre Meisterschaft beweist er jedoch im zuverlässigen Zurückfinden zu seinen Hauptfiguren, die einem schnell ans Herz wachsen.
Tipp: Eine Tasse Masir Tee brühen und abtauchen in eine orientalische Märchenwelt

„Märchenhaft!“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Rafik Schami ist ein großartiger Erzähler! Es ist unglaublich, wie er scheinbar unabhängige Handlungsstränge verknüpft und später zu einem Gesamtbild zusammenfügt. Er lässt das Damaskus der 50er Jahre und die Hauptfiguren dieses Romans lebendig werden! Rafik Schami ist ein großartiger Erzähler! Es ist unglaublich, wie er scheinbar unabhängige Handlungsstränge verknüpft und später zu einem Gesamtbild zusammenfügt. Er lässt das Damaskus der 50er Jahre und die Hauptfiguren dieses Romans lebendig werden!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
9
3
1
1
0

Schön aber mit zu vielen Längen
von monerl aus Langen am 11.12.2017
Bewertet: Taschenbuch

Kurzmeinung: Genre: Roman Handlung: Der Autor nimmt den Leser wieder nach Syrien mit, in die Hauptstadt Damaskus und erschafft, wenn man sich mit Schamis Erzählkunst ein bisschen auskennt, ein großes Gemenge aus verschiedenen Protagonisten aus unterschiedlichem Stand, verschiedenen Religionen, Wünschen... Die Geschichte enthält Intriegen, Gewalt, Verwicklungen, Eifersucht, Liebe, Familie ... und... Kurzmeinung: Genre: Roman Handlung: Der Autor nimmt den Leser wieder nach Syrien mit, in die Hauptstadt Damaskus und erschafft, wenn man sich mit Schamis Erzählkunst ein bisschen auskennt, ein großes Gemenge aus verschiedenen Protagonisten aus unterschiedlichem Stand, verschiedenen Religionen, Wünschen... Die Geschichte enthält Intriegen, Gewalt, Verwicklungen, Eifersucht, Liebe, Familie ... und kommt wegen einigen Längen sehr spät zum titelgebendem Geheimnis. Alles rankt sich um Hamid, den Kalligraphen, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, die arabische Schrift umzugestalten, sie durch Vereinfachung zu reformieren. Dabei bleibt seine Frau Nura, sein und ihr soziales Leben, völlig auf der Strecke. Charaktere: Hamid, Nura, Salman - die Protagonisten. Es wird viel über ihr Leben erzählt. Nach und nach entfaltet sich das Gesamtbild und man bekommt die Figuren etwas zu fassen. Doch konnte ich zu keiner eine Art Nähe spüren. Hamid war immer ein sehr arroganter, klischeebehafteter Typ. Aber auch seine leidgeplagte Ehefrau Nura nahm mich nicht für sich ein. Trotz ihres unschönen Lebens, bedauerte ich sie nicht, und fühlte auch nicht ihr Glück als Salman zu ihrem Geliebten geworden ist. Salman nahm ich als ziemlich blass wahr. Zudem gibt es zahlreiche Nebencharaktere, die den Roman vervollständigen, ihn aber auch manchmal unnötig aufblähen. Spannung: In diesem Roman ist der Titel irreführend und sehr schlecht gewählt. Ich wartete auf ein spezielles Geheimnis, das sich aufzudecken lohnt. Darauf baute sich meine Spannung auf. Nachdem es aber kein Geheimnis in dieser Form gab, quälte ich mich immer wieder durch viele Längen durch die Geschichte. Schreibstil: Der Autor ist sich in seiner Erzähl- und Schreibweise treu, die für den Leser Wiedererkennungswert hat. Hier hat mich aber gestört, dass es zum Ende noch einen zweiten Teil gab, der, für einen schönen Lesefluss, in den großen ersten Hauptteil hätte eingewebt werden sollen. So fühlte sich das Ganze für mich etwas zerpflückt an. Ende: Zum Schluss ist alles klar und keine Fragen bleiben offen. Viele Geschichten, die das große Ganze bilden, wurden auserzählt. Aber so richtig begeistern konnte mich dieser Roman nicht. Er war gut aber es reichte nicht zu einer herausragenden Geschichte, wie ich sie bei "Sophia oder der Anfang aller Geschichten" oder auch bei "Die dunkle Seite der Liebe" vorgefunden hatte. Der Fokus auf die arabische Schrift und ihre Entwicklung und die Kalligraphie war mir zu unausgewogen. Insbesondere deshalb, da ich darauf in dieser Art, durch Titel und Klappentext, nicht gefasst / vorbereitet war. Zugabe: Am Ende des Buches gibt es eine tolle Zugabe über die islamische Kalligraphie und ihre Kunstwerke, die islamische Schrift und das arabische Alphabet. Da ich die arabische Schrift liebe, sie wunderschön finde und sie gerne schreibe und zu optimieren versuche, ist das ein großes Highlight für mich. Aber ich dachte nicht, dass das mitunter das eigentliche Thema des Buches ist. Fazit: Ein typischer und ausschweifender arabischer Roman mit Themenschwerpunkten, die damals wie auch heute noch, in der arabischen Welt aktuell sind. Zu viele Geschichten in der Geschichte haben hier den Roman aufgebauscht. Ganz nett, doch Schami kann es besser.

von Anna Erhardt aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein tolles Buch über Syrien, die Liebe, unterschiedliche Kulturen und die Geschichte der Schreibkunst. Rafik Schami ist wirklich beeindruckend.

Eine Geschichte mit vielen Facetten
von J.G. aus Berlin am 10.05.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Geheimnis des Kalligraphen von Rafik Schami ist die Geschichte von Hamid Farsi, einem bedeutenden Damaszener Kalligraphen, der eine Reform der arabischen Schrift anstrebt und damit auf viele Gegner trifft. Im Jahr 1957 verlässt die Ehefrau Nura den Kalligraphen. Sie hegt keinerlei Gefühle für ihren Mann und hat auch... Das Geheimnis des Kalligraphen von Rafik Schami ist die Geschichte von Hamid Farsi, einem bedeutenden Damaszener Kalligraphen, der eine Reform der arabischen Schrift anstrebt und damit auf viele Gegner trifft. Im Jahr 1957 verlässt die Ehefrau Nura den Kalligraphen. Sie hegt keinerlei Gefühle für ihren Mann und hat auch keine Einblicke in seine Arbeit. Sie verliebt sich in den Christen und Lehrling Salman. So beginnt das Buch... Bis der Leser auf den Kalligraphen trifft, muss er sich ein wenig gedulden. Zu Anfang werden viele Lebensgeschichten aufgegriffen. So die auch von Nura und Salman, zunächst natürlich getrennt voneinander. Der Leser lernt die meisten Figuren bis ins kleinste Detail kennen. Warum die Frau dieses berühmten Mannes verschwindet und welche Pläne der Kalligraph anstrebt, werden erst nach und nach aufgelöst. Der Leser erhält einen wirklich schönen Einblick in das Alltagsleben in Damaskus der 50er Jahre und erlangt ein Gefühl für die Kunst der Kalligraphie. Wirklich beeindruckend... Die Figuren des Buches sind vielfältig und äußerst glaubwürdig und liebenswert. Bestimmte Charaktere wachsen einem ans Herz, man spürt Hass oder auch Zuneigung. Rafik Schami hat einen sehr beeindruckenden Erzählstil. Er erzählt in scheinbar schillernden Farben und schafft eine malerisch orientalische Atmosphäre. Er geht meist nicht chronologisch vor, sondern er springt in den Zeiten, was am Anfang ein bisschen Verwirrung stiftet. Man gewöhnt sich aber schnell daran. Ich bin gespannt auf weitere Bücher dieses Autoren.