Das Licht der letzten Tage

Roman

(56)
Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.
Rezension
"Emily St. John Mandel entwirft eine apokalyptische Vision - düster, traurig, aber auch hoffnungsvoll und berührend poetisch.", fastforward-magazine.de, 27.02.2017
Portrait
Emily St. John Mandel, geboren 1979, wuchs an der Westküste von British Columbia in Kanada auf. Sie studierte zeitgenössischen Tanz an der »School of Toronto Dance Theatre« und lebte danach kurze Zeit in Montreal, bevor sie nach New York umzog und anfing, für das literarische Online-Magazin »The Millions« zu schreiben. Sie lebt dort mit ihrem Ehemann. »Das Licht der letzten Tage« war auf der Shortlist des National Book Award, eines der renommiertesten Literaturpreise der USA, und stand monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06022-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21,8/13,4/3,8 cm
Gewicht 575 g
Originaltitel Station Eleven
Übersetzer Wibke Kuhn
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Nachdem die georgische Grippe den Großteil der Menschheit ausgelöscht hatte, geben die Überlebenden auch Jahre später nicht auf. Mit der Erinnerung an die Vergangenheit und der Hoffnung in die Zunkunft als Begleiter erkennen die Protagonisten, ebenso wie der Leser, dass es auch in der dunkelsten Zeit ein Licht gibt welches sie erhellen Nachdem die georgische Grippe den Großteil der Menschheit ausgelöscht hatte, geben die Überlebenden auch Jahre später nicht auf. Mit der Erinnerung an die Vergangenheit und der Hoffnung in die Zunkunft als Begleiter erkennen die Protagonisten, ebenso wie der Leser, dass es auch in der dunkelsten Zeit ein Licht gibt welches sie erhellen kann.
Obwohl dieser Roman zu den Dystophien zählt, ist er so ganz anders als die üblichen Vertreter seines Genres. Auch ist diese Geschichte, im Gegensatz zu den meisten Werken, recht zeitnah nach der Katastrophe angesiedelt. Der gelungene Wechsel aus der aktuellen Gegenwart und der Vergangenheit zeigt wunderbar wie zerbrechlich unsere Welt doch an sich ist und das gerade die kleinen Dinge so schätzenswert sind.
Fasziniert verfolgte ich die Schicksale der Protagonisten und wollte am liebste immer mehr über sie wissen. Sehr beeindruckend finde ich auch den Schreibstil der Autorin. Dieses Buch liest sich so unglaublich leicht und zart und dennoch hat man das Gefühl, dass auf wenigen Seiten sehr viel passiert ist. Auch lässt einen das Gelesene nicht so bald los, lange nachdem man das Buch beiseite gelegt hat.

„Einer meiner Buchfavoriten! “

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Ein Buch mit ganz viel Nachhall, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Stilistisch ganz toll, ist es keine "typische" Dystopie mit Endzeitaction, Zombies und/oder Katastrophenstimmung. Viel mehr geht es um das (Zwischen)Menschliche und das Bewahren dessen, was wichtig ist bzw.sein sollte.

Ein Buch mit ganz viel Nachhall, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Stilistisch ganz toll, ist es keine "typische" Dystopie mit Endzeitaction, Zombies und/oder Katastrophenstimmung. Viel mehr geht es um das (Zwischen)Menschliche und das Bewahren dessen, was wichtig ist bzw.sein sollte.

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Wie das Leben nach einer Grippeepidemie für die wenigen Überlebenden weitergeht, die nichts oder doch ganz viel gemeinsam haben Wie das Leben nach einer Grippeepidemie für die wenigen Überlebenden weitergeht, die nichts oder doch ganz viel gemeinsam haben

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Eine düstere Zukunftsvision, die zum Nachdenken anregt. Sehr lesenswert. Eine düstere Zukunftsvision, die zum Nachdenken anregt. Sehr lesenswert.

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Ich möchte gar nicht versuchen dieses Buch in Worte zu fassen. Lesen Sie es einfach! Es ist wunderbar! Ich möchte gar nicht versuchen dieses Buch in Worte zu fassen. Lesen Sie es einfach! Es ist wunderbar!

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Dieser Roman bezaubert durch eine feine Sprache und vielfältige Figuren. Und er lässt den Leser in eine Welt blicken, in der die Menschen wieder ganz von vorne anfangen müssen. Eine so gar nicht den typischen Endzeitromanen entsprechende Dystopie, die wunderbar zu lesen ist! Dieser Roman bezaubert durch eine feine Sprache und vielfältige Figuren. Und er lässt den Leser in eine Welt blicken, in der die Menschen wieder ganz von vorne anfangen müssen. Eine so gar nicht den typischen Endzeitromanen entsprechende Dystopie, die wunderbar zu lesen ist!

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Ein tödliches Virus hat in kürzester Zeit den Großteil der Bevölkerung ausgerottet und die wenigen Überlebenden kämpfen jeden Tag ums das nackte Überleben. Spannung pur! Ein tödliches Virus hat in kürzester Zeit den Großteil der Bevölkerung ausgerottet und die wenigen Überlebenden kämpfen jeden Tag ums das nackte Überleben. Spannung pur!

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Ein Zukunftsroman, der uns aufzeigt, wie zerbrechlich und außergewöhnlich die Welt ist und was aus ihr werden könnte. Dieser Endzeitroman bleibt lange im Gedächtnis. Ein Zukunftsroman, der uns aufzeigt, wie zerbrechlich und außergewöhnlich die Welt ist und was aus ihr werden könnte. Dieser Endzeitroman bleibt lange im Gedächtnis.

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Wunderschön, poetisch und erschreckend. Durch eine Epidemie wird fast die gesamte Menschheit ausgelöscht. Einige überleben und wollen die Kultur am Leben erhalten. Tragisch schön. Wunderschön, poetisch und erschreckend. Durch eine Epidemie wird fast die gesamte Menschheit ausgelöscht. Einige überleben und wollen die Kultur am Leben erhalten. Tragisch schön.

„Endzeitstimmung“

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Du drückst den Lichtschalter und Strom erhellt das Zimmer. Du wählst eine Nummer auf dem Handy und wirst mit einem Freund am anderen Ende der Welt verbunden.
All das und noch viel mehr ist selbstverständlich. Aber was ist wenn du plötzlich ohne all das leben musst?
In Emily St. John Mandels Roman, sollen wir das erfahren. Eine Pandemie
Du drückst den Lichtschalter und Strom erhellt das Zimmer. Du wählst eine Nummer auf dem Handy und wirst mit einem Freund am anderen Ende der Welt verbunden.
All das und noch viel mehr ist selbstverständlich. Aber was ist wenn du plötzlich ohne all das leben musst?
In Emily St. John Mandels Roman, sollen wir das erfahren. Eine Pandemie löscht innerhalb kürzester Zeit 99% der Menschheit aus. Es beginnt die Zeit nach dem Zusammenbruch. Manche Menschen erinnern sich und trauern, andere werden in diese wilde Welt hineingeboren und versuchen zu überleben.
Sicherlich erinnert das Buch hier und da an einen Endzeit-Action-Film, zum Glück jedoch ohne Zombies oder dergleichen, doch im Grunde stellt es einem vor Augen wie viele Wunder heute als selbstverständlich genommen werden.
Packender Roman mit einer ganz eigenen, mitreißenden Stimmung.

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Eine überzeugende postapokalyptische Zukunftsvision, die einem die Besonderheit und das Glück unserer Zeit vor Augen führt. Eine überzeugende postapokalyptische Zukunftsvision, die einem die Besonderheit und das Glück unserer Zeit vor Augen führt.

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Eine berührende sowie spannende Geschichte über das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Wunderbar erzählt! Eine berührende sowie spannende Geschichte über das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Wunderbar erzählt!

„Poetisch, melancholisch, besonders“

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Wie beschreibt man diesen besonderen,manchmal poetischen ,postapokalyptischen Roman ?
Er ist für mich eine berührende Erzählung, deren Stimmung noch nachschwingt, sozusagen...
Definitiv keine Action-Buch und durch häufige Zeitsprünge und Personenwechsel auch nichts für jedermann, aber ich glaube : wer der Geschichte Zeit und Raum
Wie beschreibt man diesen besonderen,manchmal poetischen ,postapokalyptischen Roman ?
Er ist für mich eine berührende Erzählung, deren Stimmung noch nachschwingt, sozusagen...
Definitiv keine Action-Buch und durch häufige Zeitsprünge und Personenwechsel auch nichts für jedermann, aber ich glaube : wer der Geschichte Zeit und Raum :-) gönnt, hat mit diesem Roman-Erstling einen guten Griff getätigt.
Prinzipieller Dreh-und Angelpunkt ist der Schauspieler Arthur Leander und seine Entwicklung vom Youngster bis zum gefeierten Star, der etliche Ehefrauen "verschlissen" hat und bei einer "König Lear"-Aufführung in Toronto an einem Herzinfarkt verstirbt.
Wenige Stunden nach seinem Tod bricht die sogenannte "Georgische Grippe" über die Menschheit herein, ein Virus, der 99% der Menschheit auslöscht !!!
(die meisten sterben innerhalb von 48 Stunden) und die Menschheit in eine Art neues Mittelalter zurückfallen läßt, sie aber dabei ständig mit den toten Überbleibseln des Technologie-Zeitalters konfrontiert.
St.John Mandel lässt ihre Protagonisten 20 Jahre nach dem Ausbruch agieren, springt aber auch immer wieder zeitlich zurück
z.B. zu Miranda,Ex-Ehefrau und Zeichnerin des besonderen Comics"Station Eleven", der für einige Menschen in diesm Roman prägend ist;
zu Kirsten, die als 11jährige mit dem sterbenden Arthur auf der Bühne stand und nun 20 Jahre später mit einer Theatertruppe musizierend und Shakespeare-aufführend unterwegs ist. Dabei trifft sie mit ihren Theaterkollegen übrigens auch auf den „Propheten“, einen waffentragenden Psychopaten, der viel gefährlicher ist, als „die Symphonie"=Theatertruppe erst glaubt.
Auch Clark, ein Jugendfreund Arthurs oder Jeevan, ein ehemaliger Paparazzi und Ersthelfer bei Arthurs Zusammenbruch auf der Bühne spielen eine wiederkehrende Rolle.
Man muss dieser Geschichte Zeit geben sich zu entwickeln, Stück für Stück setzt sie sich, einem Puzzle nicht unähnlich, langsam zusammen und bleibt auch mit ihrem Ende, das zu Spekulationen auffordert, lange im Hinterkopf.
HAT WAS !!!

„Was wäre wenn ....?“

Elisabeth Kothenschulte, Thalia-Buchhandlung Hamm

Wenn es so unsere Welt nicht mehr gibt. Unser Leben ohne Annehmlichkeiten. Nichts funktioniert. Kein elektrisches Gerät mehr und keine ärztliche Versorgung.Kein Supermarkt.

Erschreckend realistisches Szenario , nachdem eine Grippe fast sämtliche Menschen dahingerafft hat.
Spannend geschrieben und man überlegt schon beim Lesen,was
Wenn es so unsere Welt nicht mehr gibt. Unser Leben ohne Annehmlichkeiten. Nichts funktioniert. Kein elektrisches Gerät mehr und keine ärztliche Versorgung.Kein Supermarkt.

Erschreckend realistisches Szenario , nachdem eine Grippe fast sämtliche Menschen dahingerafft hat.
Spannend geschrieben und man überlegt schon beim Lesen,was man so alles an Vorräten gut gebrauchen kann und was sich gut lagern lässt.

„Das Ende der Welt wie wir sie kennen“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Dieses Buch hat mich so fasziniert, das konnte ich nun wirklich nicht zur Seite legen. Fast die ganze Erdbevölkerung ist an der Georgischen Grippe gestorben, die ganze Gesellschaft ist weltweit zusammengebrochen. Nichts geht mehr: Strom, Handys, Fernsehen, Autos, Flugzeuge ... Die Zeitrechnung fängt neu an. Die ersten Tage, als viele Dieses Buch hat mich so fasziniert, das konnte ich nun wirklich nicht zur Seite legen. Fast die ganze Erdbevölkerung ist an der Georgischen Grippe gestorben, die ganze Gesellschaft ist weltweit zusammengebrochen. Nichts geht mehr: Strom, Handys, Fernsehen, Autos, Flugzeuge ... Die Zeitrechnung fängt neu an. Die ersten Tage, als viele Menschen auf Hilfe und einer Lösung warten, und dann die Erkenntnis, dass diese nicht kommt. Die ersten mühsamen Jahre, in denen die Überlebenden versuchen, auf einer Welt zurecht zu kommen, die sehr viel leerer geworden ist.
Emily St. John Mandel hat eine Dystopie geschrieben, die erschreckend realistisch erscheint. Immer wieder entstehen Krankheiten, die dann doch bekämpft werden können, oder sich nicht so schnell so weit ausbreiten. Aber was, wenn das wohl passieren würde? Es scheint mir, als hätte ich das ganze Buch den Atem angehalten. Es ist wirklich richtig gut! Wer Justin Cronin gelesen hat, wird auch dieses Buch lieben!

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In Georgien bricht eine tödliche Grippeerkrankung aus, die sich als Pandemie schnell bis nach Nordamerika und die ganze Welt ausbreitet. Innerhalb kürzester Zeit sterben die Menschen, die mit den Erkrankten in Kontakt kommen. Den Ausbruch der Katastrophe erlebt der Leser mit Jeevan, einem ehemaligen Paparazzi und Journalist, der gerade... In Georgien bricht eine tödliche Grippeerkrankung aus, die sich als Pandemie schnell bis nach Nordamerika und die ganze Welt ausbreitet. Innerhalb kürzester Zeit sterben die Menschen, die mit den Erkrankten in Kontakt kommen. Den Ausbruch der Katastrophe erlebt der Leser mit Jeevan, einem ehemaligen Paparazzi und Journalist, der gerade noch als Zuschauer im Theaterstück "König Lear" sitzt und miterlebt, wie König Lear, gespielt von Arthur Leander, während der Aufführung an einem Herzinfarkt stirbt. Noch am selben Abend wird ihm von einem befreundeten Arzt empfohlen wegen des Ausbruchs der georgischen Grippe, die Stadt zu verlassen, weshalb er damit beginnt, Lebensmittel zu bevorraten und bei seinem gehbehinderten Bruder einzuziehen. In den Nachrichten erfahren sie, wie sich die Pandemie ausbreitet und letztlich muss sich Jeevan allein auf den Weg in Richtung Süden machen, als die Vorräte zu neige gehen. 19 Jahre später ist die "Symphonie" unterwegs und zieht als Theater-/ Musikergruppe durch verlassene Städte an der Küste der USA. Dort haben sich vereinzelt autarke Gruppen von Menschen zusammengeschlossen, die das Zusammenleben neu organisieren mussten. Ohne die Annehmlichkeiten, an die man sich in der Gegenwart gewöhnt hatte, leben die Menschen jetzt ohne Benzin, Strom etc. wie in vergangenen Jahrhunderten - mit dem Unterschied, dass sie ein anderes, komfortableres, sicheres Leben kennengelernt hatten. Der Roman wechselt zwischen Vergangenheit (vor der Katastrophe) und der gegenwärtigen Situation (knapp 20 Jahre nach der Katastrophe) ab. Beide Erzählstränge sind durch den Comic "Station Eleven", eine Grafic Novel, die die Künstlerin Miranda, die die Ex-Ehefrau von Arthur ist, gezeichnet hat und die Lebensgeschichte des Schauspielers miteinander verknüpft. In den verlassenen Häusern, in denen das Symphonie-Mitglied Kristen einbricht, macht sie sich auf die Suche nach Veröffentlichungen des Comics und nach Presseartikeln über Arthur Leander, mit dem sie als Kinderschauspielerin auf der Bühne stand. Auf dem Flughafen Severn City in Michigan sind kurz nach dem Ausbruch der Katastrophe, als die Grundversorgung zusammengebrochen ist, die Passagiere mehrere Flugzeuge, darunter auch eine der Ex-Ehefrauen von Arthur und sein Sohn Tyler, gestrandet. Sie harren mehrere Tage am Flughafen aus, bis es an Tag 29 ein Pilot wagt, nach Los Angeles abzufliegen. Die restlichen Menschen verbleiben am Flughafen, ernähren sich vom Wild, das sie in den Wäldern jagen und beginnen sich wieder ein zivilisiertes Leben aufzubauen. Es entsteht sogar ein eigenes kleines Museum, wo sie Dinge sammeln, die sie an ihr altes Leben erinnern, aber nun nutzlos geworden sind. Severn City wird die größte Menschenansammlung in Nordamerika werden. Ich hatte mich auf den interessanten Plot dieses Katastrophenromans gefreut, fand die Umsetzung der Erzählung aber unnötig kompliziert und verwirrend und vor allem den Alltag nach der Katastrophe nicht ganz schlüssig nachvollziehbar. Durch die georgische Grippe wurde ein Großteil der Menschheit ausgelöscht. Die Überlebenden werden in Form der "Symphonie" beschrieben, eine Gruppe von (Laien-)schauspielern und Musikern, die durch die USA ziehen und den verbliebenen Bewohnern der Städte ein Stück Vergangenheit durch die Aufführung von Shakespeare-Stücken zurückbringen. Ich habe nicht ganz nachvollziehen können, warum die Menschen es nicht schaffen bzw. gar nicht erst versuchen, wieder eine Infrastruktur aufzubauen und sich damit abfinden, dass sie sich per Pferd fortbewegen und ohne Stromversorgung auskommen. Auch war mir schleierhaft, warum sie sich in Kleingruppen in Tankstellen und Restaurants zusammentun und nicht in ihre Wohnhäuser zurückkehren. Ich musste mich wirklich lange in "Das Licht der letzten Tage" einlesen und ab Seite 200 ziehen sich die Fäden dann auch zusammen, der Roman wird runder und spannender zu lesen. Erst dann kann man auch die große Anzahl von Protagonisten unterscheiden und wie sie miteinander zusammenhängen und mit ihren Schicksalen mitfühlen. Die offenen Fragen und eine Handlung, die nach der Katastrophe immer wieder durch Rückblicken in Arthurs Leben unterbrochen wird und darüber hinaus sich etwas ereignislos in die Länge zieht, störten mich lange in meinem Lesefluss, wobei der Roman in der zweiten Hälfte deutlich an Spannung und Emotionen gewinnen konnte. Der postapokalyptische Plot und die unterschiedlichen Charaktere zusammen mit der melancholische Stimmung hätten durchaus mehr Potenzial gehabt, das die Autorin nicht ganz ausgeschöpft hat.

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Ein wunderbares Buch, dass mich berührt und bereichert hat. Es geht um das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen, aber auch um Neuanfänge und davon die Welt in ihrer wilden Schönheit zu erfassen, ohne dass der Mensch sie allzu sehr stört und dennoch ein Teil davon sein und... Ein wunderbares Buch, dass mich berührt und bereichert hat. Es geht um das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen, aber auch um Neuanfänge und davon die Welt in ihrer wilden Schönheit zu erfassen, ohne dass der Mensch sie allzu sehr stört und dennoch ein Teil davon sein und bleiben darf. Hier ist nichts bloss schwarz oder weiss oder gut und böse sondern vielschichtig und auch ein Bisschen weise. Ein Buch das in die Tiefe geht. Schöner Nebenschauplatz ist ein Comics (bzw. vielmehr eine Graphic Novel), das im Buch eine wichtige und wie ich finde auch vorausschauende Rolle übernimmt. Es geht um (religiösen) Irrsinn, Freundschaft, Liebe, Freundlichkeit in schrecklichen Zeiten und um vieles mehr. Unbedingt lesen!

von Sandra Bischoff aus Bad Oeynhausen am 27.05.2017
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Mal etwas anderes und wunderschön! Ein neues Zeitalter beginnt für die Überlebenden der Georgischen Grippe. Ein Buch voller herrlicher Charaktere, postapokalyptisch gut.


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