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Das Miezhaus

Roman

(6)
Portrait
Ulrike Renk wurde 1967 in Detmold geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Dortmund und begann schon früh, ihre Leidenschaft für das Kochen zu entdecken. Nach dem Studium der Literaturwissenschaften, Soziologie und Anglistik kocht sie nun am Niederrhein ihr Süppchen - und wenn sie das gerade nicht tut, schreibt sie genauso leidenschaftlich gerne historische Romane, Krimis und Jugendbücher.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 265 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426425244
Verlag Feelings
Verkaufsrang 37.305
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Leichte Kost
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohne am 28.04.2015

Das richtige zur Entspannung. Da könnte man auch gut einen Film draus machen. Etwas seicht das Thema, es kommt wie man erwartet, aber das richtige im Bett zu lesen. Man liest länger als man möchte.

Schöne lockerleichte Lektüre
von mabuerele am 22.06.2014

Judith, eine junge Frau, hat gerade ihre Arbeit verloren. Als sie nach Hause kommt, steht auch noch das Auto des neuen Mieters vor ihrer Einfahrt. Sie reagiert genervt. Die Autorin hat einen locker-leichten Gegenwartsroman geschrieben. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Judith, die geschieden ist, mag Tiere. In ihrer Wohnung... Judith, eine junge Frau, hat gerade ihre Arbeit verloren. Als sie nach Hause kommt, steht auch noch das Auto des neuen Mieters vor ihrer Einfahrt. Sie reagiert genervt. Die Autorin hat einen locker-leichten Gegenwartsroman geschrieben. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Judith, die geschieden ist, mag Tiere. In ihrer Wohnung gibt es den Mamalut Apunti und den Kater Coonibert, sowie die Katze Penelope. Nach ihrer Entlassung möchte sie eine Tierpension aufmachen. Ihre Tochter Esther ist mit ihrem Namen zwar nicht zufrieden, aber sonst zeigt sie selten die üblichen pubertären Verhaltensweisen. Man könnte sagen, dass Judith und Esther in einem funktionierenden Mehrgenerationshaus leben. Das Haus gehört ihrem Vater und ihrer Tante. Auch Cousin Samuel hat eine Wohnung im Haus. Eine Cousine allerdings ist weggezogen. Alex, der neue Mitbewohner, wurde gerade von seiner Frau mit dem besten Freund betrogen. Er hängt an seinem Sohn Max. Judith und die Mitglieder ihrer Familie sind Juden. Das zeigt sich im Gebrauch bestimmter Worte und Wendungen. Hinzu kommt, dass die Familie fest zusammenhält. Natürlich bleiben Streitereien nicht aus. Aber sie sind füreinander da. Das gibt Judith den nötigen Rückenhalt bei der Verwirklichung ihres Traumes. Freunde und Bekannte werden gern eingeladen und aufgenommen. Sehr gut gelingt es der Autorin, zu zeigen, wie sich Alex in diese Gemeinschaft einfügt. Das Buch lässt sich zügig lesen. Es gibt viele Stellen, die mir ein Lächeln auf die Lippen zauberten. Der Schriftstil ist dem Genre angemessen. Mir hat gefallen, dass auch Begriffe des jüdischen Alltags verwendet wurden. Dadurch gewinnt das Buch an Authentizität. Die Gegensätze zwischen dem Miteinander in Judiths Familie und dem Gegeneinander zwischen Alex, dem einstigen Freund Michael und seiner Frau Sylvia zieht sich durch das ganze Buch. Die Autorin hat Fragen des Zusammenlebens und die Folgen der Scheidung für alle Betroffenen geschickt in eine alltägliche Geschichte verpackt. Einen weiteren Akzent setzt sie durch die detailgenaue Beschreibung von Judiths Kochkünsten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Das Miezhaus
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Sobernheim am 22.06.2014

Inhalt: Vom Mann verlassen, im Job gekündigt, gesegnet mit einer Tochter mitten in der Pubertät, fühlt sich Judith Sommer am Tiefpunkt angekommen. Durch gutes Zureden ihrer Verwandtschaft entschließt sie sich, einen lang gehegten Wunsch wahr werden zu lassen: Sie eröffnet eine Tierpension. Nun könnte das Leben wirklich schön sein,... Inhalt: Vom Mann verlassen, im Job gekündigt, gesegnet mit einer Tochter mitten in der Pubertät, fühlt sich Judith Sommer am Tiefpunkt angekommen. Durch gutes Zureden ihrer Verwandtschaft entschließt sie sich, einen lang gehegten Wunsch wahr werden zu lassen: Sie eröffnet eine Tierpension. Nun könnte das Leben wirklich schön sein, wäre da nicht der neue Mieter im Haus… Meine Meinung: Der Klappentext ist vielleicht etwas unglücklich gewählt. Auch wenn die Tochter vom Alter her in der Pupertät ist, ist sie alles andere als zickig. Im Gegenteil, meistens hilft sie ihrer Mutter, wo sie nur kann. Aber da die Tochter auch nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt, fällt das nicht weiter ins Gewicht. Anders der neue Mieter, da ja einer der Hauptprotagonisten ist. Anhand des Klappentextes würde man meinen, dass er versucht, das Miezhaus zu verhindern, aber (selbst Tierarzt) er hilft Judith auch immer und (fast) überall. Generell kann sich Judith über mangelnde Hilfe nicht beklagen, ich habe während des ganzen Romanes das Gefühl gehabt, dass sie ausser Kochen und Brotbacken nicht viel selbst erledigt. Was mich eigentlich auch sehr gestört hat, waren die ständigen jüdischen (?) Ausdrücke, nur mal Mischpoke und Ahnherr zu nennen. Da dies ja eigentlich nicht Thema des Buches war, hätte man das auch nicht so oft herausheben und betonen müssen. Irgendwann fand ich diese ständige Andeutung des Judentums einfach nur noch nervig. Ansonsten war die Idee des Romanes sehr nett. Und er war auch nett zu lesen, mehr nicht. Aber das soll er auch gar nicht. Ich wusste ja vorher (jedenfalls größtenteils), was mich erwartet. Und dass es ein Happy End geben wird, das war auch schon zu Beginn klar. Das hat mit vorhersehbar nicht viel zu tun. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass der eigentliche Titel, nämlich das Miezhaus, nicht so kurz käme.