Das Mädchen vom Bethmannpark

Frankfurt-Roman

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Unweit des Bethmann-Parks entdeckt ein Anwohner eine bewusstlose junge Frau, die sich, als sie erwacht, an nichts erinnert: weder wie sie heißt, wo sie wohnt noch was mit ihr passiert ist. Offenbar leidet sie an Amnesie. Während sich Ärzte ihrer annehmen, bemüht sich die Polizei, die Identität der mysteriösen Fremden zu ermitteln. Doch niemand scheint sie zu vermissen…
Unterdessen verzweifelt Jakob, Ergotherapeut in der Neurologischen Rehaklinik Kirschwald, zusehends am Schicksal seiner Patienten. Oft erzählt er ihnen Episoden aus den Biografien berühmter Personen und ermuntert sie, vorübergehend in deren Leben zu schlüpfen. So verwandeln sie sich in Edgar Wallace, Albert Einstein oder Coco Chanel, um neuen Lebensmut zu schöpfen. Als die unbekannte junge Frau in die Reha verlegt wird, kreuzen sich ihre Wege. Jakob ist von der geheimnisvollen Schönen auf Anhieb fasziniert. Umso mehr, da sie ihn an die erste Liebe seines Lebens erinnert…
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 06.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95542-191-5
Verlag Societaets Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/3 cm
Gewicht 385 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
12,80
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Was wird aus unserer Identität wenn die Erinnerung plötzlich weg ist ?
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwalbach am 28.06.2016

Das Buch: Unweit des Bethmann-Parks entdeckt ein Anwohner eine bewusstlose junge Frau, die sich, als sie erwacht, an nichts erinnert: weder wie sie heißt, wo sie wohnt, noch was mit ihr passiert ist. Offenbar leidet sie an Amnesie. Während sich Ärzte ihrer annehmen, bemüht sich die Polizei, die Identität der... Das Buch: Unweit des Bethmann-Parks entdeckt ein Anwohner eine bewusstlose junge Frau, die sich, als sie erwacht, an nichts erinnert: weder wie sie heißt, wo sie wohnt, noch was mit ihr passiert ist. Offenbar leidet sie an Amnesie. Während sich Ärzte ihrer annehmen, bemüht sich die Polizei, die Identität der mysteriösen Fremden zu ermitteln. Doch niemand scheint sie zu vermissen... Unterdessen verzweifelt Jakob, Ergotherapeut in der Neurologischen Rehaklinik Kirschwald, zusehends am Schicksal seiner Patienten. Oft erzählt er ihnen Episoden aus den Biografien berühmter Personen und ermuntert sie, vorübergehend in deren Leben zu schlüpfen. So verwandeln sie sich in Edgar Wallace, Albert Einstein oder Coco Chanel, um neuen Lebensmut zu schöpfen. Als die unbekannte junge Frau in die Reha verlegt wird, kreuzen sich ihre Wege. Jakob ist von der geheimnisvollen Schönen auf Anhieb fasziniert. Umso mehr, da sie ihn an die erste Liebe seines Lebens erinnert... Der Autor: Pete Smith wurde 1960 als Sohn einer Spanierin und eines Engländers in Soest geboren. An der Universität Münster studierte er Germanistik, Philosophie und Publizistik. Nach seinem Magister-Examen arbeitete er zunächst als Kulturredakteur, bevor er sich als freier Schriftsteller in Frankfurt am Main niederließ. Er schreibt Romane, Erzählungen und Essays. Für seinen Roman „Endspiel“ wurde er 2012 mit dem Robert-Gernhardt-Preis des Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Meine Meinung: Nachdem mich bereits „Endspiel“ von Pete Smith begeistert hat war ich sehr gespannt auf sein neuestes Werk. Um es vorweg zu nehmen, auch hier wurde ich wieder nicht enttäuscht, im Gegenteil ! Geschrieben in einem hervorragenden Schreibstil nimmt der Autor den Leser mit in die Welt eines Menschen, der von jetzt auf gleich keine Erinnerung mehr hat. Direkt als ich zu lesen begann hatte ich das Gefühl mich in die Lage der Protagonistin versetzen zu können. Pete Smith hat bei mir die verschiedensten Gefühle hervorgerufen, mal musste ich lachen, mal war es beklemmend, auch das hat mir sehr gut gefallen. Der Roman lebt von den verschiedensten Charakteren, die nicht immer auf Anhieb zu durchschauen sind, aber immer zum Nachdenken anregen. Pete Smith hat wieder ein Thema angepackt, das alles andere als leichte Kost ist. Ihm ist es wieder gelungen dies so in eine Geschichte einzubetten, dass ich als Leser gefordert bin mitzudenken und gleichzeitig die Spannung zu halten, so dass ich immer weiter lesen wollte. Fazit: Pete Smith ist wieder ein Roman gelungen der mich begeistert und zum Nachdenken angeregt hat, deshalb erhält er von mir 5 verdiente Sterne.

Eindringlich und berührend
von Jashrin aus Bruchsal am 21.06.2016

Eine bewusstlose, junge Frau wird im Frankfurter Bethmannpark gefunden. Als sie im Krankenhaus erwacht kann sie sich an nichts mehr erinnern und auch die polizeiliche Suche nach Zeugen oder einer Vermisstenanzeige bleibt ohne Erfolg. So wird die junge Frau, die sich nun Penelope nennt, schließlich in die Rehaklinik Kirschwald verlegt.... Eine bewusstlose, junge Frau wird im Frankfurter Bethmannpark gefunden. Als sie im Krankenhaus erwacht kann sie sich an nichts mehr erinnern und auch die polizeiliche Suche nach Zeugen oder einer Vermisstenanzeige bleibt ohne Erfolg. So wird die junge Frau, die sich nun Penelope nennt, schließlich in die Rehaklinik Kirschwald verlegt. Dort versuchen verschiedene Therapeuten ihre Erinnerungen zu wecken. Allen voran der junge Ergotherapeut Jakob, der sich rührend und eher unkonventionell um seine Patienten kümmert. Besonders Penelope fasziniert ihn immer mehr und so beginnt er sich intensiv um sie zu bemühen und eigene Recherchen anzustellen. Während Jakob zu Therapiezwecken seine Patienten in verschiedene Rollen berühmter Persönlichkeiten wie etwa Albert Einstein schlüpfen lässt, um neuen Lebensmut zu finden, so scheint er schließlich selbst Gefahr zu laufen, die Kontrolle über sein Leben zu verlieren und sich in einer Geschichte zu verstricken. Kann er sich daraus befreien oder droht er selbst zu zerbrechen? Pete Smith bringt uns mit seinem Roman eine eindringliche und berührende Geschichte über das Thema Amnesie. Der Fokus liegt gleichermaßen auf Penelope, die ihren Weg zurück in die Welt sucht, und Jakob, der sowohl sie als auch andere Patienten dabei begleitet und sich zunehmend selbst verliert. Penelopes Geschichte und vor allem ihre Gedanken und Gefühle wirken sehr authentisch und mehr als einmal hofft man, dass man nie in ihrer Lage sein wird. Selbst für uns einfachste und alltägliche Dinge wie die Benutzung von Besteck, Bügeleisen oder einem Telefon, sind Penelope fremd und sie muss sie alle neu erlernen. Die Abschnitte, die sich direkt um sie drehen - Therapiestunden oder auch außerhalb - sind wirklich sehr spannend und interessant. Jakob scheint in seinem Job aufzugehen und kümmert sich sehr intensiv um seine Patienten. Auch wenn ich seine Methoden eher als kritisch einstufen würde, so wird auch er sehr eindrucksvoll beschrieben und der Leser wird Zeuge, wie Jakob sich langsam in eine Art Besessenheit reinsteigert und zusehends an seinem Leben aufreibt. Die weiteren Figuren werden nicht ganz so detailliert charakterisiert, doch ich hatte keinerlei Probleme sie mir vorzustellen. Vor allem von Lewandowski und der Therapeutin Vineyard hatte ich ein sehr klares Bild vor Augen. Dazu trug auch der sehr angenehme und flüssige Schreibstil bei. Es ist kein actiongeladenes Buch, doch Langeweile kam bei mir zu keiner Zeit auf. So gut mir auch der Beginn und die gründliche Recherche gefallen, so konnte mich das Ende des Romans dann nicht mehr so recht überzeugen. Es war etwas verworren und letztlich bleiben sehr viele Fragen offen. Besonders Penelopes weiteres Schicksal hätte mich sehr interessiert. So wurde der Fokus immer mehr auf Jakob verschoben und Penelope trat fast in den Hintergrund, auch wenn wir sie zu verschiedenen Therapiestunden begleiten. Mein Fazit: Insgesamt haben mir die ersten zwei Drittel wesentlich besser gefallen haben als der Schluss, dennoch bleibt ein eindringliches Buch über Amnesie, dass über weite Strecken spannend zu lesen ist und dem Leser einen berührenden und tiefen Einblick in dieses Krankheitsbild gibt. Dreieinhalb Sterne von mir.

Auf der Suche nach dem Ich
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 16.06.2016

Amnesie – ein Thema, in das sich nicht davon Betroffene nur schwer hineinversetzen können. Wie es sich aber anfühlen KÖNNTE, wenn das eigene Ich auf einmal fremd ist, weil man die Person im Spiegel nicht kennt, weil man keine Erinnerung hat an das was wahr war, wahr ist und... Amnesie – ein Thema, in das sich nicht davon Betroffene nur schwer hineinversetzen können. Wie es sich aber anfühlen KÖNNTE, wenn das eigene Ich auf einmal fremd ist, weil man die Person im Spiegel nicht kennt, weil man keine Erinnerung hat an das was wahr war, wahr ist und wahr sein könnte – all das zeigt uns Pete Smith in seinem neuen beeindruckenden Roman „Das Mädchen vom Bethmannpark“. Pete Smith ist tief in die Materie eingetaucht, hat mit Betroffenen ebenso gesprochen wie mit Ergotherapeuten und durch diese akribische Recherche ist ihm wie schon in „Endspiel“ ein wahres Kunstwerk geglückt: mit relativ einfacher Sprache hat er einen hochemotionalen, jedoch nie wirklich auf die Tränendrüse drückenden Roman erschaffen, der sich nachhaltig in den Gehirnwindungen festsetzt. „Das Mädchen vom Bethmannpark“ lässt sich vielleicht etwas sperriger lesen als „Endspiel“ – dies ist jedoch eher den unterschiedlichen (Grund-)Themen als der Schreibweise von Pete Smith geschuldet. Eins verbindet jedoch beide Bücher: es geht um das Vergessen, um Erinnerungen die nicht vergessen werden sollten, um das was war, was ist und was hätte sein können, wenn… „Das Mädchen vom Bethmannpark“ ist kein Action-Reißer, was Teile des Klappentextes einem suggerieren wollen bzw. könnten. Nein, es ist ein Roman der leisen (Zwischen-)Töne, dessen (nachhaltige) Wirkung sich nicht durch schnelles, sondern genaues Lesen entfaltet und den man durchaus mehrmals genießen kann und sollte, damit oder weil sich jedes Mal andere Facetten, andere Blickwinkel ergeben. Mit dem durchaus zu Diskussionen bzw. Nachdenken anregendem Ende macht es Pete Smith dem Leser nicht gerade leicht: was passiert mit Jakob, dem Ergotherapeuten, der seinen Patienten für gewisse Zeit das Gefühl gibt, eine berühmte Persönlichkeit zu sein? Oder mit Penelope, der schönen Unbekannten? Man könnte meinen, dass der Roman nach einer Fortsetzung schreit, aber ich bin der Meinung, eine Fortsetzung würde hier wie ein Fremdkörper wirken – ähnlich dem Gefühl, dass sich einstellt, wenn man die Person im Spiegel nicht (mehr) kennt. Pete Smith will uns nach meinem Eindruck mit dem Ende genau das vermitteln, was Amnesie-Patienten mitunter fühlen: eine Leere, eine Menge Fragezeichen im Kopf, die evtl. nie ganz aufgelöst werden können… Nothing more to say!!!