Das letzte Bild der Sara de Vos

Roman

(54)
Ein eleganter Pageturner um ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert
Sara de Vos ist 1631 die erste Malerin, die in die Meistergilde in Amsterdam aufgenommen wird. Dreihundert Jahre später ist nur ein einziges ihrer Gemälde erhalten geblieben. Das Bild hängt über dem Bett eines reichen, etwas ruhelosen New Yorker Anwalts. Ohne böse Absichten kopiert eine junge Australierin das Bild. Doch die Kopie wird in Umlauf gebracht, mit erschütternden Konsequenzen. Jahrzehnte später treffen die beiden Bilder, die Fälscherin und der Anwalt noch einmal aufeinander …
„Wie der Autor drei Zeitläufte und Städte verbindet ist so brillant wie fesselnd.“ The Washington Post
„Smiths Roman erinnert uns daran, dass die Wahrheiten, denen wir vertrauen, wertvoll bleiben, auch wenn sie ungenau sind.“ The Chicago Tribune
„Ein Roman über Liebe und Sehnsucht, über Authentizität und ethische Grauzonen, vor allem aber über die Malerei als ein Weg, Trauer in Schönheit zu verwandeln.“ Lauren Groff, Autorin von „Licht und Zorn“
„Hinreißende Erzählkunst. Mit einer fast greifbaren Kenntnis der vielen Verästellungen des menschlichen Herzens. Dieser Roman hält Sie nachts wach, anfangs, weil Sie unbedingt weiterlesen wollen, dann weil Sie bewusst langsamer lesen, um das Ende hinauszuzögern.“ The Boston Globe
Rezension
Ein Pageturner über Kunst und Liebe, Authentizität und Täuschung, Trauer und Schönheit., WDR 5 "Scala", 27.06.2017
Portrait
Dominic Smith wuchs in Australien auf und lebt heute in Austin, Texas. Seine Kurzgeschichten waren für den Pushcart Prize nominiert und sind in mehreren Magazinen erschienen, u.a. The Atlantic. Er hat mehrere Fellowships erhalten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 352, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783843714891
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 37.468
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Jahrelang hängt das Gemälde der niederländischen Malerin Sara de Vos über dem Bett eines etwas verschrobenen New Yorker Anwalts, bis eine junge Fälscherin mit einer nahezu perfekten Kopie eine Kette tragischer Ereignisse auslöst.
Als die beiden aufeinandertreffen, nimmt eine Rache- und Liebesgeschichte ihren Lauf, die keinen von beiden
Jahrelang hängt das Gemälde der niederländischen Malerin Sara de Vos über dem Bett eines etwas verschrobenen New Yorker Anwalts, bis eine junge Fälscherin mit einer nahezu perfekten Kopie eine Kette tragischer Ereignisse auslöst.
Als die beiden aufeinandertreffen, nimmt eine Rache- und Liebesgeschichte ihren Lauf, die keinen von beiden unversehrt lässt.
Ein Roman über die Schönheit und heilende Wirkung von Kunst, über Liebe, Täuschung und die Macht, die das Bedürfnis nach Rache über Menschen gewinnen kann.
Ein feinsinniges und poetisches Meisterwerk, das gerade mit seiner ruhigen Erzählweise fasziniert und berührt.

„Die kreative Kraft der Kunst “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Von diesem Schmöker bin ich begeistert, ein interessantes Thema, tolle Charaktere, faszinierende Schauplätze. Drei Zeitebenen ( in den Jahren 1637, 1957 und 2000 ) sowie drei Schauplätze (Amsterdam, Manhattan und Sidney) verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Im Mittelpunkt steht nicht eine Liebesgeschichte, sondern tatsächlich 'Das Von diesem Schmöker bin ich begeistert, ein interessantes Thema, tolle Charaktere, faszinierende Schauplätze. Drei Zeitebenen ( in den Jahren 1637, 1957 und 2000 ) sowie drei Schauplätze (Amsterdam, Manhattan und Sidney) verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Im Mittelpunkt steht nicht eine Liebesgeschichte, sondern tatsächlich 'Das letzte Bild' der fiktiven Malerin Sara de Vos'. Sie wurde 1631 als erste Malerin in Rembrandts Meistergilde in Amsterdam aufgenommen. Nach einem dramatischen Schicksal malte sie “Am Saum eines Waldes“. Und eben dieses Original hing in der Wohnung des vermögenden Patentanwalts Marty de Groot, bis dass er eines Tages bemerkt, dass nunmehr eine Fälschung sein Schlafzimmer ziert. Zunächst ist er gar nicht traurig darüber, denn er vermutete einen Fluch auf dem Bild. Einige Jahre sollen vergehen, bis dass das Original und die Fälschung, der Besitzer und die Fälscherin aufeinander treffen. Wird die Wahrheit ans Licht kommen?
Ein fasziniernder, angenehm leicht zu lesender Roman. Er erzählt von Vergehen und Bereuen, von Liebe und Leidenschaft, von Verlust und Veränderung und beschreibt die Welt der niederländischen Künstlergilde so facetten- und detailreich, dass man ihn kaum aus der Hand legen mag.

„Eine spannende Geschichte- nicht nur für Kunstliebhaber“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Eine spannende Geschichte erwartet uns. Sara Vos - im 17.Jahrhundert eine der wenigen Malerinnen, die es zu Rembrandts Zeiten in die niederländische Künstlergilde geschafft hat – hat nur ein Bild hinterlassen. Und genau um dieses Bild spinnt sich im 20.Jahrhundert eine Geschichte, dies es mit großen Kriminalfällen aufnehmen kann. Denn Eine spannende Geschichte erwartet uns. Sara Vos - im 17.Jahrhundert eine der wenigen Malerinnen, die es zu Rembrandts Zeiten in die niederländische Künstlergilde geschafft hat – hat nur ein Bild hinterlassen. Und genau um dieses Bild spinnt sich im 20.Jahrhundert eine Geschichte, dies es mit großen Kriminalfällen aufnehmen kann. Denn irgendwann treffen der Besitzer des Bildes, die unbedarfte Fälscherin des Bildes und ein Anwalt aufeinander. Wie es weitergeht – wird nicht verraten. Diese Geschichte hat mich sofort gepackt. Spannend geschrieben mit vielen Ideen und Blickwinkeln. Ein toller Schmöker, nicht nur für Kunstliebhaber. Lesen

„2 Jahrhunderte - 2 Frauen - eine spannende Geschichte“

P. Krüger, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Diese drei Hauptakteure erwarten Sie:
Eine niederländische Malerin des 17. Jahrhunderts geht mutig durch ein Leben voller Verlust und Verrat und hinterlässt ein einzigartiges Landschaftsgemälde.
Eine junge Künstlerin sorgt Mitte des 20. Jahrhunderts dafür, dass dieses Bild nicht einzigartig bleibt und wird Jahrzehnte später von ihrer
Diese drei Hauptakteure erwarten Sie:
Eine niederländische Malerin des 17. Jahrhunderts geht mutig durch ein Leben voller Verlust und Verrat und hinterlässt ein einzigartiges Landschaftsgemälde.
Eine junge Künstlerin sorgt Mitte des 20. Jahrhunderts dafür, dass dieses Bild nicht einzigartig bleibt und wird Jahrzehnte später von ihrer Vergangenheit eingeholt.
Ein um seinen Besitz gebrachter Mann sinnt nur auf Genugtuung und wird so zum Verräter auch an sich selbst.
Ein Buch über Malerei und die hohe Kunst der Fälschung, über Liebe und Verrat und über Zufälle und Entscheidungen, die dem Leben eine unumkehrbare Wendung geben.
Vor allem ist es aber ein sehr spannendes und unterhaltsames Lieblingsbuch des Frühlings. Und es wirft die für ein Leseabenteuer oft wichtige Frage auf: "Wie soll das bloß ausgehen?".
Also ab auf die Couch und es herausfinden!

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Welch unglaublich schöner Sprache bedient sich der Autor. Passend zu den Gemälden, um die es hier geht. Bezaubernd und voller Gefühl, eine Geschichte in drei Zeitebenen.Fantastisch Welch unglaublich schöner Sprache bedient sich der Autor. Passend zu den Gemälden, um die es hier geht. Bezaubernd und voller Gefühl, eine Geschichte in drei Zeitebenen.Fantastisch

„Das goldene Zeitalter der Malerei“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Dieses Buch ist eine echte Perle und hat alle Sterne dieser Welt verdient. Alles dreht sich um das scheinbar einzig erhaltene Bild der Sara Vos, eine der wenigen Frauen, die es in die Gilde der niederländischen Maler zu Zeiten Rembrandt geschafft hat. Ihre Entbehrungen, ihre Schicksalsschläge und ihre kreative Kraft all dies in Kunst Dieses Buch ist eine echte Perle und hat alle Sterne dieser Welt verdient. Alles dreht sich um das scheinbar einzig erhaltene Bild der Sara Vos, eine der wenigen Frauen, die es in die Gilde der niederländischen Maler zu Zeiten Rembrandt geschafft hat. Ihre Entbehrungen, ihre Schicksalsschläge und ihre kreative Kraft all dies in Kunst zu gießen, werden in dem Roman meisterlich erzählt. Zudem wird diese Erzählung in eine Kunstfälscher- Story des 20. Jahrhunderts eingebettet. Literatur auf höchstem Niveau, die nach Verfilmung schreit. Aber auch großes Kino würde die Vorlage nur schwer erreichen können.

Sehr interessantes Portrait dreier unterschiedlicher Menschen und deren Beziehungen über Epochen, Stände, Liebe und Täuschung hinweg. Faszinierende Einblicke in die Kunstwelt! Sehr interessantes Portrait dreier unterschiedlicher Menschen und deren Beziehungen über Epochen, Stände, Liebe und Täuschung hinweg. Faszinierende Einblicke in die Kunstwelt!

„Einzigartig“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Das einzig erhaltene Bild der niederländischen Malerin Sara de Vos befand sich über Jahrhunderte im Besitz der Familie der Groot. In den 50er Jahren wird das Bild kopiert und heimlich ausgetauscht. Alle Beteiligten werden in den nächsten Jahrzehnten durch dieses Bild aneinander gebunden sein. Sei es durch Schuld, Liebe oder der Besessenheit Das einzig erhaltene Bild der niederländischen Malerin Sara de Vos befand sich über Jahrhunderte im Besitz der Familie der Groot. In den 50er Jahren wird das Bild kopiert und heimlich ausgetauscht. Alle Beteiligten werden in den nächsten Jahrzehnten durch dieses Bild aneinander gebunden sein. Sei es durch Schuld, Liebe oder der Besessenheit an diesem Bild. Gleichzeitig erfährt der Leser aber auch wer Sara de Vos war und alles über die Entstehungsgeschichte des Bildes. Für Literatur- und Kunstliebhaber!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
54 Bewertungen
Übersicht
37
13
2
2
0

Was ist die verwerflichere Fälschung - ein Bild zu fälschen oder einen Lebenslauf zu erfinden?
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 01.08.2017

Ein spannendes, wunderbares Buch in einer eleganten und trotzdem handlungstreibenden Sprache über ein interessantes Thema. Lernenswert die Passagen über Malerei und die Technik des Fälschens, mit viel Hintergrundwissen geschrieben. Wer ist der wirkliche Fälscher, die junge Frau, die eine Bild arglos fälscht oder der Mann, der seinen gefälschten Lebenslauf für... Ein spannendes, wunderbares Buch in einer eleganten und trotzdem handlungstreibenden Sprache über ein interessantes Thema. Lernenswert die Passagen über Malerei und die Technik des Fälschens, mit viel Hintergrundwissen geschrieben. Wer ist der wirkliche Fälscher, die junge Frau, die eine Bild arglos fälscht oder der Mann, der seinen gefälschten Lebenslauf für seine Rache verwendet, was ist unmoralischer ? Ist ein in hoher Qualität gemaltes Bild eine Fälschung oder das Original einer anderen Künstlerin mit gleichem Motiv? Die Handlung ist in 3 Ebenen und Zeitzonen geschrieben und bleibt immer übersichtlich. Das Ende ist abrupt - vielleicht hat aber in meinem Buch eine letzte Seite gefehlt. Vielleicht ist das selbst erdachte Ende aber auch die individuellere Lösung der Geschichte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein Roman wie ein Gemälde
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 31.03.2017

Ist es Einbildung oder liest man E-Books schneller als herkömmliche Bücher? Oder liegt es an der überzeugenden Arbeit eines Autors, dass man nur so durch die Seiten flitzt und alles andere um sich vergisst? Es wird (wie bei so vielem) eine Mischung sein. Tatsache ist aber, dass ich teilweise... Ist es Einbildung oder liest man E-Books schneller als herkömmliche Bücher? Oder liegt es an der überzeugenden Arbeit eines Autors, dass man nur so durch die Seiten flitzt und alles andere um sich vergisst? Es wird (wie bei so vielem) eine Mischung sein. Tatsache ist aber, dass ich teilweise nur wenige Tage für ein E-Book brauche, während ich für TBs oder gebundene Bücher länger brauche. Aber hier geht es jetzt nicht um meine Lesegeschwindigkeit, sondern um „Das letzte Bild der Sara de Vos“ von Dominic Smith. Über Netgalley bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und ich hätte fast ein Jahreshighlight verpasst, wenn mich mein Interesse an Kunst nicht den Klappentext hätte lesen lassen :-). Dominic Smith huldigt mit seinem Roman den holländischen Künstlerinnen (Sara van Baalbergen, Judith Leyster) im 17. Jahrhundert, die ihren männlichen Kollegen (meiner Meinung nach) in nichts nachstanden, denen es aber unter der Fuchtel der Männer kaum gelang, in der Kunstszene „richtig“ Fuß zu fassen. Wenigen gelang jedoch trotzdem der „Sprung“ in die Gilde der Künstler. In der fiktiven Sara de Vos finden sich (wie der Autor in einer Nachbemerkung erzählt) also zahlreiche „Hinweise“ auf real existierende Künstlerinnen, deren Lebensläufe er zu einer vom Schicksal gebeutelten (Tod der einzigen Tochter durch die Pest) Frau verarbeitet, die sich trotz Allem durchs Leben boxt und mit ihrer ruhigen Art den Leser zu begeistern und zu packen weiß. Wer jetzt an einen durchgängig historischen Roman denkt, wird enttäuscht werden. Zwei weitere Handlungsstränge der Geschichte spielen in den 1950er Jahren in New York und 2000 in Sydney. Zum einen zeigt es die Geschichte des Bildes „Am Saum eines Waldes“ von Sara de Vos, das sich seit Jahrhunderten im Familienbesitz der Familie de Groot befindet und irgendwann durch eine geniale Fälschung „ersetzt“ wird, woraufhin der Besitzer Marty de Groot (als er an einem klitzekleinen Detail erkennt, dass er auf einmal unter einer Fälschung schläft) alles daran setzt, die Fälscher zu finden und vor Gericht zu bringen. Doch es kommt anders als erwartet und die Geschichte mündet so im schlüssigen Finale in Sydney im Jahr 2000. Wie bei einem Gemälde, dass durch jeden Pinselstrich, jede Farbakzentuierung weiter wächst, bevor der Künstler es signiert und mit Jahreszahl versieht, legt Dominic Smith hier Schicht für Schicht die Geschichte frei, lässt den Leser teilhaben an Jazz-Konzerten in kleinen New Yorker Clubs, erzählt uns minutiös die Arbeit eines Kunstfälschers und offenbart uns ganz am Ende „das letzte Bild der Sara de Vos“. Was für ein großartiger Roman!!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Malende Künstlerinnen
von Daphne1962 aus Bremen am 28.03.2017

Die Fälschung unterscheidet sich zum Original dadurch, dass sie echter aussieht. (Ernst Bloch 1885-1977) dt. Philosoph Im Jahr 1631 in Holland wird die Malerin Sara de Vos als erste in der Amsterdamer Meistergilde aufgenommen. In New York im Jahre 1957 hat der wohlhabende Anwalt Marty de Groot ein Gemälde von Sara de... Die Fälschung unterscheidet sich zum Original dadurch, dass sie echter aussieht. (Ernst Bloch 1885-1977) dt. Philosoph Im Jahr 1631 in Holland wird die Malerin Sara de Vos als erste in der Amsterdamer Meistergilde aufgenommen. In New York im Jahre 1957 hat der wohlhabende Anwalt Marty de Groot ein Gemälde von Sara de Vos in seinem Schlafzimmer hängen. Das letzte von ihr erhaltene ihrer geschaffenen Bilder. Es ist seit Jahrhunderten im Familienbesitz. Dieses wertvolle Gemälde wird Marty gestohlen. Zunächst hat er es gar nicht bemerkt. Es hängt dort eine sehr gelungene Kopie. Marty setzt alles daran herauszufinden, wer sein Bild gefälscht hat. Die Fälscherin ist Ellie Shipley, eine junge Kunststudentin. Dieser sehr gelungene Roman handelt von dem interessanten Thema Kunstfälschung, getäuscht werden und von der Liebe und den Schuldgefühlen. Aufgebaut hat der Autor den Roman in 3 Erzähl-Ebenen. Die Geschichten verflechten sich zu einer gemeinsamen Geschichte um das Gemälde. Dominic Smith erzählt zunächst die Geschichte um Sara de Vos und ihrem Schicksal, dann lernen wir Marty de Groot und dann auch Ellie kennen im Jahre 1957. Später im Jahr 2000 zur Jahrhundertwende begegnen sich Ellie und Marty ein letztes Mal. Ellie hadert ihr Leben lang damit, ein so wertvolles Bild nachgemalt zu haben. Denn auch sie war einer Täuschung erlegen und dachte sie solle ein Bild restaurieren. Es ist ja auch schon eine große Leistung, es bedarf sehr viel Erfahrung die Farben genau in den Tönen zu malen, das sie auch denen aus dem Jahre 1631 entsprechen könnten. Damals hatte man noch nicht so viele Möglichkeiten, wie heute. Erklärungen zur Malerei, den Maltechniken und Pinselführung sind sehr anschaulich geschildert. Sehr gefallen hat mir der längere Dialog zwischen Marty de Groot und seinen intellektuellen Freunden Frederik und Will. Die lieferten sich einen sehr aberwitzigen Schlagabtausch. Das war eine Wonne zu lesen. Das Cover ist sehr phantasievoll gestaltet. Wenn man es anfasst, denkt man, es würde sich um Leinen handeln. Darstellen soll es eine gefaltete Leinwand, eh sie bemalt wurde. Im unteren Teil kann man einen kleinen Bildausschnitt eines Gemäldes aus dem 17. Jahrhundert erkennen. Für Menschen mit Kunstinteresse sehr empfehlenswert. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt in diesen Zeit-Ebenen und bin froh, dieses Buch gewählt zu haben. Hoffe, wir werden noch weitere gute Bücher des Autoren zu lesen bekommen in der Zukunft.

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