Das Hannibal-Syndrom

Phänomen Serienmord

(7)
Dank Hollywood gilt Hannibal Lecter als Inbegriff des infernalischen Serienmörders. Doch wer sind diese Täter in der Wirklichkeit? Der Kriminalexperte Stephan Harbort hat zahlreiche von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Er befasste sich mit allen 75 deutschen Serienmördern seit 1945 – eine aufschlussreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.
Rezension
»Das HANNIBAL-SYNDROM ist ein erstaunlicher und stellenweise mehr als nur aufklärender 352 Seiten umfassender Tatsachenbericht über deutsche Serienmörder«, The-Spine.de, 20.07.2015
Portrait
Stephan Harbort, geboren 1964, lebt in Düsseldorf, ist erfahrener Kriminalist, langjähriger Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Düsseldorf und führender Serienmord-Experte. Er sorgte mit seiner sensationellen Entwicklung des empirischen Täterprofils europaweit für Aufsehen und ist ein gefragter Berater für TV-Dokumentationen und Krimiserien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 352, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783492958141
Verlag Piper ebooks
Verkaufsrang 24.756
eBook
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„"Das Hannibal-Syndrom"“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Stefan Harbort liefert hier ein sehr lesenswertes Buch über Serienmörder ab, das sich in 2 Hauptpunkten von vielen Titeln dieses blutigen Genres unterscheidet:
1. Alle beschriebenen Fälle spielen in Deutschland. Hierzulande gab es 75 offizielle Serienmörder seit 1945. Hier findet man also keine Beschreibung über Dahmer, Bundy, Gacy,
Stefan Harbort liefert hier ein sehr lesenswertes Buch über Serienmörder ab, das sich in 2 Hauptpunkten von vielen Titeln dieses blutigen Genres unterscheidet:
1. Alle beschriebenen Fälle spielen in Deutschland. Hierzulande gab es 75 offizielle Serienmörder seit 1945. Hier findet man also keine Beschreibung über Dahmer, Bundy, Gacy, Gein etc.
2. Das Buch ist nicht sensationslüstern. Es beschreibt die Taten der Serienmördern recht nüchtern und analysiert dann ausgiebig den psychologischen (oder psychopathologischen) Zustand des Mörders, den sozialen Hintergrund, aus dem er stammt und was ihn seiner Meinung dazu getrieben hat.
Nochmal: absolut lesenswert, allerdings nur für Leute, um deren Nerven es gut bestellt ist und die sich für einige Stunden in menschliche Abgründe begeben möchten.

Ach ja, kleine Anmerkung noch: Mit Hannibal Lecter hat das Ganze nun wirklich nichts zu tun. Zwar handelt es sich bei einem der beschriebenen Fälle tatsächlich um einen Kannibalen, aber der unpassende Titel (den meiner Vermutung nach der Verlag durchgedrückt hat) gibt einem seriösen Buch leider eine unnötig boulevardeske Note.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Hier schreibt die Realität!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Säckingen am 07.06.2017

Serienmörder- man liest und sieht sie überall, egal ob man ihnen Serien widmet, Kinofilme und Krimis im Fernseh, Büchern, Fachzeitschriften und auch wenn sie grausame, bestialische Monster für uns sind, so ziehen sie uns magisch an. Wie wird man zum Serienmörder, woran kann man sie "erkennen"? Kann man sie überhaupt "erkennen"? Gibt... Serienmörder- man liest und sieht sie überall, egal ob man ihnen Serien widmet, Kinofilme und Krimis im Fernseh, Büchern, Fachzeitschriften und auch wenn sie grausame, bestialische Monster für uns sind, so ziehen sie uns magisch an. Wie wird man zum Serienmörder, woran kann man sie "erkennen"? Kann man sie überhaupt "erkennen"? Gibt es medizinische Merkmale die man als "Leitfaden" nutzen kann? Wie sieht die Zeit nach der Verurteilung aus? Wie sehen sich Serienmörder selbst- als schuldig oder unschuldig? Setzen sie sich mit ihren Taten auseinander? Wie konnte es soweit kommen dass Menschen, hauptsächlich Männer, "austicken" und grausame Morde begehen? In diesem Buch setzt sich der Autor Stephan Harbort mit den grössten Serienmördern der deutschen Nachkriegszeit auseinander und es ist manchmal schwer vorstellbar dass die Realität sich so zugetragen hat. Für zarte Seelen ist dieses Buch auf keinen Fall etwas, auch wenn man sich den Spiegel vorsetzen muss- diese Taten haben sich wirklich so zugetragen und es bleibt ein erschreckendes Gänsehautgefühl zurück. Stephan Harbort setzt sich gekonnt mit den Verbrechen auseinander aber beleuchtet auch die Umstände die diesen Täter zum Mörder werden ließ. Wie wichtig ist eine liebevolle Kindheit mit verständnisvollen Eltern? Wie kann man junge Erwachsene in das Berufsleben hereinnehmen damit sie sich den Aufgaben gewachsen fühlen? Wie können wir als Gesellschaft damit umgehen? Haben Polizei, Ermittler, Mitmenschen, Gerichte und Analytiker immer richtig reagiert? Zu all diesen Fragen und Themen hat der Autor seine Sichtweisen zusammengetragen, sich auch mit den Mördern getroffen um sie zu verstehen, selbst kennenzulernen, ihnen gegenüber zu sitzen. Kein Buch was mit erhobenen Zeigefinger auf alle zeigt und jeden verurteilt falsch gehandelt zu haben, aber doch viele Ansätze bietet dass sich in gewissen Dingen etwas ändern muss. Auch wenn es grausame Mörder sind, so gehören sie doch zur Gesellschaft und schon in der Nachkriegszeit ging die Gesellschaft egoistische Wege, was sich in der heutigen Zeit kaum gebessert hat. Die Taten jedes einzelnen Serientäters sind, für "normal Denkende" nicht nachvollziehbar, grausam, kalt, gefühlslos und oft auch ekelerregend(gerade wenn es um Kinder geht die getötet, vergewaltigt oder gegessen werden..) aber es gab/gibt sie wirklich, all diese Taten von all diesen Mördern begangen. Für mich auch hier wieder ein sehr gelungenes Buch welches sich einfach mit der Realität befasst und einen nach dem Gelesenen erstmal fassungslos und ja, fast angeekelt zurücklässt. Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus da der Autor durch seine Ausbildung/Erfahrung Fakten vorlegt die sich keinesfalls langweilig lesen und die Spannung eines Psychothrillers haben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Wer die Faszination der Serienkiller mag, der wird dieses Buch lieben.
von einer Kundin/einem Kunden aus Lütjensee am 11.05.2017

Der Kriminologe Stephan Harbort berichtet erschreckend offen über Serienmörder und ihre Beweggründe, wer dieses Buch liest, wird so manchen „Bekannten“ wiederfinden. Die unsäglichen Gräueltaten von Serienmördern, schockieren, stoßen ab, machen Angst, sie töten nicht nur ihre Opfer, sie töten auch ein Teil von Angehörigen und Freunden. Nur warum töten... Der Kriminologe Stephan Harbort berichtet erschreckend offen über Serienmörder und ihre Beweggründe, wer dieses Buch liest, wird so manchen „Bekannten“ wiederfinden. Die unsäglichen Gräueltaten von Serienmördern, schockieren, stoßen ab, machen Angst, sie töten nicht nur ihre Opfer, sie töten auch ein Teil von Angehörigen und Freunden. Nur warum töten sie, aus welchem Grunde? Man muss dieses Buch lesen um sie zu verstehen. Wem Serienmörder ein Begriff sind, wer sie „kennt“ wird sich hier noch tiefer in ihre Seelen graben können. Wir finden die wieder, die uns schon in den Nachrichten serviert wurden und von dessen Taten man nur oberflächlich erfahren hat, die ganze Bandbreite kommt erst in diesem Buch zum tragen. Die Allegorie dieses Werkes wird sicher vielen den kalten Schauer über den Rücken treiben, man wird am Ende manches mit anderen Augen sehen. Der Killer ist nicht weit weg, er wohnt manchmal direkt nebenan. Wer auf die leisen Stimmen des Buches hört und sich umsieht, wird eventuell auch manches mit anderen Augen sehen. Man kann es nicht zuklappen und sagen, es war nur ein Roman. (Gigi)

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Mörderisch gut!
von Dr. Exitus am 26.08.2010
Bewertet: Taschenbuch

Eines der besten Bücher,wenn nicht sogar das beste Buch auf diesem Gebiet.Der Autor gewährt einen Einblick in seinen interessanten Arbeitsalltag.Mit jahrelanger Erfahrung versucht er die drängenden und angstvollen Fragen der Durchschnittsbevölkerung zu beantworten.Besonders gut ist dieses Buch auch deshalb weil der Autor die Lebensgeschichten der Täter sehr genau durchleuchtet... Eines der besten Bücher,wenn nicht sogar das beste Buch auf diesem Gebiet.Der Autor gewährt einen Einblick in seinen interessanten Arbeitsalltag.Mit jahrelanger Erfahrung versucht er die drängenden und angstvollen Fragen der Durchschnittsbevölkerung zu beantworten.Besonders gut ist dieses Buch auch deshalb weil der Autor die Lebensgeschichten der Täter sehr genau durchleuchtet und geschickt aufzeigt wo die dramatische Entwicklung begann,welche später zum abscheulichen Verbrechen führte.In keinem anderen Buch wird so viel über die psychischen Hintergründe und Gedanken der Täter berichtet.Gerade diese Aspekte sind aber besonders interessant da sie dem Leser zu verstehen helfen warum der Täter so handelte.Beispielsweise wenn der Autor aufzeigt wie es bei den Tätern zur Verknüpfung von Gewalt und Sexualität kam.Der Autor ist wirklich ein absoluter Profi auf seinem Gebiet.Er hat viele Gespräche mit den verurteilten Straftätern geführt und hat daher Informationen aus erster Hand.FAZIT:Ein sehr gutes Buch,das tiefe Einblicke in die Seelenabgründe der Täter gewährt.ECHT SEHR EMPFEHLENSWERT!

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