Das kulinarische Manifest

Mit Rezepten der Kochgenossen

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Mit seinem „Kulinarischen Manifest“ tritt Michael Langoth zusammen mit seinen Kochgenossen für eine neue Art des Kochens ein, die sich nicht von der Lebensmittelindustrie und der Protzerei der Prestige-Küchen beirren lässt. Er plädiert für alltagstaugliches Kochen, das auf den authentischen Regionalküchen aufbaut, und für das Sichtbarmachen der Details, die gutes Kochen ausmachen und nicht in Rezepten stehen.
Mit sorgfältig erarbeiteten Kochanleitungen wird gezeigt, was es bedeutet, das Konzept eines Gerichts zu verstehen und die mit ihm verbundenen handwerklichen Traditionen zu erkunden. Kochen lässt sich nach Langoth niemals über Verzicht definieren, sondern sollte alles zulassen, denn Genuss kennt letztlich keine Grenzen. Feinschmecker aller Länder, vereinigt euch!
Portrait
Fotograf und Musiker. Fotografiert seit über 30 Jahren Essen im Studio Trizeps, das er mit Josef M. Fallnhauser in Wien betreibt. Mit Freunden und seinen Töchtern Laura und Sarah gründet er den Kochclub der „Kochgenossen“, die ihre Aufgabe in der Dokumentation von authentischen Kochsprachen aus aller Welt sehen. Aus dieser Zusammenarbeit sind bisher die preisgekrönten Bände „Mekong Food“ (2013), „Il Po“ (2014) und „Spirit & Spice“ (2015) hervorgegangen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 06.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7025-0868-5
Verlag Pustet Anton
Maße (L/B/H) 277/197/30 mm
Gewicht 1210
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
35,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Das kulinarische Manifest
von Sikal am 19.11.2017

„Statt teuren Zutaten ist es Zeit, die man für die Zubereitung dieses exzellenten Gulaschs investieren muss“ Und Zeit ist es auch, welche man in die Lektüre dieses Buches investieren sollte. Ein schnelles Überfliegen, rasch ein Rezept daraus zubereiten oder kurz Nachschlagen welches Gewürz wozu passt, lässt dieses Buch nicht zu.... „Statt teuren Zutaten ist es Zeit, die man für die Zubereitung dieses exzellenten Gulaschs investieren muss“ Und Zeit ist es auch, welche man in die Lektüre dieses Buches investieren sollte. Ein schnelles Überfliegen, rasch ein Rezept daraus zubereiten oder kurz Nachschlagen welches Gewürz wozu passt, lässt dieses Buch nicht zu. Vielmehr fesselt es seinen Leser – ein Kochbuch der etwas anderen Art. Es geht in diesem Werk nicht um das Rezept für ein Gericht sondern um das „Erlebnis Essen“. Es geht darin um die Welt rund um das Kochen – wie kamen die Menschen dahinter, dass gebratenes Fleisch besser schmeckt als rohes, was passiert in unserem Körper während wir unsere Nahrung zu uns nehmen – solche und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des ersten Teiles. „Gutes Essen hat nichts mit Luxus zu tun“ Molekularküche, Hummer oder gekünstelte Niedertemperaturverfahren sucht man bei Michael Langoth vergeblich. Der Fokus liegt auf traditionellem – und auf realistischem und alltagstauglichem Kochen. Wo bekommen wir unsere Grundnahrungsmittel her? Wie spielt die Industrialisierung unserem Essen mit? Und was finden wir nicht in Rezepten hält aber täglich in unseren Speisen Einzug? Fragen, die teilweise banal klingen, erhalten Antworten, die alles andere sind. Dieser zweite Teil endet mit einem Blick auf die Streetfoodszene als Gegenpol zu industriellem Fastfood. Im dritten Teil beschäftigt sich der Autor mit der Technik des Kochens. Was passiert mit den Zutaten während sich die hohen Temperaturen der Kochplatte an ihnen zu schaffen machen und wie wirken sich Gewürze auf den Geschmack wirklich aus. Dass ein und dasselbe Essen vollkommen andere Aromen entwickelt - auf den Stufen von roh bis verbrannt - ist wohl jedem, der schon einmal am Herd stand, bekannt – woher kommen und wie entwickeln sich aber diese Aromen? Ein im Buch eher kurz gehaltener Abschnitt, der aber vieles über unser Essen aussagt und die Frage neu definiert, ob das Auge tatsächlich mit isst… Traditionsreiche Gerichte aus aller Herren Länder – ein Gulasch aus Wien für dessen Zubereitung man schon einmal 24 Stunden veranschlagen sollte oder das persische Tahdig, welches ebenfalls ein wenig Zuwendung benötigt, findet man neben Kochbananen, welche in wenigen Minuten serviert werden und völlig ohne Gewürze auskommen, im letzten Teil. Rezepte von einfach bis (scheinbar) komplex, von gut bürgerlich bis exotisch – jeder wird hier etwas Passendes finden. Und wenn nicht, dann halten Sie sich an die ersten drei Teile des Buches und entwickeln Ihre eigenen Kochphantasien. Lassen Sie sich aber immer vom Motto des Autors leiten – „Gutes Essen muss nicht schön sein, um zu schmecken.“ Schöne Abbildungen der vorgestellten Gerichte zu den Erzählungen und Hintergründen ergänzen diese kulinarische Reise und runden das gelungene Werk ab und verhelfen mit zu den 5 Sternen…

Das Manifest zur kulinarischen Revolution.
von einer Kundin/einem Kunden am 31.03.2017

Neben seiner Arbeit als Fotograf – und in diesem Zusammenhang betreibt er mit Josef M. Fallnhauser das Fotostudio Trizeps –, ist Michael Langoth schon dreimal mit seinen auffallend bedacht konzipierten und schön fotografierten Kochbüchern aufgefallen. Jetzt, mit dem neuen Kochbuch, richtet er sich an uns, nicht mit einem... Neben seiner Arbeit als Fotograf – und in diesem Zusammenhang betreibt er mit Josef M. Fallnhauser das Fotostudio Trizeps –, ist Michael Langoth schon dreimal mit seinen auffallend bedacht konzipierten und schön fotografierten Kochbüchern aufgefallen. Jetzt, mit dem neuen Kochbuch, richtet er sich an uns, nicht mit einem neuen Kommunistischen Manifest, sondern mit dem Kulinarischen Manifest. Er weiß zu gut, was auf dem Spiel steht, wenn wir einerseits unsere Tradition der Nahrungs- und Speisezubereitung vergessen, andererseits eben dieses Wissen gegen die Abhängigkeit von Nahrungsmittelkonzernen eintauschen. Viel zu reibungslos verlief unserer Verlust am selbstbestimmten Genuss des Rohen und Gekochten. Nicht ein zweites Mal sollte uns der Unterbau entrissen werden. So plädieren die Kochgenossen für ein angstfreies Genießen des Geschmacks. Um es kurz zu machen: Neben den „politischen Statements“ zur Kulinarik, finden sich hervorragende analytische Überlegungen zum kulinarischen Handwerk, zu deren Produktionsmitteln sowie zu den handwerklichen Produktionsverfahren. D.h., die Kochgenossen geben ihre Rezepte preis, die sie sich in jahrelanger Forschungstätigkeit erarbeitet haben. Ein überaus gelungenes Buch.


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