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Das Kartell

Roman

(53)
Als Don Winslows Meisterwerk gilt der monumentale Roman "Tage der Toten" über den Drogenkrieg in Mexiko, für den er sechs Jahre lang intensiv recherchierte. Nun ist Art Keller, der berühmte US-Drogenfahnder aus "Tage der Toten", zurück. Mit großem Erfolg hat er sich darangemacht, in die Strukturen der mexikanischen Drogenmafia einzudringen. Mit so viel Erfolg, dass die Drogendepots aufflogen und die Narcotraficantes die Jagd auf ihn eröffneten. In "Das Kartell" wird Art Keller feststellen, dass das Drogen- und Waffengeschäft unfassbare Dimensionen angenommen hat und der Feind aus einer ganz unerwarteten Richtung kommt.
Rezension
Moritz Revermann, Thalia-Buchhändler und Krimi-Süchtiger, sagt:
Mit seinem Opus magnum «Tage der Toten» katapultierte sich Don Winslow 2005 (2010 in Deutschland erschienen) in den Olymp der modernen Kriminalliteratur. Kult war er schon vorher. In verschiedensten Romanen bewies er sein unglaubliches Talent, auf unterschiedlichen Klaviaturen spielen zu können - von süffig-spannend («Sartori») bis ultracool-hart und schnell («Kings of Cool»). Spätestens mit («Die Sprache des Feuers») kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Winslow den Kriminalroman um eine neue sprachliche Dimension bereichert hat. «Das Kartell» ist keine müde Sequel von «Tage der Toten», es ist eher der kongeniale Abschluss eines Projektes, für das Don Winslow sechs Jahre recherchiert hat. Andererseits kann man diesen Roman auch sehr gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Art Keller hatte es geschafft: Er zerschlug die weltweit operierende Drogenorganisation El Federacion, Adan Barrera, der Big Boss sitzt im Knast, Art Keller nach den Ereignissen im Kloster. Doch die mexikanische Drogenmafia ist wie eine Hydra: Schlag einen Kopf ab, es wachsen mehrere nach... Es bilden sich neue Kartelle und die Dinge bleiben, wie sie immer waren. Genauso trocken, nüchtern und eben doch gewaltig wird hier über den brutalen, gnadenlosen Drogenkrieg berichtet, der erneut explodiert, als Barrera in seine alte Welt zurückkehrt, seine alte Position beansprucht und Art Keller mit den ihm eigenen Regeln seinen Kampf wieder aufnimmt. Hier wird nicht schwarz und weiß gezeichnet, sondern mit Grautönen, hier verschwinden die Grenzen zwischen Gut und Böse, der Begriff «Moral» ist längst implodiert. Dies ist ein wichtiger Roman, dies ist ein brutaler Roman, dies ist ein gut zu lesender Roman, dies ist ein... MUSS!!
Portrait
Don Winslow wurde 1953 in der Nacht zu Halloween in New York geboren. Seine Mutter, eine Bibliothekarin, und sein Vater, ehemaliger Offizier bei der Navy, bestärkten ihn schon früh in dem Wunsch, eines Tages Schriftsteller zu werden, vor allem die Geschichten, die sein Vater von der Marine zu erzählen hatte, beflügelten die Fantasie des Autors.
Das Sujet des Drogenhandels und der Mafia, das in vielen von Don Winslows Romanen eine Rolle spielt, lässt sich ebenso mit seinen Kindheitserfahrungen erklären: Seine Großmutter arbeitete Ende der 60er für den berüchtigten Mafiaboss Carlos Marcello, der den späteren Autor mehrere Male in sein Haus einlud.
Jeden Morgen um fünf setzt er sich an den Schreibtisch. Mittags läuft er sieben Meilen, in Gedanken immer noch bei seinen Figuren, um dann am Nachmittag weiterzuarbeiten. Winslow sagt von sich, dass er bislang nur fünf Tage durchgehalten habe, ohne zu schreiben. Es ist eine Sucht, die bis heute ein Werk hervorgebracht hat, dessen Qualität, Vielseitigkeit und Spannung Don Winslow zu einem der ganz Großen der zeitgenössischen Spannungsliteratur machen.
Don Winslow wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Krimi Preis (International) 2011 für "Tage der Toten". Für die New York Times zählt Don Winslow zu einem der ganz Großen amerikanischen Krimi-Autoren.
Don Winslow lebt mit seiner Frau und deren Sohn in Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 832
Erscheinungsdatum 01.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30429-7
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 210/137/60 mm
Gewicht 955
Originaltitel The Cartel
Verkaufsrang 12.080
Buch (Paperback)
16,99
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Nach dem unfassbar spannenden Thriller "Tage der Toten" nun die Fortsetzung der Geschichte um die Todfeinde Art Keller und Adan Barrera und ihre Verstrickung in den Krieg der mexikanischen Drogenkartelle.
Zwingend gelesen haben muss man den ersten Teil aus dem Jahr 2005 nicht, aber erst in Kombination entfaltet sich die ganze Wucht
Nach dem unfassbar spannenden Thriller "Tage der Toten" nun die Fortsetzung der Geschichte um die Todfeinde Art Keller und Adan Barrera und ihre Verstrickung in den Krieg der mexikanischen Drogenkartelle.
Zwingend gelesen haben muss man den ersten Teil aus dem Jahr 2005 nicht, aber erst in Kombination entfaltet sich die ganze Wucht der Geschichte.
Noch härter, noch komprimierter, voll obszöner Gewalt, und doch wieder eine sehr gut recherchierte schriftstellerische Annäherung an die Tragödie der Staaten Mittelamerikas.



„Narcocorrido“

Claudius Kaboth, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Immer, wenn man denkt Don Winslow übertreibt mit seinen brutalen Schockeffekten, stellt man fest, dass alles direkt aus mexikanischen Tagesnachrichten stammt. Der Drogenkrieg der letzten Jahre hat eine Verselbständigung und Steigerung schrecklichster Gräueltaten hervorgebracht, die mit Worten kaum zu beschreiben sind. Jedem, der seine Immer, wenn man denkt Don Winslow übertreibt mit seinen brutalen Schockeffekten, stellt man fest, dass alles direkt aus mexikanischen Tagesnachrichten stammt. Der Drogenkrieg der letzten Jahre hat eine Verselbständigung und Steigerung schrecklichster Gräueltaten hervorgebracht, die mit Worten kaum zu beschreiben sind. Jedem, der seine Partynacht noch ein bißchen künstlich verlängern möchte, sollte klar sein wieviel Blut an jedem der weißen Kristalle klebt.
Winslow lässt sich von den tatsächlichen Ereignissen der letzten Jahre inspirieren. Teilweise übernimmt er sogar die Vornamen der echten Kartellbosse. Die Schlüsselfigur ist eng an Joaquín Guzmán Loera, genannt 'El Chapo' (Check: El Chapo von Malcolm Beith bei Heyne Hardcore), angelehnt. Sein Kampf um die Vorherrschaft über die Kartelle ist zwar gnadenlos, aber noch von einer altertümlichen, patriarchalischen Tradition geprägt. Das ändert sich schnell, als die vom Golfkartell losgesagten 'Zetas' blutigst an der Macht kratzen.
Zwischen all dem Morden und Taktieren, vergißt Winslow nicht den Kampf der kleinen Leute und der Journalisten ums Überleben in diesem Haifischbecken. Gerade hier schmerzt die Einsicht besonders, was alles in diesem Krieg verloren geht: Wahrheit, Integrität, Kultur.
Und Winslow lässt niemals den Eindruck zu, dies alles wäre ein mexikanisches Problem.
Die Verbindungen des Geldes führen überall hin, denn wer hatte noch richtiges 'Cash' als Banken gerettet werden mußten und dringend überlebenswichtige Finanzspritzen brauchten?
Das Kartell.
Und das ist jetzt überall.

„Die Menschen und die Kartelle“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Der Nachfolger von"Tage der Toten". Zu Recht konnte die Geschichte nicht einfach enden. Während Winslow natürlich auch über den Kampf der Kartelle untereinander, über den Aufstieg einzelner Bosse, über Korruption und den aussichtslosen Kampf der Geheimdienste schreibt, ist für mich die Beschreibung der Schicksale der "normalen"Menschen Der Nachfolger von"Tage der Toten". Zu Recht konnte die Geschichte nicht einfach enden. Während Winslow natürlich auch über den Kampf der Kartelle untereinander, über den Aufstieg einzelner Bosse, über Korruption und den aussichtslosen Kampf der Geheimdienste schreibt, ist für mich die Beschreibung der Schicksale der "normalen"Menschen innerhalb des Drogenkrieges noch beeindruckender. Mit einer fast dokumentarischen Schreibweise wird deutlich, dass sich in Mexiko niemand heraushalten kann. Entweder entscheidet man sich für die eine oder andere Seite oder ist insgesamt dagegen und somit im Fadenkreuz aller. Verrohung und Tod sind das Ergebnis. Ein Ende ist nicht abzusehen.
Beeindruckend. Ganz groß!!!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. 800 Seiten, fesselnd bis zum Ende. Politisch brisant, komplexe Erzählweise, detailreich und detailgenau. Thriller vom Feinsten! Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. 800 Seiten, fesselnd bis zum Ende. Politisch brisant, komplexe Erzählweise, detailreich und detailgenau. Thriller vom Feinsten!

Jean Kurszlaukis, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Don Winslow führt mit "Das Kartell" sein Meisterwerk "Tage der Toten" fort,politisch brisant u. gnadenlos entführt er den Leser in die brutale Welt des mexikanischen Drogenkrieges. Don Winslow führt mit "Das Kartell" sein Meisterwerk "Tage der Toten" fort,politisch brisant u. gnadenlos entführt er den Leser in die brutale Welt des mexikanischen Drogenkrieges.

Michael Lebar, Thalia-Buchhandlung Soest

Nach "Tage der Toten" geht es mit dem Kampf gegen die Drogenkartelle wieder weiter. Hochspannend und gut recherchiert. Nach "Tage der Toten" geht es mit dem Kampf gegen die Drogenkartelle wieder weiter. Hochspannend und gut recherchiert.

Robin Limper, Thalia-Buchhandlung Düren

Unglaublich spannend. Kurz, bündig und knapp. Und dadurch immer wieder von neuem fesselnd. Unglaublich spannend. Kurz, bündig und knapp. Und dadurch immer wieder von neuem fesselnd.

Laura Jung, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Nervenaufreibend und irre spannend - ein Rachefeldzug, der sich gewaschen hat! Basiert auf einer wahren Geschichte und ist dadurch noch packender! Nervenaufreibend und irre spannend - ein Rachefeldzug, der sich gewaschen hat! Basiert auf einer wahren Geschichte und ist dadurch noch packender!

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Auf erschreckende Weise realitätsnah und brutal bringt uns Don Winslow hier die Zusammenhänge der Drogenkartelle nahe - zeigt Machtverhältnisse und Korruption und lässt nicht los. Auf erschreckende Weise realitätsnah und brutal bringt uns Don Winslow hier die Zusammenhänge der Drogenkartelle nahe - zeigt Machtverhältnisse und Korruption und lässt nicht los.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Winslow gelingt es wie im Vorgänger absolut fesselnd, von all den schrecklichen Facetten und Auswirkungen des Drogenkrieges in Mexiko zu schreiben. Leider nahe an der Realität. Winslow gelingt es wie im Vorgänger absolut fesselnd, von all den schrecklichen Facetten und Auswirkungen des Drogenkrieges in Mexiko zu schreiben. Leider nahe an der Realität.

Simon Marshall, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Der lang ersehnte Nachfolger von 'Tage der Toten'. Authentisch, brutal, voller verzweifelter Charaktere, bei denen die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt. Ein absolutes Muß! Der lang ersehnte Nachfolger von 'Tage der Toten'. Authentisch, brutal, voller verzweifelter Charaktere, bei denen die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt. Ein absolutes Muß!

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Don Winslow schreibt ungeheuer spannend und realistisch. Art Keller, Drogenfahnder aus den USA hat in Mexiko noch eine alte Rechnung offen. Grandios erzählt. Don Winslow schreibt ungeheuer spannend und realistisch. Art Keller, Drogenfahnder aus den USA hat in Mexiko noch eine alte Rechnung offen. Grandios erzählt.

Christian Schumacher, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Opulente Fortsetzung von Tage der Toten. Winslow wie immer cool und trocken in der Sprache, dazu noch sehr gut recherchiert. Richtig guter und manchmal sehr heftiger Politthriller Opulente Fortsetzung von Tage der Toten. Winslow wie immer cool und trocken in der Sprache, dazu noch sehr gut recherchiert. Richtig guter und manchmal sehr heftiger Politthriller

Benedikt Drießen, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Spannende Fortsetzung von "Tage der Toten". Sehr cool, faszinierende Sprache, toller Stil, patengleich - aber auch sehr brutal: Obacht! Spannende Fortsetzung von "Tage der Toten". Sehr cool, faszinierende Sprache, toller Stil, patengleich - aber auch sehr brutal: Obacht!

Jens Budde, Thalia-Buchhandlung Lünen

Art Keller aus "Tage der Toten" ist wieder zurück. Mit einem packenden Thriller, der einige Überaschungen bereithält. Art Keller aus "Tage der Toten" ist wieder zurück. Mit einem packenden Thriller, der einige Überaschungen bereithält.

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Spannender Drogenthriller
von Sandra W. am 11.05.2016

Morde, Korruption, Erpressung und viel, viel Leid. Die Fortsetzung der „Tage der Toten“ von 2005 ist Don Winslow hervorragend gelungen. Die Brutalität nimmt kein Ende. Aber auch die Macht der Korruption wird uns deutlich vor Augen geführt. Egal, wie oft der Drogenfahnder Art Keller in ein Wespennest sticht und Gewalt... Morde, Korruption, Erpressung und viel, viel Leid. Die Fortsetzung der „Tage der Toten“ von 2005 ist Don Winslow hervorragend gelungen. Die Brutalität nimmt kein Ende. Aber auch die Macht der Korruption wird uns deutlich vor Augen geführt. Egal, wie oft der Drogenfahnder Art Keller in ein Wespennest sticht und Gewalt und Greuel einen Ort überziehen, es geht immer wieder weiter. Was für eine Verschwendung von unternehmerischer Brillanz, wenn man bedenkt, bis in welche Kreise sich Korruption finden lässt. Sehr weit nach oben. Und so unglaublich sich das liest, es scheint wahr zu sein. Denn warum sind trotz der immensen von Staat und Polizei, Geheimdienst und Sonderkommissionen genutzten Aufwendungen, bis heute kein Ende abzusehen? Immer wieder tauchen in den Medien Meldungen von Verhaftungen von „Drogenbossen“ oder spektakuläre Entdeckungen von Unmengen von Drogen auf. Wie sonst ist es zu erklären, dass bis heute die Produktion von diesen unglaublichen Mengen an Drogen nicht verhindert wird. Doch welches Ausmaß würde die Armut nehmen, wenn in dem riesigen Gebiet von Mittelamerika von Mexiko bis Guatemala, plötzlich keine Drogen mehr produziert werden könnten? Unzweifelhaft unglaublich spannend bringt uns Don Winslow das Geschehen nahe. Wie es endet? Diese Frage lässt Winslow unbeantwortet. Denn keine Antwort ist auch eine Antwort. Und die Produktion läuft….

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Das Kartell
von Manuela Hahn am 29.05.2015

Inhalt: Don Winslow beschreibt den Gnadenlosen mexikanisch amerikanischen Drogenkrieg und die Feindschaft zwischen den ehemals besten Freunden Art Keller einem Drogenfahnder und Adan Barrera einem mächtigen und skrupellosen Drogenboss. Meine Meinung: Verfolgt man die Nachrichten, wird dem Leser schnell klar, dies mag eine fiktive Geschichte sein, doch ist sie erschreckend Real, auf... Inhalt: Don Winslow beschreibt den Gnadenlosen mexikanisch amerikanischen Drogenkrieg und die Feindschaft zwischen den ehemals besten Freunden Art Keller einem Drogenfahnder und Adan Barrera einem mächtigen und skrupellosen Drogenboss. Meine Meinung: Verfolgt man die Nachrichten, wird dem Leser schnell klar, dies mag eine fiktive Geschichte sein, doch ist sie erschreckend Real, auf über 800 Seiten führt Don Winslow seine Leser in eine Welt voller Gewalt, Angst und Schrecken. Der Autor hat für dieses Buch akribisch recherchiert und das merkt man dem Geschriebenen auch an, detailliert und schonungslos lässt er seine Leser teilhaben an der Welt der Kartelle, beschreibt die Beweggründe seiner Protagonisten, die er nicht schwarz oder weiß zeichnet, keiner ist gut oder böse und das lässt sogar Barrera den Drogenboss nicht unbedingt unsympathisch erscheinen. Das Kartell, ist spannendwie schon erwähnt, erschreckend realistisch und fesselnd ein Pageturner wie er im Buche steht, falls jemand zögert, einen Roman zu Hand zur nehmen der schon von seiner Dicke beeindruckend ist, die Seiten fliegen nur so dahin. Meine absolute Leseempfehlung, für dieses Buch.

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Handlung ?Das Kartell? ist die Fortsetzung des internationalen Bestsellers ?Tage der Toten?. Auch im Jahr 2004 ist der Kampf zwischen dem mächtigsten Drogenboss Mexikos, Adán Barrera, und dem exzentrischen DEA Ermittler Art Keller noch nicht ausgefochten. Eine atemlose Jagd beginnt, denn jede Partei versucht aufs Äußerste den Gegner ein für... Handlung ?Das Kartell? ist die Fortsetzung des internationalen Bestsellers ?Tage der Toten?. Auch im Jahr 2004 ist der Kampf zwischen dem mächtigsten Drogenboss Mexikos, Adán Barrera, und dem exzentrischen DEA Ermittler Art Keller noch nicht ausgefochten. Eine atemlose Jagd beginnt, denn jede Partei versucht aufs Äußerste den Gegner ein für alle Male unschädlich zu machen ? und zwar mit allen Mitteln. Der Krieg zwischen der CIA, den Narcos und natürlich zwischen Keller und Barrera erreicht neue Dimensionen, denn die Strukturen und Machtverteilungen haben sich geändert. Cover Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Die rote Schrift auf dunklem Grund und das Häufchen Kokain springen einem regelrecht ins Auge, in Zusammenhang mit dem Titel ein echter Hingucker. Charaktere Wie auch schon in ?Tage der Toten? erwartet den Leser hier eine Vielzahl an unterschiedlichen und vielschichtigen Figuren. Vom Drogenboss, über den (korrupten) Agenten, bis hin zum geweihten Priester trifft der Leser hier auf so manche (un)konventionelle Figur, bekannte Gesichter finden sich natürlich auch darunter. Wie auch schon beim Vorgängerband sind die Figuren tiefgründig, sorgsam ausgearbeitet und überzeugen mit ihrer Authentizität, nicht zuletzt deshalb, weil viele Figuren realen Personen nachempfunden sind. Auch lassen sich einige Charaktere nicht einfach in schwarz und weiß einteilen, vielmehr überzeugen hier gerade wieder die vielen Grauschattierungen. Schreibstil Wie auch schon in ?Tage der Toten? nimmt Don Winslow kein Blatt vor den Mund und schont den Leser mit seinem direkten, brutalen und ausdrucksstarkem Schreibstil von der ersten Seite an in keinster Weise. Der Thriller ist im Präsenz geschrieben und erzeugte bei mir das Gefühl nur noch näher an der Handlung zu sein und so das Buch nur noch weniger aus der Hand legen zu können. Mein Fazit Mit ?Das Kartell? hat Don Winslow einen mehr als würdigen Nachfolger für seinen Beststeller ?Tage der Toten? geschaffen, der zurecht lange in den Bestsellerlisten zu finden war. Zudem ist der Roman einer Reihe von Journalisten gewidmet ist, die dem Drogenkrieg zum Opfer gefallen sind und deren Namen zu Beginn aufgelistet sind . Der Inhalt des Buches knüpft beinahe nahtlos an den von ?Tage der Toten? an und schildert dem Leser auf packende und schonungslose Weise die Hintergründe und Brutalität des (mexikanischen/amerikanischen) Drogenkrieges der letzten zehn Jahre. Vor dem Hintergrund realer Gegebenheiten und Charaktere und werden dabei nicht nur die Machtverteilung und der Aufbau der verschiedenen Drogenkartelle, wie das Golf-Kartell oder das Sinaloa-Kartell, sondern auch das Ausmaß der Korruption bis in die höchsten Regierungskreise und die Pressezensur thematisiert. Die verschiedenen Sichtweisen basierend auf unterschiedlichen Charakteren runden das Buch in meinen Augen ab und ermöglichen einen umfassenden Einblick in das Geschehen. Insgesamt kann ich diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen und vergebe 5/5 Punkten.

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