Das Paradies ist anderswo

Roman

(2)
Wo ist das Paradies zu finden? In einer Welt ohne Unterdrückung und Unrecht? Oder in einer Welt vitaler, amoralischer Schönheit?
Paul Gauguin und seine Großmutter Flora Tristan sind einander nie begegnet. Und doch verbindet die beiden so unterschiedlichen Charaktere - hier der Maler, der in der Natur sein Paradies sucht; dort die bis zur Erschöpfung kämpfende Frauenrechtlerin und Sozialistin - die brennende Sehnsucht nach dem Möglichen, nach Erfüllung.
In seinem meisterhaften Erfolgsroman, einem einfühlsamen und kunstvoll in sich gespiegelten Doppelporträt, stellt sich Vargas Llosa einem Thema, das Menschen seit jeher beschäftigt: dem ewigen Aufbruch, der Unverzichtbarkeit von Utopien - und ihrem Scheitern.
Portrait
Mario Vargas Llosa wurde am 28. März 1936 in Arequipa (Peru) geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Bolivien, Piura (Nordperu) und Lima. Im Alter von 18 Jahren heiratete er Julia Urquidi, mit der er neun Jahre zusammenlebte. Diese Beziehung verarbeitete er später in seinem Roman Tante Julia und der Kunstschreiber . Bereits während seines Studiums der Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid (Promotion über Gabriel García Márquez) schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen. 1963 erschien sein erster Roman La ciudad y los perros (dt. Die Stadt und die Hunde ), der auf eigenen Erfahrungen in der Kadettenanstalt Leoncio Prado in Lima beruht. Der Roman wurde in Spanien mehrfach ausgezeichnet und in über 20 Sprachen übersetzt. Vargas Llosa war als Gastprofessor in Washington, Puerto Rico, London, New York und Cambridge tätig. 1989 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático für die peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag 1990 im zweiten Wahlgang. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Mario Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard (1992), Princeton (1993) und Oxford (2004). 2010 erhält er den Nobelpreis für Literatur "für seine Kartografie von Machtstrukturen und seine energischen Bilder des individuellen Widerstands, der Rebellion und Niederlage". Heute lebt Mario Vargas Llosa mit seiner Frau Patricia in Madrid und Lima.
Er gehört zu den bekannten lateinamerikanischen Autoren. Sein umfangreiches Gesamtwerk umfasst neben Romanen auch Erzählungen, politische Betrachtungen, Theaterstücke und Essays. 1977 gewählt zum Präsidenten des Internationalen P.E.N.-Clubs. 1996 ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2008 mit dem Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung. 2010 erhielt Mario Vargas Llosa den Nobelpreis für Literatur.
Elke Wehr, 1946 in Bautzen geboren, studierte Französisch und Italienisch in Paris und Heidelberg und ist literarische Übersetzerin Spanisch schreibender Autoren wie Manuel Rivas, Javier Marias oder des Nobelpreisträgers Octavio Paz. 2006 erhielt sie den Paul-Celan-Preis für ihr Gesamtwerk.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 492
Erscheinungsdatum 03.10.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-45713-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 19,1/11,9/3,5 cm
Gewicht 459 g
Originaltitel El Paraíso en la esquina
Auflage 10
Übersetzer Elke Wehr
Buch (Taschenbuch)
12,00
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Toller Biografischer Roman!

Interessante Figuren aber anstrengender Wechsel
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 20.01.2011

Zwei interessante Persönlichkeiten vorgestellt in einem Buch: Flora Tristan und ihr Enkel Paul Gauguin. Beide Personen kommen abwechselnd zum Zuge, was die Lektüre teilweise beschwerlich macht, da sich ihre Lebenswege nicht kreuzten und zeitlich zu weit auseinander liegen.