Das Schloß

Roman

(10)
Das Schloß, Kafkas letzter großer Roman, erzählt von K., der vom Grafen eines ländlich gelegenen Schlosses als Landvermesser beauftragt wird. Doch K.s Versuche, ins Schloß zu gelangen, scheitern ebenso wie sein Bemühen, im Dorf seinen Platz zu finden; und sein Kampf gegen die allgegenwärtige, anonyme und undurchdringliche Bürokratie der Schloßverwaltung endet für ihn in einem Dickicht aus Geheimnissen und Erniedrigungen.
Portrait
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, trat Kafka 1908 in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt" ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.
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Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 423
Erscheinungsdatum 27.11.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-45825-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,7/11,1/2,3 cm
Gewicht 261 g
Auflage 1
Verkaufsrang 53.541
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Yvonne Kampa, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Groteske Verschachtelungen und ein nebulös-undurchdringbares System halten den Protagonisten von seiner ursprünglichen Aufgabe ab. Beklemmend, irritierend und leider unvollendet. Groteske Verschachtelungen und ein nebulös-undurchdringbares System halten den Protagonisten von seiner ursprünglichen Aufgabe ab. Beklemmend, irritierend und leider unvollendet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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" Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt "
von Jérôme aus Bad Eilsen am 25.02.2014

Kafka sagte einmal von sich " Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt ". Einer Geburt in die Welt der kulturellen Selbstverständlichkeiten, der Vertrautheit und Gewohnheit. Sein ganzes Leben war von dem Versuch geprägt über jene Brücke, die er seinen Landvermesser K. gehen ließ selbst zu gehen. Doch... Kafka sagte einmal von sich " Mein Leben ist das Zögern vor der Geburt ". Einer Geburt in die Welt der kulturellen Selbstverständlichkeiten, der Vertrautheit und Gewohnheit. Sein ganzes Leben war von dem Versuch geprägt über jene Brücke, die er seinen Landvermesser K. gehen ließ selbst zu gehen. Doch Kafka zögert aus Angst vor der Welt, er befürchtet während des gesellschaftlichen Umgangs in Strukturen zu verfallen aus denen er nicht mehr hinauskommen würde. In seinem Schlossroman überquert der Landvermesser nun stellvertretend diese Brücke und erblickt eine neue Welt voller geheimnisvoller Sinnstrukturen. Sein ursprüngliches Ziel als Landvermesser im Dorf zu arbeiten scheitert an bürokratischen Fehlern die schon lange zurückzuliegen scheinen. Nach und nach kristallisiert sich für K. die Gewissheit heraus, dass ein ominöses Schloss das Dorfleben beherrscht . Da K. von den Dorfbewohnern die Wahrheit des Schlosses nicht erfährt und man sich ihm gegenüber im Dorf so abwesend verhält, wendet er sich an die höchste Instanz um eine Wahrheit zu erfahren die seinen Aufenthalt legitimieren würde. Der Landvermesser möchte dazugehören und das Spiel der Gesellschaft unten im Dorf verstehen , doch der Weg in das Schloß offenbart sich als schier unmöglich . Anstatt zu arbeiten uns sich seinen Platz zu erobern, sucht er unnachgiebig eine explizite Wahrheit. Eine Suche die ihn vom eigentlichen Lebensprozess immer weiter entfernt. Mit diesem Bestreben lässt er auch die Dorfbewohner unruhig werden, die aufgeweckt durch den Eindringling das Geheimnis ihrer Lebenskraft offenbaren sollen. Das Schloss scheint eine ungeheure Macht auszustrahlen und dem Landvermesser gelingt es nicht zu erkennen, dass es sich von der Macht nähert die man ihm zuweist. Im Schloss findet man also nur die Wahrheit, die man selber in sie hineingelegt hat. Der Roman endet genau an der Stelle, an der dem Protagonisten eine endgültige Eingliederung in das ominöse Dorf bevorstünde. Eine Integration die der Autor Zeit seines Lebens nie wirklich verstanden hat umzusetzen. Möglicherweise stellte Kafka resignierend fest, dass sein befreiendes Schreiben von der Gesellschaft letztendlich doch wieder in jene Strukturen mündet und ließ den Roman unvollendet . Die anfängliche Distanz vom Dorfleben führte ihn Schritt für Schritt in jenes Reich, von welchem er doch eigentlich flüchten wollte. Sein Roman ließt sich am besten wenn man sich als Leser zwischen den Zeilen versteckt und von den endlos langen Dialogen hofft nicht überwältigt zu werden. Nach dem Lesen des Buches stellt sich dem ein oder anderen Leser vielleicht selber die Frage, ob er sich nicht ebenfalls auf der Suche nach einem geheimen Schloss befindet von dem er sich seine Wahrheit verspricht. Eine Wahrheit kann allerdings nicht gefunden werden, sie ist nicht geworden sondern nur durch den eigenen Lebensprozess nach und nach werdend .

mühsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 01.11.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diesem Roman kann ich kaum etwas abgewinnen. Nach rund 30 Seiten wirds langweilig und man ahnt, dass das nun bis zum Schluss so weitergehen wird, ein endloses Geplänkel. Der Text ist höchstens noch historisch interessant, ansonsten ziemlich belanglos. Mir ist schleierhaft, warum einige Kritiker derart ein Aufhebens um diesen... Diesem Roman kann ich kaum etwas abgewinnen. Nach rund 30 Seiten wirds langweilig und man ahnt, dass das nun bis zum Schluss so weitergehen wird, ein endloses Geplänkel. Der Text ist höchstens noch historisch interessant, ansonsten ziemlich belanglos. Mir ist schleierhaft, warum einige Kritiker derart ein Aufhebens um diesen Autor machen. Das Thema gibts viel interessanter und tiefgreifender in anderen Romanen und Sachbüchern. Da die Figuren bei Kafka meist an der Oberfläche agieren und sich oft geradezu dämlich anstellen, wird das Ganze nur noch mühsam und unglaubwürdig. Eben von einem Bürolisten erfundene Nörgeleien.

Das Schloss
von Katja Burke aus Lingen (Lookentor-Passage am 04.02.2011

K. wird als Landvermesser einberufen und kommt spät abends allein im Dorf an, das Schloss als dunkler Schatten am Horizont, der Schnee meterhoch. Über zig Wege versucht er, Zugang zum Schloss zu erhalten - körperlich, über einen Boten, postalisch - doch es gelingt ihm nie. Bald schon wird er... K. wird als Landvermesser einberufen und kommt spät abends allein im Dorf an, das Schloss als dunkler Schatten am Horizont, der Schnee meterhoch. Über zig Wege versucht er, Zugang zum Schloss zu erhalten - körperlich, über einen Boten, postalisch - doch es gelingt ihm nie. Bald schon wird er Teil dieser Merkwürdigkeit und vergisst fast, weshalb er eigentlich gekommen ist. Ein verwirrender und fast beängstigender Roman Kafkas, den er nie zu Ende führen konnte und der die Tücken der Bürokratie klar aufzeigt und fast ins Lächerliche zieht. Denn die langatmigen Prozesse zwischen Dorf und Schloss, zwischen Beamten, Sekretären und Dorfbewohner bestehen offensichtlich aus Bagatellen und unnötigen Umwegen, ebenso wie die ewigen Gespräche K.s mit den auftauchenden Figuren, die selbst darin ohnmächtig sind und trotzdem nie aufhören, die Zusammenhänge erschließen zu wollen. "Es ist aber ja ein Arbeitsgrundsatz der Behörde, dass mit Fehlermöglichkeiten überhaupt nicht gerechnet wird..."


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