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Das Inferno

Roman. Deutsche Erstausgabe

(11)
Nach der Katastrophe beginnt das Grauen



Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet – und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.



Ultraharter Horror vom heimlichen Meister des Schreckens.




Portrait
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 656
Erscheinungsdatum 08.06.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-67582-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 186/118/55 mm
Gewicht 518
Originaltitel Quake
Verkaufsrang 57.807
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9,95
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Bestie Mensch
von einer Kundin/einem Kunden am 18.03.2011

Los Angeles: Ein ganz normaler Morgen in einem friedlichen Teil von Los Angeles … oder doch nicht so ganz normal und friedlich. Der 31-jährige Stanley, nach dem Tod seiner deutlich älteren Frau wieder bei seiner behinderten Mutter eingezogen, spannert wie jeden Morgen seiner Nachbarin Sheila hinterher. Doch an diesem... Los Angeles: Ein ganz normaler Morgen in einem friedlichen Teil von Los Angeles … oder doch nicht so ganz normal und friedlich. Der 31-jährige Stanley, nach dem Tod seiner deutlich älteren Frau wieder bei seiner behinderten Mutter eingezogen, spannert wie jeden Morgen seiner Nachbarin Sheila hinterher. Doch an diesem Morgen erwartet ihn und ganz Los Angeles eine unangenehme Überraschung, denn während Stanley gerade in nicht jugendfreien Fantasien über Sheila schwelgt, erschüttert ein schweres Erdbeben die Stadt. Aber was für viele Bewohner Los Angeles‘ eine schreckliche Katastrophe ist, wird für Stan zur einer einmaligen Chance, denn nach dem Erdbeben ist Sheila nackt und hilflos in ihrem eingestürzten Haus eingeklemmt …. und ihm, ihrem vermeintlichen Retter, somit wehrlos ausgeliefert. So beginnt für Sheila, während Sheilas Mann Clint und ihre Tochter Barbara sich auf den ebenfalls alles andere als ungefährlichen Weg nach Hause machen und dabei ihre eigenen Horrortrips erleben, für Sheila ein Alptraum und ein Kampf um Leben und Tod gegen den gefährlichen Soziopathen. Der leider bereits verstorbene amerikanische Horrorautor Richard Laymon hat ein reiches Erbe an tollen Büchern hinterlassen und eins davon ist „Inferno“, wenn auch mit kleinen Abstrichen. Wie auch schon in seinen anderen Büchern liefert der Autor wohl dosierten, sich langsam steigernden Horror. Die Handlung erzählt anhand der drei Mitglieder der Familie Banner: Sheila (bzw. ihr Peinigers Stan), Clint und Barbara. Er schafft es dadurch relativ gut, die Spannung fast über den ganzen Roman zu halten, allerdings – und das ist einer der kleinen Abstrichen – zieht sich die Story ab der Mitte ein wenig. Die zunächst eher zurückhaltenden Schockelemente steigern sich aber dann, wobei jedoch das ein oder andere Mal die Logik etwas zu kurz kommt, aber die ist bei Horrorromanen ohnehin so eine Sache. Wenn es um die Abgründe der menschlichen Seele in Extremsituationen geht, gibt es sicher bessere Bücher, aber Richard Laymon liefert gute, solide Unterhaltung bis zur letzten Seite.

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Hatte irgendwie mehr erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 12.01.2013

Rezension: “Das Inferno” von Richard Laymon ist mit seinen mehr als 600 Seiten eines der dicksten Bücher des Autors und hat sich für mich stellenweise leider ziemlich gezogen. Anders als beim typischen ‘Laymon-Schema’, nach dem meist eine junge Frau im Mittelpunkt steht und von einem Wahnsinnigen bedroht wird, ist in dieser... Rezension: “Das Inferno” von Richard Laymon ist mit seinen mehr als 600 Seiten eines der dicksten Bücher des Autors und hat sich für mich stellenweise leider ziemlich gezogen. Anders als beim typischen ‘Laymon-Schema’, nach dem meist eine junge Frau im Mittelpunkt steht und von einem Wahnsinnigen bedroht wird, ist in dieser Geschichte der Wahnsinnige selbst der Protagonist – nämlich Stanley, ein extrem übergewichtiger Verlierer, der unter der Fuchtel seiner herrischen Mutter steht (was sich übrigens recht bald erledigt…). Aber eigentlich gibt es mehrere Protagonisten, denn die Story besteht aus drei verschiedenen Handlungssträngen, die alle bei der Familie Banner zusammenlaufen. Während des starken Erdbebens ist Sheila, die Mutter gerade zu Hause. Bei dem Unglück wird sie nackt in der Badewanne verschüttet und ihr Nachbar Stanley, der sie vorher schon ständig heimlich beobachtete, findet sie. Allein und nackt. Clint – Sheilas Mann – ist gerade unterwegs, als das Chaos losbricht, lernt dabei die völlig unausstehliche Mary und eine Jugendliche namens Em kennen, mit denen er sich auf den Heimweg macht; während Barbara Banner, die Tochter, gerade mit einem Fahrschulauto fährt, das der völlig panische Fahrlehrer nach dem Beben übernimmt und die Stadt verlassen möchte – allerdings noch während Barbara und die anderen drei Fahrschüler, Heather, Pete und Earl im Wagen sitzen. Bald entkommen sie aus dem Wagen und machen sich zu Fuß auf den Weg zu ihren Familien. Das Szenario läuft so ab, wie man es sich auch in der Wirklichkeit vorstellen könnte. Im Chaos der zertrümmerten Stadt werden Gesetze plötzlich vollkommen nichtig und die Menschen zeigen ihr wahres Gesicht. Es wird nach Herzenslust gemordet, geplündert und vergewaltigt. Die völlig unterschiedlichen Protagonisten, die der Zufall zu Grüppchen formte, zeigen ihre Wesenszüge in extremer Ausführung und man weiß nicht, wem man trauen kann. Gefahr lauert überall. Der Schreibstil ist bei diesem Thriller aber nicht so ausgereift und spannend, wie man ihn sonst von Laymon kennt. Fesselnder wäre die Geschichte gewesen, wenn man die 600 Seiten auf 400 gekürzt hätte – denn es gibt einige Spannungslücken, in denen Stanley z.B. einfach nur durch die Nachbarschaft rennt, um einen Gegenstand zu holen. Bei einem Thriller interessiert mich das eher weniger, wie der Peiniger an seine ‘Werkzeuge’ gelangt und Logikfehler stören mich nicht so, wenn ich dafür einen Pageturner bekomme. Für Thrillerfans, die sich bisher noch nicht an besonders ausführliche Grausamkeiten getraut haben, könnte “Das Inferno” aber ein Einstiegsbuch sein. Die Story beinhaltet zwar abartige Handlungen, aber diese werden nicht so intensiv beschrieben, dass man sich direkt in das Geschehen versetzt fühlt. Leser, die dies allerdings wollen, werden das Buch ziemlich sicher als ‘zu soft’ einstufen. Fazit: Durchschnittlicher Thriller. Nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Sehr gut
von einer Kundin/einem Kunden am 11.06.2015

Das war mein erstes Buch von Richard Laymon und ichhabe es in 3 Tagen gelesen. Die Spannung ist an manchen Stellen einfach perfekt und man möchte das das Buch nie aufhört. Ich kann Fans von Splatter Büchern alle Werke von Laymon nur empfehlen

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